PELVICENTER STUDIEN

Hohe Erfolgsraten für das innovative Verfahren der Transpelvinen Magnetstimulation TPM.

Derzeit existieren 75 Studien und 3 Meta-Analysen zu diesem Themenkreis. Die Gesamtzahl der Probanden in diesen Studien liegt bei über 3.000 Patienten. Eine Evidenzanalyse durch die Bundeswehr-Universität München liegt vor.

Die TPM wirkt generell schon nach wenigen Sitzungen und fördert damit die Patientenmotivation. Die wiedererlangte Spannkraft der Beckenbodenmuskulatur hält bis zu 35 Monate an, wobei die Persistenz mindestens 6 Monate und durchschnittlich 1 Jahr beträgt.

Über die Hälfte der vorliegenden Studien entsprechen einem EbM-Level der Stufe 2 (randomisierte, kontrollierte Studie).

Speziell zum PELVICENTER existieren derzeit zwei Studien

  • Bundeswehr Universität München, 2011
  • Malaysia, 2015

75% der Patienten verbessern sich um mindestens 5 Stufen
nach der ICIQ-UI SF Skala (1-21)
41,7% der Patienten sind vollständig trocken

Das ist das Ergebnis nach nur 8 Wochen Training auf dem PELVICENTER.

Diese Studie können Sie über das Kontaktformular anfordern.

PelviCenter Muskelstudie 2011 – Bundeswehr Universität München

Die Studie umfasste 105 männliche Teilnehmer (Sportstudenten) zwischen 20 und 30 (Jahren) in drei Übungsgruppen mit jeweils 24 Teilnehmern und einer Kontrollgruppe mit 33 Probanden.

Zur Beurteilung der Trainingseffekte mittels des Systems PelviCenter wurden die Wadenmuskeln des „schwächeren“ Unterschenkels herangezogen, da sie in ihrer Faserzusammensetzung der des Beckenbodens ähneln – und weil sich das

Muskelwachstum bzw. der Kraftzuwachs dort sehr gut messen lassen. Die Stimulation erfolgte 2 x wöchentlich über 6 Wochen.

Schon nach einer Stimulationszeit von 12 x 7 Minuten (Gruppe 1) zeigte sich ein deutlicher Effekt in der Maximalkraft von 15,4 %. Eine Erhöhung der Trainingszeit auf 12 x 14 Minuten (Gruppe 2) erhöht den Maximalkrafteffekt sogar auf 19,3 %. Ein weiterer Zugewinn durch eine Trainingsumfangserhöhung ist offensichtlich nicht möglich. Die erreichbaren Effekte sind demnach mit 6 Serien pro Trainingseinheit maximal ausgeschöpft.

Vergleicht man diese Werte nach 6 Wochen mit den Werten der Zwischenmessung nach 3 Wochen, so ergeben sich nach 6 Stimulationen nur kleine bis mittlere Effektstärken. Dies lässt sich damit erklären, dass es in biologischen Systemen eine zeitlich verzögerte Adaption auf wiederkehrende Trainingsreize gibt und dass auch eine bestimmte Trainingshäufigkeit erreicht werden muss.

Für die Erhöhung der Maximalkraft ist vor allem eine verbesserte „Koordination“ der Muskelfasern verantwortlich, die sich aus der neuronalen Kontrolle und Ansteuerung der stimulierten Muskulatur ergibt.