{"id":359,"date":"2022-10-13T16:01:40","date_gmt":"2022-10-13T14:01:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cellactiva.com\/de-de\/?page_id=359"},"modified":"2022-11-12T17:04:17","modified_gmt":"2022-11-12T16:04:17","slug":"anwendung-in-der-medizin","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.cellactiva.com\/de-de\/anwendung-in-der-medizin\/","title":{"rendered":"Anwendung-in-der-Medizin"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.18.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.18.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.18.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.18.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">Anwendung in der Medizin<\/h1>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;2_5,3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.18.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.18.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; border_radii=&#8220;off|10px|0px|0px|10px&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.cellactiva.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/11\/cellactiva_Anwendung-in-der-Medizin__rr.jpg&#8220; _builder_version=&#8220;4.19.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_text=&#8220;cellactiva_Anwendung-in-der-Medizin__rr&#8220; border_radii=&#8220;on|10px|10px|10px|10px&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.18.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; border_radii=&#8220;off|0px|10px|10px|0px&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.18.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Hier finden Sie eine \u00fcbersichtliche Kurzfassung der wichtigsten internationalen wissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichungen mit medizinischen Bezug nebst Resultaten.<\/p>\n<p>Die Dokumentation ist bei Medizinern, Biologen und anderen fachvertrauten Personengruppen sehr begr\u00fc\u00dft worden. Derartige \u00dcbersichten erleichtern die Orientierung, sie sparen viel Zeit. Die exponentiell ansteigende Zahl der Abhandlungen \u00fcber die Wirkung von Magnetfeldern auf Tier und Mensch machte es notwendig, eine Auflage mit aktuellen Erg\u00e4nzungen zu bearbeiten.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_accordion toggle_icon=&#8220;&#xf078;||fa||900&#8243; _builder_version=&#8220;4.18.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; body_ol_position=&#8220;inside&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_accordion_item title=&#8220;Berichte&#8220; open=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.18.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Einleitung<\/strong><\/p>\n<p>Die meisten Berichte zur MF-Therapiewirkung kommen hinsichtlich der unterschiedlichsten Indikationsgebiete aus Russland. Ob alle positiven MF-Effekte methodisch sauber erarbeitet wurden, ob alle Aussagen wissenschaftlich fundiert gemacht wurden, ob die Therapien in jeder Praxis, in jeder Klinik so funktionieren wie sie beschrieben sind, daf\u00fcr k\u00f6nnen wir nicht garantieren. Dies gilt f\u00fcr alle zitierten Ver\u00f6ffentlichungen. Neben diversen Einzeleffekten sind auff\u00e4llig oft folgende gemeinsame Wirkungen in vielen Untersuchungen beschrieben:<\/p>\n<ul>\n<li>antiphlogistisch<\/li>\n<li>sedativ<\/li>\n<li>Vaso dilatorisch<\/li>\n<li>Analgetisch<\/li>\n<li>antineuralgisch<\/li>\n<li>Gewebe-pO<sub>2<\/sub>steigernd<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Gebiet der Wirkung magnetischer Energie auf biologische Systeme ist faszinierend, aber bisher in der Wissenschaft relativ gering beachtet und bekannt. Ein Grund daf\u00fcr mag die erforderliche gro\u00dfe Abh\u00e4ngigkeit von interdisziplin\u00e4ren Forschungseinrichtungen sein: der Biologe alleine bew\u00e4ltigt die vielf\u00e4ltigen physikalischen Probleme dieses Gebietes nicht und der Physiker kann sich nur schwer in biologische Funktionen hineindenken. Diffizile Ergebnisse sind deshalb oft nur unzureichend abgesichert oder widersprechen sich sogar. \u00dcberblickt man jedoch insgesamt die erreichbare Literatur, so f\u00e4llt auf, dass sich vor allem im empirisch medizinischen Bereich gleichgerichtet verlaufende Beobachtungen zur Magnet-Feldwirkung h\u00e4ufen. Den durchgef\u00fchrten Messungen nach wissenschaftlichen Kriterien gelingt z. T. \u00fcberzeugend der Nachweis derartiger Beobachtungen. Unter Ber\u00fccksichtigung dieser Umst\u00e4nde ist die folgende Literaturauswahl nach folgenden Gesichtspunkten durchgef\u00fchrt:<\/p>\n<p>Es werden nur niederfrequente Wechselfelder im ELF-Bereich betrachtet (bei besonderem Informationsgehalt vereinzelt auch Gleichfelder). Es sind vor allem Literaturausz\u00fcge mit medizinischem Bezug und Resultaten wiedergegeben. Die Auswahl ist bei weitem nicht vollst\u00e4ndig und ber\u00fchrt in keiner Weise die sehr umfangreiche sonstige Literatur zur Magnetfeldwirkung auf Einzelsysteme, niedere Tiere und Pflanzen, Orientierungsmechanismen und Verhaltensmerkmale.<\/p>\n<p><strong>Physiologische MF-Wirkungsmechanismen:<br \/><\/strong>Heute besteht kein Zweifel mehr, dass exogen einwirkende Magnetfelder physiologisch wirksam sein k\u00f6nnen. Jeder kann sich selbst davon \u00fcberzeugen, indem er den Kopf in unmittelbare N\u00e4he eines mit 20 Hz pulsierenden MF von ca. 15 mT bringt. Hierbei werden Lichtblitze, Lichtflackern und Lichtmuster im Auge subjektiv wahrnehmbar. Dieses Phosphen-Ph\u00e4nomen ist sogar objektivierbar. Die Frage ist nur, wie derartige Ph\u00e4nomene zustande kommen, wie \u00fcberhaupt das MF mit unserem K\u00f6rper und seinen Funktionseinrichtungen interagieren kann. Theoretisch sind viele M\u00f6glichkeiten bekannt, aber praktisch ist \u00e4u\u00dferst wenig nachgewiesen, zumal wir uns auf den ELF-Bereich (extremely Iow frequency) und einen maximalen Amplitudenbereich von 10 mT, d.h. die in der MF-Medizin gebr\u00e4uchlichsten Bereiche, konzentrieren wollen.<\/p>\n<p><strong>MF-Wechselwirkungen mit Dia- und Paramagnetischen Strukturen<br \/><\/strong>Alle biologische Materie hat, genau wie alle \u00fcbrige Materie, grunds\u00e4tzlich die Eigenschaft diamagnetisch zu sein. Der Diamagnetismus wird aber in den verschiedensten Strukturen von paramagnetischen Eigenschaften \u00fcberdeckt. Ein von au\u00dfen angelegtes magnetisches Feld wird immer mit diesen dia- bzw. paramagnetischen Systemen in Wechselwirkung treten, wobei eine \u00c4nderung der potentiellen Energie des betrachteten Systems hervorgerufen wird. Die mathematische Behandlung dieser Wechselwirkung ergibt, dass eine derartige Energie\u00e4nderung unter Ber\u00fccksichtigung des normalerweise verwendeten MF ca. 108 mal unter der thermischen Energie des Systems bei Raumtemperatur liegt. Energetisch gesehen ist diese MF-Wechselwirkung deshalb wohl vernachl\u00e4ssigbar. Allerdings gibt es einige Versuchsergebnisse, die in der magnetischen Energie\u00e4nderung. z.B. der Muskelfasern im MF; die entscheidende Wirkung sehen. Spekulationen gibt es viele, insbesondere wird immer wieder betont und dies gilt auch f\u00fcr andere noch zu besprechende Wirkungsmechanismen, dass weniger der Energielevel die wirksame Rolle spielt, als vielmehr, dass die mit Hilfe des MF in den Organismus eingeschleuste Information die kybernetischen Regelmechanismen beeinflussen m\u00fcsste. Insbesondere sind neuerdings verschiedene Atom- und Molek\u00fclresonanzen berechnet worden, die erstaunlich eindeutige reproduzierbare Ergebnisse im Experiment zeigen.<\/p>\n<p><strong>MF-generierte Hall-Spannungen und Lorentzkr\u00e4fte<br \/><\/strong>Alle sich bewegenden elektrisch geladenen Partikel erfahren im Magnetfeld eine Kraft, die Lorentzkraft, woraus eine Richtungs\u00e4nderung der Teilchen resultiert. So werden positiv und negativ geladene dissoziierte Ionen in entgegengesetzter Richtung abgelenkt. Im Gleichfeld h\u00e4ufen sie sich an Barrieren. z.B. an Membranen an. Im Wechselfeld oszillieren die Ionen, au\u00dferdem geraten die Membranen in Schwingungen. Die Ionen-Ladungstrennung ergibt ein messbares Potentialgef\u00e4lle (HALL-Spannung), das gegen\u00fcber der induzierten Spannung um 90 \u00b0 phasenverschoben ist. Gleichzeitig entsteht ein neues Diffusionsgef\u00e4lle. Physiologische Folgeprozesse k\u00f6nnen so in Gang gesetzt werden, insbesondere an den vielf\u00e4ltig wirksamen Membranen, bei denen kleinste Milieu\u00e4nderungen die Permeabilit\u00e4t und die Transmembran Fluxe entscheidend beeinflussen k\u00f6nnen. Kritische Orte und strategische Punkte im Organismus sind das Initialsegment der Neurite und die Synapsen, insbesondere die \u201eelektrischen Synapsen\u201c, Emphasen genannt. 3-500 uV Membranpotential\u00e4nderung, eine Gr\u00f6\u00dfenordnung, die durch einwirkende MF relativ leicht erreicht wird, sollen nach neuester Erkenntnis ausreichen, um derartige Neurone anzusteuern.<\/p>\n<p><strong>MF-induzierte Spannungen und Wirbelstr\u00f6me<br \/><\/strong>Jedes zeitlich sich \u00e4ndernde Magnetfeld bezogen auf eine Referenzfl\u00e4che, z.B. den Organismus, induziert eine Wechselspannung. Dabei ist es gleichg\u00fcltig, ob das Magnetfeld selber sich \u00e4ndert oder ob z.B. ein Permanentmagnet in Richtung der Referenzfl\u00e4che, also in Richtung unseres K\u00f6rpers, verschoben wird, oder ob\u2018 der Permanentmagnet ruhig liegen bleibt und wir uns auf ihn zu bewegen. Die Gr\u00f6\u00dfe der induzierten Spannungen h\u00e4ngt ab:<\/p>\n<ol>\n<li>a) von der Gr\u00f6\u00dfe der vom MF durchsetzten Fl\u00e4che.<\/li>\n<li>b) von der St\u00e4rke des MF,<\/li>\n<li>c) von der Schnelligkeit der \u00c4nderung des MF<\/li>\n<\/ol>\n<p>Impulsf\u00f6rmige Felder sind deshalb mit ihrer kurzen Anstiegszeit grunds\u00e4tzlich wirksamer als sinusf\u00f6rmige Felder. Im Elektrolyt des K\u00f6rpers, insbesondere in Blut-, Lymph- und Sekretionssystemen sowie in Nerven- und Muskelsystemen bewirkt die induzierte Spannung ein elektrisches Feld, das die Ionen im Elektrolyten beschleunigt. Dadurch entsteht ein kataphorischer Strom, der in seiner Gr\u00f6\u00dfe direkt von der Leitf\u00e4higkeit und den Impedanz-Eigenschaften des Milieus abh\u00e4ngt. Damit unterliegt die Wirkung des MF den gleichen Gesetzen wie bei der Reizung des Organismus mit galvanischen Str\u00f6men, bzw. mit den k\u00f6rpereigenen Str\u00f6men und Feldern und diese Gesetze sind gut fundiert. Da aber das MF den ganzen K\u00f6rper durchdringt, im homogenen Feld sogar gleichm\u00e4\u00dfig, werden z B. alle Nervenstrukturen des K\u00f6rpers gleicherma\u00dfen beeinflusst. Differenziert man nun in die Funktionsglieder Dendrit. Neurit. Synapse. Muskelfaser, weiterhin in vegetative und motorische Nerven, in effektive und sensible, in bahnende und hemmende Synapsen. In Hyper-und Depolarisation und kennt man gleichzeitig die Zeitkonstanten jedes einzelnen Funktionsgliedes und dessen Frequenzverhalten bez\u00fcglich Impulsstr\u00f6men und sinusf\u00f6rmigen Wechselstr\u00f6men, so kann man das selektiv wirksame, f\u00fcr beabsichtigte Zwecke optimale MF konstruieren und f\u00fcr verschiedene Ansteuerungen einsetzen. Ein derartig ver\u00e4nderbares Feld wurde erstmalig von uns konstruiert und befindet sich in Erprobung. F\u00fcr uns steht fest, dass unter Ber\u00fccksichtigung des derzeitigen biophysikalischen Wissenstandes den MF-induzierten Spannungen und Str\u00f6men die h\u00f6chste Wahrscheinlichkeit f\u00fcr eine reproduzierbare Ansteuerung des menschlichen Organismus einger\u00e4umt werden muss. Das beste Indiz f\u00fcr diese Behauptung ist die Ausl\u00f6sung der Phosphene. sowohl durch galvanische Str\u00f6me, als auch durch induzierte Wirbelstr\u00f6me. Auch die mathematisch-physikalischen Berechnungen sehen g\u00fcnstig aus.<\/p>\n<p>Einen Sonderfall innerhalb des MF-lnduktionsspannungsmechanismus stellt die Ansteuerung piezoelektrischer Systeme dar. wie bei Kollagenfasern. Dentin. Keratin u. a Eiwei\u00dfverbindungen. Die Rolle dieser Systeme ist bisher bez\u00fcglich des MF haupts\u00e4chlich theoretisch diskutiert worden.<\/p>\n<p><strong>Hypothetische MF- Wirkungsmechanismen<br \/><\/strong>Einige hypothetische. z.T. spekulative MF-Mechanismen seien hier der Vollst\u00e4ndigkeit halber erw\u00e4hnt: \u201eJosephson junctions\u201c als magnetische Sensoren; Aktivierung van-der-Waal-Kr\u00e4fte: magnetisch pr\u00e4pariertes Wasser: Supraleitf\u00e4higkeit organischen Materials bei Raumtemperatur: magnetische Monopolteilchen, die uns und unseren Umgebungsraum erf\u00fcllen. Dies und eine Reihe weiterer Wirkungskonstruktionen sind teilweise theoretisch durchaus akzeptabel, experimentell jedoch noch nicht falsifizierbar. Insbesondere fehlt es an einem hochsensiblen und gleichzeitig st\u00f6rfreien technischen Messger\u00e4t, das den k\u00f6rpereigenen Messeinrichtungen ebenb\u00fcrtig und besser sein sollte. Aber selbst, wenn diese Voraussetzung erf\u00fcllt ist, w\u00fcrden uns die Messeinrichtungen Ergebnisse liefern, die real nicht vorhanden sind, die Verf\u00e4lschungen darstellen, da jede Messanordnung unausbleiblich Ver\u00e4nderung physiologischer Parameter darstellt. Dies umso mehr, je diffiziler der zu messende Wert ist.<\/p>\n<p><strong>Aids Patienten<\/strong><\/p>\n<p>Cossarizza A., Borghi V., Bersani F., Cantini M., De Rienzo B., Zucchini P., Montag-nani G., Mussini D., Troiano L., Tropea F., Grassilli E., Monti-Biasi D., Franceschi C. , 1989: Effects of pulsed electromagnetic fields on the proliferation of lymphocytes from aids patients, hiv seropositive subjects, and seronegative drug users, Department of Infectious Diseases, University of Modena Italy, J. Bioelectr. (USA), 8(2), S. 227-237<\/p>\n<p><em>Untersucht wird die Wirkung des pulsierenden elektromagnetischen Feldes (PEMF) auf die Vermehrung von mitogen stimulierten Lymphozyten von Aids-Patienten, d.h. HIV-seropositiven Personen und -seronegative Medikamentenbenutzer. Dabei wird untersucht: die Bildung von Th\\Tnidinen, Reaktion der IL-2 Rezeptoren und die Summe aktivierter T-Lymphozyten bei vier verschiedenen Gruppen von Personen: Patienten mit Aids, asvmpto-matisch seropositive Personen, seronegative Medikamentenbenutzer und junge gesunde Kontrollpersonen.<\/em><\/p>\n<p><em>PEMF erh\u00f6ht nur in der Gruppe der gesunden Kontrollpersonen die Zellteilung, gemessen an den Zellkulturen nach 72 Stunden. Aber in den Zellkulturen der Aids-Patienten wird eine Zunahme der aktivierten T-Lymphozyten nach 18-st\u00fcndiger PEMF-Behandlung beobachtet (Cytofluorirnetric-Analyse).<\/em><\/p>\n<p><strong>Cytologie<\/strong><\/p>\n<p>Wiss. Forschungsinstitut f\u00fcr Tuberkulose, Swerdlowsk, Russland Kostina, G. J. G. G. Mordovskii, S. A. Gavriiov, N. N. Frolova, 1980: \u00c4nderung der Wachstumseigenschaften der Tuberkulosebakterien unter Einfluss eines pulsierenden Magnetfeldes problemy tuberkuleza 6, 70-72<\/p>\n<p><em>Mycobacterium tuberculosis-Kulturen auf N\u00e4hrboden zeigen in einem pulsierenden MF von 50 Hz Frequenz eine Steigerung des Wachstums von durchschnittlich 25-30 %, wenn die Feldst\u00e4rke 2000 Oe (160 KA\/m) und die Expositionszeit 120 +\/- 30 Minuten betr\u00e4gt. Getestet werden Feldst\u00e4rken zwischen 100 und 3000 Oe (max. 240 KA\/m) und Zeiten zwischen 10 und 300 Minuten. Innerhalb der Optimal Bedingung von 2000 Oe und ca. 120 Minuten sind die Wachstumssteigerungen weit weniger ausgepr\u00e4gt. F\u00fcr die Versuchstechnik ist den Autoren ein Patent erteilt worden.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Dental Research Branch; Naval Medical Research Institute, Bethesda, USA Liboff, A. R., T. Williams, Jr., D. M. Strong and R. Wistar Jr., 1982: Alternating Magnetic Fields Enhance DNA Synthesis in Fibroblastic Cells Transactions 2. Ann. Meeting Bioelectrical Repair and Growth Society, Vol 2, Oxford<\/p>\n<p><em>Die Verabreichung von Thymidin in Fibroblasten von menschlicher Haut ist in einem AC-Magnetfeld signifikant in mehr als 90 % der untersuchten Proben gegen\u00fcber den Kontrollen erh\u00f6ht. Dabei handelt es sich um ein Magnetfeld mit nur 0.2 Gauss Induktion bei 40 bis 80 Hz Frequenz. Aus den Ergebnissen wird geschlossen, dass Magnetfelder auf die DNA-Synthese in vitro Einfluss nehmen.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Strangeways Research Laboratory, Cambridge, England Murray, C. 1982: Stimulation of Connective Tissue Protein Synthesis in Fibroblast Cultures by Pulsed Magnetic Fields Transaction 2. Ann. Meeting Bioelectrical Repair and Growth Society, Vol 2, Oxford<\/p>\n<p><em>Bei Sehnenfibroblasten von K\u00fckenembryos wird die Proteinsynthese im Magnetfeld untersucht. Bei spezifischen Schwingungsformen des Magnetfeldes ist die Proteinsynthese um 40 \u2013 60 % erh\u00f6ht. Auch Collagen wird relativ st\u00e4rker ausgebildet (11 % im Magnetfeld gegen 5 % in Kontrolle).<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Department of Orthodontics, University of Connecticut, School of Dental Medicine and Health Center, Farmington, USA Norlon, L. A., 1982: Effects of a Pulsed Electromagnetic Field on a Mixed Chon-droblastic Tissue Culture Clin. Orthop. 167, 280-290<\/p>\n<p><em>Bei einer gemischten Gewebekultur von Chondroblasten werden die Wachstumsrate sowie das Produkt aus Zellproliferation und -differentation gemessen. In pulsierenden Magnetfeldern ist Lysozym aktiviert, was sich in einer rapiden Wachstumsver\u00e4nderung zeigt Aus den Versuchen werden Parallelen zu den verbesserten Heilungsprozessen im Magnetfeld bei Frakturen gezogen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Department of Orthopaedic Surgery, Murakami Memorial Hospital, Gifu College of Dentistry and 1 st Department of Pathology, Kyoto Prefectural University of Medicine, Japan Ohaslu, T., S. Inoue, H. Sasaki and T. Ashihara, 1982: The Side Effects to the Internal Organs of Pulsing Electromagnetic Fields<\/p>\n<p><em>Werden Ratten f\u00fcr 2 Tage ununterbrochen einem PEMF (\u00dcberdosierung mit Apparat von Bassett, Electrobiology Inc.) ausgesetzt, sind Degenerationen in der Leber und der Niere histologisch zu finden. Umso j\u00fcnger die Tiere, desto gravierender die Sch\u00e4den. Bei einer magnetischen Stimulation von 12 und 16 Stunden\/Tag ist nur die Leber gesch\u00e4digt, nicht aber die Niere. Die Degeneration der Leber nach 3 Tagen Stimulierung ist nach 11 Tagen Nicht-Stimulierung noch nicht behoben. Die Milz, Hoden und Haut werden nicht beeinflusst.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Raumfahrtinstitut Russland \u2013 Strzhizhovsky, A. D., G. V. Galaktionova, P. A. Cheremnykh, 1979: Effect of Strong Infra-Low-Frequency Magnetic Field on Bone Marrow Cell Division Kosmiceskaja biologija aviakosmiceskaja meditsina 13, 6, 61-63<\/p>\n<p><em>Zur Herstellung von starken MF werden wassergek\u00fchlte zylindrische Solenoide verwendet. Die MF haben je nach Schaltung 2 Komponenten, entweder statisch oder variabel mit 30 Hz Frequenz. Die Feldst\u00e4rke des statischen Feldes entspricht der des variablen. Im Zentrum der Spule werden St\u00e4rken von 130 KOe (= x 80 A\/m) gemessen, an den R\u00e4ndern nur 1.4 KOe ^113 A\/m. Die Richtung des einwirkenden MF entspricht der Richtung der K\u00f6rperachse der Versuchstiere (M\u00e4use). Die Versuchsbeh\u00e4lter werden zwangsventiliert. Eine Untersuchung der Tiere findet nach Dekapitierung unmittelbar nach einem einst\u00fcndigen MF-Einfluss und nach dem 1. bzw. 2. bzw. 3. bzw. 15. bzw. 55. Tag des Versuchs immer parallel zu Kontrolltieren statt. Untersucht werden die mitotische Aktivit\u00e4t, die Chromosomen-Aberrationen und die Zahl der Knochenmarkzellen von M\u00e4usen. 3 bis 8 KOe (= x 80 A\/m stimulieren, 34 bis 127 KOe (= x 80 KA\/m) hemmen die Mitoseaktivit\u00e4t. Die \u00c4nderung der Zellanzahl ist gering (nicht mehr als 20%) und vollst\u00e4ndig reversibel. Nach Meinung der Autoren provoziert das spezifische MF eine Ausscheidung von Erythropoetin, das stimulierend auf die Proliferation von erythroiden Zellen wirkt. Das MF hat jedoch keinerlei degenerative \u00c4nderung zur Folge.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dentalmedizin, Parodontose<\/strong><\/p>\n<p>Efanov O.I., 1981: Treatment of microcirculatory disorders in the Parodontium with magnetic fields, Voprosy kurortolog\u00fc, fizioterapii i lecebnoj fiziceskoj hultury 4, S.32-34<\/p>\n<p><em>Beschrieben wird der Gebrauch eines permanenten oder wechselnden Magnetfelds bei Paradontose. Die normalisierende Wirkung dieser Felder auf paradontale Mikrozirkulation wird mittels klinischer, morphologischer und funktionaler Methoden bestimmt. Eine Besserung der Krankheit ist bei Verwendung eines wechselnden Magnetfeldes ziemlich ausgepr\u00e4gt.<\/em><\/p>\n<p>Russland \u2013 Institut f\u00fcr therapeutische Stomatologie, Institut f\u00fcr Weiterbildung der \u00c4rzte, Chelidze, L. N., T. G. Zhgenti, M. T. Chichua, 1980: Prospects of Using Magnetotherapy in Stomatology Stomatologija 59, 5, 76-80 und Stomatologija 59, 2, 91-92<\/p>\n<p><em>In der Einleitung dieser Abhandlung wird die Wirkung von pulsierenden MF auf das ZNS, den Kreislauf, die h\u00e4matologischen Parameter und den Metabolismus anhand von Literatur beschrieben. Therapeutische Verwendung des MF ist bekannt u.a. bei Neurosen, Phantomschmerzen, Herzerkrankungen und Hyperphonie. Die Autoren untersuchen die Wirkung einer MF-Eigenkonstruktion auf Parodontose und entz\u00fcndliche dystrophe Formen. Die MF-Amplitude betr\u00e4gt 1-60 Oe = 480 A\/m bei 11 KHz Frequenz. In 10-12 Prozeduren wird das MF jeweils 5 bis 12 Minuten appliziert. Zahnstein wird entfernt. Die Parodontose-Erscheinungen werden je nach Schwere des Falles in 4 Stadien unterteilt. Ergebnisse: Bereits nach 4-5 Behandlungen tritt in vielen F\u00e4llen eine deutliche Besserung ein. Die Schleimhaut \u00e4ndert ihre Farbe infolge besserer Durchblutung. Das Exsudat ist reduziert. Alle Kranken im Anfangsstadium der Parodontose (insgesamt 148) werden mit Hilfe des MF total geheilt. Bei klinischer Kontrolle ist diese Heilung f\u00fcr 1 Jahr stabilisiert. Bei Patienten im 2. Stadium (160) findet zu 60 % eine Remission statt, und bei Patienten im 3. und 4. Stadium (132) wird die Effektivit\u00e4t des MF als unbedeutend bezeichnet.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Department of Prosthetic Dentistry, Department of Material Science, Schools of Mediane and Dentistry, Free University de Boelelaan, Amsterdam, The Netherlands Kuij, van der, P., P. A. Vingerling, P. A. E. Sillevis-Smitt, K. de Groot, 1978: Non-invasive Treatment of Extraction Wounds in Dogs by Electromagnetic Stimulation Journal of Bioengineering 2, 557-565<\/p>\n<p><em>In der Zahnmedizin ist die Resorption des alveolaren Bogens nach der Zahnextraktion ein Hauptproblem. Die Resorption zu verhindern ist das Ziel der Forschung. An einer Mandibelseite von Hunden wird ein MF von 6000 A\/m mit 10 Hz angelegt. Da die andere Seite der Mandibel \u2013 obwohl ohne Spule \u2013 ein Magnetstreufeld von 70 A\/m aufweist, werden als Kontrolle unbehandelte Hunde genommen. \u00dcber einen speziellen R\u00f6ntgen-Fotoaufbau kann eindeutig festgestellt werden, dass im MF die Resorption geringer ist, als diejenige von unbehandelten Tieren. Die nicht direkt einer MF-Spule ausgesetzte 2. Mandibelseite ist ebenfalls g\u00fcnstig beeinflusst verglichen mit nicht stimulierten Hunden.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Arbeit zeichnet sich dadurch aus, dass das wirksame Magnetfeld physikalisch exakt definiert und beschrieben wird.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dermatologie, Hautwunden<\/strong><\/p>\n<p>Vodovnik L., Karba R., 1992: Treatment of chronic wounds by means of electric and electromagnetic fields, Medical &amp; Biological Engineering &amp; Computing, S.257-266<\/p>\n<p><em>Die Heilung einer Hautwunde wird von endogenen elektrischen Ph\u00e4nomenen begleitet. Die Frage ist, ob die elektrischen Ph\u00e4nomene nur einen Randeffekt des physiologischen Prozesses darstellen, der w\u00e4hrend der Heilung eintritt, oder ob sie eine viel wichtigere Rolle im Heilprozess spielen. Extern zugef\u00fchrte Elektrizit\u00e4t wird seit l\u00e4ngerer Zeit als therapeutisches Mittel f\u00fcr die Steigerung nat\u00fcrlicher Regenerationsprozesse \u00fcberpr\u00fcft. In der aktuellen Besprechung hier wird ein historischer Literatur\u00fcberblick gegeben, der sich mit der Anwendung von elektrischem Strom zur Beschleunigung der Wundheilung besch\u00e4ftigt. Es gibt eine ganze Menge von heterogenen Studien, die sich in den Parametern der verwendeten elektrischen Spannung unterscheiden. Wegen dieser Unterschiede ist ein Vergleich der Wirksamkeit dieser beschriebenen Methoden schwierig und k\u00f6nnte kaum objektiv sein. Deswegen wurde bei der Diskussion gr\u00f6\u00dferer Nachdruck auf die Probleme gelegt, klinische Studien zu planen (Gr\u00f6\u00dfe der Proben. Kontrollgruppe. Ethik des Verfahrens). Grundprinzipien f\u00fcr die Arbeit und m\u00f6gliche zugrundeliegende Mechanismen von einzelnen Methoden, sowie Probleme der Beurteilung ihrer Wirksamkeit werden dargestellt.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ottani V., De Pasquale V., u. a., 1988: Effects of pulsed extremely low frequency magnetic fields on skin wounds in the rat, Bioelectromagnetics 9, S. 145<\/p>\n<p><em>Ratten mit operativ zugef\u00fcgten Hautwunden werden sofort nach dem Eingriff und jede 12. Stunde einem pulsierenden, extrem schwach frequenten Magnetfeld ausgesetzt (50 Hz. 8 mT). Bei den Kontroll-Ratten waren nur 6% der Wundoberfl\u00e4che geheilt, w\u00e4hrend bei den behandelten Ratten eine schnellere Zellneubildung, eine gute Kollagen-Formation und ein fr\u00fcheres Erscheinen von neugeformten Gef\u00e4\u00dfsystemen beobachtet wird.<\/em><\/p>\n<p>Lehrstuhl f\u00fcr Hauterkrankungen des Medizinischen Instituts Saratov, Russland Dobzanskij, S. I., A. P. Suvorov, 1979: Der Einfluss eines permanenten elektromagnetischen Feldes auf allergische Hautreaktionen im Experiment Voprosy kurortologii, fizioterapi i lecebnoj fiziceskoj kultury 1, 63-64<\/p>\n<p><em>Zur Therapie von Ekzemen, Neurodermitis, Psoriasis und chronischer Dermatosen werden sowohl wechselnde MF als auch permanente MF erfolgreich verwendet. Behandelt wird t\u00e4glich mit 10 Minuten Dauer. Nebenwirkungen werden nicht beobachtet. Als Ergebnis der speziellen Untersuchungen dieser Arbeit ist ein hyposensibilisierender Effekt der Elektromagnetfelder festzustellen, der k\u00fcnstlich gesetzte allergische Hautreaktionen sensibilisierter Tiere abschw\u00e4cht.<\/em><\/p>\n<p>Stadt. Krankenhaus Nr. 17 von Kuibysev, Zentralinstitut f\u00fcr Physikal.Therapie und Physiotherapie und Lehrstuhl f\u00fcr klin. Chirurgie. Medizin, Institut von Kuibysev, Russland Kordjukov. E. V., 1969: \u00dcber die Anwendung von Magnettherapie an Patienten mit arteriellen Verschlusskrankheiten, Voprosy kurortologii, fizioterapi i lecebnoj fiziceskoj kultury 34, 227-229<\/p>\n<p><em>Der Autor erinnert an die Erkenntnisse der alten japanischen und chinesischen Volksmedizin sowie an die Berichte \u00fcber die Heilkraft des Magneten im Mittelalter in Europa und im Nahen Osten. Er zitiert russische Arbeiten, die als Folge der Einwirkung magnetischer Energie auf den Organismus<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>ein Anwachsen des Membranpotentials der Erythrozyten,<\/em><\/li>\n<li><em>ein Ansteigen des Sauerstoffgehalts im Gewebe,<\/em><\/li>\n<li><em>eine schmerzlindernde Wirkung,<\/em><\/li>\n<li><em>eine Gef\u00e4\u00dferweiterung festgestellt haben.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Die Therapieanwendung sieht folgenden Plan vor:<\/em><\/p>\n<p><em>In den ersten 2 Tagen 10 Minuten Behandlungsdauer; alle 2 Tage Verl\u00e4ngerung der Dauer um 5 Minuten. T\u00e4gliche Behandlung. Nach 15 Tagen allm\u00e4hliche Senkung der Dosis bis auf Anfangspegel, da das MF einen Kumulationseffekt hat. Zur Beurteilung der MF-Wirkung eignet sich:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Arterienozillographie<\/em><\/li>\n<li><em>Hautthermometrie<\/em><\/li>\n<li><em>Tonusmessung der Wadenmuskulatur<\/em><\/li>\n<li><em>Blutanalyse<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Untersucht wurden 179 Patienten. 