Der Mensch funktioniert elektrisch

Der Mensch funktioniert elektrisch

Wir schreiben das Jahr 1958. Ein junger Orthopäde beginnt seine Arbeit am Presbyterian Hospital in Syracuse, NJ, USA. Sein Name ist Dr. med. Robert O. Becker. Er führt Operationen durch, richtet Knochenbrüche und kümmert sich danach aufmerksam um seine Patienten.

Dabei stellt er Merkwürdiges fest: Manche Knochenbrüche heilen schnell, manche langsam und andere wollen überhaupt nicht heilen. Offensichtlich blockiert irgendetwas die Selbstheilungskräfte des Körpers. Das macht ihn neugierig und er stellt einen Antrag auf Forschungsgelder. Schließlich bekommt er das Budget und beginnt 1961 mit seinen Forschungen.

Er entdeckt unterschiedliche elektrische Spannungen an Rumpf und Gliedmaßen. Die Spannung ändert sich, wenn der Körper Wunden oder Knochenbrüche heilt. Mehr noch: Er entdeckt einen direkten Zusammenhang zwischen elektrischen Spannungen und Heilungsvorgängen. Bald kann er schon schlecht heilende Knochenbrüche durch leichte Ströme schneller heilen lassen.

Heute wissen wir: Elektrische Ströme sind das wichtigste Steuerungs-Instrument unseres Körpers.

Elektrische Spannungen am Körper

Zuerst untersucht Dr. Becker Salamander, weil bei ihnen ganze Gliedmaßen nachwachsen können. Salamander sind sozusagen die Weltmeister der Selbstheilung. Dr. Becker stellt fest, dass im Körper eines gesunden Salamanders eine elektrische Spannung vorhanden ist. Der Kopf ist positiv geladen, die Gliedmaßen negativ.

Beim menschlichen Körper ist es genauso. Kopf und Rumpf sind elektrisch positiv geladen, die Gliedmaßen sind elektrisch negativ geladen.

FG 01 Elektrische Ladung Mensch

Grafik 1: Die elektrische Spannungsverteilung auf der Haut beim Menschen.
[nach Prof. Dr. med. Robert O. Becker]
Quelle: 123RF / vadimmmus / Ladungsverteilung: cellactiva GmbH


Das Wunder der Regeneration

Als Dr. Becker ein Vorderbein eines Salamanders amputiert, kann er am nächsten Tag an der Wunde plötzlich eine positive elektrische Spannung messen. Dr. Becker ist völlig überrascht. Irgendetwas Geheimnisvolles läuft da im Körper des Salamanders ab. Dr. Becker setzt seine Messungen über mehrere Tage fort.

Ab dem dritten Tag sinkt die elektrische Spannung langsam über mehrere Tage deutlich in den negativen Bereich. Nachdem das Bein nachgewachsen war, kehrt die elektrische Spannung wieder in den Normalzustand zurück.

FG 02 Amputation

Grafik 2: Änderungen der elektrischen Spannung zur Steuerung der Regeneration beim Salamander und beim Grasfrosch.
[nach Prof. Dr. med. Robert O. Becker] Quelle: Prof. Dr. Fischer AG

Beim Frosch fehlt die starke negative elektrische Spannung. Seine Gliedmaßen wachsen nicht nach.

Dr. Becker führt viele weitere Versuche durch. Das Prinzip ist immer das Gleiche. Es scheint, dass elektrische Ströme die Heilung von Knochenbrüchen und Wunden steuern.

Davon motiviert, führt er Messungen auch an seinen Patienten durch. Bei den Patienten mit gut heilenden Knochenbrüchen sind diese Ströme auch messbar, bei den schlecht heilenden nicht. Diesen Patienten verabreicht er über Elektroden einen schwachen elektrischen Strom (Gleichstrom). Und was passiert? Jetzt heilen auch diese Knochenbrüche schneller. Er ist begeistert. Die Fachwelt auch. Aufgrund seiner bahnbrechenden Forschungsarbeiten wurde Prof. Dr. med. Robert O. Becker sogar zwei Mal zum Nobelpreis für Medizin vorgeschlagen.

Seit Ende der 1960er Jahre werden elektrische Ströme in der Medizin erfolgreich zur Knochenheilung eingesetzt. Aber nicht nur die Knochenheilung funktioniert elektrisch.

Heute wissen wir

Die Informationsübertragung der Nerven funktioniert ebenfalls elektrisch, und zwar durch eine Änderung der elektrischen Spannung in den Nervenzellen. Das ist über Messgeräte eindeutig nachweisbar.

Wenn sich Muskeln zusammenziehen, sind ebenfalls elektrische Spannungen messbar. Am Herzmuskel ist das über ein EKG (Elektrokardiogramm) besonders deutlich zu messen.

Auch das Gehirn erzeugt Ströme. Mit dem EEG (Elektroenzephalogramm) werden diese Gehirnströme gemessen.

Elektrizität heilt Knochenbrüche!

Kann Elektrizität möglicherweise noch viel mehr heilen?

Die Geschichte von cellactiva

Die Spuren führen jetzt nach Deutschland. Wir schreiben das Jahr 1982. Dr. Gerhard Fischer ist ein erfolgreicher Unternehmer und vielfacher Patentinhaber. Doch dann erleidet der Ingenieur einen Gehirnschlag. Danach ist er linksseitig gelähmt und die Schulmedizin kann ihm nicht mehr helfen. Sie geben ihn auf. Aber er will sich nicht mit seinem Schicksal abfinden und den Rest seines Lebens im Rollstuhl verbringen. Inspiriert durch die positiven Forschungsergebnisse von Prof. Dr. Robert O. Becker macht sich Dr. Fischer an die Arbeit. 

FG 03 Dr Fischer

Grafik 3: Prof. Dr. Gerhard Fischer, 2015
Quelle: Prof. Dr. Fischer AG

Als Ingenieur geht er die Aufgabe wissenschaftlich an. Er schart internationale Fachleute aus Physik, Chemie, Biologie, Elektrotechnik und Medizin um sich. Darunter ist beispielsweise auch der Chemiker Prof. Dr. Linus Pauling, zweifacher Nobelpreisträger.

Das Ergebnis war ein Gerät, das er natürlich auch selbst mit Erfolg angewendet hat und bis heute noch anwendet. Halbseitig gelähmt ist er schon lange nicht mehr, im Gegenteil: Dr. Fischer ist fast täglich auf Wanderungen und Spaziergängen unterwegs und erfreut sich noch immer bester Gesundheit.

Auch Sie können jetzt davon profitieren.

Mehr dazu erfahren Sie in den nächsten Abschnitten.


Regelkreise in unserem Körper

Unser Organismus kann auf viele Veränderungen reagieren. Ist es zu warm, fangen wir an zu schwitzen, ist es zu kalt, zittern sich die Muskeln warm. Das passiert nicht zufällig, das regelt unser Körper aktiv. In unserem Körper gibt es viele solcher Regelkreise, mit Sensoren (freie Nervenenden), Daten-Leitungen (Nervenbahnen), Rechenzentrum (Gehirn) und Steuerungs-Instrumenten (z.B. Muskeln). Alle diese Regelkreise funktionieren elektrisch.

Weitere elementare Regelkreise sind unsere Tag-und-Nacht-Rhythmen. Der Tag-Rhythmus wird vom sogenannten Sympathikus, einem Nervenbündel im Gehirn gesteuert. Er stellt uns auf körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ein. Der Nacht-Rhythmus dient dem Schlaf, der Regeneration und der Entspannung. Er wird über den sogenannten Parasympathikus gesteuert.

Wenn alle unsere Regelkreise funktionieren sind wir gesund. Sind Regelkreise dagegen gestört, kann das zu Gesundheitsstörungen und Krankheiten führen.

