Verfahren 3:

SAUERSTOFF-THERAPIE

Das PELVICENTER enthält einen integrierten, stationären Sauerstoff Konzentrator mit einem Sauerstoffausstoß von 93+/-3% bei 5 Liter/min. Die Zuführung erfolgt über eine perforierte Einmalmaske, sodass ein Luft-Sauerstoff-Gemisch von ca. 40-45% in die Lungen gelangt.

Entsprechend der physiologischen O2 – Bindungskurve, nach der das Hämoglobin bereits bei normaler Atemluft gesättigt ist, lässt sich der Blutsauerstoffgehalt im Gewebe (pO2) mittels zusätzlicher Sauerstoff Insufflation erfahrungsgemäß nur geringfügig erhöhen.

Völlig anders hingegen ist es bei der Therapie im PELVICENTER, die mittels TPM intensive Muskelkontraktion der Gesäß-, Bein- und der unteren Rückenmuskulatur initiiert.

Die damit einhergehende, kapillare Durchblutungssteigerung relaxiert die Gefäßmuskulatur durch das im Gefäßendothel entstehende Stickstoffmonoxid und reduziert über den erhöhten, physikalisch gelösten Sauerstoffanteil eine durch Sauerstoffarmut ausgelöste Endothelschwellung.

Die Folge ist nicht nur ein erhöhter pO2 des Gewebes, sondern eine jeweils immer mehrere Tage andauernde Vergrößerung des Kapillarquerschnitts, die mit einem aeroben Ausdauertraining vergleichbar ist.