87 davon mit artenosklerotischen Erkrankungen. Die Behandlung mit MF war sehr wirkungsvoll. Bei den Patienten verbesserte sich die Durchblutung des Gewebes; Haare und N\u00e4gel wuchsen schneller und wurden elastischer. Zum gr\u00f6\u00dften Teil verheilten Wunden und Risse. Bei 4 Patienten, die an Endarteritis erkrankt waren, wurde der Prozess b\u00f6sartig. Ein Aufhalten dieser Entwicklung misslang. Bei \u00fcber 90% der Patienten verbesserte sich der Allgemeinzustand; der Schlaf normalisierte sich, die Erregbarkeit des vegetativen Nervensystems verringerte sich.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Instituto de Radiologia della R. Universita di Modena, Instituto di Anatomia Patologica della Universita degli Studi de Ferrara, Italien, Lenzi M., G. Muzzioli, 1938: Nuovi Studi S\u00fcll effetto Biologico dei Campi Magne\u00fcci Nota 4: Sui processi di reparazione delle ferite cutanee e delle fratture ossee, Lo Sperimentale 92, 511-521<\/p>\n<p><em>Die Vernarbung kutaner Wunden hat im Magnetfeld nach kurzer Verz\u00f6gerung eine gr\u00f6\u00dfere Verlaufsgeschwindigkeit. Bei Knochenbr\u00fcchen wird kein Heilerfolg festgestellt.<\/em><\/p>\n<p>Abteilung f\u00fcr Plastische und Wiederherstellungs-Chirurgie der Chirurgischen Klinik\u00a0\u00a0 und\u00a0\u00a0 Poliklinik\u00a0\u00a0 Rechts\u00a0\u00a0 der\u00a0\u00a0 Isar\u00a0\u00a0 der\u00a0\u00a0 Technischen\u00a0\u00a0 Universit\u00e4t\u00a0\u00a0 M\u00fcnchen, Deutschland M\u00fchlbauer, W., 1974: Der Einfluss magnetischer Felder auf die Wundheilung Langenbecks Arclu. Chir. 337 (Kongressbericht 1974) 637-642<\/p>\n<p><em>Statische Dauermagnetfelder (4000 Oe) und schwache elektro-magnetische Wechselfelder (20 mA\/sek) werden in ihrer Wirkung auf die Wundheilung in tierexperimentellen und klinischen Untersuchungen getestet. Festgestellt werden Einfl\u00fcsse auf die Ausrichtung des Bindegewebes, fr\u00fchere Ausreifung und Unterdr\u00fcckung der Keloidbildung, g\u00fcnstigere Spontan-Epithelisierung bei gro\u00dffl\u00e4chigen Verbrennungen und trophischen Ulcera. Zus\u00e4tzlich wird die M\u00f6glichkeit des magnetischen Wundverschlusses und einer magnetischen Nervenanastomose vorgestellt.<\/em><\/p>\n<p>Lehrstuhl f\u00fcr Chirurgie des 2. Med. Inst, Moskau, in Zusammenarbeit mit der Physiotherapeutischen Abt. des St\u00e4dt. Krankenhauses Nr.l, Moskau, Russland Pasynkov. E. L, G. D. Konstantinova, E. I. Vlasova, 1976: The Therapeutic Use of Alternating Magnetic Field in Chronic Diseases ofthe Veins in the Lower Extremities Vestnik Chirurgii imeni 19, 11, 16 \u2013 19<\/p>\n<p><em>An 271 Kranken zwischen 18 und 62 Jahren mit chronischer Veneninsuffizienz der unteren Extremit\u00e4ten als Folge postthrombotischer oder varik\u00f6ser Venenerkrankungen wird die MF-Therapie erprobt.<\/em><\/p>\n<p><em>Die ersten 7 bis 10 Sitzungen erfolgen in der Klinik, weitere Behandlungen sind ambulant. Das trophische Ulcus wird 10-20 Minuten t\u00e4glich mit 20-30 Behandlungen angegangen. Behandelt wird mit dem Ger\u00e4t Polus 1 (50 Hz sinusoidal, 275 Oe \u00ab 22000 A\/m) Der Kranke liegt, die Beine sind 30 cm erh\u00f6ht. 2 Spulen werden gleichzeitig angelegt. Die Richtung der Feldlinien zum Geschw\u00fcr erscheint den Autoren von gro\u00dfer Wichtigkeit. Postthrombotische Erkrankungen werden in wiederholten Therapieserien behandelt. Die Heileffekte bleiben dann \u00fcber 5-7 Monate hinaus erhalten und sind ausgepr\u00e4gter. Zwischen 2 Behandlungsintervallen sollten nicht l\u00e4nger als 6-10 Monate liegen. Je fr\u00fcher die Behandlung bei postthrombotischen Erkrankungen erfolgt, desto besser spricht das MF an. Die beste Behandlungszeit liegt bei 2-3 Wochen nach der Thrombose. Insgesamt ergibt sich folgendes Bild im MF:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>236 Patienten = 87 % objektiv g\u00fcnstig<\/em><\/li>\n<li><em>34 Patienten = 12.6 % subjektiv gut. objektiv o.B.<\/em><\/li>\n<li><em>1 Patient = 0,4 % keine Besserung<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Die Autoren geben das MF als indiziert an bei chronischen Erkrankungen der Venen bei trophischen Wunden der Haut (Schmerzlinderung), bei Thromboseattacken, als Prophylaxe bei postoperativen Komplikationen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Physiotherapeutische Abteilung des Eisenbahnkrankenhauses Perm, Russland Tiuriaeva, A. A. , 1967: Behandlung von dystrophischen Geschw\u00fcren sowie eiternden und infizierten Wunden an den unteren Extremit\u00e4ten mit wechselnden Magnetfeldern Voprosy kurortologii, \u00dfzioterapii i lecebnojfiziologiceskoj kultury 32, 48-50<\/p>\n<p><em>Seit 1938 werden in dem Institut Versuche mit einem 50-Hz-MF unternommen.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>a) Der einfachste Nachweis der Wirkung eines MF ist eine Verlangsamung der Blutsenkungsgeschwindigkeit (dieses Ergebnis ist von Lenzi f\u00fcr pulsierende MF best\u00e4tigt worden: unsere eigenen Versuche zeigten diesbez\u00fcglich ebenfalls Effekte, jedoch nicht einheitlich bei allen Versuchen, so dass eine statistische Sicherung unm\u00f6glich erschien).<\/em><\/li>\n<li><em>b) Weiterhin bewirkt das MF eine Permeabilit\u00e4tsver\u00e4nderung an der Erythrozyten Membran.<\/em><\/li>\n<li><em>c) Die Blutgerinnung im MF ist verlangsamt.<\/em><\/li>\n<li><em>d) Die Phagozytosepotenz der Leukozyten ist verst\u00e4rkt.<\/em><\/li>\n<li><em>e) Bei M\u00e4usen weist der O2-Bedarf im MF eine sinkende Tendenz auf.<\/em><\/li>\n<li><em>f) Die Permeabilit\u00e4t der Froschmuskelzellen steigt.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Anhand umfangreicher Studien in Kriegslazaretten wird bewiesen, dass die MF-Therapie schmerzstillende Wirkung hat bei Kausalgien, Traumen, peripheren Nerven- und Phantomschmerzen nach Amputationen. Ebenso wird ein schmerzstillender Effekt bei der Behandlung innerer Krankheiten mit MF erzielt, der teilweise dauerhafte v\u00f6llige Schmerzfreiheit garantierte. Gute Erfolge bei hypo-und hyperazider Gastritis. Au\u00dferdem Heilung von Hauterkrankungen durch Austrocknungseffekt bei n\u00e4ssenden Hautekzemen und Pyodermie sowie neurogenen Ekzemen. Ausheilung infizierter Wunden und Verbrennungen durch MF-Therapie. Verwendete MF-St\u00e4rke: 159,2 A\/cm (200 Oested). Behandlung zuerst w\u00f6chentlich, bei Granulationsgewebebildung t\u00e4glich, in der Epithelisierungsphase 2mal w\u00f6chentlich. Zuerst 10 Minuten pro Sitzung, sukzessive Steigerung bis 20 Minuten in der 13. und 14. Sitzung. Nach 2. Sitzung Heileffekt bei Geschw\u00fcren und Wunden; bei 80 % der Patienten verschwinden die Schmerzen, bei 20 % nach der 8. und 9. Sitzung. Wenn Granulationen vorhanden, ver\u00e4ndern diese die Farbe, das Sekret wurde ser\u00f6s. Behandlungsdauer bis zur v\u00f6lligen Heilung zwischen einigen Wochen bis 4 Jahre.<\/em><\/p>\n<p>Krankenhaus 2 in Perm, Russland, Tiuriaeva, A. A., V. M. Ponizovskii, G. L. Akimov, 1977: Effect of Alternating Magnetic Field on Healing of Ulcers of the Lower Extremities Vestnik chirurgii imeni (I. J.) Grekova 119, 8, 84 \u2013 85<\/p>\n<p><em>Die Applikation eines magnetischen 50 Hz-Wechselfeldes bei Brand (offene Wunden) der unteren Extremit\u00e4ten wird beschrieben und die sofortigen und sp\u00e4teren Resultate der Behandlung dargestellt.<\/em><\/p>\n<p>Vodovnik L., Karba R., 1992: Treatment of chronic wounds by means of electric and electromagnetic fields, Medical &amp; Biological Engineering &amp; Computing, S. 257-266<\/p>\n<p><em>Die Heilung einer Hautwunde wird von endogenen elektrischen Ph\u00e4nomenen begleitet. Die Frage ist, ob die elektrischen Ph\u00e4nomene nur einen Randeffekt des physiologischen Prozesses darstellen, der w\u00e4hrend der Heilung eintritt, oder ob sie eine viel wichtigere Rolle im Heilprozess spielen. Extern zugef\u00fchrte Elektrizit\u00e4t wird seit l\u00e4ngerer Zeit als therapeutisches Mittel f\u00fcr die Steigerung nat\u00fcrlicher Regenerationsprozesse \u00fcberpr\u00fcft. In der aktuellen Besprechung hier wird ein historischer Literatur\u00fcberblick gegeben, der sich mit der Anwendung von elektrischem Strom zur Beschleunigung der Wundheilung besch\u00e4ftigt. Es gibt eine ganze Menge von heterogenen Studien, die sich in den Parametern der verwendeten elektrischen Spannung unterscheiden. Wegen dieser Unterschiede ist ein Vergleich der Wirksamkeit dieser beschriebenen Methoden schwierig und k\u00f6nnte kaum objektiv sein. Deswegen wurde bei der Diskussion gr\u00f6\u00dferer Nachdruck auf die Probleme gelegt, klinische Studien zu planen (Gr\u00f6\u00dfe der Proben, Kontrollgruppe, Ethik des Verfahrens). Grundprinzipien f\u00fcr die Arbeit und m\u00f6gliche zugrundeliegende Mechanismen von einzelnen Methoden, sowie Probleme der Beurteilung ihrer Wirksamkeit werden dargestellt.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ottani V., De Pasquale V., u.a., 1988: Effects of pulsed extremely low frequency magnetic fields on skin wounds in the rat, Bioelectromagnetics 9, S. 145<\/p>\n<p><em>Ratten mit operativ zugef\u00fcgten Hautwunden werden sofort nach dem Eingriff und jede 12. Stunde einem pulsierendem, extrem schwach frequenten Magnetfeld ausgesetzt (50 Hz, 8 mT). Bei den Kontroll-Ratten waren nur 6% der Wundoberfl\u00e4che geheilt, w\u00e4hrend bei den behandelten Ratten eine fr\u00fchere Zellbildung, eine gute Collagen-Formation und ein fr\u00fcheres Erscheinen von neugeformten Gef\u00e4\u00dfsystemen beobachtet wird.<\/em><\/p>\n<p>Medizinische Akademie, Sofia, Bulgarien, Todorov, N., N. Popdimitrova, N. Kynchev, M. Metodieva, 1980: Effect of an Impulse Alternating Magnetic Field on Skin Reactivity Voprosy kurortologii, \u00dfzioterapii i lecebnoj\u00dfziceskoj kultury 6, 28 \u2013 32<\/p>\n<p><em>Untersucht wird der Einfluss pulsierender MF auf die Reaktivit\u00e4t und Permeabilit\u00e4t der Haut. Die MF-Parameter sind: 160 Oe = 12,8 KA\/m Amplitude, 1 Hz Impulsfrequenz, 0,2 sec Impulsdauer. Getestet werden 30 gesunde Probanden. Die Reaktionen sind individuell unterschiedlich. Bei allen Probanden ist die Reaktivit\u00e4t erh\u00f6ht. Der Effekt ist gr\u00f6\u00dfer bei st\u00e4rkerem MF. Wahrscheinlich ist die Permeabilit\u00e4t f\u00fcr einzelne Ionen ver\u00e4ndert.<\/em><\/p>\n<p><strong>Endokrinologie<\/strong><\/p>\n<p>Klinovskaia L.D., Maslova A.F., 1981: Constant magnetic fields and reticular effects on the Adrenergic and Cholinergic Systems, Kosmiceskaja Biologijaiaviakosmiceskaya medicina 15(6), S. 74-76<\/p>\n<p><em>Ratten, die einem konstanten Magnetfeld von 0,4 T f\u00fcr eine Stunde ausgesetzt sind, zeigen Erh\u00f6hungen von Adrenalin. Noradrenalin und Acetylcholin im Blutgehalt und von Adrenalin in den Nebennieren. Stimulation der Reticularis-Formation des Mittelhirns f\u00fchren zu einer deutlichen Erh\u00f6hung von Catecholaminen und Acetylcholin in der Blutkonzentration. Nach der Behandlung mit dem konstanten Magnetfeld verringert sich die stimulierende Wirkung auf das adrenerge System, bleibt aber beim cholinergen System erh\u00f6ht.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Tomsk Medizinisches Institut, Moskau, Russland, Kolesova, N. J., E. J. Voloshina, N. A. Udintsev, 1978: Pathogenesis of Insulin Deficiency with the Action of Alternating Magnetic Field of Industrial Frequency Patologiceskaja fiziologija i eksperimental \u2019naja terapija 6, 71-73<\/p>\n<p><em>Anhand von Experimenten an Ratten wird gezeigt, dass eine 24-Stunden-Exposition zu einem magnetischen Wechselfeld (200 Oe. 50 Hz) zu einem relativen Insulindefizit f\u00fchrt. Mehrmalige Magnetfeldexposition an f\u00fcnf aufeinanderfolgen Tagen mit 6.5 Stunden pro Tag beg\u00fcnstigt die Entwicklung einer absoluten Insulin-Insuffizienz.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Elektromedizin, Norderstedt; Environmental Psychophysiology Laboratory, Department of Psychology, Laurentian University, Ontario; Department of Education, University of Manitoba, Winnipeg, Canada, Ludwig. W., M. A. Persinger, and K. P. Ossenkopp, 1973: Physiological Effects of Electromagnetic Fields in the ELF Region. II. A Review Arch. Met. Geoph. BiokL Ser. B., 21, 110-116<\/p>\n<p><em>Untersuchungen \u00fcber den pr\u00e4- und perinatalen Einfluss von magnetischen ELF-Feldern (0.5 Hz. 0.5-30 Gauss) auf Ratten bzw. Rattenembryos zeigen, dass ein erhebliche \u00c4nderung des Dr\u00fcsengewichtes, insbesondere das der Schilddr\u00fcse die Folgen sind.<\/em><\/p>\n<p>Department of Biochemistry, Tomsk Medical Institute, Moscow, Russland, Udintsev, N. A., V. V. Moroz, 1974: Response of the Pituitary-adrenal System to the Action of Variable Magnetic Field Bulletin of experimental biology and medicine 77, 641-642<\/p>\n<p><em>Ein signifikanter Anstieg von 11-Hydroxycorticosteroid wird bei Albinoratten gefunden, die in einem 200 Oe. 50 Hz magnetischen Wechselfeld f\u00fcr 24 Stunden und 7 Tagen gehalten wurden.<\/em><\/p>\n<p>Tomsk Medical Institute, Moskau, Russland, Udintsev, N. A., V. Yu. Serebrov, G. I. Tsyrov, 1978: Influence of Industrial Frequency of the Alternating Magnetic Field on the Thyroid Gland Functional Activity and 131 J Thyroxin Binding by Tissues of Albino Rat Organs Bjulleten eksperimental noj biologi i mediciny 86, 11, 544-546<\/p>\n<p><em>Untersucht wird die 131 J-Radioisotopabsorption durch die Schilddr\u00fcse, au\u00dferdem die Thyroxinbildung an einigen Geweben und auch der proteingebundene Iodingehalt (PBJ) des Blutplasmas bei Albinoratten in einem 50-Hz Magnetfeld mit 200 Oe St\u00e4rke. Nachdem das Magnetfeld 15 Minuten appliziert wird, steigt das Plasma PBJ an. Dagegen reduziert sich der PBJ-Gehalt nach 6.5 Stunden und besonders nach 24 Stunden Magnetfeldapplikation. Ebenso verh\u00e4lt sich die 131 J-Thyroxinbildung am Gewebe von Hoden. Herz. Leber und Milz Die Autoren schlie\u00dfen aus den Ergebnissen, dass die Thyroxinfunktionen von der Dauer der Einwirkung des Magnetfeldes abh\u00e4ngen sowie von der Periodizit\u00e4t.<\/em><\/p>\n<p><strong>Gastroenterologie<\/strong><\/p>\n<p>Abt. f\u00fcr Physiotherapie des Lehrstuhls f\u00fcr klinische Therapie des Med. Instituts. Voroshilovgrad, Russland Guseva, N. G., N. M. Shelygina, 1979: Employment of Magnetotherapy in the Complex Treatment of Patients with Ulcer Disease. Vracebnoe Delo 7, 5-8<\/p>\n<p><em>Untersucht werden 137 Kranke mit verschiedenen Formen von Magen- bzw. D\u00fcnndarmgeschw\u00fcren. Eine Basisgruppe von 89 Personen wird sowohl mit einem MF von 230 Gauss bzw. 350 Gauss (35 mT) Induktion bei 50 Hz Frequenz behandelt als auch parallel dazu mit Medikamenten in einer Routinebehandlung. Die Kontrollgruppe von 48 Personen hat nur die Medikamententherapie erhalten. Das MF wird an den epigastralen Raum auf die reflexogenen Zonen im Niveau D8 \/ D12 appliziert. Gepr\u00fcft wird sowohl die motorische als auch die sekretorische Funktion des Magens. Die Ergebnisse gew\u00e4hrleisten eine Empfehlung zur \u00dcbernahme der MF-Therapie in die klinischen Behandlungsmethoden. Die Schmerzen klingen im MF rasch ab. Der Klimaaufenthalt kann zeitlich reduziert werden. Keine ung\u00fcnstigen Nebeneffekte sind beobachtbar.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Universit\u00e4t Budapest, Ungarn, V. Sarbo A., 1905: Klinische Erfahrungen \u00fcber den therapeutischen Wert der elektromagnetischen Behandlung,Deutsche Med. Wochenschr. 2, 35-37<\/p>\n<p><em>Mit Hilfe des MF-Ger\u00e4tes von E. C. M\u00fcller (50 Hz, wahrscheinlich ca. 20 mT Induktion) werden verschiedene Krankheiten angegangen:<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Neuralgien<\/em><\/strong><em>: 17 F\u00e4lle, davon 14 Nervus trigeminus betreffend, 5 F\u00e4lle geheilt, 6 F\u00e4lle wesentlich gebessert, 6 F\u00e4lle unbeeinflusst, Heilung nach 10 bis max. 31 Sitzungen.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Ischias<\/em><\/strong><em>: 13 F\u00e4lle, davon 2 vollst\u00e4ndig geheilt, 4 wesentlich gebessert, ohne Einfluss, Erfolg nach min. 25 bis max. 66 Sitzungen.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Lumbago<\/em><\/strong><em>: Rheumatismus musculorum immer prompte Erfolge, unmittelbar nach der ersten oder zweiten Sitzung lie\u00dfen Schmerzen nach. Nach weiteren Sitzungen Heilung.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Gastritis<\/em><\/strong><em>: Schmerzreduzierung prompt, rege peristaltische Bewegung und Stuhlentleerung.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Nerv\u00f6se Herzst\u00f6rungen<\/em><\/strong><em>: Gro\u00dfe Erfolge.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Agrypnia<\/em><\/strong><em>: In 17 von 19 F\u00e4llen g\u00fcnstige Beeinflussung des Schlafes. Hervorragende Wirkung bei frontooccipitaler Applikation des MF.<\/em><\/p>\n<p>Lehrstuhl f\u00fcr klinische Chirurgie des Med. Instituts, Ischepsk, Russland Valter, E. 0., 1980: Complex Conservative Therapy of Acute Pancreatitis with the Use of Permanent Magnetic Fields Sovetskaja medicina, 2, 34-38<\/p>\n<p><em>In einer ersten Versuchsreihe mit 25 Hunden werden Magnete mit 360 Oe (= x 80 A\/m) in H\u00f6he des Pancreas einoperiert und 10-20 Tage belassen. In der 2. Versuchsreihe werden 109 Patienten mit akuter Pancreatitis und Cholecystopancreatitis mit Magnetfeldern von 360 Oe (= x 80 A\/m) mit Gradienten von 410e\/mm (= x 80 A\/m) behandelt. Die Magnete werden in die Kleidung in anatomischer Pankreasposition eingen\u00e4ht. Die Behandlungsdauer betr\u00e4gt einige Stunden bis zu einer ununterbrochenen Dauer von 3 Wochen. Parallel zu der MF-Behandlung werden eine Reihe weiterer traditioneller therapeutischer Ma\u00dfnahmen ergriffen, wie intragastrale Hyperthermie, forcierte Diurese, Gabe von spasmolytischen und antineuralgischen Medikamenten. Elektrolyten und Proteinbalancierung. Mit Hilfe des MF werden hervorragende Ergebnisse verzeichnet. Der Autor legt nahe, dass das MF nicht nur Wirkungen an den reflektorischen trophischen Verbindungen zwischen der behandelten K\u00f6rperoberfl\u00e4che und den inneren Organen aus\u00fcbt, sondern auch einen direkten Einfluss auf den Pankreas hat und die Chemotherapie potenziert. Die Chemotherapie alleine ist ohne derart g\u00fcnstige Wirkung. Nebenwirkungen der MF-Therapie treten nicht auf.<\/em><\/p>\n<p><strong>Allgemeine Grundlagen<\/strong><\/p>\n<p>Warnke Ulrich, 1991: Survey of some working mechanisms of pulsating electromagneticfields (PEMF), Bioelectrochemislry and Bioenergetics 27 (1992), S. 317-320<\/p>\n<p><em>PEMF f\u00f6rdert den transmembranen Transfer von FT Ionen in die Blutgef\u00e4\u00dfw\u00e4nde. Dabei spielt gleichzeitig ein Elektrostriktions-Ph\u00e4nomen infolge der Blutgef\u00e4\u00dfwand-Polarisation eine wichtige Rolle in der Funktion der Rezeptorsysteme. Folgende \u00c4nderungen als gemessene Indikatoren der Wirkungen des PEMF deuten auf die Beeinflussung des FT-Ions:<\/em><\/p>\n<p><em>1) Der pH-Wert ist an der Blutgef\u00e4\u00dfwand niedriger und gleichzeitig ist der pCO: in den Kapillaren hoch, wobei Sauerstoff vom H\u00e4moglobin getrennt wird. Dieser Effekt hat einen hohen Gewebe-pO; Wert und eine Ateriolen- und Venolendilatation zur Folge.<\/em><\/p>\n<p><em>2) Ein niedriger pH-Wert in der zerebrospinalen Fl\u00fcssigkeit (4.Ventrikel) und im angrenzenden Gewebe erh\u00f6ht die Atmungsamplitude.<\/em><\/p>\n<p><em>3) Ein geringer pH-Wert in dem Vagus Center reduziert die Herzschlagfrequenz.<\/em><\/p>\n<p><em>4) Der pH-Wert bestimmt die Netcharge von Proteinen und das Niveau der Enzymaktivit\u00e4ten und Makrophagen.<\/em><\/p>\n<p><em>5) Ein geringer pH-Wert in den Gef\u00e4\u00dfw\u00e4nden erh\u00f6ht die Sensitivit\u00e4t der Barorezeptoren, die durch Mikrovibration w\u00e4hrend mechanischer Elektrostinktion stimuliert werden und die folglich den zentralen Sympatikus-Tonus reduzieren.<\/em><\/p>\n<p><em>Daraus zeigt sich, dass der Transfer von hydrogenen Ionen im Blut und von der Blutphase in das Gewebe, ein prim\u00e4rer Arbeitsmechanismus dieses Typus von PEMF ist.<\/em><\/p>\n<p>Cope F.W., 1973, Biological Sensitivity to weak magnetic fields due to biological superconduetive Josephon junetions, PhysioL Chem. &amp; Physics 5, S. 173-176<\/p>\n<p><em>Verschiedene Organismen k\u00f6nnen schwache magnetische Felder wahrnehmen (0,01-0,5 mT). Dieses indirekte Anzeichen l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass elektronisches Tunneln \u00fcber Verbindungen zwischen superconduktiven Mikroregionen in lebenden Systemen stattfinden k\u00f6nnte. K\u00fcnstliche superconduktive Josephson Verbindungen haben eine magnetische Empfindlichkeit in H\u00f6he von 10\u2033*-5 Tesla. Auch Organismen haben Josephson Verbindungen, die superconduktiv t\u00e4tig sein k\u00f6nnten und eine hohe Magnetsensibilit\u00e4t aufbauen.<\/em><\/p>\n<p>Cope F.W., 1975: A review of the applications of Solid State physics concepts to biological Systems, Journal of Biological Physics 3, S. 1-41<\/p>\n<p><em>Die Aussage von physikalischen Halbleiterprozessen in verschiedenen biologischen Systemen wird \u00fcberpr\u00fcft. Elektronen-Halbleiter sind bereits an Enzympartikeln bewiesen worden, z.B. in Cytodrom-Oxidase, durch Messungen der Mikrowellen. Allgemein werden pn-Verbindungsleitungen der Elektronen angeregt durch die Kinetik der photobiologischen induzierten freien Radikale, z.B. auch im Auge und bei der Photosynthese. Derartige \u00dcberleitungen sind bei physiologischen Temperaturen sowohl bei Wachstumsprozessen als auch in Nervenaktivit\u00e4ten zu finden. Phononen und Polaronen scheinen bei der mitochondrialen Phosphorylation beteiligt zu sein. Piezoelektrizit\u00e4t und Pyroelektrizit\u00e4t ist wiederum beim Wachstum und in den Nervenaktivit\u00e4ten beteiligt. Elektromagnetische Wellen in IR-Bereich k\u00f6nnen Energie in die Lipid Bilayer der Nerven und Mitochondrien \u00fcberf\u00fchren. Natrium- und Kalium Ionenkomplexe k\u00f6nnen in organisch gegliederten Zellwasser analog zur Wertigkeit der Bandelektronen in einem Halbleiter eine Rolle spielen, und die freien Kationen k\u00f6nnen analog zur Leitung der Bandelektronen beitragen. Ionische Prozesse in Zellwasser \u00e4hneln demnach elektronischen Leitungsprozessen in festen Halbleitern. Alle aufgef\u00fchrten Prozesse sind hochgradig Magnetfeld-sensibel.<\/em><\/p>\n<p>Bittman-Coros L., Macelariu A., 1969: Experimentelle Untersuchungen und theoretische Betrachtungen \u00fcber die Wirkungsweise der durch den \u201eMagneto diaflux\u201c-Apparat erzeugten niederfrequenten Elektromagnetfelder, Archiv f\u00fcr physikalische Therapie 2, S. 127-134<\/p>\n<p><em>1) Bei den Versuchspersonen wird nach der Behandlung mit \u201eMagnetodiaflux\u201c eine signifikante Verschiebung der peripheren Reflext\u00e4tigkeit von der Hyperreflextivit\u00e4t zur Normoreflektivit\u00e4t festgestellt.<\/em><\/p>\n<p><em>2) Die pathologischen Ver\u00e4nderungen der Kreislaufdynamik werden durch diese Therapie, bei 85% der F\u00e4lle, im Sinne einer signifikanten Verbesserung der Anpassung der Herzt\u00e4tigkeit an die Belastung (Groth und Bierhaus) beeinflusst.<\/em><\/p>\n<p><em>3) Die Wirkung kommt durch die unmittelbare Beeinflussung von Elektromagnetfeldern<\/em><\/p>\n<p><em>mit niedriger Gausszahl auf das Hom\u00f6ostasie-Regelungszentren. mittels der peripheren Nervenrezeptoren, zustande.<\/em><\/p>\n<p><em>4) Die Therapie ist unspezifisch und greift in die kortiko-hypothalamo-hypophys\u00e4re Reaktionskette ein und ruft durch \u201eAktionskumulierung\u201c eine unspezifische Reaktion des Gesamtorganismus hervor.<\/em><\/p>\n<p>Nahas G.G., Bocealon H., Berryer P., Wagner B., 1975: Effects in rodents of a one month exposure to magnetic fields (200-1200 Gauss), Aviation, Space and Environmental Mediane, S.1161-1163<\/p>\n<p><em>Unter den Bedingungen dieser Studie hat das Magnetfeld (zwischen 200 und 1200 Gauss St\u00e4rke) keine toxische oder histopathologische Wirkung an Ratten. Die in vivo Studie und die histopathologischen Resultate zeigen keine \u00c4nderungen des vaskul\u00e4ren Gewebes. Eine unerwartete Beobachtung war die Erh\u00f6hung des K\u00f6rpers \u2013 Organgewichts bei jungen Ratten, die dem Magnetfeld ausgesetzt waren. Man schlie\u00dft aus diesem Befund, dass auch beim Menschen keine unerw\u00fcnschten Wirkungen auftreten, wenn Magnetfelder mit dem beschriebenen Sicherheitslimit von 200 bis 2000 Gauss f\u00fcr einige Stunden angewendet werden.<\/em><\/p>\n<p>Atsumi K., Fujimasa I., Imachi K., Miyake H., Kuono A., 1980: Studies on biological effects of rotating magnetic fields by means of intra-red thermography, Acta Thermographica 5, S.62-68<\/p>\n<p><em>Rotierende, magnetische Generatoren zeigen in vivo thermale Effekte der magnetischen Stimulation beim Menschen, die mit der Methode der Infrarot-Thermographie sichtbar gemacht werden. Die thermalen Effekte zeigen sich als Erh\u00f6hung der Temperatur an der Oberfl\u00e4che der stimulierten Regionen bei 1000 Gauss und 3200 Gauss des rotierenden magnetischen Generators. An 20 Gesunden und 75 Patienten wird gezeigt, dass die Ursache der thermalen Wirkung eine F\u00f6rderung der Blutzirkulation im tiefen Gewebe der stimulierten Region ist. Daher kann man davon ausgehen, dass der rotierende magnetische Generator auch gute Resultate f\u00fcr die Gesundheitserhaltung und -Wiederherstellung bringt.<\/em><\/p>\n<p>Zentrales Institut f\u00fcr Kurortologie und Physiotherapie, Moskau, Russland Bogoliubov V. M., L. A. Shurikhina, 1978: Biological Action of a Direct and Alter-nating Low-Frequency Magnetic Fields, Voprosy kurortologii, \u00dfzioterapii i lecebnoj fiziceskoj kultury 6, 64-69<\/p>\n<p><em>Eine \u00dcbersicht \u00fcber die aktuellen Ver\u00f6ffentlichungen der russischen Wissenschaft mit insgesamt positivem Echo hinsichtlich der Wirkung. Sporadisch sind auch einige westliche Literaturstellen ber\u00fccksichtigt.<\/em><\/p>\n<p>Bureau of Radiological Health. WHO Collaborating Center for Standardization of Protection against Nonionizing Radiation, USA, Biological Effects of Electromagnetic Waves Selected Papers of the USNC\/URSI An-nual meeting, Boulder, Colorado Oct.20-23, 1975, Vol. I and II, S. Department of Health Education and Welfare. Public Health Service, Food and Drug Administration, 77-81, 10.<\/p>\n<p><em>Die verschiedensten magnetischen und elektrischen Wechselfelder. Gleichfelder und elektromagnetischen Schwingungen werden getestet auf Reaktionen des Organismus, wobei Tier, Pflanze und Mensch als Versuchsobjekt verwendet werden.<\/em><\/p>\n<p>The Lovelace Foundation for Medical Education and Research, Albuquerque, N. M., USA, Busby, D. E., 1968: Space Biomagnetics Space Life Sciences 1 , 23-63 D. Reidel Publishing Company, Dordrecht NL<\/p>\n<p><em>In ausf\u00fchrlicher Darstellung und Tabellenform wird anhand der Literatur bis 1968 ein \u00dcberblick \u00fcber die meisten Aspekte der magnetischen Wirkung auf biologische Systeme gegeben. Infolge der Umrechnung aller Feldintensit\u00e4tsangaben auf Oersted sind Vergleiche m\u00f6glich.<\/em><\/p>\n<p>Zentral-lnstitut f\u00fcr physikalische Therapie in Rom, Italien, Colombo, K. 1905: \u00dcber die biologische Wirkung der wechselnden magnetischen Felder Zeitschrift f\u00fcr di\u00e4tische und physikaL Tlierapie 9, 3, 121-137<\/p>\n<p><em>Neben einem historischen \u00dcberblick zur allgemeinen Wirkung magnetischer Felder werden eigene Versuche beschrieben, die vor allem mit Einzellern gemacht wurden.<\/em><\/p>\n<p>Davis, R., W. C. Rawls, 1975: The Magnetic Effect Hicksville, New York Exposition Press, 128 Seiten<\/p>\n<p><em>In Erweiterung ihres Buches \u201eMagnetism and its Effects on the Living System 1974\u201c, geben die Autoren eine ausgedehnte Indikationsliste f\u00fcr die Behandlung von organischen und physiologischen Sch\u00e4digungen mit Hilfe des Eisenmagneten, wobei eine Reihe von Wissenschaftlern ihr Material beisteuerten. Einige beschriebene Heilerfolge sind angeblich jederzeit reproduzierbar.