Diabetes Mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit) ist ein gutes Beispiel dafür. Die Zellen können aufgrund von Überlastung den Blutzucker nicht mehr verarbeiten. Er wird dann über Nieren und Urin ausgeschieden. Irgendwann sind auch die Nieren überlastet und der Zucker wird überall im Körper eingelagert, wo er weitere Regelkreise stört. Gewebe und Organe werden in ihrer Funktion gestört und können sogar absterben. Nierenversagen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung und Amputationen nach Durchblutungsstörungen können die Folge sein.

Unsere Wärmeregulation

Wenn es im Sommer sehr heiß ist, muss unser Körper darauf reagieren, denn unser Stoffwechsel kann nur bei ca. 37 Grad Celsius optimal arbeiten. Es droht eine Überhitzung. Unser Körper reagiert darauf mit Schweißbildung auf der Haut. Der Schweiß verdunstet. Dafür ist Energie notwendig. Die Energie liefert die Wärme der Haut. Die Wärme der Haut wird für die Verdunstung verbraucht. Dadurch kühlt sich die Haut ab (Verdunstungskälte). Unsere Nervenzellen fühlen die Temperatur und leiten diese Information ans Gehirn weiter. Im Gehirn wird der Vorgang gesteuert und je nach Bedarf wird mehr oder weniger Schweiß produziert. Unser Körper hat sein Ziel erreicht, er kann seine optimale Körpertemperatur bewahren.


Unsere Kälteregulation

Wenn es im Winter kalt ist, muss unser Körper auch darauf reagieren. Vorrang hat die Aufrechterhaltung der optimalen Körpertemperatur im Rumpf, wo alle lebenswichtigen Organe sitzen. Blut liefert Wärme. Darum konzentriert sich unser Körper auf die Durchblutung des Rumpfes. Leidtragende sind Arme und Beine, die dann weniger gut durchblutet werden. Kalte Finger und kalte Zehen sind die Folge. Wenn das noch nicht reicht, werden die Muskeln beauftragt Wärme zu produzieren. Das geschieht durch Muskelzittern. Wir fangen zusätzlich an, uns zu bewegen oder auch die Finger und Zehen zu reiben, denn Reibung erzeugt Wärme. Das geschieht solange, bis unser Körper sein Ziel erreicht hat.


Unser Tag-Nacht-Rhythmus

Hatten Sie schon einmal Jetlag nach einer Interkontinentalreise? Ihr Tag-Nacht-Rhythmus ist durcheinander geraten. Ihr Organismus muss sich neu anpassen.

Die Steuerung erfolgt über unser vegetatives Nervensystem. Das ist der Teil unseres Nervensystems, der für alle lebensnotwenigen Steuerungen (z.B. Puls, Blutdruck und Atmung) zuständig ist und den wir willentlich kaum beeinflussen können. Für den Tag-Modus wird der sogenannte Sympathikus aktiviert, für den Nacht-Modus ist es der Parasympathikus.

Alle Steuerungs-Prozesse, die vom Sympathikus ausgehen, dienen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit.

Dagegen dienen alle Einflüsse des Parasympathikus dem Schlaf, der Entspannung und der Regeneration.

FG 04 Sympathikus und Parasympathikus

Grafik 4: Die Regelkreise, die von Sympathikus und Parasympathikus gesteuert werden
Quelle: Symbole: fotolia / Beschriftung cellactiva GmbH

Wenn wir uns die Grafik genau ansehen, erkennen wir, dass unser Tag-Nacht-Rhythmus-System wie eine Wippe funktioniert.

FG 05 Balkenwaage

Grafik 5: Wippe als Modell für das Zusammenspiel von Sympathikus und Parasympathikus
Quelle: Sonne und Mond: 123RF / Alejandro Duran / Balkenwaage: cellactiva GmbH

Wenn die eine Seite steigt, sinkt automatisch die andere Seite, und umgekehrt. So stellt unser Organismus sicher, dass alle nachgeschalteten Regelkreise immer synchron auf Tag-Rhythmus oder Nacht-Rhythmus eingestellt sind.

Wenn alle Regelkreise funktionieren sind wir gesund. Sind dagegen Regelkreise gestört, kann das zu Gesundheitsstörungen und Krankheiten führen.


Gestörter Regelkreis - Diabetes Mellitus Typ 2

Ein typisches Beispiel für einen gestörten Regelkreis ist Diabetes Mellitus Typ 2, die sogenannte Zuckerkrankheit. Diabetes beginnt meist mit schlechter Ernährung und zu wenig Bewegung. Wenn wir zu viel Einfachzucker (u.a. Süßigkeiten, Speiseeis, zuckerhaltige Getränke) zu uns nehmen, wird das Blut schnell mit Zucker (Glukose) überschwemmt. Der Blutzuckerspiegel steigt schnell an.

Wenn der Blutzuckerspiegel hoch genug ist, schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus. Das Insulin öffnet an den Zellen die Türen für den Zucker. Erst dann kann der Zucker in die Zelle gelangen und steht dort zur Produktion von Zellenergie (ATP) zur Verfügung.

Aber der andauernde schnelle Anstieg des Blutzuckerspiegels stellt einen enormen Stress für die Zelle dar. Dagegen schützt sich die Zelle durch eine Reduzierung ihrer Zucker-Türen in ihrer Zellmembran. Es gelangt weniger Zucker in die Zelle. Die Leistungsfähigkeit der Zelle sinkt und es bleibt viel Zucker übrig.

FG 06 Insulin

Grafik 6: Der Regelkreis der Zellversorgung mit Zucker (Glukose) durch Insulin.
Quelle: Bauchspeicheldrüse und Blutgefäß: 123RF / alexmit / Zelle: Fotolia / Explorer / Beschriftung und Symbole: cellactiva GmbH

Aber was passiert mit dem übrigen Zucker? Er muss irgendwie entsorgt werden. Zuerst versucht der Körper den Zucker über Nieren und Urin zu entsorgen. Darum haben Diabetiker oft sehr viel Durst. Bis zu einem gewissen Grad gelingt das den Nieren auch. Wenn dann auch die Nieren überfordert sind, muss der übrige Zucker im Körper eingelagert werden. Das stört natürlich wieder andere Regelkreise.

Da der Körper den Einfachzucker schnell verarbeitet, haben Diabetiker meist schnell wieder Appetit. Sie essen mehr als nötig. Das führt oft zu Übergewicht. Übergewicht bedeutet eine zusätzliche Belastung für den Körper. Stress kann eine weitere Belastung sein, Bewegungsmangel auch. Alle diese Faktoren lösen eine Kettenreaktion aus, einen Dominoeffekt, der weitere Regelkreise stören kann.

Viele Gewebe und Organe werden in ihrer Funktion gestört und können sogar absterben. Nierenversagen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung und Amputationen nach Durchblutungsstörungen können die Folge sein.

Hilfe zur Selbsthilfe

Aber viele Störungen in Regelkreisen sind oft noch umkehrbar. Wir müssen die Ursachen bekämpfen und unserem Körper die notwendige Unterstützung zur Regeneration zukommen lassen.

Eine abwechslungsreiche Ernährung sowie viel Bewegung halten die Regelkreise meistens ein Leben lang funktionsfähig. Wenn wir das beherzigen, werden wir reichlich belohnt: Mit mehr Lebensqualität!

Die Funktionalität unseres Organismus basiert auf Regelkreisen. Wenn Sie funktionieren, dann sind wir gesund, wenn nicht, kann eine Krankheit die Folge sein.

Generell haben folgende Stoffe einen negativen Einfluss auf unsere Regelkreise: Nikotin (Verengung der Blutgefäße), Medikamente (möglicherweise Nebenwirkung), zu viel Alkohol, schwarzer Tee oder Kaffee, aber auch Bewegungsmangel, schlechte Ernährung und Stress gehören dazu.

