REHABILITATION NACH PROSTATEKTOMIE

 

Als Ursache kann man, durch den Wegfall der Prostata, den kurzen Harnröhrenanteil vor dem Schließmuskel sehen (Wegfall der passiven Drucktransmission). Somit fällt zum einen der Anteil des von außen auf die Harnröhre verschließend wirksamen Druckes weg, zum anderen ist durch die Operation die nervengesteuerte Muskulatur des Schließmuskels und des Beckenbodens negativ beeinträchtigt (reflektorische Kontraktionsleistung).

 

Die Voraussetzung für die Kontinenz nach radikaler Prostatektomie ist somit eine gute Aktivierbarkeit der Beckenbodenmuskulatur (Beckenbodentraining).

Die Behandlung

Durch tiefe und gezielte rhythmische Kontraktionen ermöglicht es die Transpelvine Magnetstimulation TPM eine starke Beckenbodenmuskulatur zu erzielen. Durch die abwechselnde Anspannung und Entspannung der Beckenbodenregion werden alle Muskeln rund um den Genitalbereich trainiert. Schon nach wenigen Behandlungen hat man ein besseres Gefühl für die einzelnen Muskelpartien und damit eine bessere Regulierung des Drucks im Bauchraum.