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Arztpraxis und Lehrstuhl f\u00fcr Elektrophysiologie der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen, Evertz U., H. L. K\u00f6nig, 1977: Pulsierende magnetische Felder in ihrer Bedeutung f\u00fcr die Medizin, Hippokrates 48, 1, 16-37<\/p>\n<p><em>Anhand von Literatur wird eine \u00dcbersicht \u00fcber Verwendung magnetischer Felder in der Physiologie und Medizin gegeben, wobei autoreneigene Interpretationen und Gedanken einflie\u00dfen.<\/em><\/p>\n<p>Fachbereich Biologie, FB 16, 4 der Universit\u00e4t des Saarlandes, Warnke. U . 1978: Aspekte zur magnetischen Kraftwirkung auf biologische Systeme Die Heilkunst 91, 1, 1-12<\/p>\n<p><em>Die magnetischen Eigenschaften des Organismus und die magnetischen Komponenten seiner Umwelt werden skizzenhaft dargestellt. Einige Beispiele korrelierten Verhaltens anhand zitierter Literatur soll die Empfindlichkeit biologischer Systeme f\u00fcr magnetische Feldst\u00e4rken demonstrieren. Wirkungsmechanismen und Magnetfeld-Indikationen werden aufgrund bestehender physikalischer Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten und konstruierter biologischer Verst\u00e4rkermodelle beschrieben.<\/em><\/p>\n<p>Medizinische Universit\u00e4tsklinik, Berlin, Frankenh\u00e4user, F. 1902: \u00dcber einen neuen Versuch zur Einf\u00fchrung des Magneten in die Therapie Zeitschrift f\u00fcr di\u00e4tetische und physikalische Therapie (Leipzig) 6, 1, 52-55<\/p>\n<p><em>Die elektromotorischen Wirkungen und die pondero-motorischen Wirkungen eines 60 Hz-Wechselfeldes auf den Organismus werden erkl\u00e4rend beschrieben und bilden die hypothetische Grundlage f\u00fcr die bekannten Heilwirkungen.<\/em><\/p>\n<p>Frei, E. E. 1972: Medical Applications of Magnetism. A new lock at an archaic tool Bulletin of the Atomic Scientists 111, 34-40<\/p>\n<p><em>In der Abhandlung werden einige diagnostische und therapeutische Anwendungen von magnetischen Feldern beschrieben, die bereits im 19. Jahrhundert gut bekannt waren. Das Material wird erg\u00e4nzt durch diverse Arbeiten auf physiologischem Gebiet. Aufstellung der Untersuchungsgebiete und -objekte werden angegeben, basierend auf: U.S. Energy Research and Development Administration Contract EY-76-C-06 1830.<\/em><\/p>\n<p>Oak Ridge National Laboratory, USA, Ketchen, E. E., VV. E. Porter, N. E. Rollen, 1977: The Biological Effects of Magnetic Field on Man American Industrial Hygiene Association Journal, 39, 1, 1-11<\/p>\n<p><em>Hier wird vor allem f\u00fcr station\u00e4re magnetische Felder relativ hoher St\u00e4rke eine \u00dcbersicht der Effekte mit folgenden Schwerpunkten gegeben: Zentralnervensystem, Blut, Herz, Mineralhaushalt des Urins. Embryoentwicklung, Wachstum, Krebs, Heilerfolge u.a.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Symposium \u201eElectromagnetic Compatibility (EMC), Montreux, Ludwig, H. W., 1977: Biologische Vertr\u00e4glichkeit elektromagnetischer Felder, Bulletin des SEV\/VSE 68, 941-946<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Ein aktueller \u00dcberblick \u00fcber derzeitig anerkannte Wirkungen magnetischer ELF-Felder und ihre medizinischen Konsequenzen werden aufgez\u00e4hlt. Au\u00dferdem sind interessante Aspekte zu Wirkungsmechanismen vorgestellt.<\/em><\/p>\n<p>Batelle, Pacific Northwest Laboratories, Richlands, Washington, Mahlum, D. D., 1977: Biomagnetic Effect: A Consideration in Fusion Reactor Development Environmental Health Perspectives 20, 131-140<\/p>\n<p><em>In \u00fcbersichtlicher Form werden die verschiedenen Wirkungen magnetischer Energie auf den Organismus dargestellt und als Anhang eine tabellarische Aufstellung der Untersuchungsgebiete und -Objekte gegeben, basierend auf U.S. Energy Research and Development Administration Contract EY-76-C-06-1X30.<\/em><\/p>\n<p>Institute of Environmental Medicine New York, University Medical Center, USA Sheppard, A., R. M. Eisenbud, 1977: Biological Effects of Electric and Magnetic Fields of Extremely Low Frequency New York University Press<\/p>\n<p><em>Eine wertvolle neutrale Zusammenfassung der Ergebnisse von diversen Untersuchungen sowohl unserer technischen, elektrischen und magnetischen Umwelt, als auch ihrer physiologischen und pathophysiologischen Wirkungen, wobei insbesondere der beeinflusste Mensch ausf\u00fchrlich dargestellt ist neben Ergebnissen von Versuchen mit Pflanzen, Einzellern und Tieren.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Pacific Northwest Laboratories Richland, Washington. USA, Phillips, R. D., M. F. Gillis, W. T. Kanne, D. D. Mahlum (Editors) 1979: Biological Effects of extremely Low-Frequency Electromagnetic Fields, Proceedings of the 18. Annual Hanford Life Sciences Symposium at Richland, Washington. Oct 16-18, 1978:<\/p>\n<p><em>Im Frequenzbereich 0-100 Hz werden elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder in ihrer Wirkung auf lebende Materie untersucht, wobei sowohl nat\u00fcrliche St\u00e4rken als auch extrem hohe St\u00e4rken angewendet werden. Die Wirkung magnetischer Felder im ELF-Bereich nimmt einen relativ kleinen Raum ein. Medizinisch relevant sind Tumoruntersuchungen im 60-Hz-Feld, die im Gegensatz zu anderen Ergebnissen ohne positives Resultat verlaufen.<\/em><\/p>\n<p>Consiglio Nazionale delle Ricerche Instituto Circuiti Elettronici, Genova, Ridella, S., G. P. Drago, M. Marchesi, 1982: Frequency Windows in Stimulating a Cell with Electric Field: a Computer Simulation, Transaction 2. Ann. Meeting Bioelectrical Repair and Growth Society, Vol. 2, Oxford<\/p>\n<p><em>Ein Zellmembran-Modell wird mit Hilfe eines Computers auf \u00c4nderungen der Ionendichte der Oberfl\u00e4che und auf \u00c4nderungen der transmembranen Fluxe untersucht, wenn die Zelle elektrischen Feldern (200 V\/m) verschiedenster Frequenzen ausgesetzt wird. Dabei ergeben sich folgende Erkenntnisse:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em> <\/em><em>Ionendichte\u00e4nderungen auf der Zellmembran erreichen ein Maximum (ca.2 % ) im Frequenzbereich 0,1 -10 Hz. mit wahrscheinlichen biologischen \u00c4nderungen<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Das Potential der Zellmembran erreicht ein Maximum (2 mV) im Frequenzbereich 1 KHz-2MHz.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Der passive Ionenflux und der Ionenstrom erreichen ein Maximum von 7,8 x 10\u20332 (A\/m2) oder 6.9 x 10\u20336 (coul\/m2) im Frequenzbereich 100 Hz-1 MHz.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Weitere Werte sind angegeben.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Rodari, P. 1903: Die physikalischen und physiologisch-therapeutischen Einfl\u00fcsse des magnetischen Feldes auf den menschlichen Organismus Korrespondenzblatt f\u00fcr Schweizer \u00c4rzte 4, 114-121<\/p>\n<p><em>Zu den offensichtlichen Heilerfolgen von 100 Hz- bzw. 60 Hz-magnetischen Wechselfeldern werden theoretische Wirkungsmechanismen aus dem Wissensstand der damaligen Zeit herausgegeben.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Hygiene Institut, Universit\u00e4t Graz, Schober, A., M. Yanik, G. Fischer, 1982: Elektrolytver\u00e4nderungen in der wei\u00dfen Maus unter dem Einfluss schwacher Magnetfelder, Abt. Bakt. Hyg-, 1 Abt. Orig. 176, 305-315<\/p>\n<p><em>Bei M\u00e4usen im AC-Magnetfeld (10 Hz Rechteck. 50 Hz Rechteck und Sinus. 10 Gauss) werden die Elektrolyte N<sup>+<\/sup>\\ K<sup>+<\/sup>\u00a0und Ca<sup>++<\/sup>\u00a0im Vollblut. Serum und Leberparenchym nach 1-7 Tagen Exponierung gemessen. Die Feldexponierung (50 Hz) f\u00fchrt zu einer hoch signifikanten Verminderung der Ca<sup>+<\/sup>\u00a0-Werte; auf Na<sup>+<\/sup>\u00a0\u2013 und K<sup>+<\/sup>\u00a0-Konzentration hat sie keinen nennenswerten Einfluss. Im 10-Hz-Feld sind nach dem 1. Tag die K<sup>+<\/sup>-Level erniedrigt. Auch im Laborhomogenat ist Na<sup>+<\/sup>\u00a0nach 1 Tag erniedrigt. Nach 7 Tagen Feldexposierung sind auch im 10-Hz-Feld die Elektronenwerte ausgeglichen. Dagegen schwankt das Lebergewicht gegen\u00fcber den Kontrollen.<\/em><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Internationaler Kongress f\u00fcr Magnetomedizin 8.-9. Nov. 1980: Rom, Zusammenfassung der Themen und Vortr\u00e4ge Sonderausgabe biophysics and medicine report 3, 1-7,<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Lenzi. M.: \u201eEntwicklung und Organisation der wissenschaftlichen Forschung im Bereich der Magnetomedizin\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Wamke. U.: \u201eInfrarotstrahlung und Sauerstoffpartialdruck im menschlichen Oberfl\u00e4chengewebe als Indikator der therapeutischen Wirkung extrem niederfrequenter pulsierender Magnetfelder\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Zaniol. P.: \u201eTechnische Aspekte der in der Medizin angewandten Magnetfelder\u201c Riva Sansevermo. E.: \u201eMembranph\u00e4nomene und Zellprozesse unter Einwirkung pulsierender Magnetfelder\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Haimovici. N. : \u201e4 Jahre Erfahrung mit der niederfrequenten gepulsten Magnetfeld-Therapie in der Orthop\u00e4de und Traumatologie\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Fahmy, Z.: \u201eKlinische Bewertung der Magnetfeld-Therapie bei Osteoarthritis\u201c Tr\u00e4ger, K. H.: \u201eKlinische Anwendung und Erfahrungen mit der elektromagnetischen Feldspule\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Tobias, C. A., P. Todd (Editors) 1974: Space Radiation Biology and Related Topics Academic Press, Neiv York London S 3 S Kapitel 6<\/p>\n<p><em>Das Buch behandelt auf ca. 30 Seiten \u201eMagnetic fields and their biological effects\u201c. Dabei werden alle wichtigen Beeinflussungen des Organismus aufgrund eines Gleich- bzw. Wechselfeldes angesprochen und Wirkungsmechanismen aufgezeigt.<\/em><\/p>\n<p>Universit\u00e4t des Saarlandes, FB 16, 4, Warnke, U., Altmann, G., 1979: Die Infrarotstrahlung des Menschen als physiologischer Wirkungsindikator des niederfrequent gepulsten schwachen Magnetfeldes Zeitschrift f\u00fcr physikalische Medizin 3, 8 ,166-174<\/p>\n<p><em>Die Reaktion des Organismus auf die Einwirkung schwacher magnetischer Impulsfelder niederer Frequenz wurde mit Hilfe des Thermographieverfahrens getestet. Die Sofortreaktion besteht in einer von den Blutbahnen ausgehenden Gewebeerw\u00e4rmung aufgrund einer Vasodilatation. Die Reaktion tritt quantitativ am deutlichsten an den H\u00e4nden und Unterarmen auf. Dies auch, wenn sich lediglich der Kopfbereich im Einfluss des Magnetfeldes (5-10 x 10\u20334 Vs\/m2) befindet. Wichtige Parameter der Reaktion und der Reaktionsdauer sind u.a. Frequenz und Amplitude des Magnetfeldes, Geschlecht und Alter der Versuchsperson sowie die Tageszeit der Behandlung und eine bisher nicht vollst\u00e4ndig erkl\u00e4rbare Reaktionsbereitschaft.<\/em><\/p>\n<p>Warnke, U., 1979: The Effect of Low Frequency Pulsating Magnetic Field on the Peripheral Blood Circulation ATTI Del Seminario Bio-Medico S\u00fclle, Soluzione Alternative alle Radiazione Inonizzanti in medicina 67-76<\/p>\n<p><em>In dem Buchbeitrag werden die Methoden zur Messung der Beeinflussung des Menschen durch pulsierende Magnetfelder spez. Frequenz und Amplitude beschrieben und die Ergebnisse dargestellt.<\/em><\/p>\n<p>Universit\u00e4t des Saarlandes, FB 16, 4 Biologie, Saarbr\u00fccken, Warnke, U., 1980: Grundlagen zu magnetisch induzierten physiologischen Effekten, Therapiewoche 30, 4609-4616<\/p>\n<p><em>Unter der Bezeichnung \u201eMagnetfeldtherapie\u201c wird eine biophysikalische Methode verstanden, die aufgrund der bisher referierten Erfolge bei der Behandlung diverser Defekte eine Alternative f\u00fcr die Zukunft darstellen d\u00fcrfte. Dies wird deutlich gemacht durch verschiedene physiologische Effekte, die anhand einer aktuellen wissenschaftlichen Literaturauswahl zu diesem Thema dargestellt sind und als Ergebnis eigener Versuche beschrieben werden. Grundlegende Wirkungsmechanismen werden vereinfacht skizziert und hypothetische Konstruktionen dazu angedeutet.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Warnke, U., 1980: Infrared Radiation and Oxygen Partial Pressure of Tissue in Human Beings as Judicators of the Therapeutic Effects of Pulsating Magnetic Fields Abstracts of the National Conference of Biophysics and Bioengineering Sciences. Dez. 1980, Academy of Scientific Research and Technology, Cairo, Egypt<\/p>\n<p>Warnke, U., 1981: Die Geschichte der therapeutischen Anwendung von Magnetfeldern, Biophysics and medicine repor, und: III. Internat. Kongress f\u00fcr Magnetomedizin, Oktober\/November 1981, Mainz<\/p>\n<p><em>Das Magnetfeld wurde in fast allen Kulturen lange vor Christi Geburt zur Heilung diverser Krankheiten verwendet. Auch im Mittelalter und der beginnenden Neuzeit war es eines der probatesten Heilmittel. Die \u00dcbersicht zeigt den Weg bis 1900.<\/em><\/p>\n<p>Warnke, U., 1981: Physiologische Grundlagen zum Wirkungsmechanismus von Magnetfeldern 3. Internat. Kongress f\u00fcr Magnetomedizin Okt\/Nov. 1981<\/p>\n<p><em>In dem Vortrag wird der Versuch unternommen, eine Normierung und Standardisierung der technischen und biotropen Parameter der Magnetfeld-Therapie vorzustellen, um k\u00fcnftige Versuchsergebnisse besser reproduzierbar zu gestalten.<\/em><\/p>\n<p>Warnke, U., 1981: Infrared Radiation and O2 Partial Pressure in Human Surfacial Tissue as Indicators of the Therapeutic Effects of Pulsating Magnetic Field of Extremely Low Frequency (ELF) Biophysics and medicine report 2, S. 1-8<\/p>\n<p><em>Magnetfelder spezifischer Frequenzkombination der Impulse und spezifischer Amplituden ver\u00e4ndern die periphere Durchblutung und den Sauerstoffpartialdruck. Der pC&gt;2 steigt bei 58 Probanden im Durchschnitt um 200 %. Die Standardabweichungen zeigen, dass die Werte interindividuell sehr verschieden sind; deshalb ist eine statistische Sicherung nur intraindividuell m\u00f6glich.<\/em><\/p>\n<p>Kolta P., 1973: Strong and permanent interaction between peripheral nerve and a constant inhomogeneous magnetic field, Physiologica Academiae Scientiarum Hungaricae, Tomus 43(1), S. 89-94<\/p>\n<p><em>Ein mathematisches Modell der elektrischen Funktionen von Axon-Membranen macht deutlich, dass zuz\u00fcglich zur elektrischen ebenso die magnetischen Charakteristika der Nervenstruktur in Betracht gezogen werden sollten. Es gibt zwischen dem permanenten magnetischen Feld und dem Ischias Nerv des Frosches eine unerwartete intensive magnetische Interaktion. Nur bei Nervenfasern werden derartige Effekte gefunden, also bei keinen anderen Gewebeteilen. Die Messungen stellen einen neuen Aspekt in der funktionalen Bedeutung der Nervenfaser in Impulserzeugung und -leistung dar.<\/em><\/p>\n<p>Kholodov Yu. A., 1981: Characteris\u00e4cs of nen\u2019ous System reactions to artificial intensified magnetic fields, Voprosy kurortologii, \u00dfzioterapii i lecebnoj\u00dfziceskoj kultury, Moskau, S. 5-9<\/p>\n<p><em>K\u00fcnstliche magnetische Felder rufen auf verschiedenen Strukturebenen des Nervensystems Sauerstoffmangel. Sch\u00e4digungen der Feinstruktur der Mitochondrien und Synapsen. sowie zytochemische Reaktionen in den Glia-und Nervenzellen hervor, au\u00dferdem Ver\u00e4nderungen der elektrischen Aktivit\u00e4t in allen Himregionen, insbesondere im Hypothalamus und in der Cortexrinde und reversible St\u00f6rungen der h\u00f6heren Nervent\u00e4tigkeit. Sowohl schnelle als auch langsame Reaktionen der menschlichen Sinnesorgane auf verschiedene biotropische Parameter sind bei verschiedenen magnetischen Feldern zu registrieren. Individuelle Unterschiede bei den Reaktionen auf magnetische Felder verlangen variable Anwendungen der Magnetfeldtherapie.<\/em><\/p>\n<p><strong>Kalzium<\/strong><\/p>\n<p>Madronero A., 1990: Influence of magnetic fields on calcium salts crystal formation, Journal Biomed. Eng. 12(5), S. 410-414<\/p>\n<p><em>Es wurde der Einfluss von einem konstanten Magnetfeld auf die Bildung von Calcium-phosphat-Kristallen untersucht.<\/em><\/p>\n<p>Carson, Prato, Drost, Diesbourg, Dixon, 1990: Time-varying magnetic fields increasecytosolic free Ca in HL-60 cells, American Journal of Physiology \u2013 Cell Physiology 259(4), S. 28<\/p>\n<p><em>Elektromagnetische Felder verursachen eine Vielseitigkeit von biologischen Wirkungen. Es wird hypothesiert, dass viele von diesen Ph\u00e4nomenen in Verbindung mit der Konzentration von freiem Calcium im Cytosol Ca~ stehen. Die Autoren untersuchten die Wirkungen von Ca<sup>+<\/sup>\u00a0in HL-60 Zellen, die einem elektromagnetischen Feld ausgesetzt werden unter Verwendung des Ca<sup>+<\/sup>-sensitiven fluorescenten Indikators Indo-1. Zellproben mit Indo-1 werden dabei a) einem radiofrequenten elektromagnetischen Feld, b) einem statischen magnetischen Feld und c) einem zeitlich wechselnden Magnetfeld einzeln und gleichzeitig ausgesetzt. Diese drei Felder werden mit einer \u201emagnetic resonance imaging (MRI)\u201c-Einheit erzeugt. Man findet heraus, dass eine 23-mm\u00fctige Behandlung der drei Felder-Kombination eine deutliche Erh\u00f6hung des Ca + um 3 1+ \u2013 8 (SE) nM von einem Grundlevel von 121 + -8 nM verursacht (P&lt; 0,01, n = 13).<\/em><\/p>\n<p><em>Bei den Einzelversuchen weisen die Zellen, die nur dem zeitlich wechselndem Magnetfeld ausgesetzt sind, einen mittleren Erh\u00f6hungswert von Ca++ von 34 + \u2013 10 nM (P= (0,01), n=l 1) auf, d.h. h\u00f6her als in der drei Felderkombination-kontrollierten Proben. Die Radiofrequenz (6.25 MHz) oder das statische Feld (0.15 T) hatten keine feststellbare Wirkung. Diese Ergebnisse zeigen, dass zeitlich wechselnde Magnetfelder Ca++ ver\u00e4ndern.<\/em><\/p>\n<p>Dalas E., Koutsoukos P.G., 1989: The effect of magnetic fields on calcium carbonate scale formation, Journal of Crystal Growth 96(4), S. 802-806<\/p>\n<p><em>Ein Magnetfeld wird basierend auf einer besonderen Energiezufuhr so konstruiert, dass es zu 83 % ein kontinuierliches Feld und zu 17 % ein wechselndes Feld erzeugt. Bei Feldintensit\u00e4ten mit mehr als 10 T wird eine starke Retardation bei der Kristallisierung von Calcit in Calciumcarbonat-L\u00f6sung beobachtet. Die Wachstumsrate der Kristallbildung, gemessen mit der konstanten S\u00e4ttigungsmethode, verminderte sich mit erh\u00f6hter Feldst\u00e4rke.<\/em><\/p>\n<p>Mikhel\u2019son M.L., 1983: Application of flow ultramicroscopv to the determination of early crystallization in a magnetized solution, Journal Kolloidnyi Zhurnal 45(2), S. 352-355<\/p>\n<p><em>Die \u00c4nderung in der Partikelkonzentration in einer w\u00e4ssrigen L\u00f6sung von Calciumbicarbonat werden in Abh\u00e4ngigkeit von der Wirkung eines Magnetfelds mittels eines VDK-4 Flow Ultramikroskopes untersucht, das mit einer Photovergr\u00f6\u00dferungslinse und einem Pulsz\u00e4hler ausgestattet ist. Es wird herausgefunden, dass die optimale Wirk-Feldst\u00e4rke sich verlagert, sobald die Partikelkonzentration auf einen Faktor 2 erh\u00f6ht wird, wenn sich die Konzentration von freien Carbondioxiden in der L\u00f6sung \u00e4ndert, wenn sich die Einfluss Dauer des Feldes und die Fluss Geschwindigkeit in dem wirbelfreien Str\u00f6mungssystem erh\u00f6ht. Die Wirkung besteht in einer fr\u00fchen Kristallisierung der magnetisierten L\u00f6sung.<\/em><\/p>\n<p>Dutta S.K., Das K., Gosh B., Blackman C.F., 1992: Dose dependence of Acetylcholinesterase activity in Neuroblastoma cells exposed to modulated Radio-Frequency electromagnetic radiation, Bioelectromagnetics 13(4), S. 317-322<\/p>\n<p><em>Elektromagnetische Radiation mit Radio Frequenzen (RFR) (915 und 147 MFIz mit sinusf\u00f6rmiger Amplitudenmodulation von 16 Hz), erh\u00f6ht die Freigabe der Kalzium Ionen von Neuroblastoma-Zellen in Kulturen. Die Relation der Dosisreaktion ist un\u00fcblich: sie besteht aus zwei Leistungsdichte-Fenstern, in denen ein erh\u00f6hter Ausfluss eintritt, unterbrochen von Leistungsdichte Bereichen, in denen keine Wirkung beobachtet wird. Um die physiologische Bedeutung dieser Beobachtungen zu ergr\u00fcnden, wird die Wirkung der RFR an einem Membranen-gebundenen Enzym untersucht. Acetylcholinesterase (AChE); es ist beteiligt an dem Acetylcholin (ACh)-Neurotransmittersystem. Neuroblastomazellen (NG 108), die 30 Minuten einer 147-MHz Radiation AM mit 16 Hz ausgesetzt werden, zeigen erh\u00f6hte AChE-Aktivit\u00e4t.<\/em><\/p>\n<p><em>Die erh\u00f6hte Aktivit\u00e4t wird innerhalb einer Zeit von 7 und 7,5 Stunden beobachtet, nachdem die Zellen dem Feld ausgesetzt waren; aber nur bei einer Leistungsdichte, die auch eine ver\u00e4nderte Freigabe von Calcium-Ionen bewirkt.<\/em><\/p>\n<p>Lyn B. N., 1980: The influence of permanent magnetic field on oxygen-substrate interaction and the possible mechanism of some biomagnetic effects, Serija Biologiceskaja 3, S. 415-424<\/p>\n<p><em>Die Rolle des molekularen Sauerstoffs wird in Gewebezellen, die dem Einfluss eines permanenten Magnetfelds ausgesetzt sind, untersucht. Dabei wird erkannt, dass das Magnetfeld die F\u00e4higkeit besitzt paramagnetischem Sauerstoff (in Fl\u00fcssigkeit gel\u00f6st) zu ver\u00e4ndern. Dies f\u00fchrt zuerst zu einer St\u00f6rung im Sauerstofftransport und in der Gesamtheit zu einer St\u00f6rung der biomagnetischen Prozesse in den Zellen. Auf der Grundlage der vorgestellten Mechanismen werden eine Reihe von magnetobiologischen Effekten erkl\u00e4rt. Der Autor berichtet \u00fcber gemeinsamem Einfluss des Magnetfelds und hypothermalen Bedingungen wobei sich der pO2 in Tumorgeweben \u00e4ndert eine Wucherungshemmung von Tumoren. (Pliss lymphosarcoma und RS-1) erzeugen l\u00e4sst. Weiterhin wird eine Magnetfeld-Wirkung auf den Sauerstoffperoxid-Mechanismus der Cancerogenesis dargelegt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Gyn\u00e4kologie<\/strong><\/p>\n<p>Institut f\u00fcr Gyn\u00e4kologie und Geburtshilfe, Sofia, Bulgarien, Dikova, K., O. Slaveikova, 1980: Effect of Magnetic Pulses in Chronic Nonspecific Inflammatory Gynecologic Diseases Akuserstvo i ginekologija 19, 4, 355-357<\/p>\n<p><em>Mit dem Ger\u00e4t \u201eMagnetimpulsator\u201c werden 40 Frauen mit rein entz\u00fcndlichen gyn\u00e4kologischen Prozessen behandelt. Ausgenommen sind Gonorrhoe, Tuberkulose und Endometriosen. Appliziert werden aperiodische Impulse, bipolar mit variablen, relativ niedrigen Amplituden (30-40 Oe = max. 3200 A\/m) und niedriger Frequenz (6 Hz). In der Untersuchung werden 15 Behandlungen t\u00e4glich 20 Minuten vorgenommen. Ergebnis: totale Heilung bei 14 Personen, wesentliche Besserung bei 23 Personen, keine Effekte bei 3 Frauen.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>J.P. Pavlov Higher Medical Institute of Plodiv, Bulgaria. Chair of Physics and Biophysics Genkov, D., A. Cvetkova, P. Atmadzov 1974: The Effect of the Constant Magnetic Field upon the Growth and Development of Trypanosoma Vaginalis Folia Medica (Plovdie) 16, 2, 95-99<\/p>\n<p><em>Statische Magnetfelder von 460 und 1200 Oe stimulieren, solche \u00fcber 2200 Oe haben einen hemmenden Effekt auf das Wachstum und die Entwicklung von Tr.Vaginalis.<\/em><\/p>\n<p>Lehrstuhl f\u00fcr Gyn\u00e4kologie des Instituts f\u00fcr \u00e4rztliche Weiterbildung der Universit\u00e4t Gorcki, Donetzk, Russland, Moruzhenko, B.T., E. V. Molzhaninov, B. V. Eutin, 1981: Role of Magnetotherapy in the Overall Treatment ofWomen with Reproductive Function Disturbance Akuserstvo i ginekologija 2, 36-38<\/p>\n<p><em>115 Frauen mit entz\u00fcndlichen Erkrankungen der Genitalorgane und Sterilit\u00e4t verschiedener Dauer werden unter klinisch-laborativen Bedingungen mit MF behandelt. In 85,2 % kann der Menstruationszyklus und die Funktion des Uterus wiederhergestellt werden. In 34.8 % der F\u00e4lle ist die Fortpflanzung erneut gew\u00e4hrleistet.<\/em><\/p>\n<p>Inst. f\u00fcr Med. Instrumente und Ausr\u00fcstung, Russland, Strugatskii, V. M., N. E. Loginova, S. O. Zoi, E. F. Kononova, 1977: Therapeutisch-prophylaktische Verwendung des Apparates Polus 1 bei entz\u00fcndlichen gyn\u00e4kologischen Erkrankungen Novosti Medicinskoj techniki 3, 64-66<\/p>\n<p><em>210 Patientinnen, die an entz\u00fcndlichen gyn\u00e4kologischen Erkrankungen mit exsudativer Komponente leiden, werden mit dem MF-Apparat Polus 1 (50 Hz, max. 10 mT) behandelt. 20 dieser F\u00e4lle mit akuten schweren Entz\u00fcndungen werden sowohl medikament\u00f6s als auch mit dem MF versorgt, die \u00fcbrigen 190 Frauen erhalten nur das MF. Innerhalb von 20 Behandlungen, die spezielle MF-Vaginalbehandlungen einschlie\u00dfen, wird eine hohe therapeutische Effizienz verzeichnet Das MF wirkt auch prophylaktisch g\u00fcnstig.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Russland \u2013 Forschungsinstitut f\u00fcr Gyn\u00e4kologie, Strugatski. V. M. , N. E. Logihova u a , 1977: MF Therapie (Polus 1) bei entz\u00fcndlichen gyn\u00e4kologischen Erkrankungen Bericht \u00fcber Novosti Medicinskoj techniki 3, 64-66<\/p>\n<p><em>Die traditionelle Physiotherapie bei entz\u00fcndlichen gyn\u00e4kologischen Erkrankungen mit exsudativen Komponenten hat eine Reihe von Unzug\u00e4nglichkeiten und ist in den meisten F\u00e4llen kontraindiziert. Seit 1969 wird mit Polus 1 therapiert an bisher 210 Patienten: 122 in station\u00e4rer Behandlung und 88 in poliklinischer Behandlung. Bei 190 F\u00e4llen wird nur mit PMF ohne Medikamente behandelt. Insgesamt werden 20 Behandlungen bei t\u00e4glicher MF-Applikation vorgenommen. Die ersten Besserungen zeigen sich nach 3-5 Anwendungen, teilweise nach vor\u00fcbergehender Beschwerdezunahme. Bei allen Kranken verschwinden die exsudativen Komponenten, bei 184 gibt es eine vollst\u00e4ndige bzw. nahezu vollst\u00e4ndige Schmerzfreiheit. Die Funktion von Blase und Dann verbesserte sich bei 68 Patienten. Die R\u00fcckfallquote nach 1-3 Jahren betr\u00e4gt 14 von 177 untersuchten F\u00e4llen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Hals-Nasen-Ohren-Medizin<\/strong><\/p>\n<p>Pathophysiologisches Laboratorium, Kiew, Forschungsinstitut f\u00fcr Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten, Russland, Melnikov, O. F., E. A. Bakai u.a. 1980: The Search for Methods of Regulation of Immune Functions in Chronic Tonsillitis.II. Effect of Alternating Frequency Magnetic Field on Tonsillar immuno gluesis in Chronic Tonsillitis Patients, Zumal usnych, nosovych, gorlovych, gorlovych bolezney 3, 8-11<\/p>\n<p><em>Untersucht wird der anti-inflammatorische Effekt eines Magnetwechselfeldes (200 Oe) im ELF-Bereich. speziell bez\u00fcglich der Zytolyse und der Antik\u00f6rperproduktion in den Mandeln von chronisch Tonsillitiskranken. Die Versuchsgruppe besteht aus 56 Personen. 16-40 Jahre alt. Die dekompensierte Form der chronischen Tonsillitis bestand bei dieser Gruppe seit 5-10 Jahren. Die Gruppe wird halbiert, um Magnetfeld-Behandlung und Kontrolle gegen\u00fcberstellen zu k\u00f6nnen. Daneben wird eine Untersuchung der Mandeln in vitro durchgef\u00fchrt. Als Ergebnis l\u00e4sst sich im Magnetfeld eine Aktivierung der Zellreaktion bzw. der humoralen Reaktionen der Immunit\u00e4t innerhalb eines chronischen Herdes sichern. Dies f\u00fchrt zu einer Normalisierung der Mandelfunktion. Die Expositionszeit zum Magnetfeld darf nicht unter 1 Minute liegen und nicht mehr als 5 Minuten pro Behandlung betragen. Bei 10-min\u00fctiger Applikation verschlechtert sich die Antik\u00f6rperproduktion in den Mandelzellen.<\/em><\/p>\n<p>Tsyganov, A. I., V. V. Ozynkovsky, 1978: Electromagnetotherapy of Imflammatory Diseases of Larynx and Trachea, Zumal usnych, nosovych i gorlovych boleyiej 3, 38-41<\/p>\n<p><em>34 Patienten mit entz\u00fcndlichen Iaryngealen und trachealen Krankheiten wie Katarrh, Trauma und Strahlungssch\u00e4den werden mit einem pulsierenden Magnetfeld behandelt (50 Hz. 500 Oe, Behandlungsdauer 15 Minuten, 3-15 Behandlungen). Eine Verbesserung tritt in 22 F\u00e4llen auf. 10 Patienten zeigen keine \u00c4nderung, bei 2 Patienten verschlimmert sich der Zustand. Die Magnetfeldtherapie hat ihren gr\u00f6\u00dften Erfolg bei akuten Iaryngealen Entz\u00fcndungen, sie ist weniger erfolgreich bei chronischen Zust\u00e4nden und hat keinen Erfolg bei strahlenbedingter Chondroperichondritis der Larynx.