Letztendlich liegt es in unserer eigenen Verantwortung, unseren Körper zu pflegen.

cellactiva kann Sie dabei unterstützen!

Wie das genau funktioniert, lesen Sie in den nächsten Abschnitten.

 

Regelkreise in unserem Körper
Der Mensch und seine Atome

Der Mensch und seine Atome

Unser Körper besteht aus Zellen. Es können bis zu 100 Billionen Zellen sein. Unsere Zellen wiederum bestehen letztendlich aus Atomen. Eine Zelle kann aus bis zu 60 Billionen Atomen bestehen. Atome bestehen aus Protonen, die elektrisch positiv geladen sind und Elektronen, die eine elektrisch negative Ladung haben. Fast alle Atome haben auch Neutronen. Die sind elektrisch neutral.

Ein Atom hat gleich viele Protonen wie Elektronen. Darum ist das Atom elektrisch neutral. Die Ladungen heben sich gegeneinander auf. Es gibt aber auch Atome, denen negativ geladene Elektronen fehlen. Dann sind mehr positive Ladungen vorhanden. Das Atom ist jetzt nicht mehr elektrisch neutral, sondern hat eine positive Ladung.

Zur besseren Unterscheidung wird so ein Atom dann als Ion bezeichnet. Ionen sind also Atome mit elektrischer Ladung, weil entweder Elektronen fehlen oder Elektronen dazugekommen sind. Ionen sind im menschlichen Organismus ein wichtiges Steuerungs-Instrument.

Mehrere Atome können sich zu Molekülen verbinden. Moleküle bilden wiederum Aminosäuren. Aminosäuren bilden Proteine, Hormone und Enzyme. Auch Glukose, Fette, Vitamine und Mineralstoffe bestehen letztendlich aus Atomen und Ionen.

Alle Atome, Ionen und größere Strukturen werden durch elektrische Kräfte zusammengehalten. Ein wichtiges physikalisches Gesetz beschreibt: Gleichpolige Ladungen stoßen sich ab (z.B. PLUS und PLUS). Ungleichpolige Ladungen ziehen sich an (PLUS und MINUS). Wir kennen das von Magneten.

Mensch, Zellen, Atome

Erinnern Sie sich noch an Ihren Biologieunterricht? Wir haben gelernt, dass der Mensch aus Zellen besteht. Diese Zellen sind die funktionalen Grundeinheiten unseres Organismus und sorgen dafür, dass wir leben können. Insgesamt haben wir bis zu 100 Billionen Zellen.

Und woraus bestehen unsere Zellen? Unsere Zellen bestehen unter anderem aus einem Zellkern, verschiedenen kleinen Mini-Organen (Organellen), Flüssigkeit (Zytoplasma) und einer Zellhülle (Zellmembran). Wenn wir weiter in die Tiefe gehen, stellen wir fest, dass unsere Zellen aus Proteinen, Fetten und anderen Stoffen bestehen.

Und alle diese Stoffe bestehen letztendlich aus langen Ketten von miteinander verbundenen Atomen. Unser Organismus besteht also aus nichts anderem als Atomen. Je nach Zellgröße können das 60 Billionen Atome pro Zelle oder auch deutlich mehr sein.


Atome

Erinnern Sie sich auch noch an Ihren Physikunterricht? Was ist ein Atom und woraus besteht es? Ein Atom hat immer einen Atomkern und außen herum kreisen ein oder mehrere Elektronen.

FG 07 Wasserstoff Atom

Grafik 7: Wasserstoff-Atom (H)
(H für Hydrogen, englisch für Wasserstoff) Quelle: cellactiva GmbH

Das Wasserstoff-Atom ist das kleinste Atom, das es gibt. Es besteht aus einem Atomkern mit nur 1 Proton, das elektrisch positiv geladen ist und außen herum kreist 1 Elektron mit elektrisch negativer Ladung.

Es gibt aber auch sehr viel größere Atome. Ein Beispiel dafür ist das Sauerstoff-Atom.

FG 08 Sauerstoff Atom

Grafik 8: Sauerstoff-Atom (O)
(O für Oxygen, englisch für Sauerstoff) Quelle: cellactiva GmbH

Das Sauerstoff-Atom hat im Atomkern 8 Protonen, die elektrisch positiv geladen sind und 8 Neutronen ohne Ladung (elektrisch neutral). Außen herum kreisen 8 Elektronen mit elektrisch negativer Ladung. Die Elektronen kreisen auf verschiedenen Umlaufbahnen (Schalen) um den Atomkern. Im Fall des Sauerstoff-Atoms sind es zwei Schalen.

Auf der ersten Schale haben nur zwei Elektronen Platz. Auf der zweiten Schale sind es bis zu acht Elektronen. Auf der dritten Schale können es schon bis zu 18 Elektronen sein. Aber die verschiedenen Schalen müssen nicht vollständig belegt sein, wie das nachfolgende Beispiel zeigt.

 FG 09 Kalzium Atom

Grafik 9: Kalzium-Atom (Ca)
(Ca für Calcium, englisch für Kalzium) Quelle: cellactiva GmbH

Das Kalzium-Atom hat im Atomkern 20 Protonen, die elektrisch positiv geladen sind und 20 Neutronen ohne Ladung. Auf vier Schalen verteilt kreisen 20 elektrisch negativ geladene Elektronen.

Ein Atomkern besteht also immer aus einem oder mehreren Protonen. Protonen sind immer elektrisch positiv geladen. Außer Wasserstoff besitzen alle Atomkerne zudem Neutronen. Diese sind elektrisch neutral. Die Elektronen auf den Schalen sind immer elektrisch negativ geladen. Wenn es in einem Atom gleich viele Protonen wie Elektronen gibt, ist das Atom elektrisch neutral.


Ionen

Hat ein Atom mehr Protonen (+) als Elektronen (), dann ist es positiv geladen. Es gibt aber auch Atome, die mehr Elektronen (-) als Protonen (+) haben, diese sind dann negativ geladen.

Diese Atome mit positiver oder negativer Ladung nennt man Ionen.

Ionen sind also Atome, die nicht elektrisch neutral sind, weil sich die Anzahl der Protonen und Elektronen unterscheidet.

 FG 10 Kalzium Ion

Grafik 10: Kalzium-Ion
Quelle: cellactiva GmbH

Hier fehlen auf der vierten Schale zwei Elektronen. Somit ist mehr positive Ladung vorhanden als negative. Das bedeutet, das Kalzium-Ion ist positiv geladen. In diesem Falle sogar zweifach positiv, weil gleich zwei Elektronen fehlen. Die technische Schreibweise ist Ca++.


Moleküle

Atome können sich miteinander verbinden und werden dann Moleküle genannt. Wasser ist sicherlich das bekannteste Molekül. Zwei Wasserstoff-Atome und ein Sauerstoff-Atom verbinden sich zum Wassermolekül. FG 11 Wasser Molekuel

Grafik 11: Wasser-Molekül (H2O)
Quelle: cellactiva GmbH

Die Verbindung von Atomen zu einem Molekül entsteht dadurch, dass die Elektronen des einen Atoms auch die Umlaufbahnen (Valenzschalen) eines anderen Atoms nutzen. So werden Atome stabil aneinander gebunden. Natürlich können auch Ionen in Moleküle eingebunden sein.

Moleküle können auch elektrische Eigenschaften haben. Sie können sogar an ihren unterschiedlichen Enden unterschiedliche elektrische Eigenschaften haben. Das Wasser Molekül ist an den beiden Wasserstoff-Atomen positiv geladen, weil es seine Elektronen zeitweise an das Sauerstoff-Atom „verleiht“. Das entfernte Ende des Sauerstoff-Atoms dagegen ist Dank der „geliehenen“ Elektronen negativ geladen.


Aminosäuren

Moleküle können sich zu noch größeren Einheiten verbinden. Es entstehen sogenannte Makro-Moleküle, die an verschiedenen Enden unterschiedliche elektrische Eigenschaften haben können. So besteht beispielsweise die Aminosäure Tryptophan (C11H12N2O2) aus 27 Atomen.

 FG 12 Aminosäure

Grafik 12: Aminosäure Tryptophan
Quelle: istockphotos / chromatos

Tryptophan hat übrigens eine stimmungsaufhellende Wirkung, hemmt Appetit und Angstzustände und fördert den gesunden Schlaf.


Proteine

Aminosäuren wiederum werden in den Zellen zu Proteinen verkettet. Proteine können sich sogar aus mehr als 2.500 Aminosäuren zusammensetzen.

 FG 13 Protein

Grafik 13: Struktur eines Proteins (HEME-Protein)
Quelle: istockphotos / chromatos

Proteine haben durch ihre unterschiedlichen Aminosäuren auch wieder unterschiedliche Eigenschaften. Fast alle Hormone und Enzyme sind Proteine. Das sind Informationsträger und können unterschiedliche Vorgänge in unserem Organismus steuern.

Dazu kommen noch Molekül-Ketten, die wir Fette nennen, Zucker-Verbindungen, Mineralstoffe, Vitamine und andere. Aber alle diese unterschiedlichen Molekül-Ketten sind aus Atomen und Ionen aufgebaut.

Unser ganzer Körper besteht also ausschliesslich aus Atomen und Ionen, die sich aneinander binden. Doch wie halten diese Strukturen zusammen?

Elektrische Felder

Protonen und Elektronen sind elektrisch geladene Teilchen. Protonen sind immer positiv geladen, Elektronen immer negativ. Um jedes elektrisch geladene Teilchen existiert ein sogenanntes elektrisches Feld.

FG 14 elektrische Felder

Grafik 14: Wirkungsrichtung elektrischer Felder bei Protonen und Elektronen
Quelle: cellactiva GmbH

Das gilt für positiv geladene Protonen genauso wie für negativ geladene Elektronen. Allerdings wirken die Kräfte in entgegengesetzten Richtungen. Beim Proton verlaufen die Kraftlinien weg vom Proton. Beim Elektron ist es genau umgekehrt, da verlaufen die Kraftlinien zum Elektron hin.


Elektrische Anziehungskräfte

Ein weiteres wichtiges physikalisches Gesetz ist das sogenannte Coulombsche Gesetz. Es beschreibt, dass sich gleichnamige Pole abstoßen und ungleichnamige Pole anziehen.

FG 15 Coloumbsches Gesetz

Grafik 15: Das Coulombsche Gesetz
Quelle: cellactiva GmbH

Durch diese Anziehungskräfte können sich Atome zu Molekülen verbinden. Moleküle können an unterschiedlichen Stellen unterschiedliche elektrische Eigenschaften haben. Darum können sich Moleküle nur an bestimmten Stellen binden. Das ist die Grundlage für größere Strukturen wie Fette, Zucker, Proteine, Enzyme, Hormone und andere.


Über elektrischen Strom und Elektromagnetismus

Ein Atom besteht aus Protonen, Neutronen und Elektronen. Protonen sind immer elektrisch positiv geladen und Elektronen haben immer eine elektrisch negative Ladung. Neutronen sind elektrisch neutral.

Wenn sich elektrische Ladungen wie Elektronen bewegen, bezeichnen wir das als elektrischen Strom. Ein elektrischer Strom hat eine Kraft. Diese Kraft nutzen wir, wenn wir elektrische Geräte verwenden.

Ein weiteres wichtiges physikalisches Gesetz beschreibt: Immer wenn ein elektrischer Strom fließt, entsteht um den Stromleiter herum ein elektromagnetisches Feld. Netzteile, Lautsprecher und Induktionsherde haben eines gemeinsam: Alle funktionieren durch elektromagnetische Felder.

Auch elektromagnetische Felder haben Kräfte. Wir kennen beispielsweise den Elektromagneten, der magnetische Stoffe anzieht.

Im Kleinen können diese Kräfte elektrisch geladene Teilchen wie Ionen bewegen. Diese Kraft bezeichnet man als Lorentzkraft. Die Lorentzkraft kann in unserem Körper durch die Bewegung von Ionen lebenswichtige Stoffwechselvorgänge aktivieren, verstärken oder beschleunigen und uns so bei der Gesunderhaltung und Heilung unterstützen.

Elektrischer Strom

Erinnern Sie sich noch an Ihren Physikunterricht? Was ist elektrischer Strom? Elektrischer Strom entsteht, wenn sich Elektronen (elektrisch geladen) bewegen. Elektrischer Strom ist also fließende Ladung. FG 16 Elektronen fliessen durch Stromkabel

Grafik 16: Elektronen fließen durch ein Stromkabel
Quelle: cellactiva GmbH

Elektrischer Strom hat Kraft und kann für uns Arbeit verrichten. Wir nutzen das, wenn wir elektrische Geräte verwenden.

Bewegen sich nun Elektronen (elektrisch geladen) durch ein Stromkabel, entsteht automatisch ein Magnetfeld um das Stromkabel herum. Das ist ein physikalisches Grundgesetz.

 FG 17 Elektronen und Magnetfeld

Grafik 17: Elektronenfluss und Magnetfeld
Quelle: cellactiva GmbH

Die Elektronen fließen von MINUS nach PLUS. Die Richtung des Magnetfelds um ein stromführendes Kabel kann mit Hilfe der sogenannten Linke-Hand-Regel bestimmt werden. In unserem Beispiel verläuft das Magnetfeld im Uhrzeigersinn. (Achtung: Bitte verwechseln Sie das nicht mit der sogenannten technischen Stromrichtung. Die verläuft entgegengesetzt.)

Ein Magnetfeld wird durch sogenannte Feldlinien dargestellt. Entlang der Feldlinien ist das Magnetfeld gleich stark. Je stärker der Strom ist, desto stärker ist auch das Magnetfeld. Ändert sich die Stromrichtung, ändert sich auch der Drehsinn des Magnetfeldes. Stellen wir den Strom ab, ist das Magnetfeld verschwunden. Wir sehen, beides ist untrennbar miteinander verbunden.


Magnetfelder

Ein Magnetfeld erzeugt genau wie der elektrische Strom eine Kraft. Das ist die sogenannte magnetomotorische Kraft (magnetische Flussdichte). Sie wirkt um das Stromkabel herum.

Die Kraft der Magnetfelder können wir ganz einfach verstärken, und zwar auch ohne die Stromstärke zu verändern. Der Trick funktioniert mit einem spiralförmig aufgewickelten Stromkabel, einer sogenannten Spule. Bei einer Spule konzentrieren sich die Feldlinien im Zentrum.

 FG 18 Spule ohne Magnet

Grafik 18: Eine Spule verstärkt die magnetische Flussdichte.
Quelle: dreamstime / Peter Hermes Furian

Es gibt einen weiteren Trick, um die magnetische Flussdichte zusätzlich zu erhöhen. In die Spule wird ein Eisenkern eingefügt.

 FG 19 Spule mit Magnet

Grafik 19: Ein Eisenkern verstärkt zusätzlich die magnetische Flussdichte einer Spule.
Quelle: dreamstime / Dannyphoto80

Magnetfelder nutzen wir in unserem täglichen Leben. Durch Magnetfelder funktionieren z. B. Netzteile, Lautsprecher und Induktionsherde.