<\/em><\/p>\n<p><strong>Histologie<\/strong><\/p>\n<p>Louis A. Norton, Basel 1985: Pulsed electromagnetic field effects on Chondroblast Culture, Reconstr. Surg. Traumal, 19 , S. 70-86<\/p>\n<p><em>Gewebekulturen, bestehend aus Chondroblasten, werden einem PEMF ausgesetzt und zwei Kulturtypen untersucht, a) Zellen mit verz\u00f6gertem Wachstum und b) Zellen mit beschleunigtem Wachstum. Die sich langsam entwickelnde Gewebekultur zeigt bei PEMF-Behandlung eine verst\u00e4rkte Synthese von Hydroxyprolin auf. Die sich schnell entwickelnde Kultur zeigen eine Zunahme von Lysozym-Aktivit\u00e4t, eine Vermehrung von Hyaluronaten. von DNA und eine Verringerung an GAG. W\u00e4hrend der PEMF Aktivit\u00e4t verringern offensichtlich die stimulierten exogene Lysozyme die GAG-S\\nthese. Dieser Effekt wird durch einen Lysozym-Hcmmstoff-Cycloheximid aufgehoben (Cycloheximid ist ein Protein-Synthese-Hemmstoff. der die Lysozym Aktivit\u00e4ten in der Gewebeschicht verringert, aber nicht aufhebt). Aus diesem Ergebnis wird geschlossen, dass PEMF Lysozyme aktiviert und folglich wird eine normale Knochenheilung dadurch gef\u00f6rdert, weil das PEMF eine g\u00fcnstige \u00c4nderung in der knorpelartigen Gewebeschicht bewirkt.<\/em><\/p>\n<p>Udintsev N.A., Khlynin S.M., 1978: Effect of variable magnetic field on activity of Carbohydrate metabolism and tissue respiration in testicle tissue, Ukrainskyj Biochimicnyj Zumal 50 (6), S. 714-717<\/p>\n<p><em>Ein Hochfrequenz-Magnetfeld (20mT) produziert einen Metabolismus-Effekt im Hoden-Gewebe, das f\u00fcr diesen Faktor sehr sensitiv ist. Der Effekt des Feldes, \u00fcber 24 Stunden gemessen, besteht in einer Erh\u00f6hung des Glucose 6 Phosphat Dehydrogenase Aktivit\u00e4t. 24-28 Stunden nach Beendigung der Feldbehandlung sinkt die Aktivit\u00e4t erheblich, ebenso wie die Cytochrome Oxidase und Hexokinase Aktivit\u00e4ten in den Mitochondrien. Eine Wiederherstellung des anf\u00e4nglichen Blut-Calciumspiegels ist erst zwischen dem siebten und vierzehnten Tag registrierbar. Bei wiederholten Aktionen der Stimulationsphase nehmen die Enzymaktivit\u00e4ten wieder zu (au\u00dfer der Iaktierten Dehydrogenase). Diese \u00c4nderungen korrelieren auch mit der Dynamik des Testosteronlevel in den Hoden und im Plasma.<\/em><\/p>\n<p>Bogach P.G., Davidovskaja T.L., 1977: Effect of constant magnetic field on rest potential, ionic conductivity and neuromuscular transmission in the smooth muscles, Fiziolchicinyj zumal 23(5), Kiew, S. 622-626<\/p>\n<p><em>Die Wirkung eines magnetischen Gleichfeldes mit einer St\u00e4rke von 20 bis 60 mT auf das Ruhepotential und das postsynaptische Inhibitorpotential der glatten Muskulatur wird \u00fcber die Messung des Zuckergehalts und des Tonus untersucht. Das magnetische Gleichfeld erh\u00f6ht die Amplitude des postsynaptischen Inhibitorpotentials und verursacht leichte Hyperpolarisation der Zellmembranen der glatten Muskulatur. Ist die Intensit\u00e4t des magnetischen Feldes gr\u00f6\u00dfer, verst\u00e4rkt sich der Effekt. Daraus l\u00e4sst sich schlie\u00dfen, dass magnetische Gleichfelder die Wirkung der synaptischen \u00dcbertragung erh\u00f6hen. M\u00f6gliche Mechanismen, die die beobachteten Abweichungen verursacht haben k\u00f6nnten, werden nicht betrachtet.<\/em><\/p>\n<p>Departement of Orthodontics, University of Connecticut School of Dental Medicine and Health Center, Farmington, USA, Norton L. A., 1982: Effects of a Pulsed Electromagnetic Field on a Mixed Chondroblastic Tissue Culture Clin. Orthop. 167, 280-290<\/p>\n<p><em>Bei einer gemischten Gewebekultur von Chondroblasten werden die Wachstumsrate sowie das Produkt als Zellproliferation und -differentation gemessen. In pulsierenden Magnetfeldern ist Lysozym aktiviert, was sich in einer rapiden Wachstumsvergr\u00f6\u00dferung zeigt. Aus den Versuchen werden Parallelen zu den verbesserten Heilungsprozessen im Magnetfeld bei Frakturen gezogen.<\/em><\/p>\n<p>Department of Orthopaedic Surgery, Murakami Memorial Hospital Gitu College of Dentistry and Ist Department of Pathology, Kyoto Prefectural University of Mediane Japan, Ohaslu, T., S. Inoue, H. Sasaki and T. Ashihara, 1982: The Side Effects to the Internal Organs of Pulsing Electromagnetic Fields<\/p>\n<p><em>Werden Ratten f\u00fcr 2 Tage ununterbrochen (\u00dcberdosierung) einem PEMF (Apparat von Bassett, Electrobiology Inc.) ausgesetzt, sind Degenerationen in der Leber und der Niere histologisch zu finden. Umso j\u00fcnger die Tiere, desto gravierender die Sch\u00e4den. Bei einer magnetischen Stimulation von 12 und 16 Stunden\/Tag ist nur die Leber gesch\u00e4digt, nicht aber die Niere. Die Degeneration der Leber nach 3 Tagen Stimulierung ist nach 11 Tagen Nicht-Stimulierung noch nicht behoben. Die Milz. Hoden und Haut werden nicht vom PEMF beeinflusst.<\/em><\/p>\n<p>Laboratoire d\u2019Anatomie et d\u2019Embryologie Humaines, Centre Interdisciplinaire de Biomecanique Osseuse, Service de Chirurgie Osseuse, Hopital Erasme, Cliniques Universitaires de Bruxelles. Rooze, M., M. Hinsenkamp, 1979: Effect de la Stimulation electromagnetique sur l \u201aosteogenese. Note prelimin aire Ada Orthopaedica Belgica 45, 5, 587-594<\/p>\n<p><em>Die Hinterextremit\u00e4ten von Embryos und neugeborenen M\u00e4usen werden in einer N\u00e4hrl\u00f6sung untersucht. Eine Gruppe wird durch ein elektromagnetisches Feld (Impulspaketfolgefrequenz 15 Hz) stimuliert, die contralateralen Beine dienen zur Kontrolle. In der stimulierten Gruppe ist zu beobachten: -eine verst\u00e4rkte Rindendicke, -eine Schw\u00e4chung der Keimschicht der Chondrozyten, -eine bessere Ausrichtung der longitudinalen S\u00e4ulen, -eine verschiedene F\u00e4rbungsaffinit\u00e4t der Knorpelmatrix.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Raumfahrtinstitut der Russland, Strzhizhovsky, A. D., G. V. Galaktionova, P. A. Cheremnykh, 1979: Effect of Strong Infra Low-Frequency Magnetic Field on Bone Marrow Cell Division. Kosmiceskaja biologija aviakosmiceskaja meditsina 13, 6, 61-63<\/p>\n<p><em>Zur Herstellung von starken MF werden wassergek\u00fchlte zylindrische Solenoide verwendet. Die MF haben je nach Schaltung 2 Komponenten, entweder statisch oder variabel mit 30 Hz Frequenz. Die Feldst\u00e4rke des statischen Feldes entspricht der des variablen. Im Zentrum der Spule werden St\u00e4rken von 130 Koe (= x 80 KA\/m) gemessen, an den R\u00e4ndern nur 1,4 KOe = 113 A\/m. Die Richtung des einwirkenden MF entspricht der Richtung der K\u00f6rperachse der Versuchstiere (M\u00e4use). Die Versuchsbeh\u00e4lter werden zwangsventiliert. Eine Untersuchung der Tiere findet nach Dekapitierung unmittelbar nach einem einst\u00fcndigen MF Einfluss und nach dem 1., 2., 3., 15. und 55. Tag des Versuchs immer parallel zu Kontrolltieren statt. Untersucht werden die mitotische Aktivit\u00e4t, die Chromosomen-Aberrationen und die Zahl der Knochenmarkzellen von M\u00e4usen. 3 bis 8 KOe (= x 80 A\/m) stimulieren, 34 bis 127 KOe (= x 80 KA\/m) hemmen die Mitoseaktivit\u00e4t. Die \u00c4nderung der Zellanzahl ist gering (nicht mehr als 20 %) und vollst\u00e4ndig reversibel. Nach Meinung der Autoren provoziert das spezifische MF eine Ausscheidung von Erythropoetin, das stimulierend auf die Proliferation von erythroiden Zellen wirkt. Das MF hat jedoch keinerlei degenerative \u00c4nderung zur Folge.<\/em><\/p>\n<p>Tomsk Medical Institute, Moskau, Russland, Udintsev, N. A., S. M. Khlynin, 1978: Effect of a Variable Magnetic Field an Activity of Enzymes of Carbohydrate Metabolism and Tissue Respiration in Testicular Tissue Ukrains kyi biochimicnyj zumal 50, 6, 714-717<\/p>\n<p><em>Hoden-Gewebe von Tieren reagieren \u00e4u\u00dferst empfindlich gegen\u00fcber magnetischen Feldern (200 Oe. 50 Hz). Eine Einzelbehandlung von 24 Stunden Dauer resultiert in einem Anstieg der Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Aktivit\u00e4t. 24 \u2013 28 Stunden nach Abschaltung des Feldes erniedrigt sich dagegen die Aktivit\u00e4t ebenso wie die Cytochrome-Oxidase und Hexokinase-Aktivit\u00e4t in den Mitochondrien In diesem Fall steigt die T\u00e4tigkeit der Lactat-Dehydrokinase und Succinat-Dehydrogenase. Eine Wiederherstellung der Nonnahverte wird erst im Zeitraum von 7-14 Tagen nach der Behandlung erreicht. Die Dynamik des Testosteronspiegels im Hoden und Plasma korreliert mit der beeinflussten Enzymt\u00e4tigkeit.<\/em><\/p>\n<p><strong>Immunologie<\/strong><\/p>\n<p>Zentrales Institut f\u00fcr Kurortologie und Balneologie, Moskau, Russland Grigorieva, V. D. P. G. Tsarfis u.a., 1980: Use of a Low-Frequency Permanent Field in Presents with Deforming Osteoarthrosis and Rheumatoid Arthritis. Vopr. kurortol. fizioter. 4, 29-35<\/p>\n<p><em>Die Analyse von klinisch-physiologischen, immunologischen und biochemischen Daten demonstriert, dass ein wechselndes Magnetfeld am Ort der Arthrose und Arthritis einen therapeutischen Effekt bei der H\u00e4lfte der behandelten Patienten ausl\u00f6st. Die degenerativen Prozesse werden im Magnetfeld gestoppt, die immunologische Aktivit\u00e4t des K\u00f6rpers gesteigert, besonders die Antik\u00f6rperbildung von B-Lymphozyten.<\/em><\/p>\n<p>\u201eAI. I. Cuza\u201c University, Laboratory of Human and Animal Physiology, Laboratory of Microbiology and Dr. I. Cantacazino Institute, Jassy, Rum\u00e4nien Jitarin, P., N. Lascu, N.Topala, M. Lazar, 1965: The Influence of Magnetic Field on the Antitoxic-Antitetanic Immunity in Guinea Pigs Rev. Roum. Biol. \u2013 Zoologie 10, 1, 33-38<\/p>\n<p><em>Der Einfluss eines pulsierendes Magnetfeldes (3 Minuten Impulse. 1 Minute Pause im ELF Bereich. 3 Minuten pro Tag an 15 Tagen) wird auf die Formation von Antitoxinen im Meerschweinchen getestet. Gegen\u00fcber der Kontrolle steigert sich im pulsierenden Magnetfeld die immunologische Abwehrbereitschaft von 83 % auf 160 %. Wird den Tieren ein immunit\u00e4tsstimulierendes Pharmaka gegeben, wird im pulsierenden Magnetfeld gegen\u00fcber der Kontrolle eine Steigerung der Abwehr von 250 % auf 375 % verzeichnet.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Physiologisches Institut, Kiew, Russland, Melnikov, O. F., A .R. Diesperova 1982: Stimulation of Antibody Formation in the Spleens of Rats Exposed to an Alternating Magnetic Field in the Tlioracic Region Fiziolohicnyj zumal 28, 1, 109 \u2013 112<\/p>\n<p><em>Bei insgesamt 150 Ratten wird die Antik\u00f6rperbildung in der Milz im Einfluss von wechselnden Magnetfeldern verschiedener Induktionsst\u00e4rken untersucht, die lokal am Thoraxbereich appliziert werden. Dabei werden einen Tag vor der Magnetfeld-Behandlung, sowie am Tag der Behandlung und schlie\u00dflich einen Tag nach der Behandlung Antigene gespritzt und die Wirkung jeweils 5 Tage danach erprobt.<\/em><\/p>\n<p><em>Als Ergebnis zeigt sich eine optimale Stimulierung der Immunisierung (11-mal gr\u00f6\u00dfer gegen\u00fcber Kontrolle) bei den Feldparametern 25 mT Induktion, 10 Minuten Exposition. Impfung am Tage der Behandlung bzw. einen Tag nach Behandlung. Nach Ansicht der Autoren wird mit diesen Ergebnissen eine neue Perspektive zur Therapie diverser Krankheiten ge\u00f6ffnet.<\/em><\/p>\n<p><strong>Kardiologie und Kreislaufmedizin<\/strong><\/p>\n<p><strong>Perfusion<\/strong><\/p>\n<p>Yasnogorodsky V.S., Perfilieva L.F., Tkachev D.A., 1981: The effect ofsinusoid modulated currents on circulation in the small pelvic organs in patients with chronic Salpingo-Oophoritis, Voprosy Kurortologii Fizioterapii i Lecebnoj Fiziceskoj Kultury 6, S. 41-42<\/p>\n<p><em>Die Rheographie-Methode zeigt bei Patienten, die an chronischer Salpingo-Oophoritis leiden, dass die Behandlung mit Hilfe von sinusf\u00f6rmigen Str\u00f6men eine g\u00fcnstige Wirkung auf die Blutzirkulation in den Beckenorganen hat. Die Therapie reduziert den zunehmenden Gef\u00e4\u00df-Tonus der Arteriolen und Kapillaren und erh\u00f6ht gleichzeitig den reduzierten ven\u00f6sen Tonus, wobei der Blutdurchfluss der Organe verbessert wird und die Folgen der Gef\u00e4\u00dfst\u00f6rungen erheblich verringert werden.<\/em><\/p>\n<p>Mikliailova S., Orlov L., Shatova N., Alekseeva N., Berlin Y., 1986: The participation of the vagus nerves in the mechanism of the correcting action of travelling pulsed magnetic field on arterial pressure level in cats, Pato Fizioi Eksp. Ter. 0(5), S. 21-24<\/p>\n<p><em>Es werden Experimente an unversehrten Katzen und an Katzen mit Blockierung der schnell-leitenden myelinisierten Fasern des Vagus-Nervs durchgef\u00fchrt, um die Wirkung des \u201etravelling\u201c pulsierenden Magnetfelds (TPMF) am myokardialen Kontraktionsverm\u00f6gen und Ateriendrucklevel (AP) in hypo- und hypertensiven Stadium zu studieren. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass die Behandlung mit dem TPMF mit einer Frequenz von 300 und 500 Hz zu einer Erh\u00f6hung des AP bei den Tieren mit urspr\u00fcnglich zu niedrigem Blutdruck f\u00fchrte und zu einer Erh\u00f6hung des myokardialen Kontraktionsverm\u00f6gen. Dagegen zu einer Verminderung des AP bei Tieren mit urspr\u00fcnglich zu hohem Blutdruck f\u00fchrte, als eine Konsequenz der \u00c4nderung im Tonus der peripheren Gef\u00e4\u00dfe. Die Wirkung des TPMF verursacht keine \u00c4nderung von AP im Vergleich zu den Kontrolltieren, bei Blockierung der schnell-leitenden myelinisierten Fasern des Vagus-Nervs. Diese Ergebnisse k\u00f6nnen zu der Aussage f\u00fchren, dass die Wirkung des TPMF auf den AP-Level durch die Mechanorezeptoren des Herzens und der Gef\u00e4\u00dfe realisiert wird.<\/em><\/p>\n<p>Gmitrova A., Gmitrov J., 1990: Effect of a permanent magnetic field on blood pressure regulation, Journal of Bioelectricity 9(1), S. 79-84<\/p>\n<p><em>Untersucht wird die karotiden Sinusregion bei Hasen, w\u00e4hrend einer durch Noradrenalin verursachten Hypertension. Das Feld verringert den Blutdruck, stabilisiert die Zellmembranen und f\u00fchrt zu einer Erh\u00f6hung der Pufferkapazit\u00e4t der sinokarotiden Barorezeptoren bei Blutdruckerh\u00f6hung.<\/em><\/p>\n<p>Kordjukov E. V., 1969: Magnetotherapie of patients suffering from obliterating diseases of the peripheral vessels, Voprosy kurortologii, fizioterapii i lecebnoj\u00dfzioceskoj kultury 34, S.227-229<\/p>\n<p><em>Ein permanentes MF, spezifisch konstruierter Apparate, unter spezifischer Anwendung, verbesserte die H\u00e4modynamik der unteren Extremit\u00e4ten. Dies zeigte sich in der Normalisierungstendenz der aterio-oszillographischen Anzeigen, in der Hauttemperatur, in\u00a0\u00a0 der Schmerzlinderung und K\u00e4lteempfindlichkeit, in der Verl\u00e4ngerung der schmerzfreien Gehstrecke sowie in einer Verbesserung des Allgemeinzustands von Patienten mit arteriellen Verschlusskrankheiten der unteren Extremit\u00e4ten.<\/em><\/p>\n<p>Lau B.H.S., 1982: Effects of low frequency electromagnetic field on blood circulation, Department of Microbiology Loma Linda University USA<\/p>\n<p><em>Berichtet wird \u00fcber die Wirkung von schwach frequenten elektromagnetischen Feldern auf die periphere Blutzirkulation. In dieser Studie liegen die Bereiche f\u00fcr Frequenz und Amplitude bei 5 bis 20 Gauss und bei 2 bis 20 Hertz.<\/em><\/p>\n<p><em>1) Keine \u00c4nderung der Blutgeschwindigkeit oder des Blutflusses zeigte sich bei der Behandlung mit Magnetfeldern bei einer Frequenz von 5 Hz (oder weniger) an Brust und Kopf. Bei 25 % der Personen zeigte sich ein schwacher Anstieg des Blutflusses, variierend zwischen 50 und 120 % \u00fcber der Basislinie.<\/em><\/p>\n<p><em>2) Bei einer Frequenz von 12 und 20 Hz zeigte sich eine signifikante Erh\u00f6hung des Blutflusses bei 90% der Personen. Bei 60 % der Personen gab es eine 200 bis 400 % Erh\u00f6hung des Blutflusses bei 12 Hz. 40 % der Personen hatten die max. Erh\u00f6hung bei 15 Hz und 20% der Pers. bei 20 Hz.<\/em><\/p>\n<p><em>3) Die beste Antwort gab es bei einer Intensit\u00e4t von 5 Gauss. Bei 10 Gauss bis 20 Gauss waren die Ergebnisse weniger reproduzierbar.<\/em><\/p>\n<p><strong>Chronische ven\u00f6se Insuffizienz<\/strong><\/p>\n<p>Zhukov V.N., Trufanov L.A., Musienko S.M., 1981: Voprosy kurortologii, fizioterapii i lecebnoij fiziceskoj kultury, S. 28-31<\/p>\n<p><em>Untersucht wird die Wirkung des permanenten Magnetfelds auf den transkapillaren Metabolismus, bei Patienten mit pathologischen Venengef\u00e4\u00dfen, verbunden mit gest\u00f6rtem ven\u00f6sem Ausfluss. Es wurde gezeigt, dass in der \u00f6demischen Form von postrombophlebitischer Krankheit das Magnetfeld betr\u00e4chtlich transkapillare Metabolismen verbessert. Weiterhin erzeugt das Feld einen dehydrierenden Effekt durch Erh\u00f6hung des kolloidalosmotischen Drucks in den mikrovascularen Schichten; aktiviert die Arbeit der Natriumpumpe; f\u00f6rdert den wirkungsvollen Transport von Sauerstoff zum Gewebe und seine ad\u00e4quate Nutzung.<\/em><\/p>\n<p><strong>UIcus<\/strong><\/p>\n<p>Stiller M.J., Pak G.H., Ghupack J.L., Thaler S., Kemy C, Jondrean L., 1991: A portable pulsed electromagnetic field (PEMF) device to enhance healing of recalcitrant venous ulcers : a double- blind, placebo \u2013 controlled clinical trial, Journal of Investigative Dermatology 96, S.570 and Clinical Research 39, S. 509 A<\/p>\n<p><em>Eine doppelblind, Placebo kontrollierte, multicenter Studie beurteilt die klinische Effektivit\u00e4t und Sicherheit der pulsierenden elektromagnetischen K\u00f6rperglied-Ulcus-Therapie (PELUT) bei der Heilung von ven\u00f6sem Bein-Ulcus. Das portable Ger\u00e4t wird zu Hause f\u00fcr drei Stunden t\u00e4glich als Zusatztherapie zum Wundverband innerhalb acht Wochen klinischer Erprobung benutzt. Wundoberfl\u00e4che, Ulcus-Tiefe, und Schmerzintensit\u00e4t werden zu Beginn, in der vierten und achten Woche beurteilt. In der achten Woche hat die aktive Gruppe eine 47,7 %-ige Verringerung der Wundoberfl\u00e4che gegen\u00fcber einer 42,3 %-igen Erh\u00f6hung f\u00fcr Placebo (p &lt; 0,0002). Die Evaluationen der Forscher zeigen, dass 50 % des Ulcus in der aktiven Gruppe heilen oder sich verbessern gegen\u00fcber 0% in der Placebo Gruppe und 0 % der aktiven Gruppe verschlechtern sich gegen\u00fcber 54% der Placebo Gruppe (p &lt; 0,001). Signifikante Abnahme in der Wundtiefe (p &lt; 0.04) und Schmerzintensit\u00e4t (p &lt; 0,04) bestehen bei der aktiven Gruppe. Es gibt keine nachteiligen Ergebnisse, die diesem Ger\u00e4t zuzuschreiben sind. Daraus wird geschlossen, dass das PELUT Ger\u00e4t ein sicherer und wirksamer Zusatz ist zur nicht chirurgischen Therapie f\u00fcr ven\u00f6sen Bein-Ulcus.<\/em><\/p>\n<p>Lopez L., 1994: Inductive Bio Stimulation (IBS) and healing of ulcer in patients with chronic arterial of venous insufficiency, Luis Lopez, M.D. 539 East J. Street, Chula Vista, CA 91910, USA<\/p>\n<p><em>23 Patienten werden mit nicht invasiver Gef\u00e4\u00dfdiagnose, mit arterieller und ven\u00f6ser Insuffizienz, als Grund f\u00fcr chronischen Ulcus in den unteren Extremit\u00e4ten, untersucht. Die Patienten aus Gruppe I. dienen als Kontrolle und werden lokal nur mit Salzl\u00f6sung und Seife behandelt und IBS als Placebo. Gruppe II (ven\u00f6s) und Gruppe III (arteriell) werden mit einer Salzl\u00f6sung + IBS behandelt: zweimal t\u00e4glich zuhause f\u00fcr eine Dauer von 60 Tagen, an Brust 30 Minuten lang und an den unteren Extremit\u00e4ten 30 Minuten lang. Es wird eine photographische Fl\u00e4chen-Kontrolle (transcutaner Sauerstoffpartialdruck tcpO;) als Heilungsindikator gemessen. Ergebnis: es gibt eine 16 %-ige Heilung des Ulcus in Gruppe I: 50 % in Gruppe II und infolge der reduzierten Anzahl an Patienten in Gruppe III ist eine 20 %ige Heilung statistisch bedeutungslos. Die Heilung ist am besten bei Ulci, die weniger als ein Jahr bestehen. Es ergeben sich keine Modifikationen im Bluttest vor oder nach der Behandlung. Der tcpO zeigt einen Zuwachs von mehr als 100 % des Ausgangswertes nach IBS Stimulation in Brust und unteren Extremit\u00e4ten.<\/em><\/p>\n<p><strong>Herz<\/strong><\/p>\n<p>Stamenovic\u2019B.A., Majic V.V., 1975: Heart function in magnetic field, Periocal bowl 77, S. 57-61<\/p>\n<p><em>Die elektrische Aktivit\u00e4t des Herzens wird w\u00e4hrend der Applikation eines homogenen, konstanten Magnetfeld gemessen (permanenter Magnet mit 221 mT Induktion), beim Froschherz \u201ein vitro\u201c und das Mausherz \u201ein situ\u201c. Das isolierte Herz zeigte eine langsamere und unregelm\u00e4\u00dfigere Geschwindigkeit und Bewegung, abh\u00e4ngig von der Richtung des Magnetfeldvektors. Der Effekt ist umkehrbar, hinterl\u00e4sst aber, bei wiederholter magnetischer Einwirkung, eine h\u00f6here Empfindlichkeit des Herzens. \u00c4hnliche Ver\u00e4nderungen werden bei dem Mausherz \u201ein situ\u201c beobachtet. Die Resultate best\u00e4tigen die Beobachtungen, dass ein konstantes Magnetfeld Ver\u00e4nderungen im leitf\u00e4higen Gewebe bewirkt.<\/em><\/p>\n<p>Safta L., Pop L., Cuparencu B., 1986: Antagonisierung einiger experimenteller zentrogener Herzarhythmen unter der Einwirkung von pulsierenden Kurzwellen, Zeitschrift f\u00fcr Physiotherapie 38(1), S.3-9<\/p>\n<p><em>Bei wei\u00dfen Ratten wird die Wirkung des hochfrequenten pulsierenden Magnetfeldes (HPMF), (Diapuls), am Beispiel Antagonisierung von experimentellen zentrogenen Herzarhythmen untersucht. Sechs Gruppen von Versuchstieren werden einem HPMF Radiationsprogramm mit verschiedenen Parametern ausgesetzt; die Radiationsperioden betragen 1-13 Tage. F\u00fcr die Erzeugung von zentrogenen Herzarhythmen wird den Tieren intrazerebro-ventrikul\u00e4r Sodium-Glutamat gegeben. W\u00e4hrend bei den nicht applizierten Kontrolltieren die Anwendung von arythmogenen Wirkstoffen verschiedene St\u00f6rungen des Herzrhythmus verursacht, werden bei den bestrahlten Tieren sch\u00fctzende Wirkungen beobachtet. Die besten Resultate werden bei den Tieren festgestellt, die mit 10 Minuten in 10 Sitzungen und 5 Minuten in 10 Sitzungen behandelt werden. Die m\u00f6glichen Mechanismen des Schutzeffekts sind umstritten.<\/em><\/p>\n<p>Bakhchcvandzhieva R., 1989: Investigating the influence of constant and pulsed low-frequency magnetic field in hypertensives, Kurortologiya i Fizioterapiya 26(3), S. 20-25<\/p>\n<p><em>Vorgestellt werden die Ergebnisse eines konstanten und eines pulsierenden niederfrequenten Magnetfeldes bei der Behandlung von 40 Patienten, die gem\u00e4\u00df WHO (World Health Organisation), an Hypertonie im Stadium I und II leiden. Die subjektiven Indikatoren (Gehirndruck und Herzsensationen) und objektiven (Arteriendruck. Pulsschlag und Elektrokardiogramm) werden hinsichtlich einer Verbesserung bewertet. Tendenz: Patienten, die sich der pulsierenden Magnetfeld-Behandlung unterzogen haben, geht es besser. Die Methode, mit niederfrequenten Magnetfeldern Hypertonie zu behandeln, ist technisch einfach und sehr effektiv, und daher wird die Anwendung unter ambulanter Behandlung empfohlen.<\/em><\/p>\n<p>Ramon Ceon, Powell Michael R., 1992: Preliminary Report: Modification of Cardiac Contraction Rate by Pulsed Magnetic Fields, University of Washington, Seattle, S. 303 \u2013 311<\/p>\n<p><em>Isolierte Rattenherzen und Gewebest\u00fccke von Hundeherzen werden pulsierenden magnetischen Feldern ausgesetzt. Die in Spulen durch doppelte sinoide Impulse erregten Felder werden mit verschiedenen Intervallen und Wiederholungsraten pr\u00e4sentiert, nach variablen Pausen. Bei den untersuchten Rattenherzen werden kleine, aber messbare Anhebungen der Herzfrequenzen beobachtet. Eine vergleichbare Anhebung der Schlagfrequenz tritt auch bei Hundeherzen auf. Beide Versuchsherzen zeigen eine Abh\u00e4ngigkeit von der Wiederholungsquote der gepaarten magnetischen Impulse: 4.5-6 Wiederholungen pro Sekunde bei Hundeherzgewebe. bzw. 20-25 und 40-45 Wiederholungen pro Sekunde beim Rattenherz. Die Felddichte betr\u00e4gt bei beiden Pr\u00e4parationen ann\u00e4hernd 10 mT.<\/em><\/p>\n<p>Pilla A.A., Nasser P.R. and Kaufmann J.J., The Sensitivity of Cells and Tissues to Weak Electromagnetic Fields, Mount Sinai School of Mediane, Ntrw York, S. 231-241<\/p>\n<p><em>Die Frage, ob schwache umweltbedingte oder therapeutische elektromagnetische Felder (EMF) das Verhalten von lebenden Zellen und Geweben beeinflussen k\u00f6nnen, bleibt in der Diskussion kontrovers. Allgemein wird von einigen Biophysikern behauptet, dass elementare physikalische Prinzipien die Bioeffekte von EMF nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nnen (Adair, 1991). Einige Kliniker, Epidemiologen und Biologen sind andererseits durchaus \u00fcberzeugt, dass es tats\u00e4chliche Bioeffekte von schwachen EMF gibt (Savitz, 1988; Blackman, 1985). Das physikalische Argument gegen die M\u00f6glichkeit eines EMF-Bioeffekts basiert gew\u00f6hnlich auf dem Verh\u00e4ltnis von dem zugef\u00fchrten, die Membran durchdringenden, Spannungssignal einerseits und der thermischen Rauschspannung andererseits. Dieses Signal-Rausch-Verh\u00e4ltnis (SNR) basiert gew\u00f6hnlich auf der Annahme, dass das Ziel f\u00fcr die EMF eine kugelf\u00f6rmige Zelle von 10 Mikrometer Radius ist. Diese Berechnungen f\u00fchren h\u00e4ufig zu SNR \u00ab1 f\u00fcr niederfrequente, umweltbedingte EMF im mG-Amplitudenbereich. In dieser Studie wird gezeigt, dass f\u00fcr die Bewertung von SNR f\u00fcr Zellverb\u00e4nde in real existierendem Gewebe die Empfindlichkeit f\u00fcr exogene EMF um etliche Gr\u00f6\u00dfenordnungen h\u00f6her liegt als bisher angenommen.<\/em><\/p>\n<p>Medizinisch-Wissenschaftliches Institut, Kiew, Russland, Degen, I. L., 1971: Therapeutic Effect of Constant and Low Frequency Alternating Magnetic Fields (Review of the Literature) Vracebnoe Delo 3, 124-128<\/p>\n<p><em>Bei chronischer Belastung durch bestimmte MF am Arbeitsplatz sind negative Auswirkungen zu bef\u00fcrchten. Zeichen eines MF-Einflusses sind Hyper\u00e4mie der H\u00e4nde, lokale Erh\u00f6hung der Temperatur (beides ist durch unsere Versuche best\u00e4tigt worden, der Verfasser) sowie Ver\u00e4nderungen des Epitheliums.<\/em><\/p>\n<p><em>Nach einem Literatur\u00fcberblick \u00fcber physiologische und pathophysiologische Einfl\u00fcsse der Schwankungen des Erdmagnetfeldes gibt der Autor einen \u00dcberblick \u00fcber die iMF-Therapie. Positiv beeinflusst werden demnach: chronische Magengeschw\u00fcre. H\u00e4modynamik. Parkinsonismus. Polyarthritis. chron. Bronchitis. Asthma bron. Hepatitis, Thrombophlebitis, Blutbild und ZNS. Herz-. Arterien- und Venenkrankheiten (Absenkung des Herzrhythmus). Die Darmaktivit\u00e4t vergr\u00f6\u00dfert sich im MF und bei wei\u00dfen Ratten wird ein diuretischer Effekt deutlich. Bei Versuchen zum Wirkungsmechanismus zeigen sich folgende Hinweise: Das MF wirkt unspezifisch und vorwiegend normalisierend. Bei 1000 Oe erhalten sedimentierende Erythrozyten eine Rotationsbewegung um die eigene Achse. Gele formieren sich im MF. L\u00f6sungsmittel und gel\u00f6ste Substanzen als kolloidale Systeme werden ver\u00e4ndert. MF-Einfl\u00fcsse auf das NS sind unbestreitbar. In der klinischen Praxis werden die ausgepr\u00e4gtesten Therapieerfolge mit niederfrequenten wechselnden oder statischen MF erreicht. Bei Feldst\u00e4rken von 450 Oe (50 Hz) werden lediglich Spannungen um ca. 0.4 mV in Nerven induziert. Obwohl Aktionspotentiale nicht direkt ausl\u00f6sbar sind, kann durch Ergographic der Einfluss niederfrequenter Wechselfelder auf die Schultermuskulatur gemessen werden. MF senkt die Erm\u00fcdung des Muskels und regeneriert die Kraft.