Magnetfelder können mehr

Die magnetomotorische Kraft eines Magnetfelds kann elektrisch geladene Teilchen wie Ionen während ihrer Bewegung umlenken. Sie kann die Ionen also eine andere Richtung geben. Das kann sehr gezielt geschehen, denn das kann man aufgrund der physikalischen Gesetze genau berechnen. Diese Kraft, die Ionen bewegen kann, ist die sogenannte „Lorentzkraft“.


Die Lorentzkraft

Die Lorentzkraft ist die Kraft, die Ionen und elektrisch geladene Teilchen bewegen kann. Ein Magnetfeld wirkt im rechten Winkel zum elektrischen Strom. Die Lorentzkraft wiederum wirkt im rechten Winkel zum Magnetfeld.

FG 21 Lorentzkraft linke Hand Regel

Grafik 21: Die Wirkungsrichtung der Lorentzkraft anhand der Linke-Hand-Regel.
Quelle: cellactiva GmbH

Die Lorentzkraft ist benannt nach Hendrik Antoon Lorentz (1853-1928). Er war ein niederländischer Mathematiker und Physiker. Die grundlegenden Arbeiten von Lorentz im Bereich der Elektrodynamik bildeten übrigens die Grundlage für Einsteins Relativitätstheorie.

Will man die Lorentzkraft großflächig zur Verschiebung von Ionen nutzen, muss man das Stromkabel nur um ein flaches Stück Eisen wickeln. Diese Konstruktion wird in Form einer flachen Spirale gebogen. Das Ergebnis bezeichnet man als Flachspule.

 FG 22 Flachspule

Grafik 22: Flachspule in Spiralform
Quelle: cellactiva GmbH

Ionen lassen sich auf diese Art und Weise beispielsweise gezielt an Blutgefäßwände (Kapillar-Membranen) bewegen. Dort können sie einfacher und schneller verschiedene elektrische und biochemische Prozesse beeinflussen. Ein wesentlicher Nutzen ist beispielsweise ein verbesserter Sauerstoff-Transport von der Lunge über die Blutbahn in die Zelle.

Welchen elementaren Nutzen das für Ihre Gesundheit haben kann, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.


Über elektrischen Strom und Elektromagnetismus
cellactiva FB 05 Wie kommt die Energie in den Menschen

Wie kommt die Energie in den Menschen?

Damit unser Körper leben und arbeiten kann, braucht er Energie. Diese Energie kommt von Energieträgern, die wir in Form von Kohlehydraten und Fetten zu uns nehmen. Über unser Verdauungssystem werden diese Energieträger für unsere Zellen so aufbereitet, dass sie daraus kleine Energiepakete (ATP) herstellen können.

Dafür ist Sauerstoff notwendig. Der Sauerstoff kommt über die Lunge und die Blutbahn zur Zelle. Ohne Sauerstoff können unsere Zellen keine Energie herstellen. Das ist wie bei einer Kerze. Sie kann ohne Sauerstoff auch nicht brennen.

Die Energieträger kann unser Körper speichern. Durch einen Blick auf die Waage können wir das leicht feststellen. Mit dem Sauerstoff ist das anderes. Den Sauerstoff kann unser Körper nicht speichern. Darum müssen wir ständig atmen. Deswegen hat der Sauerstoff die Schlüsselrolle.

Der Weg der Energie im Körper

Wir nehmen jeden Tag Energie von außen auf. Das ist unsere Nahrung, die wir essen, das Wasser, das wir trinken und der Sauerstoff, den wir einatmen. Diese Energie muss speziell aufbereitet in unsere Zellen gelangen, damit sie dort zur Gewinnung von Zellenergie (ATP) zur Verfügung steht. Welche Wege geht diese Energie, bis Sie in den Zellen angekommen ist? FG 23 Wie kommt die Energie in den Koerper

Grafik 23: Der Weg der Energie im menschlichen Organismus
Quelle: Symbole: fotolia / Beschriftung cellactiva GmbH


Sauerstoff

Der Sauerstoff wird durch das Einatmen der Luft in die Lunge eingesaugt. In der Lunge gelangt der Sauerstoff in die sogenannten Lungenbläschen. Diese Lungenbläschen haben eine dünne Membran, durch die der Sauerstoff aufgrund eines physikalischen Gesetzes (Konzentrationsgefälle) ins Blut gezogen wird.

Im Blut bindet sich der Sauerstoff an die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und wird über die Blutbahn bis in die kleinsten Blutgefäße, die Kapillaren, transportiert. Von da aus gelangt der Sauerstoff unterstützt durch die Lorentzkraft aus den Kapillaren heraus, durch die Kapillar-Membran in die zellumgebende Flüssigkeit (Interstitium).

Sobald der Sauerstoff in der zellumgebenden Flüssigkeit angekommen ist, steht er der Zelle zur Verfügung. Die Zelle kann den verfügbaren Sauerstoff aufnehmen und zur Gewinnung von Zellenergie (ATP) einsetzen.


Ernährung und Wasser

Über den Mund nehmen wir unsere Nahrung auf. Unsere Nahrung besteht aus Kohlehydraten, Fetten und Eiweißen (Proteinen), aber auch aus Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Die Nahrung wird im Mund mechanisch zerkleinert und gelangt mit Speichel vermischt in den Magen. Dort beginnt ein biochemischer Auflösungsvorgang der sich bis in den Dünndarm fortsetzt.

Dabei werden Proteine in ihre einzelnen Aminosäuren zerlegt und dienen der Zelle als Baumaterial oder Informationsträger (Hormone und Enzyme). Die Kohlehydrate werden in einzelne Zucker (Glucose) aufgespalten und dienen der Zelle zur Produktion von Zellenergie (ATP). Die Fette werden in Glycerin umgewandelt und dienen der Zelle ebenfalls als Energielieferant.

Auf dem Weg zum Dünndarm verlassen die Nährstoffe durch spezielle Türen den Verdauungstrakt und gelangen in die Blutbahn. Über das Blut werden sie in Zellnähe transportiert und gelangen wiederum durch Türen in die zellumgebende Flüssigkeit. Von da aus kann sich die Zelle ganz gezielt bedienen.

Wie kommt der Sauerstoff in die Zelle?

Der Sauerstoff ist an das Hämoglobin der roten Blutkörperchen gebunden. Die roten Blutkörperchen transportieren den Sauerstoff. Jetzt soll möglichst viel Sauerstoff in die Zellen gelangen, damit die Zellen möglichst viel Zellenergie (ATP) produzieren können.

Dabei hat der Sauerstoff drei Hürden zu überwinden:

  1. Die roten Blutkörperchen neigen zur Verklumpung (Geldrolleneffekt). Verklumpte rote Blutkörperchen passen nicht in die Kapillaren. Aber nur in den Kapillaren können die roten Blutkörperchen ihren Sauerstoff abgeben.
  2. Der Sauerstoff muss durch die Membran der Kapillaren in die zellumgebende Flüssigkeit austreten. Die Kapillar-Membran ist aber eine Barriere, die er überwinden muss.
  3. Der Sauerstoff muss aus der zellumgebenden Flüssigkeit durch die Zellmembran in die Zelle gelangen.

Ein gesunder und aktiver Organismus hat genügend Kraft, um alle drei Hürden alleine zu bewältigen. Aber ein kranker, geschwächter, gestresster oder älterer Organismus kann das möglicherweise nur noch eingeschränkt.

Das kann dann zu Funktionsstörungen in der Zelle führen. Wenn viele Zellen, also ganze Zellgewebe oder Organe betroffen sind, kann das zu Krankheiten und Schmerzen führen. Schmerzen sind immer ein Hilferuf des Körpers.

cellactiva kann bei allen drei Hürden unterstützen und so die Sauerstoff-Versorgung der Zellen nachweislich verbessern.

Der Weg des Sauerstoffs

Die roten Blutkörperchen transportieren den Sauerstoff durch die Blutbahn. Sie strömen durch immer kleiner werdende Blutgefäße bis sie in den sogenannten Kapillaren ankommen. In den Kapillaren verlässt der Sauerstoff den Blutkreislauf, um zur Zelle zu gelangen.

Damit der Sauerstoff in die Zelle gelangen kann, muss er drei Hürden überwinden:

Verklumpungen lösen

Der Sauerstoff ist an die roten Blutkörperchen gebunden. Damit die roten Blutkörperchen den Sauerstoff an die Zellen abgeben können, müssen die roten Blutkörperchen in die Kapillaren gelangen.

Aber in langsam fließendem Blut neigen die roten Blutkörperchen zu Verklumpungen. Das ist der sogenannte Geldrollen-Effekt.FG 24 Dunkelfeld

Grafik 24: Links: einzelne rote Blutkörperchen Rechts: verklumpte rote Blutkörperchen (Geldrollen-Effekt).
Quelle: Prof. Dr. Fischer AG

So verklumpt passen die roten Blutkörperchen nicht durch die Kapillaren. Die roten Blutkörperchen haben einen Durchmesser von ca. 7,5 µm (Mikrometer, 0,00075 Millimeter). Bei den Kapillaren sind es 3-7 µm. Das bedeutet, die roten Blutkörperchen müssen sich erst verformen und können sich danach nur einzeln durch die Kapillaren quetschen, sozusagen im „Gänsemarsch“.

FG 25 Kapillare Gaensemarsch

Grafik 25:Rote Blutkörperchen passen nur im „Gänsemarsch“ durch die Kapillaren.
Quelle: cellactiva GmbH

Die Kapillar-Membran

Die roten Blutkörperchen sind elektrisch geladen. Sie fließen durch unsere Adern. Fließende Ladung ist ein elektrischer Strom. Ein elektrischer Strom erzeugt ein Magnetfeld. Dieses Magnetfeld wiederum kann elektrisch geladene Ionen bewegen (Lorentzkraft).

Am schnellsten geht das mit Wasserstoff-Ionen, denn die sind besonders klein. Diese Wasserstoff-Ionen werden durch die Lorentzkraft entlang der Blutgefäßwand verteilt.

 FG 26 Ionentransport optimal

Grafik 26: Wasserstoff-Ionen (H+) bewegen sich an die Kapillar-Membran.
Quelle: cellactiva GmbH

Die Wasserstoff-Ionen binden sich an die Kapillar-Membran. Wenn auf einer Fläche gleich viel positive wie negative Ladung vorhanden ist, dann heben sich diese Ladungen auf. Die Kapillar-Membran wird depolarisiert, sie wird an dieser Stelle durchlässig. Der Sauerstoff kann leichter durch die Kapillar-Membran in die zellumgebende Flüssigkeit austreten.

Die Zellmembran

Die Zellmembran ist die Schutzhülle der Zelle. Die Aufgabe der Zellmembran ist es, den Stoffaustausch zwischen Innen und Außen zu steuern. Dafür hat die Zelle spezielle Türen. Jede Tür ist spezialisiert auf bestimmte Stoffe.

FG 27 Tueren der Zellmembran

Grafik 27: Die Türen in der Zellmembran
Quelle: cellactiva GmbH

Protein-Kanal

Das ist die Tür für große Strukturen. Durch diese Tür werden gezielt Aminosäuren, Proteine, Enzyme oder Hormone in die Zelle hinein- oder herausgeschleust.

Ionen-Kanal

Das ist die Tür für kleine Strukturen. Hier können nur Ionen einwärts und auswärts geschleust werden.

Sauerstoff

Der Sauerstoff braucht keine eigene Tür um in die Zelle zu kommen. Sauerstoff-Moleküle können sich einfach durch die Zellmembran durchbewegen.

Natrium-Kalium-Pumpe

Eine wichtige Aufgabe der Zelle ist die Produktion von Zellenergie (ATP). Bei der Produktion der Zellenergie bleiben aber positiv geladene Natrium-Ionen (Na+) übrig. Diese Natrium-Ionen reduzieren die elektrische Spannung in der Zelle und müssen deshalb nach draußen transportiert werden, denn eine Zelle kann nur dann optimal arbeiten, wenn sie ihre elektrische Spannung aufrechterhalten kann.

Das ist die Aufgabe der Natrium-Kalium-Pumpe. Die Natrium-Kalium-Pumpe ist sozusagen die Ladestation der Zelle. Bei einem Pumpvorgang werden drei Natrium-Ionen (Na+) aus der Zelle heraus, aber nur zwei Kalium-Ionen (K+) in die Zelle hinein transportiert.

Drei Ionen heraus, aber nur zwei Ionen hinein bedeutet, die Zelle erhält wieder ihre notwenige elektrische Spannung.


Elektrische Spannung der Zelle

Die elektrische Spannung bei gesunden Zellen liegt bei ca. -70 mV (Millivolt). Wird die elektrische Spannung in der Zelle niedriger, kann Sie nicht mehr richtig arbeiten. Hält die niedrige Zellspannung über einen längeren Zeitraum an, kann das negative Folgen für unsere Gesundheit haben.

FG 28 Zellspannung Batterie

Grafik 28: Die Zellspannung als Batterie dargestellt.
Quelle: cellactiva GmbH

Jede unserer Zellen ist elektrisch geladen wie eine Batterie. Die Spannung einer gesunden Zelle liegt bei ca. -70 mV (Millivolt). Erste Funktionsstörungen können bei ca. -50 mV entstehen. Ab ca. -20 mV kann die Zelle nicht mehr arbeiten und konzentriert sich auf ihr Überleben, also auf die Zellteilung. Die Zellteilung kann bei einer geschwächten Zelle ungesteuert ablaufen. Es können Krebs oder Tumore entstehen.

Meistens passiert das großflächig, es sind also nicht nur einzelne Zellen betroffen, sondern ganze Zellgewebe oder Organe. Wenn Gewebe oder Organe nicht mehr richtig funktionieren stört das Regelkreise. Meist signalisiert unser Körper die Störung durch Schmerzen. Schmerzen sind immer ein Hilferuf unseres Körpers, weil er seine Störung nicht mehr alleine bewältigen kann und Ihre Hilfe braucht.

Es gibt verschiedene Gründe, warum Zellen ihre natürliche elektrische Spannung verlieren können. Das sind unter anderem Krankheit, Bewegungsmangel, Ernährung, Stress und das Alter.

cellactiva FB 06 Wie kommt der Sauerstoff in den Menschen
cellactiva FB 07 Der Mensch und seine Zellen

Der Mensch und seine Zellen

Die kleinste funktionale Einheit im unserem Organismus ist die Körperzelle. Wir haben etwa 100 Billionen davon. Unsere Zellen sind hochspezialisierte kleine Mini-Fabriken. Unser Körper besteht aus 226 verschiedenen Typen dieser Mini-Fabriken, also 226 verschiedenen Zelltypen.

Jede Zelle hat eine Hülle. Das ist die Zellmembran. Im Inneren der Zelle befinden sich kleine Mini-Organe (Organellen) und Zellflüssigkeit (Zytoplasma). Die wichtigsten Mini-Organe sind die sogenannten Mitochondrien. Sie produzieren die Zellenergie, das sogenannte ATP.

Alle Zellen haben eine elektrische Spannung. Sie beträgt ca. -70 mV (Millivolt). Sinkt die Spannung, dann können die Zellen nicht mehr richtig arbeiten. Eine reduzierte Spannung kann sich auf alle 226 Zelltypen auswirken.

Darum können sich bei schlechter Zellversorgung überall im Körper Funktionsstörungen einstellen. Krankheiten und Schmerzen können die Folge sein.