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Wirkung des MF wird vom Autor verglichen mit der Wirkung eines L\u00f6schkopfes bei Magnetb\u00e4ndern, indem die pathologischen Aufzeichnungen der Zellen im MF gel\u00f6scht werden. Dabei soll auf den Informationsaspekt des MF hingewiesen werden, wobei zugrunde gelegt wird, dass die Kommunikation der Zellen durch elektromagnetische Schwingungen funktioniert und die Zellmembran als Rauschfilter t\u00e4tig ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Insgesamt sind von ausnahmslos chronischen F\u00e4llen im MF 80 % geheilt bzw. gebessert. (Hysterie. Neurasthenie, Migr\u00e4ne, Neuralgien, Ischias. Asthma. Gicht. Rheuma, H\u00e4morrhoiden. Phlebitis. Varizen, Schlaflosigkeit.)<\/em><\/p>\n<p>Physiotherapeutische Abteilung des St\u00e4dtischen Krankenhauses Nr 1, Moskau, Russland Gilinskaia, N. Ju., G. V. Olesov u.a., 1977: Magnetfeldtherapie bei Gef\u00e4\u00dferkrankungen des Gehirns, Novosti medicinskoj techniki 3, 66-68<\/p>\n<p><em>Mit dem russischen Polus 1-Ger\u00e4t (Sinus bzw. pulsierend 50 Hz, 10-30 mT) werden 52 Patienten mit unterschiedlichen Krankheiten behandelt, wie vasomotorische Dystonie, Hypertonie, schwere St\u00f6rungen der Gehirndurchblutung, insbesondere thrombotischen Typs. Bei 10 Kranken ergeben sich die Defekte als einer Deformierung der Halswirbels\u00e4ule. 20 Patienten haben zus\u00e4tzlich zur Magnetfeld-Therapie Medikamente erhalten. Bei der 1. Gruppe mit vasomotorischer Dystonie ergibt sich bei 8 Personen eine Verbesserung der Sensationen, die als Verminderung oder vollst\u00e4ndiges Verschwinden von Kopfschmerzen, Schwindel und Angstgef\u00fchlen subjektiv verzeichnet werden. Objektiv harmonisierte sich der Blutdruck. Bei 2 Patienten dieser Gruppe musste die Behandlung wegen schlechter Vertr\u00e4glichkeit abgebrochen werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Bei der zweiten Gruppe mit thrombotischen St\u00f6rungen ergibt sich nur bei 2 von 9 Kranken eine Heilung: bei 5 weiteren eine Verbesserung der Beschwerden; bei 2 Patienten wird die Behandlung unterbrochen.<\/em><\/p>\n<p><em>Bei der 3. Gruppe mit weiteren Gehirndurchblutungsst\u00f6rungen ergibt sich bei 20 Patienten eine Verbesserung. Die Muskelkraft der Extremit\u00e4ten ist verst\u00e4rkt, die Sprachf\u00e4higkeit und Erinnerungsf\u00e4higkeit ist verbessert.<\/em><\/p>\n<p><em>Bei der 4. Gruppe mit Halswirbelsyndromen (10 Patienten) ergibt sich in 4 F\u00e4llen komplette Heilung, in 6 F\u00e4llen Verbesserung der Symptome Kopfschmerzen. Brechreiz, Gef\u00fchllosigkeit des Gesichtes und der H\u00e4nde lassen nach. Die Kombinierung der Magnetfeld-Therapie mit Medikamenten ergibt die besten Resultate.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Richardson A.W., Imig Ch. J., Feucht B.L., Hines H.M., 1950: The relationship bet-ween deep tissue temperature and blood flow during electromagnetic Irradiation, Archives of physical medicine (and rehabilitation) 31, Iowa City, S. 19-25<\/p>\n<ol>\n<li><em> <\/em><em>Die \u201eBestrahlung\u201c peripheren Gewebes durch elektromagnetische Hochfrequenzfelder erh\u00f6ht den Blutstrom in der behandelten Zone mit entsprechender Gewebeerw\u00e4rmung.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Ist der Blutfluss durch gleichbleibende Bestrahlung gen\u00fcgend erh\u00f6ht, steigt die Temperatur nicht mehr an, sondern kann sogar absinken, falls die Durchflussrate stark genug ist. Die Erh\u00f6hung der Durchblutung bleibt 30 Minuten lang nach der \u201eBestrahlung\u201c bestehen.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Medical Department B, The Rigshospital, Kopenhagen, D\u00e4nemark, Hansen, K. M., 1938: Some Observations with a Vinv to Possible Influence of Magnetism upon the Human Organ ism. Ada Medica Scandinavica 97, 3\/4, 339-364<\/p>\n<p><em>Mit einem Elektromagnet (Netzanschluss 220 V. 0.21 A) werden beim Menschen folgende Wirkungen beobachtet:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em> <\/em><em>Verschwinden von Schmerzen.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Beeinflussung akut inflammatorischer Prozesse.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Beeinflussung chronischer L\u00e4sionen.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Einfluss auf den Allgemeinzustand des Patienten.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Anhand von klinischen Fallbeispielen werden die durchweg positiven. z.T. ausgezeichneten Wirkungen des Magnetfeldes diskutiert. Auff\u00e4llig sind die Hinweise auf verst\u00e4rkte periphere Durchblutung.<\/em><\/p>\n<p>Institut f\u00fcr medizinische Instrumente und Ausr\u00fcstung, Russland, Kelinskeia, N. Yu., G. W. Olessow, D. W. Makurina, 1977: Magnetotherapie bei Gef\u00e4\u00dfkrankheiten des Gehirns Novosti Medicinskoj Techniki 3, 66-68<\/p>\n<p><em>Eine spezielle Methode wird dargestellt, die es erm\u00f6glicht, wechselnde MF in die Behandlung von vaskul\u00e4ren Erkrankungen des menschlichen Gehirns einzubeziehen. Angewendet werden sinusf\u00f6rmige MF mit Amplituden von 12,5 und 20 mT Induktion. Die Behandlung erfolgt 10 Tage lang, jeden Tag 10 Minuten. Die Therapeutische Wirksamkeit ist bei 44 von 52 Patienten zu messen mit Hilfe der Rheoenz-Ephalographie und unter Testung des Erinnerungsverm\u00f6gens.<\/em><\/p>\n<p>Forschungsinstitut f\u00fcr Traumatologie und Orthop\u00e4die des Ministeriums f\u00fcr Gesundheitswesen der Lettischen SSR, Riga, Russland, Kikut, R. P., M. E. Liepa, 1977: Zur Anwendung magnetisch-biologischer Effekte in der Neurochirurgie ZbL Neurochirurgie 38, 97-104<\/p>\n<p><em>Die Autoren stellen fest, dass neben den allgemein bekannten physikalischen Effekten die einem Magnetfeld eigen sind, \u00fcberaus komplizierte biologische Wirkungen auf den Organismus ausge\u00fcbt werden. Diese Effekte beobachtet man sowohl auf zellul\u00e4rem Niveau (DNS, RNS, Zellorganellen, Membranen), am Nervensystem und am Blutstrom. Dabei ist der Einfluss der biotropen Parameter von Magnetfeldern (Spannung, Orientierung, Gradient und Frequenz) auf den Organismus nicht gleich. So hat z.B. der Feldgradient auf subzellul\u00e4re und zellul\u00e4re Gebilde den ausgepr\u00e4gtesten Einfluss, auf das Zentralnervensystem die Frequenz von Wechselspannungsmagnetfeldern, auf das Blut und den Blutstrom die Richtung (Induktionssektor) des Magnetfeldes.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Ergebnisse der Untersuchungen erlauben Einfluss zu nehmen auf h\u00e4matologische Verschiebungen. Blutgerinnungsfaktoren, arterielle Aneurysmen der Zerebralgef\u00e4\u00dfe, Gro\u00df-himgliome, unspezifische Reaktionslage des Organismus, Wachstum von Tumorzellen.<\/em><\/p>\n<p>Forschungsinstitut f\u00fcr Traumatologie und Orthop\u00e4die des Ministeriums f\u00fcr Gesundheit, Riga, Russland, Kikut. R. P., M. E. Liepa u.a., 1981: Possibilities for the Use of Magnetobiological Effects in Neurosurgery Voprosy kurortologii, \u00dfz\u2019wterapii i Cecebuij\u00dfziceskoj kultury 4, 18-24<\/p>\n<p><em>Die M\u00f6glichkeiten des Gebrauchs von magneto-biologischen Effekten bei der Behandlung von neurovaskularen, neuro-onkologischen und entz\u00fcndlichen Krankheiten des Gehirns werden klinisch getestet. Dabei wird ein bisher unbekannter Magnetfeld-Mechanismus isoliert. Permanente Magnetfelder k\u00f6nnen an der Nordpolseite in Aneurysmen von Arterien einen thrombotischen Zustand erzeugen. Auf der Gegenseite im Blutgef\u00e4\u00df wird dagegen eine Pr\u00e4vention der Thrombogenese beschrieben. Niederfrequente Magnetfelder werden f\u00fcr die polychemische Medikation von Patienten mit malignen Tumoren des Gehirns. Magnetfeld-Therapie ist indiziert in allen F\u00e4llen, in denen operative Therapie kontraindiziert ist.<\/em><\/p>\n<p>Stadt. Krankenhaus 17 Kujcoysev, Zentr. Inst. f. Physiotherapie, Lehrstuhl f. hospitale Chirurgie d. Med. Instituts, Russland, Kordjukov, E V. 1969: Magnetotherapie of Patients Suffering from Obliterating Diseases of the Peripheral Vessels Voprosy kurortologii,\u00dfzioterapii i lecebnojfizioceskoj kultury 34, 227-229<\/p>\n<p><em>Das Magnetfeld verbesserte bei Patienten die H\u00e4modynamik mit positiven Konsequenzen f\u00fcr die Normalisierung der Temperatur der Haut, f\u00fcr Schmerzverdr\u00e4ngung, f\u00fcr Krankheiten der Gef\u00e4\u00dfe und des Allgemeinzustandes.<\/em><\/p>\n<p>Department of Microbiology, School of Medicine, Loma Linda University, USA Lau, B. H. S., 1982: Effects of Low Frequency Electromagnetic Field on Blood Circulation Scientific report.<\/p>\n<p><em>Mit Hilfe des Ger\u00e4tes Biopulse (pulsierendes Magnetfeld stufenweise 2-50 Hz, max. Spitze 100 Gauss) werden an Personen zwischen 12 und 65 Jahren die Grundmechanismen der Magnetfeld-Therapie getestet. Dabei werden die fr\u00fcheren Versuche des Fachbereichs Biologie, Universit\u00e4t des Saarlandes, mit gleichem Ger\u00e4tematerial wiederholt und erweitert. Untersucht wird die Blutflussgeschwindigkeit in der Radialarterie und der pO2 am Daumenballen.<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em> <\/em><em>Bei Frequenzen unter 5 Hz kann keine Wirkung festgestellt werden, bei 10 Hz ist eine leichte Zunahme (70 %) der Blutflussgeschwindigkeit zu verzeichnen.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Signifikanter Anstieg des Blutflusses ist bei 90 % der getesteten Personen im Frequenzbereich zwischen 12 und 20 Hz feststellbar. Bei 60 % der Tests steigt der Blutfluss um 200-400% bei 12 Hz.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Die besten Ergebnisse ergeben sich bei 5 Gauss Induktion, bei 10 Gauss werden die Ergebnisse weniger reproduzierbar.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Bei 42 Personen \u00e4ndert sich weder Blutdruck noch Puls Rate, aber bei 12 Probanden ist beides w\u00e4hrend des Versuches leicht angehoben, w\u00e4hrend bei 45 Personen ein Sinken bei der Gr\u00f6\u00dfen auftritt. Alle \u00c4nderungen sind nicht signifikant<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Da Blutflussgeschwindigkeit = Blutdruck\/Widerstand bedeutet, wird zus\u00e4tzlich die Dilatation der Arterien untersucht. Dazu wird an 64 Personen der pO2 gemessen. Bei 90 % der untersuchten Probanden steigt der pO2-Partialdruck im Magnetfeld bei Frequenzen von 12 bis 20 Hz um das 4fache an. Der Anstieg ist linear und erreicht sein Maximum in 10 bis 15 Minuten. Der hohe Level bleibt mehrere Stunden erhalten. Bei 15 % der Personen wird bereits nach 2 bis 3 Minuten ein sehr steiler Anstieg der pO2 gemessen. Damit sind die \u201eSaarbr\u00fccker Ergebnisse\u201c exakt reproduziert worden.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Toroptsev J.V., 1968: Morphological characteristics of the biological action produced by magnetic fields, Archiv patologii 30, S.3-12<\/p>\n<p><em>Der Autor legt einen Literatur\u00fcberblick \u00fcber die biologische Wirkung der Magnetfelder vor und berichtet \u00fcber die Ergebnisse von experimentellen morphologischen Forschungen aus seinem Labor. Ein magnetisches Gleichfeld (7000 Oe) und ein magnetisches Wechselfeld (50 Zyklen pro Sekunde. 200 Oe) besitzen eine ausgepr\u00e4gte biologische Wirkung. Das Wechselfeld ist infolge der physikalischen Bedingungen bei der gleichen Behandlungszeit gegen\u00fcber dem Gleichfeld wirksamer. Beide Magnetfelder bewirken Str\u00f6mungen der h\u00e4modynamischen- und der Lymph-Zirkulation. Histologische Untersuchungen zeigen eine Dilatation der Kapillaren. \u00d6dem-Reduzierung der Lungen und der Hoden. Forschungen weisen in Pathologief\u00e4llen nach 30-t\u00e4giger Feldbehandlung auf eine vollkommene Normalisation des morphologischen Bildes hin.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Sanatorium Lorettoberg, Martin, K., 1909: \u00dcber elektromagnetische Therapie Zeitschrift. f. di\u00e4tische und physikalische Therapie 12, 145-149<\/p>\n<p><em>Das Verfahren der MF-Applikation (50 Hz) mit einem Solenoid und Eisenkern ist bereits 1898 eingef\u00fchrt worden, hat sich aber nicht allgemein verbreitet, obwohl bereits 50 Publikationen die Wirksamkeit propagieren. Direkte physiologische Wirkungen des MF sind danach:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em> <\/em><em>Subjektive Lichtempfindung (Phosphene)<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Vermehrung des Oxyh\u00e4moglobins um 5-25 % nach 15-20 Min. Applikation Allgemein wird das MF als beruhigender und antineuralgischer, erm\u00fcdender, direkt schlafmachender Faktor anerkannt (\u201ephysikalisches Narkotikum\u201c).<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Der neue \u201eM\u00fcller-Apparat\u201c arbeitet au\u00dfer mit magnetischer Energie gleichzeitig mit Vibration, W\u00e4rme, Oszillation und Faradisation. T\u00e4glich wird halbst\u00fcndig behandelt, 15-20 Sitzungen sind f\u00fcr therapeutische Zwecke meistens ausreichend, in besonderen F\u00e4llen werden 60 Sitzungen veranstaltet bzw. zweimal t\u00e4glich behandelt. Nach 4000 Sitzungen des behandelnden Arztes kann folgendes festgehalten werden: \u2013 Verschlimmerung eines Leidens oder Symptoms ist im Endeffekt niemals aufgetreten, aber in den Anfangssitzungen sind gewisse Reizerscheinungen h\u00e4ufig (reaktive Phase). F\u00fcr die therapeutischen Effekte wird arterielle Hyper\u00e4mie verantwortlich gemacht.<\/em><\/p>\n<p>Lehrstuhl f\u00fcr Chirurgie des 2. Med. Inst., Moskau, in Zusammenarbeit mit der Physiotherapeutischen Abtlg. des St\u00e4dt. Krankenhauses Nr. 1, Moskau, Russland Pasynkov,\u00a0\u00a0 E. I., G. D. Konstantinova, E. I. Vlasova 1976: The Therapeutic Use of Alternating Magnetic Field in Chronic Diseases ofthe Veins in the Lower Extremities Vestnik Chirurgii imeni 19,11 ,16 -19<\/p>\n<p><em>An 271 Kranken zwischen 18 und 62 Jahren mit chronischer Veneninsuffizienz der unteren Extremit\u00e4ten als Folge postthrombotischer oder varik\u00f6ser Venenerkrankungen wird die MF-Therapie erprobt.<\/em><\/p>\n<p><em>Die ersten 7-10 Sitzungen erfolgen in der Klinik, weitere Behandlungen sind ambulant. Das trophische Ulcus wird 10-20 Minuten t\u00e4glich mit 20 \u2013 30 Behandlungen angegeben. Behandelt wird mit dem Ger\u00e4t Polus 1 (50 Hz sinusoidal, 275 Oe \u2013 22 KA\/m). Der Kranke liegt, die Beine sind 30 cm erh\u00f6ht. 2 Spulen werden gleichzeitig angelegt. Die Richtung der Feldlinien zum Geschw\u00fcr erscheinen den Autoren von gro\u00dfer Wichtigkeit. Postthrombotische Erkrankungen werden in wiederholten Therapieserien behandelt. Die Heileffekte bleiben dann \u00fcber 5-7 Monate hinaus erhalten und sind ausgepr\u00e4gter. Zwischen 2 Behandlungsintervallen sollten nicht l\u00e4nger als 6 \u2013 10 Monate liegen. Je fr\u00fcher die Behandlung bei postthrombotischen Erkrankungen erfolgt, desto besser spricht das MF an. Die beste Behandlungszeit liegt bei 2 -3 Wochen nach der Thrombose. Insgesamt ergibt sich folgendes Bild im MF:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>236 Patienten = 87 % objektiv g\u00fcnstig<\/em><\/li>\n<li><em>34 Patienten = 12.6 % subjektiv gut. objektiv o.B.<\/em><\/li>\n<li><em>1 Patient =\u00a0\u00a0 0.4 % keine Besserung<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Die Autoren geben das MF als indiziert an bei chronischen Erkrankungen der Venen, bei trophischen Wunden der Haut (Schmerzlinderung), bei Thromboseattacken, als Prophylaxe bei postoperativen Komplikationen.<\/em><\/p>\n<p>Physiotherapeutische Abteilung Stadt. Krankenhaus Nr. 1 , Moskau, Russland Pasynkov, E. J., G. D. Konstantinova u a., 1977: Magnetfeld-Therapie (Polus 1) bei ven\u00f6sen Erkrankungen der Beine Novosti medicinskoj techniki 3, 61-63<\/p>\n<p><em>471 Kranke werden mit Polus 1 (Sinus bzw. pulsierend 50 Hz. 14-30 mT) behandelt, davon 394 mit postthrombotischen Defekten und 77 mit varik\u00f6sen Erkrankungen der Beine. Eine Behandlung besteht aus 15-40 Minuten t\u00e4glich. Insgesamt werden jeweils 20 Behandlungen vorgenommen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Therapieergebnisse werden mit \u201egut\u201c zu 83,7 %, \u201ezufriedenstellend\u201c zu 10.6 % und \u201eohne Effekt\u201c nur 0.2% angegeben. Die Schlussfolgerungen lauten:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em> <\/em><em>Die Magnetfeld-Therapie ist indiziert bei allen Erkrankungen der Venen, die auf eine chronische ven\u00f6se Insuffizienz deuten.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Die Effektivit\u00e4t der Magnetfeld-Therapie bei posthrombotischen Erkrankungen ist umso h\u00f6her, je schneller die Behandlung nach der akuten Thrombose einsetzt.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Eine Wiederholung der Behandlung nach 6 Monaten bringt weitere Erfolge.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Lehrstuhl f\u00fcr Physik im Institut f\u00fcr Medizin und Zahnmedizin, Poltava Rusiaev, V. F., 1979: Koagulationseigenschaften von Thrombozyten im statischen Magnetfeld, Problemy gematologii i perelivanija krovi 24, 2, 19-24<\/p>\n<p><em>Die beschriebenen Versuche zeigen, dass ein statisches MF von 1200 Oe St\u00e4rke = 96 KA\/m die biologischen Eigenschaften der Thrombozyten \u00e4ndert. Die Aggregation ist stimuliert, wenn ADP hinzugegeben wird, wobei die latente Periode zu Beginn einer induzierten Aggregation verk\u00fcrzt ist. Im MF ist die erneute Zelltrennung nach der Aggregation total unterdr\u00fcckt, w\u00e4hrend in der Kontrolle die Aggregation reversibel ist. Au\u00dferdem unterbindet das statische MF die Absorption von Fluorchrom, was nach Ansicht des Autors f\u00fcr Thrombozyten von vitaler Bedeutung ist.<\/em><\/p>\n<p>Gynecologic &amp; Obstetric Institute, Faculty of Medicine, Kyoto Imperial University, Japan, Saito, T., 1936: Biological Changes in the Magnetic Field, Japanese Journal of Obstetrics and Gynecology 19, 381-387<\/p>\n<p><em>Versuche mit Kaninchen und wei\u00dfen Ratten. Spulen mit 10 cm 0, 900 Windungen, 220 V\/50 Hz. Der Blutdruck ver\u00e4ndert sich, erh\u00f6hte Schwitzrate gesteigerte intestinale Peristaltik tritt auf. Reaktion auf eingespritztes Adrenalin erfolgt im Magnetfeld mit vagotonischcr Pegelerh\u00f6hung, \u00e4hnlich der Reaktion auf Piiocarpin.<\/em><\/p>\n<p>Universit\u00e4t Budapest, Ungarn, v. Sarbo, A., 1903: Klinische Erfahrungen \u00fcber den therapeutischen Wert der elektromagnetischen Behandlung, Deutsche Med. Wochenschrift 2, 35-37<\/p>\n<p><em>Mit Hilfe des MF-Ger\u00e4tes von E. C. M\u00fcller (50 Hz. wahrscheinlich ca. 20 mT Induktion) werden verschiedene Krankheiten angegangen:<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Neuralgien<\/em><\/strong><em>: 17 F\u00e4lle, davon 14 Nervus trigeminus betreffend, 5 F\u00e4lle geheilt, 6 F\u00e4lle wesentlich gebessert. 6 F\u00e4lle unbeeinflusst. Heilung nach 10 bis max. 31 Sitzungen.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Ischias<\/em><\/strong><em>: 13 F\u00e4lle, davon 2 vollst\u00e4ndig geheilt. 4 wesentlich gebessert. 4 ohne Einfluss. Erfolg nach min. 25 bis max. 66 Sitzungen.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Lumbago<\/em><\/strong><em>: Rheumatismus musculorum immer prompte Erfolge. Unmittelbar nach der ersten oder zweiten Sitzung lie\u00dfen Schmerzen nach. Nach weiteren Sitzungen Heilung. Schmerzreduzierung prompt, rege peristaltische Bewegung und Stuhlentleerung. Nerv\u00f6se<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Herzst\u00f6rungen<\/em><\/strong><em>: Gro\u00dfe Erfolge Agrypnia: In 17 von 19 F\u00e4llen g\u00fcnstige Beeinflussung des Schlafes. Hervorragende Wirkung bei fronto-occipitaler Applikation der MF.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Stadt. Krankenhaus Nr. 17 von Kuibysev, Zentralinstitut f\u00fcr Physikalische Therapie und Physiotherapie und Lehrstuhl f\u00fcr klin. Chirurgie. Medizin, Institut von Kuibysev, Russland Kordjukov, E. V., 1969: \u00dcber die Anwendung von Magnettherapie an Patienten mit arteriellen Verschlusskrankheiten Voprosy kurortologii, fizioterapi i lecebnojfiziceskoj kullury 34, 227-229<\/p>\n<p><em>Der Autor erinnert an die Erkenntnisse der alten japanischen und chinesischen Volksmedizin sowie an die Berichte \u00fcber die Heilkraft des Magneten im Mittelalter in Europa und im Nahen Osten. Er zitiert russische Arbeiten, die als Folge der Einwirkung magnetischer Energie auf den Organismus ein Anwachsen des Membranpotentials der Erythrozyten,<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>ein Ansteigen des Sauerstoffgehalts im Gewebe,<\/em><\/li>\n<li><em>eine schmerzlindernde Wirkung und<\/em><\/li>\n<li><em>eine Gef\u00e4\u00dferweiterung festgestellt haben.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Die Therapieanwendung sieht folgenden Plan vor:<\/em><\/p>\n<p><em>In den ersten 2 Tagen 10 Minuten Behandlungsdauer; alle 2 Tage Verl\u00e4ngerung der Dauer um 5 Minuten. T\u00e4gliche Behandlung. Nach 15 Tagen allm\u00e4hlich Senkung der Dosis bis auf Anfangspegel, da das MF einen Kumulationseffekt hat. Zur Beurteilung der MF-Wirkung eignet sich:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Arterienozillographie<\/em><\/li>\n<li><em>Hautthermometrie<\/em><\/li>\n<li><em>Tonusmessung der Wadenmuskulatur<\/em><\/li>\n<li><em>Blutanalyse<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Untersucht wurden 179 Patienten, 87 davon mit arteriosklerotischen Erkrankungen. Die Behandlung mit MF war sehr wirkungsvoll. Bei den Patienten verbesserte sich die Durchblutung des Gewebes: Haare und N\u00e4gel wuchsen schneller und wurden elastischer. Zum gr\u00f6\u00dften Teil verheilten Wunden und Risse. Bei 4 Patienten, die an Endarteriitis erkrankt waren, wurde der Prozess b\u00f6sartig, ein Aufhalten dieser Entwicklung misslang. Bei \u00fcber 90 % der Patienten verbesserte sich der Allgemeinzustand; der Schlaf normalisierte sich, die Erregbarkeit des vegetativen Nervensystems verringerte sich.<\/em><\/p>\n<p>Udintsev N.A., Kanskaya N.V., Shchepetil\u2019nikova A.J., Ordina O.M., Pichurina P.A., 1976, Dynamics of lactate dehydrogenase activity of skeletal and heart muscles after a single exposure to an alternative magneticfield, Byulleten Eksperimental noi Biologii i Meditsiny 81, S.670-672<\/p>\n<p><em>Nach einer einzelnen Behandlung \u00fcber 24 Stunden mit einem wechselnden Magnetfeld (200 Oe 50 Hz) wird eine erh\u00f6hte Lactat-Dehydrogenase-Aktivit\u00e4t in der Herz- und Skelettmuskulatur von Albino-Ratten in den ersten 48 Stunden beobachtet, zusammen mit einer \u00c4nderung in der Verteilung von Enzymen zwischen den Zellstrukturen und eine Verschiebung von Isozymen. Eine R\u00fcckkehr zum Ausgangszustand findet sich erst wieder in der 3. bis 4. Woche.<\/em><\/p>\n<p><strong>Neurologie, Gehirn<\/strong><\/p>\n<p>Smirnova N.P., Klimovskaya L.D., 1978. The possible role of the hypothalamus in the pathogenesis of vegetative disturbances during a brief exposure to the constant magnetic field, Patologiceskaja\u00dfziologija i eksperimental naja terapiga, S.23-27<\/p>\n<p><em>Die Wirkung eines konstanten Magnetfelds von 1000-4000 Oe auf den Hypothalamus wurde in Experimenten an 20 Hasen studiert. Die Behandlung mit h\u00f6heren Frequenzen erzeugt eine Verschiebung in den bioelektrischen Aktivit\u00e4ten des Hypothalamus und eine erh\u00f6hte Reaktion auf photische Takt-Assimilation. Die elektromagnetische Hochfrequenz-stimulation ergibt Hypothalamuseffekte mit Folgen f\u00fcr die Zirkulation und Respiration.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Murro A., Smith J.R., King D.W., Gallagher B., 1992. A model for focal magnetic brain Stimulation, Medical College of Georgia, Augusta (USA)<\/p>\n<p><em>In dieser Studie wird eine Magnetspule beschrieben, die f\u00fcr lokale Gehirnstimulation konzipiert ist. Die Verteilung der magnetisch induzierten Str\u00f6me wird mittels eines multikonzentrischen kugeligen Sch\u00e4delcomputermodells bestimmt. Die induzierten Str\u00f6me sind in erster Linie unter dem Spulenzentrum konzentriert. Im Vergleich mit gro\u00dfen Spulen sind kleine Spulen weniger effektiv, produzieren aber eine mehr konzentrierte Stromverteilung. Unterschiede in der Leitf\u00e4higkeit bei Gehirn, Kopfhaut und Sch\u00e4del produzierten Sekund\u00e4rstr\u00f6me, welche die magnetisch induzierten Str\u00f6me reduzieren. Diese Reduktion von den magnetisch induzierten Str\u00f6men ist bei gro\u00dfen Spulen gr\u00f6\u00dfer.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Kolta P., 1973, Strong and permanent interaction between pheripheral nerve and a constant inhomogeneous magnetic field, Physiologica Academiae Scientiarum Hungaricae, Tomus 43(1), S. 89-94<\/p>\n<p><em>Ein mathematisches Modell der elektrischen Funktionen von Axon-Membranen macht deutlich, dass zuz\u00fcglich zur elektrischen ebenso die magnetischen Charakteristika der Nervenstruktur in Betracht gezogen werden sollten. Es gibt zwischen dem permanenten magnetischen Feld und dem Ischias Nerv des Frosches eine unerwartete intensive magnetische Interaktion. Nur bei Nervenfasern werden derartige Effekte gefunden, also bei keinen anderen Gewebeteilen. Die Messungen stellen einen neuen Aspekt in der funktionalen Bedeutung der Nervenfaser in Impulserzeugung und -leistung dar.<\/em><\/p>\n<p>Kholodov Yu. A., 1981, Characteristics ofnervous System react\u2019wns to arti\u00dfcial intensified magnetic fields, Voprosy kurortologii, fizioterapii i lecebnoj\u00dfziceskoj kultury, Moskau, S. 5-9<\/p>\n<p><em>K\u00fcnstliche magnetische Felder rufen auf verschiedenen Strukturebenen des Nervensystems, Sauerstoffmangel, Sch\u00e4digungen der Feinstruktur der Mitochondrien und Synapsen, sowie zytochemische Reaktionen in den Glia-und Nervenzellen hervor, au\u00dferdem Ver\u00e4nderungen der elektrischen Aktivit\u00e4t in allen Hirnregionen, insbesondere im Hypothalamus und in der Cortexrinde und reversible St\u00f6rungen der h\u00f6heren Nervent\u00e4tigkeit. Sowohl schnelle als auch langsame Reaktionen der menschlichen Sinnesorgane auf verschiedene biotropische Parameter sind bei verschiedenen magnetischen Feldern zu registrieren. Individuelle Unterschiede bei den Reaktionen auf magnetische Felder verlangen variable Anwendungen der Magnetfeldtherapie.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Department of Anatomy, School of Medicine, the Center for Health Sciences and rain Research Institute, University of California, Los Angeles, USA, Adey, W. R., S. M. Bawin, Hrsg., 1976: Brain Interactions with Weak Electric and Magnetic Fields, Neurosciences Res. Prog. Bull. 15, 1, 1-129<\/p>\n<p><em>Zusammenfassung der Ergebnisse einer internationalen NRP-Work-Session. Dabei werden eine Reihe interessanter Gesichtspunkte zur Einwirkung elektrischer und magnetischer Felder auf Organismen (einschlie\u00dflich Mensch) in Form von Originalberichten von 26 mit der Materie vertrauten Wissenschaftlern diskutiert. Als Gesamtergebnis wird deutlich, dass der Organismus differenziert sehr empfindliche Zonen aufweist f\u00fcr elektrische und magnetische Energien, wobei hohe Frequenzspezifit\u00e4t der Wechselfelder wichtig erscheint.<\/em><\/p>\n<p>Institute of Chemical Physics, Academy of Sciences of Russia, Moscow, Russland, Aristarkov, V. M., Tishchenkov, V. G., Piruzyan, L. A., 1978: Biological Effect of Weak Low-Frequency Pulse Electromagnetic Field, Izvestijy \u00c4kademii Nank SSR (Bio\/.) 1, 131-134<\/p>\n<p><em>Feldfrequenz 8 Hz und Feldintensit\u00e4t 80 bis 800 Gammas bewirkt bei M\u00e4usen eine Ver\u00e4nderung des Potentials der R-Welle im ECG. Der Effekt ist optimal bei einer Versuchsdauer von 3 Stunden.<\/em><\/p>\n<p>School of Medicine. University of Hawaii, Honolulu, USA, Batkin, S., D. L. Guernsey, F. L. Tabrah, J. A. Burns, 1978: Weak A. C. Magnetic Field Effects: Changes in Cell Sodium Pump Activity Following whole Animal Exposure, Research Communications in Chemical Pathology and Pharmacology 22, 3, 613 \u2013 616<\/p>\n<p><em>Die Na-Pumpaktivit\u00e4t verschiedener Organgewebe bei der Maus zeigen nach 11 Tagen Dauermagnetfeldexposition (60 Hz. 55-60 Gauss) eine signifikante Verringerung. Nach 17 Tagen kehrten die Werte zum Normalniveau zur\u00fcck.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>University of Wisconsin Hospital, USA, Behram Pastakia, M. B., 1978: Biologie Effects of Electromagnetic Fields, The New England Journal of Medicine 298, 24, 1366<\/p>\n<p><em>Kurze \u00dcbersicht \u00fcber interessante Arbeiten zu diesem Thema: z B in einem 1 Gauss. 45 Hz magnetischen Wechselfeld zeigen Personen einen geringen, aber signifikanten Effekt in kognitiver Fertigkeit.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Bogach, P. G., T. L. Davidovskaja, 1977: Effect of Constant Magnetic Field on Rest Potential, Ionic Conductivity and Neuromuscular Transmission in the Smooth Muscles Fiziologicinyj zumal 23, 5, 622-626<\/p>\n<p><em>Ein konstantes Feld von 300-600 Oe vergr\u00f6\u00dfert die Amplitude des inhibitatorischen post-synaptischen Potentials und bedingt eine leichte Hyperpolarisation der Muskelfasermembran. Die Wirksamkeit der synaptischen Transmission ist gesteigert.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Laboratoire de Neuro-Ophtalmologie et Posturographie, Centre Hospitalier St. Anne, Paris, Frankreich, Constantinescu, D, Th. Nasse, M. Pacifici, T. Sugowara, J. B. Baron, 1979: Statokinesimetrische Ver\u00e4nderungen, hervorgerufen durch die Reizung niederfrequenter elektromagnetischer Pulsationen, Vortrag: 5. Int. Symposium f\u00fcr Posturografie Freie Universit\u00e4t Amsterdam, 18.-23. Juni 1979<\/p>\n<p><em>Testpersonen mit alten kranialen Sch\u00e4digungen, die an hartn\u00e4ckigen zervikalen Syndromen von Schwindelanf\u00e4llen und Gleichgewichtsst\u00f6rungen litten werden einem schwachen magnetischen Wechselfeld (12 Hz. 6 Gauss) ausgesetzt. Bei 80 % der F\u00e4lle ergibt sich eine Verbesserung der Gleichgewichtslage. Parallel dazu ist eine subjektive Verbesserung von Nebenaffekten feststellbar.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Medizinisch Wissenschaftliches Institut, Kiew, Russland, Degen, I. L. 1971: Therapeutic Effect of Constant and Low-Frequency Alternating Magnetic Fields, Vracebnoe Delo 3, 124-128<\/p>\n<p><em>Bei chronischer Belastung durch bestimmte MF am Arbeitsplatz sind negative Auswirkungen zu bef\u00fcrchten. Zeichen eines MF-Einflusses sind Hyper\u00e4mie der H\u00e4nde, lokale Erh\u00f6hung der Temperatur (beides ist durch unsere Versuche best\u00e4tigt worden) sowie Ver\u00e4nderungen des Epotheliums. Nach einem Literatur\u00fcberblick \u00fcber physiologische und pathophysiologische Einfl\u00fcsse der Schwankungen des Erdmagnetfeldes gibt der Autor einen \u00dcberblick \u00fcber die MF-Therapie. Positiv beeinflusst werden demnach: chronische Magengeschw\u00fcre. H\u00e4modxnamik. Parkinsonismus, Polyarthritis. chron. Bronchitis, Asthma bron. Hepatitis, Thrombophlebitis, Blutbild und ZNS, Herz-, Arterien- und Venenkrankheiten (Absenkung des Herzrhythmus). Die Darmaktivit\u00e4t vergr\u00f6\u00dfert sich im MF und bei wei\u00dfen Ratten wird ein diuretischer Effekt deutlich. Bei Versuchen zum Wirkungsmechanismus zeigen sich folgende Hinweise:<\/em><\/p>\n<p><em>Das MF wirkt unspezifisch und vorwiegend normalisierend. Bei 1000 Oe erhalten sedimentierende Erythrozyten eine Rotationsbewegung um die eigene Achse. Gele formieren sich im MF, L\u00f6sungsmittel und gel\u00f6ste Substanzen als kolloidale Systeme werden ver\u00e4ndert. MF-Einfl\u00fcsse auf das Nervensystem sind unbestreitbar. In der klinischen Praxis werden die ausgepr\u00e4gtesten Therapieerfolge mit niederfrequenten wechselnden oder statischen MF erreicht. Bei Feldst\u00e4rken von 450 Oe (50Hz) werden lediglich Spannungen um ca 0,4 mV in Nerven induziert. Obwohl Aktionspotentiale nicht direkt ausl\u00f6sbar sind, kann durch Ergographie der Einfluss niederfrequenter Wechselfelder auf die Schultermuskulatur gemessen werden, MF senkt die Erm\u00fcdung des Muskels und regeneriert die Kraft. Die Wirkung des MF wird vom Autor verglichen mit der Wirkung eines L\u00f6schkopfes bei Magnetb\u00e4ndern, indem die pathologischen Aufzeichnungen der Zellen im MF gel\u00f6scht werden. Dabei soll auf den Informationsaspekt des MF hingewiesen werden, wobei zugrunde gelegt wird, dass die Kommunikation der Zellen durch elektromagnetische Schwingungen funktioniert und die Zellmembran als Rauschfilter t\u00e4tig ist.<\/em><\/p>\n<p>Fachabteilungen f\u00fcr innere Krankheiten T\u00fcbingen, Hamburg und Norderstedt, Environmental Psychophysiological Laboratory Laurentian University Ontario Ehrmann, W., H. v. Leitner, W. Ludwig, M. A. Persinger, W. Sodtke und R. Thomas, 1976: Therapie mit ELF-Magnetfeldern Zeitschr. f. physikal. Medizin 5\/4, 161 -176<\/p>\n<p><em>Nach einer \u00fcbersichtlichen erkl\u00e4renden Einleitung werden die Ergebnisse von Pilotstudien beschrieben. Mit Erfolgen von 73 % bis 94 % (Placebos 14 %. 33 %) k\u00f6nnen Magnetfelder (4-12 Hz. 30 mA\/m-300 mA\/m) diverse \u00dcbel wie (Migr\u00e4ne, Urethitis, grippale Infekte, Phantomglicderschmerzcn) verbessern bzw. heilen.<\/em><\/p>\n<p>VA Hospital and State University of New York, Upstate Medical Center, Syracuse, USA, Friedmann, H., R. J. Carey, 1969: The Effects of Magnetic Fields upon Rabbit Brains PhysioL Behav. 4, 4, 539-541<\/p>\n<p><em>In magnetischen Gleichfeldern und sinusoidal modulierten Wechselfeldern (0,1-10 Hz. 5 -210 Gauss. 10-60 Stunden Applikation) finden sich nur dann neuropathologische Erscheinungen, wenn bei den Tieren eine endemische Encephalitozoonosis vorliegt. Andere Experimentatoren hatten die histopathologischen Erscheinungen als Magnetfeldeffekt angesehen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Problem Laboratory of Cybernetics, Tiblis University, Russland, Gagoshidze, N. Sh., D. F. Gugushvili, T. G. Zhgenti, K. N. Khomasuridze and S. N. Tsagareli, 1969: Influence of Alternating Magnetic Field of low Frequency on Laboration of Defensive Conditioned reflexes in White Rats, Zumal vyssej nerxnoj dejatel nosti imenti, Ivana Petroica Pavlova 19, 172-173<\/p>\n<p><em>Ein Magnetfeld von 3.75 Hz. 6.8 Gauss verbessert bei Albino-Ratten den Abwehrreflex bei Stromreizung.<\/em><\/p>\n<p>Physiotherapeutische Abteilung des St\u00e4dtischen Krankenhauses Nr.l, Moskau, Russland, Gilinskaia, N. Ju . G. V. Olesov u.a., 1977: Magnetfeldtherapie bei Gef\u00e4\u00dferkrankungen des Gehirns, Novosti medicinskoj techniki 3, 66-68:<\/p>\n<p><em>Mit dem russischen Polus-1 -Ger\u00e4t (Sinus bzw. pulsierend 50 Hz. 10-30 mT) werden 52 Patienten mit unterschiedlichen Krankheiten behandelt, wie vasomotorische Dystonie. Hypertonie, schwere St\u00f6rungen der Gehirndurchblutung, insbesondere des thrombotischen Typs. Bei 10 Kranken ergeben sich die Defekte als Folge einer Deformierung der Halswirbels\u00e4ule. 20 Patienten haben zus\u00e4tzlich zur Magnetfeld Therapie Medikamente erhalten. Bei der 1.Gruppe mit vasomotorischer Dystonie ergibt sich bei 8 Personen eine Verbesserung der Sensationen, die als Verminderung oder vollst\u00e4ndiges Verschwinden von Kopfschmerzen, Schwindel- und Angstgef\u00fchlen subjektiv verzeichnet werden. Objektiv harmonisierte sich der Blutdruck. Bei 2 Patienten dieser Gruppe musste die Behandlung wegen schlechter Vertr\u00e4glichkeit abgebrochen werden. Bei der 2. Gruppe mit thrombotischen St\u00f6rungen ergibt sich nur bei 2 von 9 Kranken eine Heilung; bei 5 weiteren eine Verbesserung der Beschwerden; bei 2 Patienten wird die Behandlung unterbrochen. Bei der 3. Gruppe mit weiteren Gehirndurchblutungsst\u00f6rungen ergibt sich bei 20 Patienten eine Verbesserung. Die Muskelkraft der Extremit\u00e4ten ist verst\u00e4rkt, die Sprachf\u00e4higkeit und Erinnerungsf\u00e4higkeit ist verbessert. Bei der 4. Gruppe mit Halswirbelsyndromen (10 Patienten) ergibt sich in 4 F\u00e4llen komplette Heilung, in 6 F\u00e4llen Verbesserung der Symptome: Kopf-schmerzen, Brechreiz. Gef\u00fchllosigkeit des Gesichtes und der H\u00e4nde lassen nach. Die Kombinierung der Magnetfeld-Therapie mit Medikamenten ergibt die besten Resultate.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Rehabilitationsklinik Jesenik, CSFR, Gr\u00fcnner, O., 1979: Electromagnetic Field and Psychobiological Information, Casopis lekaru ceskych. 118, 40-41<\/p>\n<p><em>Organismen k\u00f6nnen elektromagnetische Signale von 10 und 100 Gamma (10\u20339 T) detektieren und als Information verwerten. Durch Kirlians Elektrographie-Bilder kann gezeigt werden, dass Organismen nicht nur diese Signale aufnehmen, sondern ebenfalls emittieren (informationshaltige elektromagnetische Signale). Nicht nur Elektronen, sondern auch andere Substanzen werden emittiert. Unterschiede bestehen zwischen toten und lebenden Substanzen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Rehabilitationsklinik, Jesenik, CSFR, Gr\u00fcnner, O., 1980: Intermittent Electromagnetic Fields andtheir Effect on Awareness and Headache, Fysiatrickv a reumatologicky vestnik 58, 4, 206-214<\/p>\n<p><em>Einer Gruppe von 26 Patienten mit Kopfschmerzen bekannter Ursache wird ein Impuls-MF appliziert (Induktion B = 880uT Impuls I = 66,7msec Frequenz F = 12 Hz). Als Ergebnis werden eine Reduzierung der Schmerzen und eine \u00c4nderung der elektrodermalen Werte festgestellt, d. h. der Leitwerte. Individuell sind gr\u00f6\u00dfere Schwankungen vorhanden.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Medical department B, the Rigshospital, Kopenhagen, D\u00e4nemark, Hansen, K. M., 1938: Same Observation with a View to Possible Influence of Magnetism upon the Human Organism, Ada Medica Scandinavica 97, 3\/4, 339-364<\/p>\n<p><em>Mit einem Elektromagnet (Netzanschluss 220 V. 0.21 A) werden beim Menschen folgende Wirkungen beobachtet:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em> <\/em><em>Verschwinden von Schmerzen.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Beeinflussung akut inflammatorischer Prozesse.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Beeinflussung chronischer L\u00e4sionen,<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Einfluss auf den Allgemeinzustand des Patienten.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Nebeneffekte<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Anhand von klinischen Fallbeispielen werden die durchweg positiven, z.T. ausgezeichneten Wirkungen des Magnetfeldes diskutiert. Auff\u00e4llig sind die Hinweise auf verst\u00e4rkte periphere Durchblutung.<\/em><\/p>\n<p>Institut f\u00fcr physikalische Heilungsmethoden, Wien, \u00d6sterreich Kahane, M., 1918: \u00dcber magnetische Sensibilit\u00e4t<\/p>\n<p><em>Behandelt werden: rheumatische Erkrankungen, Neurasthenie, Epilepsie, Hysterie, Tabes, L\u00e4hmungen nach Schlaganfall, rheumatische Erkrankungen mit 33,3 % Heilungserfolg und 91,6 % g\u00fcnstiger Beeinflussung: die \u00fcbrigen Erkrankungen werden durch Magnetfeldbehandlung g\u00fcnstig beeinflusst. Die positiven Erfolge werden erkl\u00e4rt mit einer molekularen Umlagerung in den kranken Geweben zu physiologischer Norm; Harns\u00e4ure Ablagerungen in den Gelenken werden dadurch in L\u00f6sung gebracht (mit Fallberichten).<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Kahane, M., 1919: Magnetotherapie<br \/>Wiener Medizinische Wochenschrift 24, 1094-1098<br \/>Wiener Medizinische Wochenschrift 47, 2308-2310<\/p>\n<p><em>Ein \u00fcber den K\u00f6rper hin und her gef\u00fchrter Magnet hat beim Menschen eine beruhigende Wirkung. Indikationen sind Neuralgien, z.B. Kopfschmerzen und Exzitationszust\u00e4nde, z.B. Hyperthyreoidismus. Bei einigen Patienten stellen sich Empfindungen ein, die oft knapp an der Grenze der Wahrnehmbarkeit stehen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Institut f\u00fcr medizinische Instrumente und Ausr\u00fcstung, Russland, Kelinskeia, N. Yu., G. W. Olessow, D. VV. Makurina, 1977: Magnetotherapie bei Gef\u00e4\u00dfkrankheiten des Gehirns Novosti Medicinskoj Techniki 3, 66-68<\/p>\n<p><em>Eine spezielle Methode wird dargestellt, die es erm\u00f6glicht wechselnde MF in die Behandlung von vaskul\u00e4ren Erkrankungen des menschlichen Gehirns einzubeziehen. Angewendet werden sinusf\u00f6rmige MF mit Amplituden von 12.5 und 20 mT Induktion. Die Behandlung erfolgt 10 Tage lang, jeden Tag 10 Minuten. Die therapeutische Wirksamkeit ist bei 44 von 52 Patienten zu messen mit Hilfe der Rheoenzephalographie und unter Testung des Erinnerungsverm\u00f6gens.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Academy of Medical Sciences of Russia, Klimovskaja, L. D., S. B. Krotova, 1979: Study of Bioelectric Activity of the Neu-romuscular and Sympathetic Systems during an Exposure to a Stahle Magnetic Field Kosmiceskaja hiologija aviakosimiceskaja meditsina 13, 6, 58-61<\/p>\n<p><em>Ein isoliertes Froschpr\u00e4parat von Gastrocnemius zeigt bei Exposition zum magnetischen Gleichfeld von 1000-4000 Oe ~ 80-320 KA\/m keinen Einfluss auf die Parameter: Zeit. Amplitude und Muster des Aktionspotentials. \u00c4hnliche Ergebnisse ergeben Beobachtungen, die an den oberen zervikalen sympathischen Ganglien gemacht werden (Kaninchen, narkotisiert). Lediglich die Gr\u00f6\u00dfe der Depressionen eines Aktionspotentials von Muskeln nach dem Tetanus war bei 4000 Oe geringer.<\/em><\/p>\n<p>Department of Biophysics, University of California, Los Angeles, USA Kolin, A., N. Q. Brill and P. J. Broberg, 1959: Stimulation of Irritable Tissues by Means of an Alternating Magnetic Field Proceedings of the Society for Experimental Biology and Mediane 102, 251-253<\/p>\n<p><em>Mit Magnetfeldern (60 Hz. max. 0,87 Tesla und 1000 Hz, max. 0,23 Tesla) k\u00f6nnen Nerven und Muskeln ohne Elektroden gereizt werden. Kontraktionen des Froschbeines werden ausgel\u00f6st sowie beim Menschen internes Augenflackern und intensive Nasenverstopfung.<\/em><\/p>\n<p>Stadt. Krankenhaus Nr. 17 von Kuibysev Zentralinstitut f\u00fcr Physikal.Therapie und Physiotherapie und Lehrstuhl f\u00fcr klin. Chirurgie. Medizin, Institut von Kuibysev, Russland, Kordjukov, E. V., 1969: \u00dcber die Anwendung von Magnettherapie an Patienten mit arteriellen Verschluss Krankheiten, Voprosy kurortologii, \u00dfzioterapi i lecebnoj\u00dfziceskoj kultury 34, 227-229<\/p>\n<p><em>Der Autor erinnert an die Erkenntnisse der alten japanischen und chinesischen Volksmedizin sowie an die Berichte \u00fcber die Heilkraft des Magneten im Mittelalter in Europa und im Nahen Osten. Er zitiert russische Arbeiten, die als Folge der Einwirkung magnetischer Energie auf den Organismus ein Anwachsen des Membranpotentials der Erythrozyten,<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>ein Ansteigen des Sauerstoffgehalts im Gewebe,<\/em><\/li>\n<li><em>eine schmerzlindernde Wirkung,<\/em><\/li>\n<li><em>eine Gef\u00e4\u00dferweiterung festgestellt haben.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Die Therapieanwendung sieht folgenden Plan vor:<\/em><\/p>\n<p><em>In den ersten 2 Tagen 10 Minuten Behandlungsdauer; alle 2 Tage Verl\u00e4ngerung der Dauer um 5 Minuten. T\u00e4gliche Behandlung. Nach 15 Tagen allm\u00e4hliche Senkung der Dosis bis auf Anfangspegel, da das MF einen Kumulationseffekt hat. Zur Beurteilung der MF-Wirkung eignet sich:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Artericnozilliographie<\/em><\/li>\n<li><em>Hautthcrmometne<\/em><\/li>\n<li><em>Tonusmessung der Wadenmuskulatur<\/em><\/li>\n<li><em>Blutanalyse<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Untersucht wurden 179 Patienten. 87 davon mit arteriosklerotischen Erkrankungen. Die Behandlung mit MF war sehr wirkungsvoll. Bei den Patienten verbesserte sich die Durchblutung des Gewebes: Haare und N\u00e4gel wuchsen schneller und wurden elastischer. Zum gr\u00f6\u00dften Teil verheilten Wunden und Risse. Bei 4 Patienten, die an Endarteriitis erkrankt waren, wurde der Prozess b\u00f6sartig, ein Aufhalten dieser Entwicklung misslang. Bei \u00fcber 90 % der Patienten verbesserte sich der Allgemeinzustand; der Schlaf normalisierte sich, die Erregbarkeit des vegetativen Nervensystems verringerte sich.<\/em><\/p>\n<p>Kuzmenko, V. V., Y. D. Katz, 1982: Magnetic Field in the Therapy of Painful Syndromes of the Lhnb Stumps, Ortopedija, traumatologija, protzirovanie 6, 8-12<\/p>\n<p><em>Die Ver\u00f6ffentlichung beschreibt die Analyse der Behandlung von Phantomschmerzen bzw. Schmerzen des Beinstumpfes mit magnetischen Wechselfeldern anhand von 240 Patienten.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Zeitdauer der Schmerzzust\u00e4nde betr\u00e4gt zwischen 1 und 35 Jahren. Die Schmerzsyndrome werden in Form einer klinischen Klassifikation in 5 Formen mit jeweils 7 Stufen eingeteilt. Zur Therapie wird das Heimger\u00e4t Polus 1 verwendet. Positive Resultate werden bei 94 % der Patienten aufgezeichnet und von diesen sind 67 % v\u00f6llig wiederhergestellt und ohne Schmerzen.<\/em><\/p>\n<p>Department of Microbiology School of Medicine Loma Linda University, USA Lau, B.H. S., 1982: Effect of Low Frequency Low Intensity Electromagnetic Field on Diabetic Neuropatliy Scientific report<\/p>\n<p><em>21 Patienten mit diabetischer Neuropathie werden mit Biopulse nach folgendem Schema behandelt: Pro Behandlung 10-15 Minuten bei 20-60 Gauss Magnetfeld-Amplitude und 12 Hz Magnetfeld-Frequenz. In der ersten Woche erhalten die Patienten 5 Behandlungen t\u00e4glich und in den folgenden 5 Wochen nur noch 3 Behandlungen je Woche. Der Verlauf der Krankheit wird nach klassifizierten Symptomen beurteilt, verglichen mit einer gleichgro\u00dfen Anzahl von Kontrollpatienten ergeben sich folgende Ergebnisse: Bei 76 % der Patienten im Magnetfeld werden hervorragende Heilungsresultate erzielt gegen\u00fcber 17 % in der Kontrollgruppe. Die Versuchsgruppe hat daher einen signifikanten R\u00fcckgang von Schmerzen, Taubheits-, Juck- und Kribbelsensationen zu verzeichnen.<\/em><\/p>\n<p>Institut f\u00fcr elektromagnetische Therapie Lilienfeld, C, 1902: Der Elektromagnetismus als Heilfaktor Therapie der Gegenwart (Sept.) 390-395<\/p>\n<p><em>Innerhalb eines halben Jahres sammelte der Autor als Arzt klinisch-therapeutische Erfahrungen mit einem magnetischen 100-Hz-Wechselfeld (System E. Konrad M\u00fcller). Die Behandlungsdauer schwankte zwischen 10 und 40-50 Applikationen. In Form einer Tabelle werden die Indikationen vorgestellt, wobei Besserung und teilweise Heilung auftritt, z.B.:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em> <\/em><em>Periphere Neurosen wie Neuralgien usw.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Entrale Neurosen, wie Neurastenie, Hemicranie usw.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Neurosen innerer Organe<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Organische Nervenkrankheiten wie Tabes dosalis<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Muskelerkrankungen wie chron. Rheum. muscul.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Da die meisten Leiden chronischer Art waren, wird im Magnetfeld der Heilungserfolg gesehen. Vor allem die schmerzlindernde Wirkung war oft eklatant. Myositis, Leuk\u00e4mie und Tumor der Medulla oblongata zeigten keine Besserung.<\/em><\/p>\n<p>Sanatorium Lorettoberg, Martin, K. 1909: \u00dcber elektromagnetische Therapie, Zehs ehr. f. di\u00e4tische und physikal.Therapie 12, 145-149<\/p>\n<p><em>Das Verfahren der MF-Applikation (50 Hz) mit einem Solenoid und Eisenkern ist bereits 1898 eingef\u00fchrt worden, hat sich aber nicht allgemein verbreitet, obwohl bereits 50 Publikationen die Wirksamkeit propagieren. Direkte physiologische Wirkungen des MF sind danach:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em> <\/em><em>Subjektive Lichtempfindlichkeit (Phosphene).<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Vermehrung des Oxyh\u00e4moglobins um 5-25 % nach 15-20 Minuten Applikation. Allgemein wird das MF als beruhigender und antineuralgischer, erm\u00fcdender, direkt schlafmachender Faktor anerkannt (\u201ephysikalisches Narkotikum\u201c).<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Der neue \u201eM\u00fcller-Apparat\u201c arbeitet au\u00dfer mit magnetischer Energie gleichzeitig mit Vibration. Wanne. Oszillation und Faradisation. T\u00e4glich wird halbst\u00fcndig behandelt. 15-20 Sitzungen sind f\u00fcr therapeutische Zwecke meistens ausreichend, in besonderen F\u00e4llen werden 60 Sitzungen veranstaltet bzw. zweimal t\u00e4glich behandelt. Nach 4000 Sitzungen des behandelnden Arztes kann folgendes festgestellt werden:<\/em><\/p>\n<p><em>Verschlimmerung eines Leidens oder Symptom ist im Endeffekt niemals auf- getreten, aber in den .Anfangssitzungen sind gewisse Reizerscheinungen h\u00e4ufig (reaktive Phase).<\/em><\/p>\n<p><em>F\u00fcr die therapeutischen Effekte wird arterielle Hyper\u00e4mie verantwortlich gemacht.<\/em><\/p>\n<p><em>Insgesamt sind von ausnahmslos chronischen F\u00e4llen im MF 80 % geheilt bzw. gebessert (Hysterie. Neurasthenie. Migr\u00e4ne. Neuralgien. Ischias. Asthma, Gicht, Rheuma H\u00e4morrhoiden. Phlebitis. Varisen. Schlaflosigkeit).<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Ocean Boulevard Medical Center, Stuart, Florida, USA, Maxey, E. S., 1975: Critical Aspects of Human Versus Terrestrial Electromagne\u00fcc Symbiosis, United States National Committee: Int. Union of Radio Science, The 1975 USNC\/URSI \u2013 JEEE Meeting Boulder, Colorado<\/p>\n<p><em>Maxey wiederholt russische Experimente, wonach in magnetischen Feldern von 0,01-5 Hz und 1000 y Flussdichte EEG-Alterationen entstanden. Er benutzt ein impulsmoduliertes Magnetfeld von 0,6 -30 Hz bei 30-1800 y. Bei spezifischen Frequenzen 1,6 sowie 3,6 Hz und 7,8 Hz, 10,8 Hz, 11 ,4 Hz (180 Gamma) koppelten sich die Felder direkt an die Aktivit\u00e4t der linken Gehirnhemisph\u00e4re an. Danach (4 sec. sp\u00e4ter) erfolgte ein Ausbruch von Theta-Wellen. Menschen reagieren demnach auf \u00e4u\u00dferst geringe magnetische Intensit\u00e4t mit irritierten Hirnstr\u00f6men.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Chair of Normal Physiology and Chair of Propedeutics of Internal diseases. Medical Institute, Tomsk, Russland, Medvedev, M. A., A. M. Urazayev, Yu. A. Kulakov, 1976: Influence of Static and Low Frequency Magnetic Field on Behavioural and Vegetative Reactions of Human Operator, Zumal vyssej nerovnoj dejatelnosti imeni 26, 1131-1136<\/p>\n<p><em>Untersucht wird die Wirkung einer Dauerexposition von Arbeitern zu einem statischen und einem 50-Hz-Magnetfeld. In der sensomotorischen Reaktion und in physiologischen Faktoren wie Atmung, Herz Rate, Hautwiderstand und Temperatur wird eine Dysfunktion festgestellt.<\/em><\/p>\n<p>Chef du Groupe de Biophysique du C.R.C.G.E. Attache au laboratoire de Biologie Aerospatiale \u00e0 l\u2019Ecole Pratique des Hautes Etudes, Miro, L., 1968: Champs Magnetiques et Biologie, Presse thermale et dimatique. Societe dliydrologie \u2013 Seance 18 Dec. 1967: 110-111<\/p>\n<p><em>Der Autor recherchiert die Literatur und findet einen positiven Magnetfeldeffekt f\u00fcr die Gebiete der Neurophysiologie. der Tierphysiologie, der Histophysiologie und der Mikrobiologie.<\/em><\/p>\n<p>Institut f\u00fcr Kosmische Biologie und Flugkosmische Medizin, Russland Naknilnitskaya, Z. N., 1978: Responses oft\/ie Organism to the Zero Magnetic Fiele\/ Kosmoeskaja biologija i aviakosmieskaja medicina 12, 2, 74-76<\/p>\n<p><em>Im stark reduzierten geomagnetischen Feld werden mit Hilfe von Ratten Raumfahrtbedingungen und R\u00fcckkehr aus dem Weltraum simuliert. Das MF des Weltraums schwankt zwischen 1-30 Gamma (1 Gamma = 10 Gauss = 1000 Tesla). Mond: 20-40. Mars: 100. Erde: 0.3-0.6mT. 3 Monate werden 306 Ratten in einem angen\u00e4herten Zerofeld gehalten und 386 Ratten werden Schwankungen des MF von 130-30 ausgesetzt. Indikatoren: Wachstum der K\u00f6rpermasse und einzelner Organe, t\u00e4gl. Verbrauch von H;O und Nahrung, h\u00e4motologische Verschiebungen. Elektrolyte. H;O im Gewebe, motorische Aktivit\u00e4t, muskul\u00e4re Belastbarkeit, t\u00e4gliche Rhythmik der physischen Funktionen. Alle Indikatoren werden vor und nach Beendigung des Versuchs gemessen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ergebnis: Das Zero Feld hat keinen Einfluss auf den gesundheitlichen Zustand der Tiere, lediglich in einer Versuchsreihe statistisch signifikanter R\u00fcckgang der H<sub>2<\/sub>O Aufhaltmenge.<\/em><\/p>\n<p><em>Unterschiede sind jedoch messbar in der motorischen Aktivit\u00e4t und in der muskul\u00e4ren Belastbarkeit. In den ersten 10 Minuten nach Herausnahme der Tiere aus den Zerofeldk\u00e4figen ist die Bewegungsquantit\u00e4t um 40 % gegen\u00fcber der Kontrolle erniedrigt. In den n\u00e4chsten 20 Minuten weitere Senkung. Die muskul\u00e4re Belastbarkeit wird durch Schwimmen gepr\u00fcft. Ratten aus dem Zero Feld brauchen mehr Zeit zur \u00dcberwindung einer Bahn als die Kontrolltiere. In 2 von 5 Versuchsreihen werden die Tiere aus dem Zero Feld einem statischen MF von 100 bzw. 1000 Oe (= x 80 A\/m) ausgesetzt. Die Indikatoren ergeben keine \u00c4nderungen gegen\u00fcber der Kontrollbedingung.<\/em><\/p>\n<p>Environmental Psychophysiology Laboratory Department of Psychology, Laurentian University, Sudbury, Ontario, Canada, Persinger, M. A., 1973: Possible Cardiac Driving by an External Rotating Magnetic Field, Int. \/ Biometeor. 17, 3, 263-266<\/p>\n<p><em>Bei Ratten wird untersucht, ob rotierende-magnetische Felder (0.5 Hz. 10-20 Gauss) einen Steuerfaktor bei Barbiturat induzierten Nachlassen der Herzfunktion darstellen. Tiere im Feld zeigten signifikant l\u00e4ngere Herzkontraktionsraten gegen\u00fcber Kontrollgruppen. Diskutiert werden die Befunde hinsichtlich der nat\u00fcrlich vorkommenden elektromagnetischen Herzimpulse in diesem Frequenzbereich und hinsichtlich einer geschw\u00e4chten Herzfunktion.<\/em><\/p>\n<p>Universit\u00e4t Budapest, Ungarn, v. Sarbo, A., 1903: Klinische Erfahrungen \u00fcber den therapeutischen Wert der elektromagnetischen Behandlung Deutsche Med. Wochenschr. 2, 35-37<\/p>\n<p><em>Mit Hilfe des MF-Ger\u00e4tes von E. C. M\u00fcller (50 Hz. wahrscheinlich ca 20-mT-Induktion) werden verschiedene Krankheiten angegangen:<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Neuralgien<\/em><\/strong><em>: 17 F\u00e4lle, davon 14 Nervus trigeminus \u2013 5 F\u00e4lle geheilt. 6 F\u00e4lle wesentlich gebessert, 6 F\u00e4lle unbeeinflusst. Heilung nach 10 bis max. 3 1 Sitzungen.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Ischias<\/em><\/strong><em>: 13 F\u00e4lle davon 2 vollst\u00e4ndig geheilt. 4 wesentlich gebessert. 4 ohne Einfluss. Erfolg nach min.25 bis max.66 Sitzungen.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Lumbago<\/em><\/strong><em>: Rheumatismus musculorum: immer prompte Erfolge. Nach der ersten oder zweiten Sitzung lie\u00dfen Schmerzen nach. Nach weiteren Sitzungen Heilung.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Gastritis<\/em><\/strong><em>: Schmerzreduzierung prompt, rege peristaltische Bewegung und Stuhlentleerung.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Nerv\u00f6se Herzst\u00f6rungen<\/em><\/strong><em>: Gro\u00dfe Erfolge.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Agnpnia<\/em><\/strong><em>: In 17 von 19 F\u00e4llen g\u00fcnstige Beeinflussung des Schlafes.<\/em><\/p>\n<p><em>Hervorragende Wirkung bei frontooccipitaler Applikation der MF.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Universit\u00e4t Budapest, Ungarn, v. Sarbo. A , 1905: Klinische Erfahrungen \u00fcber Jen therapeutischen Wert der elektromagnetischen Behandlung, Deutsche med. Wochenschrift 2, 35-37<\/p>\n<p><em>Ein res\u00fcmierendes Referat \u00fcber Ergebnisse verschiedener Krankheitserscheinungen im Einfluss eines niederfrequenten magnetischen Feldes. 70 % aller behandelten F\u00e4lle, wie Ischias. Lumbago. Rheumatismus. Cephalalgia. Topoalgia sowie Tabeserkrankungen und Agnpnia, weisen eine g\u00fcnstige Beeinflussung auf.<\/em><\/p>\n<p>Technische Hochschule M\u00fcnchen, Fakult\u00e4t f\u00fcr Maschinenwesen und Elektrotechnik Seidel, D., 1967: Der Existenzbereich elektrisch und magnetisch induktiv angeregter subjektiver Lichterscheinungen (Phosphene) in Abh\u00e4ngigkeit von \u00c4u\u00dferen Reizparametern: Dissertation 329 Seiten<\/p>\n<p><em>Das seit ca. 1900 bekannte Ph\u00e4nomen eines augeninternen, blitzartigen Leuchtens hervorgerufen durch ein magnetisches Wechselfeld, wird theoretisch und experimentell untersucht, vor allem hinsichtlich eines optimalen Reizerfolges.