Der Schlüsselfaktor ist immer die Sauerstoff-Versorgung der Zelle.

Die Zelle

Der menschliche Körper besteht aus bis zu 100 Billionen Zellen. Diese Zellen sind die funktionalen Grundeinheiten unseres Organismus und sorgen dafür, dass wir leben können. Es gibt 226 verschiedene Zelltypen im menschlichen Organismus, die sich in Form, Größe und Funktion unterscheiden. Es gibt zum Beispiel Nervenzellen, Muskelzellen, Hautzellen oder Knochenzellen. FG 29 Zelle

Grafik 29: Aufbau und Bestandteile einer menschlichen Zelle
Quelle: fotolia / Explorer / Beschriftung: cellactiva GmbH

Jede Zelle ist eine kleine Welt für sich. Zellen bestehen aus verschiedenen Mini-Organen (Organellen), Zellflüssigkeit (Zytoplasma) und einer Hülle, der Zellmembran.

Die Zellmembran

Die Zellmembran umschließt die Zelle und hält alle ihre Bestandteile zusammen. Gleichzeitig bildet die Zellmembran eine Schutzschicht zur umgebenden Flüssigkeit. In der Zellmembran sind Türen eingebaut, damit ein kontrollierter Stoffaustausch mit der Außenwelt stattfinden kann.

FG 30 Zellmembran

Grafik 30: Die Türen in der Zellmembran
Quelle: cellactiva GmbH

Die Zellmembran hat Türen für Proteine und Ionen. Dazu kommt die sogenannte Natrium-Kalium-Pumpe, die für die Aufrechterhaltung der elektrischen Zellspannung zuständig ist. Der Sauerstoff (O2) kann ungehindert durch die Zellmembran eintreten und das Kohlendioxyd (CO2) ungehindert austreten.

Zellorganellen

Gefüllt ist die Zelle mit Zellflüssigkeit (Zytoplasma). Darin befinden sich sogenannte Organellen, das sind spezialisierte Mini-Organe mit unterschiedlichen Aufgaben.

Die Zellorganellen können wir am besten mit Produktionshallen einer Fabrik vergleichen.

Die meisten Zellen haben einen Zellkern. Im Zellkern ist unser Erbgut gespeichert (DNA). Darin sind alle Informationen zum Aufbau unseres Organismus gespeichert.

Den Zellkern können wir am besten mit einem Chefbüro vergleichen. Hier werden alle wichtigen Entscheidungen getroffen. Hier befindet sich auch das Archiv mit allen Bauplänen.

Jede Zelle braucht Brennmaterial und Sauerstoff, damit sie Zellenergie (ATP) produzieren kann. Das Brennmaterial besteht aus Fetten (Glycerin) und Zuckerverbindungen (Glukose).

Diese Zutaten werden zu den Kraftwerken der Zelle transportiert, den Mitochondrien. Dort werden daraus in vielen Produktionsschritten kleine Energiepakete hergestellt. Das sind energiereiche Moleküle, ATP genannt.

ATP treibt die Natrium-Kalium-Pumpe an, die die elektrische Spannung der Zelle aufrechterhält. ATP sorgt beispielsweise auch für das Zusammenziehen der Muskulatur.

Die Mitochondrien können wir am besten mit Kraftwerken vergleichen. Hier wird die Energie der Zellen produziert.


226 verschiedene Zelltypen

In unserem Organismus gibt es viele Aufgaben zu erledigen. Diese Aufgaben übernehmen unterschiedliche, hochspezialisierte Zelltypen. Im menschlichen Organismus gibt es 226 verschiedene Zelltypen.

Fg 31 Zelltypen

Grafik 31: Verschiedene Zelltypen im menschlichen Organismus
Quelle: 123RF / Roberto Biasini / Beschriftung: cellactiva GmbH

Auswirkungen auf den Organismus

Wenn unsere Zellen zu wenig Sauerstoff bekommen, können sie nicht mehr optimal arbeiten. Egal welche Aufgaben die Zellen erledigen, bei Sauerstoffmangel können sie weniger Zellenergie (ATP) produzieren. Meist sind immer mehrere Zellen, also Gewebe oder Organe betroffen. Wenn ein Organ seine Aufgabe nicht mehr erfüllen kann, kommt es zu Funktionsstörungen oder Funktionsversagen. Wir bezeichnen das als Krankheit. Schmerzen können die Folge sein.

Was ist Resonanz?

Sind Sie schon einmal mit einem vollen Teller Suppe in den Händen gelaufen? Wenn die Frequenz, mit der die Suppe im Teller hin- und herschwappt, mit der eigenen Schrittfrequenz übereinstimmt (Resonanz), schaukelt sich diese Schwingung mit jedem Schritt auf, bis die Suppe überschwappt. Das passiert deshalb, weil die Schwingung im Teller zum richtigen Moment (mit gleicher Frequenz) immer wieder Energie zugeführt wird. Ändert man also in diesem Moment die Schrittfrequenz (keine Resonanz mehr), passiert das nicht.

Resonanz ist also die Übertragung von Schwingungen.

Resonanz

Wenn Sie das gleiche Experiment mit einer Flasche Wasser wiederholen, dann schwappt das Wasser nicht aus der Flasche. Die Schwingungs-Frequenz der Flasche Wasser ist viel höher als die Ihrer Schritte. Hier gibt es keine Resonanz, weil die Schwingungs-Frequenzen zu unterschiedlich sind.FG 32 Stimmgabeln

Grafik 32: Darstellung der Resonanz anhand von Stimmgabeln
Quelle: canstockphoto / vectorchef / Überarbeitung cellactiva GmbH

Stimmgabeln übertragen ihre Schwingungen auf Luft-Moleküle. Die Luft-Moleküle bringen andere Stimmgabeln gleicher Größe in Schwingung. Dabei ist es egal, ob Sie zuerst die linke oder die rechte Stimmgabel anschlagen, die Schwingung überträgt sich immer auf die jeweils andere. Ein Gegenstand kann also sowohl Sender als auch Empfänger sein.

Immer wenn Schwingungen übertragen werden können, dann sprechen wir von Resonanz.

cellactiva FB 08 Was ist Resonanz
cellactiva FB 09 Frequenzen und ihre Funktionen

Frequenzen und ihre Funktionen

Schwingungen sind Frequenzen. Frequenzen messen wir in der Einheit Hertz (Hz). Unser Strom in der Steckdose hat 50 Hz, schwingt also 50 Mal pro Sekunde. Die Sendefrequenz unserer Smartphones geht hoch bis zum Gigahertz-Bereich. Das sind bis zu 2.170.000.000 (2,17 Mrd.) Schwingungen pro Sekunde.

Es gibt Frequenzbereiche, die wir mit unseren Ohren hören, als Wärme fühlen oder mit unseren Augen sehen können.

Es gibt auch Frequenzen, die auf unser vegetatives Nervensystem wirken. Diese Frequenzen nutzt auch unser Gehirn zur internen Kommunikation. Dabei steuern Frequenzen unter etwa 20 Hz den Schlaf, die Erholung und die Regeneration. Die Frequenzen oberhalb von etwa 20 Hz steuern die körperliche und geistige Leistungsbereitschaft.

Frequenzen können auch Objekte in Schwingung versetzen. Wir kennen das von Stimmgabeln. Genau wie Stimmgabeln können bestimmte Frequenzen auch Zellen, Gewebe und Organe in unserem Körper in Schwingung bringen. Arteriolen (kleine Arterien) schwingen ab 250 Hz, verklumpte rote Blutkörperchen schwingen ab 500 Hz und Zellmembranen schwingen ab 1.000 Hz.

Wir können in der Therapie verschiedene Frequenzen nutzen, um unseren Organismus bei der Heilung von Krankheiten und Schmerzen zu unterstützen.

Das Frequenzspektrum

Wir sind umgeben von Frequenzen und Schwingungen. Es gibt kosmische Schwingungen von der Sonne oder anderen Himmelskörpern, die zur Erde gelangen. Die Erde selber erzeugt durch ihr Magnetfeld ebenfalls Schwingungen. Aber auch unsere moderne Technik erzeugt Schwingungen, denken wir an die Schwingung unseres Wechselstroms aus der Steckdose, des WLANs oder mobiler Endgeräte.

Frequenzen messen wir in Hertz (Hz), das ist die Anzahl von Schwingungen pro Sekunde. Eine Frequenz von 10 Hz schwingt also 10 Mal pro Sekunde.

FG 33 Frequenzspektrum

Grafik 33: Das Frequenzspektrum
Quelle: cellactiva GmbH


Frequenzen in der Technik

Frequenzen nutzen wir in vielen unserer technischen Geräte. In der Technik werden Frequenzen in sieben große Bereiche eingeteilt: FG 34 Frequenzen Technik

Grafik 34: Das Frequenzspektrum und seine technische Verwendung
Quelle: cellactiva GmbH

Im niederfrequenten Bereich liegen Bahnstrom (16 2/3 Hz), Haushaltsstrom (50 Hz) sowie der Schall, den wir hören können (20 Hz – 20.000 Hz).

Der hochfrequente Bereich dient zur Kommunikation. Hier finden wir die Frequenzen für digitales Radio, Kabel- und Satelliten-Fernsehen, Amateurfunk, staatliche und behördliche Funkdienste, WLAN und Mobilfunk.

Im Infrarot-Bereich liegt die Wärmestrahlung. Die kennen wir von der Sonne und der Infrarotlampe.

Anschließend folgt der eng begrenzte Bereich des sichtbaren Lichts.

Danach finden wir die nicht mehr sichtbare UV-Strahlung der Sonne. Sie sorgt für die Bräunung der Haut.

Die Röntgenstrahlung kennen wir aus der Arztpraxis.

Die Gammastrahlung ist die radioaktive Strahlung.


Frequenzen beim Menschen

Tag für Tag sind wir vielen Frequenzen mehr oder weniger stark ausgesetzt. Da stellt sich natürlich die Frage: Haben die verschiedenen Frequenzen einen Einfluss auf unseren Organismus?

Ja, und zwar dann, wenn sie eine Resonanz auslösen, also ihre Schwingungen in den Körper hinein übertragen.

FG 35 Frequenzen Mensch

Grafik 35: Die Frequenzen, die im Menschen Resonanzen auslösen
Quelle: cellactiva GmbH

Auch die Frequenzen beim Menschen sind in sieben Bereiche eingeteilt. Diese Bereiche unterscheiden sich durch die Art, wie sie auf den menschlichen Organismus wirken und wie wir sie wahrnehmen können.FG 36 Vegetative Resonanz Frequenzen

Grafik 36: Die Vegetativen Resonanz Frequenzen
Quelle: cellactiva GmbH

Die Vegetativen Resonanz Frequenzen (1 bis 120 Hz) wirken auf unser vegetatives Nervensystem. Das ist der Bereich unseres Nervensystems, den wir willentlich kaum beeinflussen können. Frequenzen unter ca. 20 Hz wirken auf den sogenannten Parasympathikus, der Schlaf und Regeneration steuert. Die Frequenzen darüber wirken auf den sogenannten Sympathikus, der die körperliche und geistige Leistungsbereitschaft steuert. FG 37 Mechanische Resonanz Frequenzen

Grafik 37: Die Mechanischen Resonanz Frequenzen
Quelle: cellactiva GmbH

Die Mechanischen Resonanz Frequenzen (7 bis 1.000 Hz) versetzen Organe, Gewebe und Zellen in Resonanz-Schwingung. Bezogen auf unser Herz-Kreislauf-System verbessern sie die Durchblutung und steigern den Sauerstoff-Transport. Die Hauttemperatur steigt und manche spüren ein Kribbeln.

Die Akustischen Resonanz Frequenzen (20 bis 20.000 Hz) können wir mit unseren Ohren hören.

Die Thermischen Resonanz Frequenzen (300 Giga Hz bis 385 Tera Hz) nehmen wir als Wärme wahr. (Ein Gigahertz hat 9 Nullen, ein Terahertz hat 12 Nullen.)

Die Optischen Resonanz Frequenzen (385 bis 789 Tera Hz) können wir mit unseren Augen sehen.

Die Ultravioletten Resonanz Frequenzen (789 Tera Hz bis 3 Peta Hz) können wir zwar nicht mehr sehen, aber Sie bräunen unsere Haut. (Ein Petahertz hat 15 Nullen.)

Die Atomaren Resonanz Frequenzen (oberhalb von 10²² Hz, eine 1 mit 22 Nullen) wirken auf unsere Atome und das Erbgut in unseren Zellen. Diese Frequenzen können Schäden am Erbgut anrichten und Krebs verursachen.

Der Mensch und seine Atome

Zusammenfassung

Wie Sie sehen, haben wir uns viel mit Physik beschäftigt. Wir haben die grundlegenden Bauelemente unseres Organismus kennen gelernt. Das sind Atome und Ionen.

Wir haben uns mit Elektrizität und Elektromagnetismus beschäftigt. Ionen sind elektrisch geladen. Wenn sich Ladungen bewegen ist das elektrischer Strom. Elektrischer Strom erzeugt immer ein Magnetfeld. Unser Körper benutzt Magnetfelder, um grundlegende Funktionen im Organismus sicher zu stellen. Wenn unser Körper zu schwach dazu ist, können wir ihm von außen helfen und so seine Regeneration unterstützen.

Wir haben uns mit Biochemie beschäftigt. Atome und Ionen können sich zu Molekülen verbinden. Moleküle wiederum bilden Fette, Aminosäuren, Proteine und vieles mehr. Diese wiederum sind die Bausteine unserer Zellen.

Unsere Zellen bestehen aus kleinen Mini-Organen, Zellflüssigkeit und einer Zellmembran. Zellen gleicher Art und Funktion bilden Gewebe. Verschiedene Gewebe bilden Organe. Organe bilden Organ-Systeme.

Wir haben uns mit Biologie beschäftigt. Regelkreise steuern in unserem Körper lebenswichtige Prozesse. Übergeordnet werden viele Regelkreise von Sympathikus und Parasympathikus gesteuert.

Wir haben uns mit Elektrotechnik beschäftigt. Wir brauchen technische Geräte wie cellactiva, wenn wir unseren Organismus bei der Aktivierung gestörter Regelkreise helfen wollen.

Bisher haben wir uns noch nicht mit Medizin beschäftigt, denn die Aufgabe der Medizin ist es, das Ergebnis aus Physik, Biochemie, Biologie und Elektrotechnik zu bewerten. Das macht die Medizin mit Studien zur Wirksamkeit. Diese können Sie gerne im entsprechenden Abschnitt nachlesen.

Wenn Sie wie „elektrisiert“ diese Internet-Seite lesen, Ihnen dabei „ein Licht aufgeht“, Sie danach so „unter Strom stehen“, dass Sie ein cellactiva haben wollen, Ihr Umfeld aber „geladen“ ist und es „Spannungen“ gibt, spätestens dann ist Ihnen klar:

Der Mensch funktioniert wirklich elektrisch!

Wir wünschen allen Menschen von Herzen ein aktives und gesundes Leben.

Ihr cellactiva Team

Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden,

ob cellactiva auch für Sie eine sinnvolle Behandlung sein kann.

Wir beraten Sie gerne persönlich am Telefon. Sie erreichen uns unter

+49 771 896 599 24

Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch schriftlich.

 

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