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Institut f\u00fcr Technische Elektronik der Technischen Hochschule M\u00fcnchen Seidel, D., M. Knoll und J. Eichmaier, 1968: Anregung von subjektiven Lichterscheinungen (Phosphenen) beim Menschen durch magnetische Sinusfelder Pfl\u00fcgers Archiv 299, 11-18<\/p>\n<p><em>In Fortsetzung der Versuche von Beer 1902, Thompson 1910, Magnusson und Stevens 1910, Barlow. Kohn und Walsh 1917 wird das Ph\u00e4nomen des internen Augenblitzes (Phosphene) bei bestimmten Frequenzen eines magnetischen Feldes untersucht. Die n\u00f6tige Induktion liegt bei 200-1000 Gauss. die Frequenzen bei 10-50 Hz.<\/em><\/p>\n<p>Helmholtz-Institut f\u00fcr Biomedizinische Technik an der RWTH \u2013 Aachen Silny, J., 1981: Influence of Low-Frequency Magnetic Field (LMF) on the Organism EMC Symposium &amp; Exhibition, Z\u00fcrich, March 10-12<\/p>\n<p><em>Die Untersuchungen hatten das Ziel, die Einwirkung von ELF-Magnetfeldern mit der max. St\u00e4rke B = 60mT und Frequenzen F = 5-50 Hz auf den Organismus zu testen. Bei der St\u00e4rke 20 mT zeigt sich ein deutlicher Einschalteffekt im EEG-Leistungsspektrum (Katzen), das etwa 1 Stunde lang erniedrigt ist und schlie\u00dflich zum Ausgangswert zur\u00fcckkehrt. Weit interessanter sind die Ergebnisse der Untersuchungen am Menschen. Transkutan wird vom Gebiet des visuellen Cortexes ein lichtevoziertes Signal abgegriffen. Im Einfluss von Magnetfeldern 50 Hz, 60mT (tlw. 1 sec an, 2 sec aus) wird das evozierte Potential invers gesetzt. Das Erstaunlichste ist aber, dass die Inversit\u00e4t der Polarit\u00e4t des Signals nach Ausschalten des Feldes noch bis 70 Minuten lang anh\u00e4lt, bevor das Signal zu den Ausgangseigenschaften zur\u00fcckkehrt. Die L\u00e4nge dieser MF-Nachwirkung ist individuell unterschiedlich. Ein magnetisch evoziertes Potential konnte nicht entdeckt werden.<\/em><\/p>\n<p>Physiological Group, Institute of Normal and Pathological Physiology, Academy of Medical Sciences of Russia, Moscow (Academy of Medical Sciences of Russia) Smirnov, A. J., I. Ju. Vinokurova, 1971: Effect of an Electromagnetic Field at Low Temperatures on the Conducting System of the Heart. Byulleten Eksperimental noi Biologii i Meditsiny 71, 3, 3-6<\/p>\n<p><em>Isolierte physiologisch funktionierende Herzen von Kaninchen und Albino-Ratten werden auf- 4 und \u2013 10 \u00b0C abgek\u00fchlt. Nach 15-20 Minuten werden die Herzen wieder erw\u00e4rmt und elektrophysiologisch untersucht. Nur die Gruppe von Herzen, die einem Magnetfeld von 50 Hz. 360-600 Oe, w\u00e4hrend der Abk\u00fchlung ausgesetzt war, funktioniert nach der Erw\u00e4rmung vollst\u00e4ndig. Die Kontrollgruppe ohne Magnetfeld ist einheitlich funktionsunt\u00fcchtig. Die unterschiedliche Ansprechbarkeit der nerv\u00f6sen Schrittmacherzentren wird diskutiert.<\/em><\/p>\n<p>Academy of Medical Sciences of Russia, Smirnova, N. P., 1978: Potentiation of Changes in Brain Electrical Activity in a Constant Magnetic Field by Means of Metrazol Byulleten Eksperimental noi Biologii i Meditsiny 87, 21-24<\/p>\n<p><em>Der Effekt von Metrazol auf die Ver\u00e4nderung von spontaner und provozierter elektrischer Aktivit\u00e4t des cerebralen Cortex, des Hypothalamus und des cerebellaren Cortex wurde an Ratten studiert, die einem konstanten MF von 500, 1000, 4000 Oe (= 0.796 A\/cm) ausgesetzt waren. Nach einer Injektion von subconvulsanter Dosis (20-30 mg\/kg) steigt die elektrische Aktivit\u00e4t. Im MF ist eine weitere Steigerung zu erkennen, die umso st\u00e4rker ausf\u00e4llt, je st\u00e4rker das MF ist. insbesondere im Hypothalamus. Besonders deutlich wird dieser Effekt bei evozierten Potentialen, die allerdings in verschiedenen Versuchen nicht einheitlich ausfallen. Individuelle Schwankungen in Abh\u00e4ngigkeit der Feldst\u00e4rken treten auf.<\/em><\/p>\n<p>Academy of Medical Sciences of Russia, Smirnova, N. P., I. D. Klimovskaya, 1978: A possible Role of the Hypothalamus in the Pathogenesis of Vegetative Disturbances During a Brief Exposure to the Constant Magnetic Field, Patologiceskaja\u00dfziologija i eksperimental naja terapija 3, 23-27<\/p>\n<p><em>An 20 Kaninchen wird der Einfluss eines konstanten MF von 1000-4000 Oe (ca.320 kA\/m) St\u00e4rke auf die funktionelle T\u00e4tigkeit des Hypothalamus untersucht. Das Elektrohypothalamogramm zeigt im MF die Tendenz zu h\u00f6her frequenter Aktivit\u00e4t und gleichzeitig zu h\u00f6heren Schwingungsamplituden, besonders bei simultan gegebenen Lichtreizen. Das Versuchstier ist 1 Stunde dem MF ausgesetzt. Es wird diskutiert, welche Folgen f\u00fcr das Vegetativum entstehen.<\/em><\/p>\n<p>Senior Resistra, Royal Hallamschire Hospital, Sheffield, Clinical and Technical Research Associates, London, England, Sutcliff, M. L., u.a., 1982: Treatment of Congenital Pseudarthrosis of the Tivia with Pulsing Electromagnetic Fields Clinical orthopedics 166, 45-57<\/p>\n<p><em>Berichtet wurde \u00fcber 7 F\u00e4lle von Congenitaler Pseudarthrose der Tibia, die mit pulsierenden Magnetfeldern entweder ausschlie\u00dflich oder in Kombination mit operativen Praktiken behandelt werden. Bei 70,2 % (= 26 F\u00e4lle) ist die Behandlung erfolgreich. Von 28 Patienten mit 30 Frakturen, die ausschlie\u00dflich mit dem Magnetfeld behandelt werden, gelangen 50 % zur Heilung.<\/em><\/p>\n<p>Physiotherapeutische Abteilung des Eisenbahnkrankenhauses Perm, Russland, Tiuriaeva, A. A., 1967: Behandlung von dystrophischen Geschw\u00fcren sowie eiternden und infizierten Wunden an den unteren Extremit\u00e4ten mit wechselnden Magnetfeldern Voprosy kurortologii,\u00dfzioterapii i lecebnojfiz\u2019wlogiceskoj kultury 32, 49-50<\/p>\n<p><em>Seit 1938 werden in dem Institut Versuche mit einem 50-Hz-MF unternommen,<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>a) Der einfachste Nachweis der Wirkung eines MF ist eine Verlangsamung der Blutsenkungsgeschwindigkeit (dieses Ergebnis ist von Lenzi f\u00fcr pulsierende MF best\u00e4tigt worden; unsere eigenen Versuche zeigten diesbez\u00fcglich ebenfalls Effekte, jedoch nicht einheitlich bei allen Versuchen, so dass eine statistische Sicherung unm\u00f6glich erschien).<\/em><\/li>\n<li><em>b) Weiterhin bewirkt das MF eine Permeabilit\u00e4tsver\u00e4nderung an der Erythrozxtenmembran.<\/em><\/li>\n<li><em>c) Die Blutgerinnung im MF ist verlangsamt.<\/em><\/li>\n<li><em>d) Die Phagozytosepotenz der Leukozyten ist verst\u00e4rkt.<\/em><\/li>\n<li><em>e) Bei M\u00e4usen weist der O<sub>2<\/sub>-Bedarf im MF eine sinkende Tendenz auf.<\/em><\/li>\n<li><em>f) Die Permeabilit\u00e4t der Froschmuskelzellen steigt.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Anhand umfangreicher Studien in Kriegslazaretten wird bewiesen, dass die MF-Therapie schmerzstillende Wirkung hat bei Kausalgien. Traumen, peripheren Nerven- und Phantomschmerzen nach Amputationen. Ebenso wird ein schmerzstillender Effekt bei der Behandlung innerer Krankheiten mit MF erzielt, der teilweise dauerhafte v\u00f6llige Schmerzfreiheit garantierte. Gute Erfolge bei hypo- und hyperazider Gastritis. Au\u00dferdem Heilung von Hauterkrankungen durch Austrockungseffekt bei n\u00e4ssenden Hautekzemen und Pyodermie sowie neurogenen Ekzemen Ausheilung infizierter Wunden und Verbrennungen durch MF-Therapie. Verwendete MF-St\u00e4rke: 159,2 A\/cm (200 Oested). Behandlung zuerst w\u00f6chentlich, bei Granulationsgewebebildung t\u00e4glich, in der Epithelisierungsphase 2 Mal w\u00f6chentlich. Zuerst 10 Minuten pro Sitzung, sukzessive Steigerung bis 20 Minuten in der 13. und 14. Sitzung. Nach 2. Sitzung Heileffekt bei Geschw\u00fcren und Wunden: bei 80 % der Patienten bereits Verschwinden der Schmerzen, bei 20% nach der 8. und 9. Sitzung. Wenn Granulationen vorhanden, ver\u00e4nderten diese die Farbe, das Sekret wurde ser\u00f6s. Behandlungsdauer bis zur v\u00f6lligen Heilung zwischen einigen Wochen bis 4 Jahre.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>University of Minnesota, Minneapolis, USA, Tucker, R. D., O. H. Schmitt, 1978: Tests for Human Perception of 60 Hz Moderate Strength Magnetic Fields, JEEE Transactions on Biomedical Engineering BME-25, 6, 509-518<\/p>\n<p><em>In 30.000 Versuchen mit mehr als 200 Personen wird untersucht, ob magnetisch 60 Hz-Wechselfelder (7,5-15 Gauss) perzipierbar sind und ob die Detektion derartiger Felder durch Biofeedback-Training erlernbar ist. Eine statistisch positive Aussage hinsichtlich der Fragestellung ist aus den Versuchen nicht hervorgegangen.<\/em><\/p>\n<p>Universit\u00e4t des Saarlandes, FB 16,4 Biologie, Saarbr\u00fccken, Warnke, U., 1983: The Possible Role of Pulsating Magnetic Fields in the Reduction of Pain,<br \/>2nd Intern. Postgraduate Pracdcal Course on Pain Therapy, 19th Sept -2nd Oct.1982, Vicenza, Italien, 229-238<br \/>Universit\u00e4t des Saarlandes, FB 16,4 Biologie, Saarbr\u00fccken, Warnke, U., 1983: Possible Physical-Physiological Pain Reducing Mechanism in a Pulsating Magnetic Field, Joint meeting of the European chapters of the international association for the study of pain, May 15-21, Abano Terme, Italien<\/p>\n<p><em>In den Kongressbeitr\u00e4gen wird eine Hypothese zur Schmerzreduzierung im pulsierenden Magnetfeld vorgestellt, die mit den bisherigen Versuchsergebnissen falsifizierbar ist. Dabei steht eine Hyperpolarisation der postsynaptischen Membran von Sympathikus Synapsen und eine Informationsleitungshemmung der C-Fasern im Vordergrund.<\/em><\/p>\n<p><strong>Onkologie Krebs<\/strong><\/p>\n<p>Malter M., Schriever G., K\u00fchnlein R., S\u00fcss R., 1987, Tumoricidal cells increased by pulsating magnetic field, Anticancer Research 7, S. 391-394<\/p>\n<p><em>Eine wiederholte Anwendung des pulsierenden Magnetfeldes (Rechteckimpulse. 50 Hz mit 135 mT. 2Hz mit 26.2 mT) erh\u00f6ht die Anzahl und die tumoricidale Aktivit\u00e4t von nicht parenchymalen Leberzellen. Als Tumor Modell diente eine Maus mit Leukemia L1210. die nicht durch eine cyclophosphamide Behandlung beeinflusst wurde.<\/em><\/p>\n<p>Life Sciences Department, Space and Information Systems Division, North America Aviation Inc., Downey, California, USA, Alexander, H. S., 1962: Biomagnetics \u2013 The Biological Effects ofMagnetic Fields The American Journal of Medical Electronics, 181-187<\/p>\n<p><em>Anhand der Literatur bis 1962 wird ein \u00dcberblick \u00fcber die Wirkungen von Magnetfeldern auf Tier und Mensch gegeben. Kurz umrissen werden folgende Gebiete Sterblichkeit von M\u00e4usen nach Strahlenexposition ist bei Magnetfeldbehandlung reduziert. Entwicklung und Stoffwechselrate ist stark erh\u00f6ht: bei hohen Feldst\u00e4rken werden bei M\u00e4usen die Embryos reabsorbiert bzw. ausgetragene Junge sterben nach einigen Tagen; Tumore entwickeln sich zur\u00fcck, entstandene Wunden heilen aus. Metastasen werden im Magnetfeld behindert.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Academy of Sciences of Russia, Moscow, Aristarkov, V. M., L. A. Piruzyan, V. P. Tsybydhev, S. Z. Simonyan, 1974: Changes in the Iron Content under the Influence of a Permanent Magnetic Field in Organs and Tissues of Intact Animals and Tumor Bearing Animals hvestija Akademii Nauk, SSSR (BioL), 429-432<\/p>\n<p><em>Magnetfelder bewirken einen Anstieg des Eisengehaltes der Leber und der Erythrozyten von intakten Tieren. Bei Tieren, die einen Tumor entwickeln, ist der Eisenhaushalt stark schwankend im Einfluss des Feldes. Die Tumorzellen absorbieren Eisen vom 8. bis zum 12. Tag verst\u00e4rkt im Magnetfeld.<\/em><\/p>\n<ol>\n<li>A. Burns School of Medicine, University of Hawaii, Honolulu, USA, Batkin, S., F. L.Tabrah, 1977: Effects of Alternating Magnetic Field (12 Gauss) on Transplanted Neuroblastoma, Research Communications in Chemical Pathology and Pharmacoloy 16. 2, 351-362<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Weiblichen M\u00e4usen werden Neuroblastoma C-1300-Zellen transplantiert. 3 Tage sp\u00e4ter werden die Tiere einem 12 x 104 T, 60 Hz magnetischen Feld f\u00fcr 16 Tage ausgesetzt. Gegen\u00fcber der Kontrolle ergeben sich folgende Ergebnisse.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>ein geringeres Wachstum des Tumors,<\/em><\/li>\n<li><em>mehr freie Erythrozyten im Tumorgewebe,<\/em><\/li>\n<li><em>eine Tendenz zur fokussierten Tumorzellzerst\u00f6rung.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Die Ergebnisse werden auch hinsichtlich des fraglichen Wirkungsmechanismus diskutiert.<\/em><\/p>\n<p>Department of Therapeutic Radiology, University of Minnesota, Minneapolis, USA Feola, J. M., 1973: Combined Effects of lodo-Acetamide, X-rays, and Magnetic Fields on Lymphoma Cells Radiation Research 55, 3, 549<\/p>\n<p><em>Neben lodoacetamiden und y-Strahlen werden auch Magnetfelder von 20 mT Induktionsst\u00e4rke, sowohl als inhomogenes statisches Feld als auch mit 60 Hz Wechselfeld auf Lymphomazellen, die als Azitestumore in C 57 BL-M\u00e4usen gewachsen sind, gegeben. Beide Arten von MF \u00fcben einen Schutzeffekt auf die behandelten Zellen aus.<\/em><\/p>\n<p>Scientific Laboratory, Ford Motor Company, Dearborn, Michigan, Edsel B. Ford, Institute for Medical Research, Henry Ford Hospital, Detroit, Michigan, USA Freeman, M. W., J. H. L. Watson, 1960: Magnetism in Mediane Journal of Applied Physics 31, 5, 404-505<\/p>\n<p><em>Es werden dargestellt: Direkte biologische Effekte von magnetischen Feldern, klinische Anwendung der magnetischen Kr\u00e4fte und magnetische Komponente in der Biochemie. Der Autor besch\u00e4ftigt sich mit einer Technologie zur Bek\u00e4mpfung des Krebses, wobei die Assimilation kleiner Eisenpartikel eine wichtige Rolle spielt.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>South Jersey Medical Research Foundation, Camden, New Jersey, The Franklin, Institute Research Laboratories, Philadelphia, Pennsylvania, USA, Greene, A. E., M. H. Halpern, 1966: Response Tissue Culture Cells to Low Magnetic Fields, Aerospace Medicine 251-253<\/p>\n<p><em>Die Verfasser zitieren eine Reihe von Experimenten, in denen versucht wurde, mit statischen MF von ca. 3200 A\/cm bis ca. 61300 A\/cm Kulturen mit Tumorzellen in vitro zu beeinflussen. In den meisten F\u00e4llen ohne Erfolg. Die eigenen Versuche an Kulturen mit HeLa, WJ-38, KB Hamster- und K\u00fcken Embryozellen werden mit Feldst\u00e4rken zwischen fast Null und rund 1000 A\/cm gemacht. Sie zeigten innerhalb von 4 Tagen keinen signifikanten Wachstumsstopp.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Waldemair Medical Research Foundation, Port Washington, N. Y., USA Gross, L., 1962: Effect of Magnetic Fields on Tumor Immune Responses in Mice Nature 195, 4842, 662-663<\/p>\n<p><em>Als Testindikator der MF-Wirkung wird die stimulierte Immunreaktion von M\u00e4usen auf transplantierte Tumorzellen, die vorher einer Gamma-Strahlung ausgesetzt waren, gepr\u00fcft. Die M\u00e4use im MF zeigen eine h\u00f6here Mortalit\u00e4t. Es soll gepr\u00fcft werden, ob die Antik\u00f6rperproduktion im MF reduziert ist.<\/em><\/p>\n<p>Forschungsinstitut f\u00fcr Traumatologie und Orthop\u00e4die des Ministeriums f\u00fcr Gesundheitswesen der Lettischen SSR Riga, Russland, Kikut, R. P., M. E. Liepa, 1977: Zur Anwendung magnetisch-biologischer Effekte in der Neurochirurgie ZbL Neurochirurgie 38, 97-104<\/p>\n<p><em>Die Autoren stellen fest, dass neben den allgemein bekannten physikalischen Effekten, die einem Magnetfeld eigen sind, \u00fcberaus komplizierte biologische Wirkungen auf den Organismus ausge\u00fcbt werden. Diese Effekte beobachtet man sowohl auf zellul\u00e4rem Niveau (DNS, RNS. Zellorganellen, Membranen), am Nervensystem und am Blutstrom. Dabei ist der Einfluss der biotropen Parameter von Magnetfeldern (Spannung, Orientierung, Gradient und Frequenz) auf den Organismus nicht gleich. So hat z.B. der Feldgradient auf subzellul\u00e4re und zellul\u00e4re Gebilde den ausgepr\u00e4gtesten Einfluss, auf das Zentralnervensystem die Frequenz von Wechselspannungsmagnetfeldern, auf das Blut und den Blutstrom die Richtung (Induktionsvektor) des Magnetfeldes. Die Ergebnisse der Untersuchungen erlauben Einfluss zu nehmen auf: H\u00e4matologische Verschiebungen. Blutgerinnungsfaktoren, arterielle Aneurysmen der Zerebralgef\u00e4\u00dfe. Gro\u00dfhirngliome. unspezifische Reaktionslage des Organismus. Wachstum von Tumorzellen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Forschungsinstitut f\u00fcr Onkologie, Rostov am Don, Russland, Kvakina, E. B., S. A. Shibkova, S. Ch. Isdazhanova, 1974: Morphological Changes in the Hypothalamus During Tumor Resorption under the Influence of an Alternating Mag neue Field Voprosy onkologii 20, 89-92<\/p>\n<p><em>Wei\u00dfe Ratten, denen Tumorzellen \u00fcberimpft und Tumore eingepflanzt werden, sind einem MF von 3000 Oe ~ 24000 A\/m St\u00e4rke und 1 Hz Frequenz ausgesetzt. Der Wirkungsgradient in der Hypothalamusregion betr\u00e4gt 15-20 Oe\/mm. Als Ergebnis histologischer Untersuchungen wird die Erweiterung der meisten Kapillaren im Kern des Hypo-thalamus unter MF-Einfluss deutlich. Die Vasoreaktvit\u00e4t tritt auch in anderen Regionen des Gehirns auf, ist dort aber weniger ausgepr\u00e4gt. Die Nervenzellen erfahren keine nennenswerten Ver\u00e4nderungen. Als Folge der Kapillaren Erweiterung d\u00fcrfte eine unspezifische Reaktion des Vegetathxims erfolgen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Radioliogisches Institut der Kgl. Universit\u00e4t zu Modena, Italien Lenzi, M., 1940: Biologische Wirkungen magnetischer Felder Strahlentherapie 67, 2, 219 -250<\/p>\n<p><em>Experimentiert wird mit pulsierenden und alternierenden magnetischen Feldern (1500 Gauss) unterschiedlicher Frequenz. Der Faktor Frequenz des \u201eReizes\u201c erlangt besondere Bedeutung (puls. Felder: 3,3, 10 und 16,6 Hz: alternierende Felder 42, 466, 653 und 933 Hz). Wirkungen wurden gefunden bei der Erythrozyten-Sedimentationsrate, beim Protoplasma, beim Zellkern, bei Embryonen und vor allem bei dem Wachstum und der Entwicklung kurz zuvor \u00fcberimpfter Geschw\u00fclste. Die Tumorentwicklung wurde bei 42 Hz Wechselfeld in sehr hohem Ma\u00dfe verz\u00f6gert gegen\u00fcber den Kontrollen und auch gegen\u00fcber Tieren, die einem konstanten Magnetfeld ausgesetzt waren. Mit Hilfe des Adenokarzinoms von Ehrlich werden in Verbindung mit statischen und niederfrequent alternierenden bzw. pulsierenden Magnetfeldern verschiedene Untersuchungen vorgenommen.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Gesunden Tieren wird Geschwulstmaterial, das vorher in magnetischen Feldern gehalten worden war, eingeimpft. Ergebnis: Geschwulstmaterial, das vor der Impfung in ein mit 42 Hz alternieren des magnetisches Feld gebracht worden war, zeigt ein rasches und ausgiebigeres Wachstum sowohl gegen\u00fcber der Kontrolle als auch gegen\u00fcber einem Material, das einem konstanten magnetischen Feld ausgesetzt war.<\/em><\/li>\n<li><em>Wirkungen magnetischer Felder auf Wachstum und Entwicklung kurz zuvor \u00fcberimpfter Geschw\u00fclste:<\/em><\/li>\n<li><em>a) Bei den t\u00e4glich 8 Stunden lang in ein konstantes Feld gebrachten Tieren sieht man sofort nach der Impfung eine sehr betr\u00e4chtliche Verz\u00f6gerung des Wachstums und einen stark verminderten Ansatz der Geschw\u00fclste.<\/em><\/li>\n<li><em>b) Bei den t\u00e4glich 8 Stunden lang in ein 42 Hz alternierendes MF gebrachten Tieren wurde das Geschwulstwachstum in sehr hohem Ma\u00dfe verz\u00f6gert. Zu Tochteraussaaten kommt es nicht.<\/em><\/li>\n<li><em>Wirkungen magnetischer Felder auf die weitere Entwicklung bereits angegangener Geschw\u00fclste:<\/em><\/li>\n<li><em>a) Tiere mit stark entwickelten Geschw\u00fclsten (etwa Gr\u00f6\u00dfe einer Haselnuss), die nach dem 12.Tag der Impfung t\u00e4glich f\u00fcr 8 Stunden insgesamt \u00fcber 15 Tage in ein konstantes Feld gebracht worden waren, zeigen keine einheitliche Fehlentwicklung. Teilweise gehen die Geschw\u00fclste zur\u00fcck, teilweise entwickeln sie sich normal, so dass eine statistische Sicherung nicht m\u00f6glich ist.<\/em><\/li>\n<li><em>b) Das \u00fcber 15 Tage mit t\u00e4glichen 8 Stunden einwirkende 42-Hz-Feld kann die weitere Entwicklung der Geschw\u00fclste nicht nennenswert beeinflussen.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>School of Specialization in Radiodiagnosis and Oncological Radiotherapy of the University of Modena, Italy, Lenzi, M., 1981: M\u00f6gliche Anwendungsbereiche des elektromagnetischen Feldes in der Krebstherapie. Der aktuelle Stand der Fragestellung 1. Internationaler Kongress f\u00fcr Magnetomedizin, Mainz (DGM)<\/p>\n<p><em>Aus dem umfangreichen Thema der biologischen Auswirkungen der Magnetfelder mit denen der Verfasser sich bereits seit 1936 befasst hat und die man in f\u00fcnf Phasen (oder Perioden) unterteilen kann, wird hier das Thema unter dem Aspekt des Verhaltens experimentell hervorgerufener Tumore und spontaner Tumore beim Menschen behandelt. Letztere Formen sind auch Gegenstand einer klinisch-experimentellen Untersuchungsserie, die augenblicklich unter Leitung des Autors im Institut f\u00fcr Radiologie an der Universit\u00e4t von Modena stattfindet. Die Frage ist noch sehr umstritten mit vielen auseinandergehenden Meinungen. Es ist daher unumg\u00e4nglich, das Problem kritisch und als Ganzes abzusch\u00e4tzen. Zun\u00e4chst werden die Ergebnisse der Magnetfeld-Auswirkungen auf normale Zellen und Krebszellen untersucht die in vitro gewachsen sind. Dabei vergleicht man auch die Folgen der Magnetfelder mit denen der ionisierender Strahlen .Eine andere vergleichende Untersuchung wurde auch \u00fcber Anwachsen und Entwicklung von in Tiere verpflanzten Krebsst\u00e4mmen vorgenommen. Was die spontanen Tumore beim Menschen betrifft, betrachtet man bei klinischen F\u00e4llen die Auswirkungen der Magnetfelder allein (auf das Krebswachstum, die R\u00fcckf\u00e4lle, die Metastasen, die subjektive klinische Symptomatologie -zum Beispiel Schmerzen \u2013 und die objektive Symptomatologie, die Laborergebnisse, usw.). Danach befasst man sich mit den Auswirkungen der Magnetfelder, die zusammen mit anderen Faktoren einwirken (ionisierende Strahlen, Mikrowellen, geschwulstbek\u00e4mpfende Chemotherapie, usw.). Abschlie\u00dfend wird ein Argument untersucht, das momentan besonders aktuell ist, auf eventuelle Sch\u00e4den (mutagene Wirkung, karzinogene Wirkung) durch den Gebrauch von Apparaturen, die Eintritt in die \u00e4rztliche Praxis finden.<\/em><\/p>\n<ol>\n<li>J. Lenin Polytechnisches Institut, Alma-Ata, Kazakh, Russland Lyu, B. N., 1980: The Influence ot Permanent Magnetic Field on Oxygen-Substrate Interaction and the Possible Mechanism of Some Biomagnetic Effects, Izvestija Akadem\u00fc Nauk SSSR, Serija biologiceskaja 1, 2, 415-424<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Mit 4 Gruppen von Ratten zu je 10 Tieren mit malignen Tumoren wird experimentiert. Die 1. Gruppe wird t\u00e4glich 4 Stunden lang einem MF von 770 Oe ausgesetzt und anschlie\u00dfend in Form eines hypothermischen Schocks bis 2 Stunden lang in einer Wanne mit Eiswasser versenkt. Die 2. Gruppe erh\u00e4lt nur MF, die 3. Gruppe nur Hypothermie Behandlung und die 4. Gruppe gilt als Kontrolle. Kontrolliert wird das Wachstum der Geschwulst pro Zeiteinheit. In der Kombinationsbehandlung MF und Hypothermie ist kein Wachstum mehr zu verzeichnen, bei Tieren, die nur MF erhalten, ist lediglich eine geringe Geschwulstausbreitung, w\u00e4hrend in den Bedingungen reine Hypothermie und Kontrolle die etwa 3fache bzw. 8-fache Gewebezunahme gegen\u00fcber den MF-behandelten Tieren verzeichnet wird. Interessant sind die pO2-Messungen an der Geschwulst: nach Applikation des MF steigt der pO<sub>2<\/sub>\u00a0an, beim Ausschalten sinkt er. Auffallend ist ein schnelleres Ansteigen des pO2 nach MF-Applikation gegen\u00fcber einem allm\u00e4hlichen Abklingen nach Beseitigung des MF. An der Oberfl\u00e4che der Geschwulst ist der Effekt st\u00e4rker als in der Tiefe. Der Effekt ist 100 % reproduzierbar.<\/em><\/p>\n<p>Kazakh Scientific Research Institute of Oncology and Radiologie, Kazakh Technical Institute, Alma-Ata, Russland, Lyu, B. N., S. K. Kanashev, 1981: Influence of Magnetic Field on the Oxygen Tension, Rad\u2019wsensitivhy and Growth of Some Experimental Tumours Radiobiologija 21, 2, 255-260<\/p>\n<p><em>Bei Pliss-Lymphosarcomen und RS-1-Tumoren sowie Walker-Carcinosarcomen von Ratten zeigt sich unter Einwirkung eines Magnetfeldes eine Steigerung des pO<sub>2<\/sub>\u00a0in Form eines on-off-Effektes. d.h. bei Anlegen des Magnetfeldes steigt der Sauerstoffdruck sofort an und erniedrigt sich nach Wegnahme des Feldes schlie\u00dflich wieder. Das Anwachsen des Sauerstoffdrucks unter Magnetfeldeinfluss ist jedes Mal mit einer bedeutenden Deklaration des Tumorwachstums verbunden, wenn die Therapie mit ionisierender Strahlung verkn\u00fcpft ist.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Mac Lean, K. S., 1959: The Effect of Intense and Mild Permanent Magnetic Field on CjH Strain Mice. A Preliminarx Report, Obstetrics and Gynecology 14, 5, 597-599<\/p>\n<p><em>Die Ergebnisse der Pilotstudie zeigen einen g\u00fcnstigen MF-Effekt auf den Alterungsprozess. Die Verhaltensmuster und auf die Tumorentwicklung von C3H-M\u00e4usen. In einer weiteren Versuchsreihe mit BDF-M\u00e4usen und Leukemia L -1210 wird kein MF-Effekt festgestellt.<\/em><\/p>\n<p>Institutum Divi Thomae, Cincinnati, Ohio, Chemistry Department, University of Cincinnati, USA, Mulay, I. L., L. N. Mulay, 1961: Effect of a Magnetic Field on Sarcoma 37 Asches Tumor Cells Nature 190, 4780, 1019<\/p>\n<p><em>Lebende Aszites-Tumor-Zellen werden in vitro einem MF der St\u00e4rke 0,4 T ausgesetzt. Die Kultur wird von einem 7 Tage alten Aszites Tumor einer Maus gewonnen. Die Kontrolltumorzellen zeigen normales Wachstum und aktive Differenzierung, w\u00e4hrend die meisten Tumorzellen im MF eine vollst\u00e4ndige Degeneration aufweisen. Die Experimente ergeben in mehrmaligen Wiederholungen gleiche Ergebnisse.<\/em><\/p>\n<p>Wiss. Institut f\u00fcr Onkologie, Rostov am Don, Russland Ogorodnikova L. S. , N. G. Gairabedyantes, O. N. Ratner, E. D. Chirvina, L. D. Sem, L. Kh. Garkavi, E. B. Kvakina, M. A. Ukolova, 1980: Morphological Criteria of Lung Cancer Regression under the Influence of Magnet o-therapy, Voprosy onkologii 26, 1, 28-34<\/p>\n<p><em>Eine Gruppe von 20 Patienten zwischen 50 und 70 Jahren, davon 18 im 3. Stadium der Krankheit Lungenkrebs und 2 im 4. Stadium werden mit der pulsierenden MF behandelt. Der Polus-1 -Apparat, eine Entwicklung in Russland, erzeugt eine Feldst\u00e4rke von 100-250 Oe (max. 20 KA\/m) bei 50Hz Frequenz. Die Dosierung des Feldes erfolgt unter st\u00e4ndiger Untersuchung des peripheren Blutbildes; meistens erfolgen 2 Sitzungen in der Woche bei einer Behandlungszeit von 3 bis 20 Minuten. Die H\u00e4ufigkeit der Behandlung liegt zwischen 7 und 30 Sitzungen. W\u00f6chentlich k\u00f6nnen Biopsien vorgenommen werden, wobei die Tumorstruktur histologisch, histochemisch, morphologisch und elektronenmikroskopisch untersucht wird.<\/em><\/p>\n<p><em>Festgestellt wird dabei, dass das MF einen markanten Antitumoreffekt bewirkt, indem es Nekrosen in der Tumormasse provoziert. Die nekrotischen Felder im Tumor vergr\u00f6\u00dfern sich mit der Zahl der MF-Behandlungen. insbesondere nach 22 bis 30 Sitzungen.<\/em><\/p>\n<p>Divisions of Experimental Medicine and Biochemistry, Institutuni Divi Thoniae, Cin-cinnati. Ohio, USA, Pereira, M. R., L. G. Nutini, J. C. Fardon and F. S. Cook, 1967: Cellular Respiration in Intermittent Magnetic Fields, Proceedings of the Society for Experimental Biology and Medicine 124, 573-576<\/p>\n<p><em>Die Anwendung eines magnetischen Feldes mit einer Amplitude, die gr\u00f6\u00dfer als kritischer Wert von 80-85 Gauss betr\u00e4gt, ist die Zellatmung von Ascites Sarcoma 37 signifikant erniedrigt. Ein Anstieg der Feldst\u00e4rke auf 10000 Gauss resultiert in keinem gr\u00f6\u00dferen Effekt. Unterhalb von 80 Gauss ist in dem betrachteten Bereich kein Effekt zu verzeichnen. Weitere Experimente mit anderen Objekten werden beschrieben.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Bio electrochemical Laboratory, Departments of Applied Chemistry and Chemical Engineering, Columbia University, N. Y., USA, Pilla A. A., L. Norton and L. Tansman, 1982: Pulsatile Electromagnetically Induced Currents Synergize with Polymerlmmunomodulating Drugs In the Inhibition of Growth of Murine Malignant Melanoma, Transaction 2. Ann. Meeting Bioelectrical Repair and Growth So\u00e4etv, Vol. 2, Oxford<\/p>\n<p><em>In einem fr\u00fcheren Report berichteten die Autoren, dass pulsierende elektromagnetisch induzierte Str\u00f6me (PEMIC) die Kinetik der Membranenzyme modulieren und eine Anti-Cancer-Aktivit\u00e4t bei B16 Melanomen entwickeln, wobei eine Kombination mit zytotoxischer Chemotherapie synergistisch wirkte.<\/em><\/p>\n<p><em>Die vorliegende Arbeit pr\u00e4sentiert einen signifikanten R\u00fcckgang des Tumor Wachstums bei einem induzierten 2-Hz-Strom mit 50msec Bursts: die unsymmetrisch (250u.sec in eine Richtung 4u.sec in andere Richtung) einwirken. In Verbindung mit Pyran ist die \u00dcberlebensrate von den behandelten M\u00e4usen innerhalb 10 Wochen um 100 % angewachsen.<\/em><\/p>\n<p>Institut of Chemical Physics, Academy of Sciences, Russland, Piruzian, L. A., I. I. Markuse, V. M. Chibrikin, 1969: Influence of a Constant Magnetic Field on the As\u00e4tic Tumor Sarcoma 37 hvestija Akademiinauk, SSR. Ser. Biol. 6, 893-898<\/p>\n<p><em>Tiere, die sich in einem statischen Magnetfeld bewegen, sind gleichzeitig einer magnetischen Wechselkraftkomponente ausgesetzt. Unter diesen Umst\u00e4nden verhindert das Magnetfeld die Tumorentwicklung. Das Volumen bereits entwickelter Tumore wird reduziert.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Arztpraxis Dohna i. Sa. bei Dresden, Spude, H., 1937: \u00dcber neue Wege der Krebsbehandlung, Fortschritte der Medizin 8, 111<\/p>\n<p><em>Mit Hilfe eines magnetischen 50-Hz-Feldes wird in mehreren F\u00e4llen Krebsgewebe zum Schwinden bzw. zur Vernarbung gebracht, ohne dass das gesunde Gewebe gesch\u00e4digt wird (34 Behandlungen mit je einer halben Stunde Magnetfeldapplikation).<\/em><\/p>\n<p>Wiss. Institut f\u00fcr Onkologie des RSFSR Ministeriums f\u00fcr Gesundheitswesen, Rostov am Don, Russland, Ukolova, M. A., E. B. Kvakina, G. Ya. Chernyavskaya, 1969: Energy Metabolism of the Hypothalamo-Hypophyseal Division of the Rat Brain Following the Anti-Tumor Effect of Magnetic Field Voprosy onkologii 15, 60-64<\/p>\n<p><em>Es gibt eine Reihe von Daten \u00fcber die Reduzierung des Tumoren-Wachstums im MF. Nach Ansicht der Autoren ist dieser Antitumor-Effekt nicht unmittelbar eine zytostatische Wirkung auf Tumorzcllcn, sondern auf Mechanismen bei der Beeinflussung der Hypothalamus-Funktion zur\u00fcckzuf\u00fchren. In Ratten-Experimenten werden exzentrisch rotierende Magneten von 500-700 Gauss verwendet. Ein Magnet rotiert entweder \u00fcber dem Kopf gesunder Tiere oder ein Magnet rotiert \u00fcber dem Tumor eines kranken Tieres, w\u00e4hrend \u00fcber dem Kopf ein zweiter Magnet fixiert ist. Bei den gesunden Tieren im MF wird eine gesteigerte Gewebeatmung und gesteigerte aerobe Glykolyse gemessen. Bei den kranken Tieren im MF wird ebenfalls gesteigerte Gewebeatmung festgestellt und eine gesteigerte oxidative Phosphorylierung sowie eine verbesserte Ansammlung macroerger Phosphate.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Department of Surgery College of Medicine, The Ohio State University. Supported by the American Cancer Society Institutional Grant, Weber, T., G. J. Cerilli, 1971: Inhibition of Tumor Growth by the Use of Non-Homogeneous Magnetic Fields Cancer 28. 2. 340-343<\/p>\n<p><em>M\u00e4use mit geimpften Tumoren haben in einem inhomogenen magnetischen Feld von 12 K Gauss\/mm Gradienten eine z.T. mehr als doppelt so hohe \u00dcberlebensrate als die Kontrolltiere. Die Behandlungsdauer betr\u00e4gt lediglich 20 Minuten.<\/em><\/p>\n<p>Department of Surgery, College of Medicine, The Ohio State University, USA Weber, T., G. J. Cerilli, 1971: Inhibition of Tumor Growth by the Use ot Nonhomogene Magnetic Field Cancer 2, 340-343<\/p>\n<p><em>10 Mill. ardenocarcinoma (H2712) M\u00e4usetumorzellen werden einem 3.8-Tesla-Feld (Gradient: 1.2 T\/mm) f\u00fcr 20 Minuten ausgesetzt und anschlie\u00dfend sofort zu gleichen Teilen C3H. HeJ-M\u00e4usen eingespritzt. Die \u00dcberlebensdauer der gespritzten M\u00e4use betr\u00e4gt 18.0 +\/- 1,3 Tage gegen\u00fcber der Lebensdauer der Kontrolltiere von 0,9 +\/- 1,3 Tage. In einer zweiten Untersuchungsreihe werden Tiere 48 Stunden nach der Injektion f\u00fcr 20 Minuten dem gleichen MF ausgesetzt. Ihre \u00dcberlebensdauer betr\u00e4gt 18.3 +\/- 2,25 Tage gegen\u00fcber den ohne MF behandelten Kontrolltieren mit 7,9 +\/- 1,4 Tage. K\u00f6rpertemperatur und Gewebe der MF-behandelten M\u00e4use waren normal.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Desert Research Institute and Department of Physics, University of Nevada Reno, USA, Winterberg, F., 1966: Can strong Magnetic Fields In\u00dfuence the Growth of Cancer Cells?, Naturforschung 21 b, 902<\/p>\n<p><em>Der Autor berechnet die Kraft eines Magnetfeldes, die notwendig ist, Zellmembranen und Zellkemmembranen mechanisch zu sch\u00e4digen (2 x 10\u2033 Gauss bzw. 5\u00d710 Gauss\/cm).<\/em><\/p>\n<p><strong>Ophthalmologie<\/strong><\/p>\n<p>Abtlg. f. R\u00f6ntgenologie und Physiotherapie des wiss. Helmholtz-Forschungsinst. f\u00fcr Augenkrankheiten, Moskau, Lutsker, L. S., E. S. Vainshtein, M. S. Dubrovina, 1978: The Influence of the Alternating Magnetic Field on the Healing of Penetrating Wounds of the Cornea in an Experiment, Vestnik oftal mologii 4, 67-69<\/p>\n<p><em>Im Feld (0.02 Vs\/nr-0,04 Vs\/m2. t\u00e4glich 10 Minuten Expositionszeit) werden comeale Wunden weitgehend beschleunigt regeneriert. Der spezifische Wirkungsmechanismus wird in der Normalisierung des Acid-Mucopolysaccharid-Gehalts im Cornea-Gewebe vermutet.<\/em><\/p>\n<p>Russland \u2013 Wiss. Forschungsinstitut f\u00fcr Augenkrankheiten und Gewebetherapie Marmur, R. K. u.a., 1981: Experimentell Foundation for Possibilities of Magnetopho-res and Magneto-plwnophores in Ophtha\/mologv Oftalmologceskij zumal 36, 4, 231-234<\/p>\n<p><em>An 87 Kaninchen wird unter anderem der Einfluss von pulsierenden Magnetfeldern hinsichtlich der Permeabilit\u00e4t der Cornea untersucht. Elektronenmikroskopische Dokumente zeigen \u00c4nderungen der Ultrastruktur, insbesondere des hinteren Epithels, die auf eine erh\u00f6hte Permeabilit\u00e4t der Struktur im Einfluss des Magnetfeldes schlie\u00dfen lassen. Dies beweist sich tats\u00e4chlich, wenn Untersuchungen mit Na1\u20331 vorgenommen werden. Die Permeabilit\u00e4t steigert sich korreliert mit der Intensit\u00e4t des magnetischen Flux. Eine Steigerung dieser Ergebnisse ist bei der Kombination von Magnetfeld und Ultraschall zu verzeichnen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Medizinisches Institut, Moskau, Russland, Mitbreit, M I., 1980: Use of Magne\u00fcc Fields in Ophthalmology,Vestnik oftalmologii 4, 69-72<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>In den zur\u00fcckliegenden 25 Jahren sind in Russland ca. 50 Dissertationen \u00fcber die biologische Wirkung von MF angefertigt worden, davon 40 allein in den letzten 6 Jahren. Die Ergebnisse f\u00fcr die Ophthalmologie sind:<\/em><\/p>\n<p><em>Ein magnetisches Wechselfeld hat st\u00e4rkere Wirkung als ein statisches Feld, entscheidend ist die Vektorrichtung des Kraftfeldes zum K\u00f6rperorgan, allg. wird ein positiver Effekt des MF auf die Epithelalisierung der Hornhaut beschrieben, die Blutgef\u00e4\u00dfe in der Retina werden erweitert und ein erniedrigter Augeninnendruck wird im MF erzeugt. Die Effekte bleiben im physiologischen Normbereich, teilweise bei Therapieresistenz vermag das MF die blockierte Blutzufuhr zur Retina in Gang zu setzen. Das MF hat schmerzhemmende Wirkung,<\/em><\/p>\n<p><em>H\u00e4matome klingen im MF schnell ab, die Glaukom Behandlung ist in 50 % der F\u00e4lle positiv im MF, selbst dann, wenn die Medikamentenbehandlung ohne Erfolg ist. Negative Nebenwirkungen sind weder im Auge noch im Hirngewebe verzeichnet worden.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Russland \u2013 Wiss. Forschungsinstitut f\u00fcr Augenkrankheiten und Gewebetherapie Skrinnik, A. V., 1979: Current Status of the Problem of Magnetotherapy and the Use of Magnetic Fields in Ophthalmology, Oftalmologiceskij zumal 34, 8, 500-505<\/p>\n<p><em>In einer fr\u00fcheren Arbeit (1966) wurde bereits eine Ver\u00e4nderung bestimmter Augenstrukturen im MF-Einfluss bei Meerschweinchen festgestellt: die Konjunktive zeigten Hyper\u00e4mie, die Hornhaut sensibilisierte und zeigte verschiedene morphologische Ver\u00e4nderungen. Nach zitierter Literatur hat das MF Einfluss auf trophische Prozesse im Auge: das MF beschleunigt die Heilung von linearen L\u00e4sionen der Hornhaut und verbessert die Regeneration des Epithels. Die eigenen Versuche des Autors best\u00e4tigen dies, wenn Feldst\u00e4rken um 150 Oe = 12 KA\/m verwendet werden. Feldst\u00e4rken um 360 Oe = 28.8 KA\/m dagegen bremsten die physiologische Regeneration. Bei diesen St\u00e4rken wird die Zahl der Zellen, die in die Mitose eintreten, gesenkt. Entscheidend ist die Richtung der Kraftlinien zu den Augenstrukturen. Au\u00dferdem kann ein antientz\u00fcndlicher Effekt des MF nachgewiesen werden. Aus diesen Gr\u00fcnden wird das MF f\u00fcr die klinische Praxis empfohlen. Der Autor berichtet weiterhin \u00fcber die erfolgreiche Anwendung des MF (200 Oe = 16 KA\/m) w\u00e4hrend und nach dem 2. Weltkrieg bei Projektionskrankheiten, traumatischen L\u00e4sionen der peripheren Nerven und Hautkrankheiten. Insgesamt sind folgende Krankheiten MF-Therapie indiziert: (bei 5000 Kranken. Effektivit\u00e4t 65-98 %). Venenerkrankungen. Herzkrankheiten (H\u00e4modynamik). Polyarthritis. Traumen, Glaukom (Erfolgsquote 75 % schwere F\u00e4lle ohne Effekt). In vielen F\u00e4llen werden Schmerzen reduziert, sch\u00e4dliche Nebenwirkungen treten nicht auf.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Russland \u2013 Wiss. Forschungsinstitut f\u00fcr Augenkrankheiten und Gewebetherapie Skrinnik, A. V., N. E. Dumbrova, 1981: Effect of Continuous and Impulse Magnetic Fields on the Ultrastructure of Various Parts of the Eye Oftalmologiceskij zurnal 36, 6, 331 -334<\/p>\n<p><em>Im Einfluss von sehr starken pulsierenden Magnetfeldern ver\u00e4ndert sich die Ultrastruktur des hinteren Retinaepithels. Au\u00dferdem ergeben sich \u00c4nderungen in der Struktur der Photorezeptorlage. In relativ schwachen Feldern ist bevorzugt das andere Epithel betroffen. Es hypertrophiert und steigert seinen Stoffwechsel und seine Permeabilit\u00e4t Diese Ergebnisse sind Grundlagen f\u00fcr die klinische Behandlung der Augenpathologie.<\/em><\/p>\n<p>Skripka, U. K., 1981: Results of the Use of Magnetic Field in Ophthalmology Oftalmoligceskij zurnal 36, 6, 321-325<\/p>\n<p><em>Beschrieben wird die Technik der Anwendung von permanenten und wechselnden Magnetfeldern. Anschlie\u00dfend werden klinische Experimente beschrieben, die sowohl in eigener Regie durchgef\u00fchrt wurden, als auch aus der Literatur stammen. Die Effektivit\u00e4t der Behandlung f\u00fcr diverse Krankheiten des Auges wird dargestellt.<\/em><\/p>\n<p>Moskauer Forschungsinstitut f. Augenkrankheiten (Helmholtzinstitut), Russland Vainshtein, E. S., L. V. Zobina, L. A. Larina, 1980: Use of an Alternating Magnetic Field In Treating Herpetic Eye Disease Oftalmologieeskij zurnal 35, 5, 278-281<\/p>\n<p><em>Behandelt wird mit Polus 1 (50 Hz sinusoidal, 10.0 mT Amplitude). Der Induktor wird direkt auf die Augen platziert. Eine Kur besteht aus 10-20 Behandlungen mit t\u00e4glich 7-10 Minuten. Das Patientengut besteht aus 85 Personen im Alter von 7-76 Jahren, davon 11 Kinder und 68 Personen im Arbeitsalter, alle mit herpetischen Augenkrankheiten. Der Verfasser stellt fest, dass magnetische Wechselfelder gegen\u00fcber statischen Feldern k\u00fcrzere Behandlungszeiten bei niedrigen Amplituden erlauben. Nach morphologischen und subjektiven Kriterien wird festgestellt:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Nachlassen der Schmerzen.<\/em><\/li>\n<li><em>Besserung der Sehf\u00e4higkeit in Sehtests,<\/em><\/li>\n<li><em>bei trophischen St\u00f6rungen MF weniger wirkungsvoll.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Nach Meinung des Autors ist die MF-Therapie eine der effektivsten physiotherapeutischen Methoden, besonders in akuten F\u00e4llen.<\/em><\/p>\n<p>Moskauer Forschungsinstitut f\u00fcr Augenkrankheiten (Helmholtzinstitut), Russland Vainshtein, E. S., u.a., 1981: Alternating Magnetic Field in Treatment of Some Eye Diseases of Vascular Genesis Oftalmologiceskij zumal 36, 6, 325-328<\/p>\n<p><em>17 Patienten (107 Augen) mit Augenkrankheiten vaskul\u00e4ren Ursprungs werden mit magnetischen Wechselfeldern behandelt. Das Magnetfeld kann in hervorragender Weise die retinale Schwellung und Bluterg\u00fcsse aufl\u00f6sen, es senkt den Umfang von neuroepithelialer Abl\u00f6sung und kann teilweise bzw. parietal das Neuroepithel wieder anwachsen lassen. Insgesamt erh\u00f6hen sich nach Magnetfeldbehandlung die visuellen Funktionen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Orthop\u00e4die, Osteoarthritis<\/strong><\/p>\n<p>Trock D.H., Bollet A.J., Dyer R.H., u. a., 1992, A double-blind trial of the clinical effects of pulsed electromagnetic fields in osteoarthritis, Journal of Rheumatology, S.l-6<\/p>\n<p><em>27 Patienten mit Osteoarthritis im Knie werden mit PEMF behandelt. 23-61 % verbessern sich bei der aktiven Behandlung, w\u00e4hrend 2-18 % Verbesserung bei Placebo behandelten Kontroll-Patienten beobachtet wird. Es wird keinerlei Toxit\u00e4t beobachtet. Die Behandlung mit PEMF zeigt eine Schmerzverminderung und eine Mobilit\u00e4tsverbesserung.<\/em><\/p>\n<p>Orthopeadic Research Laboratories, Columbia, University, College of Physicians &amp; Surpeons, N. Y., Bioelectrochemistry Section, ESP. Inc. Yardley, Pennsylvania and Department of Chemical and Applied, Engineering, Columbia University N. Y., USA, Basset, C. A. L., R. J. Pawluk, A. A. Pilla, 1974: Acceleration of Fracture Repair by Electromagnetic Fields. A Surgically Noninvasive Method, Annais N. Y. Acad -Science 238, 242-261<\/p>\n<p><em>In einer recht ausf\u00fchrlichen Studie werden die Vorteile der Magnetfeldbehandlung von Knochenbr\u00fcchen beschrieben. Eine Reihe von Demonstrationsfotos unterstreichen die N\u00fctzlichkeit der Methode.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Medizinisches Institut Moskau, Russland, Mitbreit, I. M., C. V. Dormidontov u. a., 1977: Verwendung des Magnetfeldes (Polus 1) in der komplexen Therapie von Osteochrondrose der Wirbels\u00e4ule und der Arthrose deformans,Novosti medicinskoj techniki 3, 69 -71<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>500 Kranke werden behandelt Polus 1 (Sinus oder pulsierend 50 Hz. 10-30 mT Induktion) hat in allen F\u00e4llen einen schmerzbefreienden bzw. schmerzerleichternden Effekt gebracht. Eine Besserung der Krankheiten, die teilweise von Arbeitsunf\u00e4higkeit und Gehunf\u00e4higkeit zur vollst\u00e4ndigen Normalisierung f\u00fchrt, tritt im Magnetfeld in 85 % ein. Bei der Magnet-feld-Therapie im Halsbereich kommt es leicht zur Erh\u00f6hung des Blutdrucks als Nebenwirkung. Auf Pharmaka kann bei Magnetfeldbehandlung in den beschriebenen F\u00e4llen verzichtet werden.<\/em><\/p>\n<p>Orthopaedic Research Laboratories. Columbia University, College of Physicians Surgeons N. Y., Bioelectrochemistry Section ESP, Inc. Yardley Pennsylvania and Department of Chemical and Applied Engineering, Columbia University N. Y., USA Basset, C. A. L., R. J. Pawluk, A. A., Pilla, 1977: A Non-Operative Salvage ofSurgi-cally Resistant Pseudarthroses and Non-unions by Pulsing Electromagnetic Fields Clinical orthopedics 124, 128-143<\/p>\n<p><em>Der therapeutische Nutzen von Magnetfeldern im ELF-Bereich wird anhand von fehlentwickeltem Gewebe eingehend dargestellt. Die Erfolgsrate liegt bei 70%.<\/em><\/p>\n<p>New York Orthopaedic Hospital, Columbia, Presbyterian Medical Center and the Orthopaedic Research Laboratories, Columbia University College of Physicians and Surgeons, N. Y. City, USA, Bassett, C. A. L., S. N. Mitchell, S. R. Gaston, 1981: Treatment of Ununited Tibial Diaphyseal Fractures with Pulsing Electromagnetic Fields The Journal of Bone and Joint Surgery 63-A, 4, 511-523<\/p>\n<p><em>125 Patienten mit 127 Frakturen werden exklusiv mit dem pulsierenden MF behandelt (200 uT. 60 Hz). Vollkommener Erfolg wird in 87 % der F\u00e4lle verzeichnet. Die Heilung ist unabh\u00e4ngig vom Alter oder Geschlecht der Patienten, der L\u00e4nge ihrer Krankheit, der Anzahl der fr\u00fcher missgl\u00fcckten Operationen oder der Pr\u00e4sens von Infektionen oder metallenen Fixationen.<\/em><\/p>\n<p>University of Columbia, Bassett, C. A. L., N. Canlo, J. Kort, 1981: Congenhal \u201ePseudarthroses\u201c of the Tibia: Treatment with Pulsing Electromagnetic Fields C\/inical Orthopaedics 154, 136-148<\/p>\n<p><em>In ausf\u00fchrlicher Darlegung werden die Ergebnisse aus 7 Jahren Untersuchung vorgelegt, die bei 34 Patienten die Wirkung niederfrequent pulsierender MF bei angeborenen Knochendefekten beweisen sollen. 50 % der F\u00e4lle werden als komplett geheilt geschildert.<\/em><\/p>\n<p>New York Orthopaedic Hospital, Columbia Presbyterian Medical Center and the Orthopaedic Laboratories, Columbia University, New York City, Bassett, C. A. L., S. N. Mitchell, M. M. Schink, 1982: Treatment of Therapeutically, Resistant Non-Unions with Bone Grafts and Pulsing Electromagentic Fields, The Journal of Bone and Joint Surgery, 64-A, 8, 1214-1220<\/p>\n<p><em>In einer Studie an 63 Patienten wird der Heilungseffekt von pulsierenden Magnetfeldern untersucht. Etwa ein Drittel der Gruppe hat Frakturen Infektionen und im Durchschnitt 2,4 fr\u00fchere vergebliche Operationen hinter sich. Bei insgesamt 87 der F\u00e4lle wird mit Hilfe des Magnetfeldes und zus\u00e4tzlichen Knochenprothesen ein Heilerfolg verzeichnet. Die Fehlerrate der Behandlung liegt bei 1.5 %. Behandelt wird durchschnittlich 4 Monate.<\/em><\/p>\n<p>Unfallchirurgische Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover, Abteilung f\u00fcr Unfallchirurgie, Universit\u00e4tsklinikum Essen, Institut f\u00fcr Nuklearmedizin und Institut f\u00fcr R\u00f6ntgendiagnostik der MH Hannover, Bl\u00f6mer, H. J. Oestern, E.G. Suren, A. Achinger, K. P. Schmit-Neuerburg, H. Creutzig, H. Fr\u00f6hlich, 1976: Verhalten reaktiver Schaft Pseudoarthrosen des Hunderadius im elektrischen und elektromagnetischen Wechselfeld Langenbecks Arch. Chir. SuppL 1976, 276-280<\/p>\n<p><em>Bei 19 Beagle-Hunden wird das Verhalten reaktiver Schaft Pseudoarthrosen und bei 8 Hunden die intakte Tibia im elektrischen und magnetischen Wechselfeld mit Strom\u00fcbertr\u00e4ger (System Kraus\/Lechner) untersucht. Mit Ausnahme einer vermehrten Kallusbildung unter den Elektroden ist in allen weiteren F\u00e4llen r\u00f6ntgenologisch, szintigraphisch und morphometrisch keine signifikante Beschleunigung des kn\u00f6chernen Durchbaus der Pseudoarthrosen sowie keine vermehrte Knochenneubildung festzustellen.<\/em><\/p>\n<p>Laboratorium f\u00fcr experimentelle Chirurgie, Schweizerisches Forschungsinstitut, Bl\u00fcmlein, H., U. Schneider, B. A. Rahn, S. M. Perren, 1978: Die Wirkung sogenannter elektrodynamischer Potentiale an experimentellen reaktiven Pseudoarthrosen im Tierversuch Helv. chir. Ada 45, 129-132<\/p>\n<p><em>Eine heilungsf\u00f6rdernde Wirkung des magnetischen Wechselfeldes (22 Hz. 30 Gauss) mit Strom\u00fcbertr\u00e4ger (System Kraus) konnte bei Versuchen mit Beagles r\u00f6ntgenologisch und histologisch am Knochenbau bei hypertrophen Pseudoarthrosen nicht nachgewiesen werden.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Department of Medicine and Physical Therapy, Faculty of Medicine. University of Tokyo, Japan, Bunkyo-Ku Mizushima, Y., J. Akaoka and J. Nishida, 1975: Effects of Magnetic Field on Inflammation Experimental 31, 1411- 1412<\/p>\n<p><em>Die Behandlung von rheumatischen Erkrankungen und Entz\u00fcndungen mit dem Magnetfeld ist in Japan eine gebr\u00e4uchliche Heimtherapie. Aufgrund sorgf\u00e4ltiger Versuche mit Ratten, bei denen experimentell Entz\u00fcndungen induziert werden wird objektiv Erfolgsbilanz gezogen. Ein 50-Hz-Magnetfeld mit 1200 Gauss unterdr\u00fcckt signifikant die Ausbildung von \u00d6demen bei einer Expositionszeit von 3 Stunden. Induzierte Arthritis wird im Feld stark geschw\u00e4cht. Ein magnetisches Wechselfeld hat somit einen Anti-Entz\u00fcndungs-Effekt.<\/em><\/p>\n<p>Habirova G.F., 1978. Use of magnetic field in the therapy of intraarticular injuries, Ortopediya Travmatologiya i Protezirovamie 12, S. 53-57<\/p>\n<p><em>Um den Heilungsprozess zu beschleunigen, hat der Autor seit 1970 die Wirkung des permanenten Magnetfelds (PMF) auf das Gewebe der mtraaitikularen Frakturen untersucht. Die Wirkung des PMF ist bei reparativer Osteogenesis durch ein Experiment an 164 Ratten studiert worden. PMF beseitigt das posttraumatische \u00d6dem und den aseptischen Entz\u00fcndungsprozess: es \u00fcbt einen stimulierenden Effekt in der artikularen Kapsel und eine reparative Osteogenesis aus. Nach diesen Tierversuchen wird das PMF bei der Behandlung von 106 Patienten mit intraartikul\u00e4ren Verletzungen, mit positiver klinischer Wirkung, eingesetzt.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Orthopaedic Research Laboratory, Faculty of Medicine, University of Calgary, Canada De Haas, W. G., M. A. Lazarovici, D. M. Morrison, 1979: The Effect of Low-Frequency Magnetic Fields on the Healing of the Osteotomized Rabbit Radius Clinical Orthopaedics and Related Research 145, 245-251:<\/p>\n<p><em>Getestet werden soll die Heilwirkung eines magnetischen Wechselfeldes. Zur Anwendung kommen: ein Rechteckimpulsfeld mit 0,1 Hz (250 x 10^ T), ein \u201eabgerundetes\u201c Rechteckfeld mit 1 Hz (250 x 10\u20334 T). ein sinusf\u00f6rmiges Feld mit 4 Hz (150 xlO\u201c4 T). Jeweils eine der beiden gebrochenen Vorderextremit\u00e4ten wird mit Hilfe einer Spule einem derartigen Feld ausgesetzt, w\u00e4hrend das andere Vorderbein keine Spule erh\u00e4lt. Dort kann dennoch ein Feld von 20 x 10^ T nachgewiesen werden, deshalb wird eine Kontrollgruppe gebildet, die unter gleichen Bedingungen, aber ohne jedes Magnetfeld gehalten wird. Die Behandlung betr\u00e4gt 6 Stunden t\u00e4glich, 5 Tage pro Woche in insgesamt 2 Wochen. Dies entspricht insgesamt 60 Stunden. Als Ergebnis zeigt sich im radiologischen und histologischen Test, dass sowohl das direkt behandelte Bein als auch das Bein im Bereich des schwachen, vagabundierenden MFs in der 0,1 \u2013 und 1 -Hz-Gruppe verglichen mit der Kontrollgruppe nach 2 Wochen durchschnittlich etwa doppelt so gut verheilt war. In einem zweiten Experiment wurden die Tiere bis zu 4 Wochen nur mit einem 1-Hz-MF behandelt. Nach 2 Wochen zeigt sich erneut, verglichen mit der Kontrolle im MF ein um das Doppelte besseres Ergebnis, nach 3 Wochen ist erstaunlicherweise kein Unterschied mehr zu erkennen, w\u00e4hrend nach 4 Wochen das MF wieder deutlich eine Heilungsverbesserung zeigt. Die Tatsache, dass sowohl das direkt behandelte Bein als auch das nicht behandelte Bein jedes Tieres gleicherma\u00dfen g\u00fcnstig anspricht, legt einen humoralen MF-Wirkungsfaktor nahe. Die bisherigen Rechts-Links-Versuche sollten daher neu durchdacht werden.<\/em><\/p>\n<p>Laboratorium f. experim. Chirurgie, Schweizerisches Forschungsinstitut, Davos, On-tario Veterinary College, University of Guelph, Canada, Enzler, M. A., C. Waelchli-Suter, S. M. Perren, 1980: Prophylaxe der Pseudarthrose durch magnetische Stimulation? Unfallheilkunde 83, 188-194<\/p>\n<p><em>Die Bassett-Methode der magnetischen Stimulation zur Behandlung von Pseudoarthrosen wird im Tierexperiment (Rechts-Links-Versuche) getestet. Insgesamt 25 Tage wird jeweils ein Vorderlauf von Beagle-Hunden postoperativ dem VIF ausgesetzt, w\u00e4hrend der andere postoperative Vorderlauf als Kontrolle dient. Die stimulierten Knochen sind nach 6 Wochen weder radiologisch noch mechanisch den Kontrollen \u00fcberlegen. Ein zentraler Effekt der Wirkung des MF wird nicht in Erw\u00e4gung gezogen und die Methode bez\u00fcglich des beschriebenen Versuchs als unwirksam bezeichnet.<\/em><\/p>\n<p>Servizio de Recupero e Rieducazione Funzionale Instituti Ospedalieri di Modena, Italien, Fabbri, F., V. Lucchese, 1980: Non-thermal effects of pulsed magnetic fields: an ex-perimental study of 22 laboratory parameters Minerva Ortopaedica No. L 31, N 5, 251-256<\/p>\n<p><em>Bei 15 Patienten mit lokaler Arthrose und Folgeerscheinungen von Frakturen werden 22 Laborparameter getestet, und zwar vor und nach der Behandlung mit pulsierendem MF. In 90 % der F\u00e4lle wird ein R\u00fcckgang der Entz\u00fcndungs-Indizes festgestellt. Die MF-Wirkungen sind verifizierbar, wenn ein Vergleich mit den Wirkungen der Mikrowellen-Thermotherapie vorgenommen wird.<\/em><\/p>\n<p>Abt. f\u00fcr Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Institut f\u00fcr Pathologie im Klinikum Steglitz der Freien Universit\u00e4t Berlin, Faensen, M., R. Rahmanzadeh, F. Hahn, R. Stelding, 1980: Anwendung elektromagnetischer Potentiale nach Kraus-Lechner Therapie der Gegenwart 119, 394-408<\/p>\n<p><em>Nach Resektion eines Tumors bei Osteoidosteom an der Tibia entwickelt sich eine oligotrophe Pseudoarthrose. Im MF mit Spannungs\u00fcbertr\u00e4ger (2 mal 2 Stunden t\u00e4glich) bekommt man schlie\u00dflich die Pseudoarthrose in den Griff, nachdem andere Techniken ohne Wirkung blieben.<\/em><\/p>\n<p><em>Allgemein wird im pulsierenden MF eine deutliche Mehrdurchblutung beobachtet. Dieser Effekt wird auf eine erh\u00f6hte arterioven\u00f6se O2-Differenz im MF zur\u00fcckgef\u00fchrt. Er ist unabh\u00e4ngig von der \u201emineralisierenden Wirkung&#8217;\u201c, die an einen \u00dcbertr\u00e4ger gebunden scheint. Tierexperimentelle Untersuchungen an Schafen (MF t\u00e4glich 12 Std \u00fcber Nacht, max. 33 Tage) zeigen mit Hilfe der Szintigramme und Messungen mit der Gammakamera eine mehrheitlich positive Reaktion auf der behandelten Seite, die allein auf die Wirkung des MF zur\u00fcckgef\u00fchrt wird. Dem \u00dcbertr\u00e4ger wird nur eine geringe Wirkung zugesprochen.<\/em><\/p>\n<p>Laboratorium f\u00fcr Experim. Chirurgie, Schweiz, Forschungsinstitut Davos Gerber, H., J. Cordey, S. M. Perren, 1976: Der Einfluss von Magnetfeldern auf Wachstum und Regeneration in der Organkultur Langenbecks Arch. Cliir. SuppL\u00a0\u00a0 1976, 286-291<\/p>\n<p><em>In der Organkultur embryonaler Rattenfemora wird der Einfluss eines magnetischen Wechselfeldes (30 Gauss. 20 Hz) auf das Wachstum und die Regeneration untersucht. Die sich erw\u00e4rmende Magnetspule bewirkte Temperaturartefakte, das Magnetfeld allein blieb wirkungslos.<\/em><\/p>\n<p>Abt. f\u00fcr Traumatologie und Orthop\u00e4die, Pirokov-Krankenhaus, Odessa, Russland Gerten, J. G., V. V. Serdiuk, 1979: Magnetotherapy in Infected Open Bone Fractures Voenno medicinskij zumal 4, 35-37<\/p>\n<p><em>Die Versuche werden in drei Etappen aufgebaut. Untersucht werden:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em> <\/em><em>der Einfluss von MF auf die Erreger der Wundinfektion (Staphylococcus aureus).<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>die Regenerationsvorg\u00e4nge in Knochen und weichen Geweben bei Tieren und die Antibiotikawirkung.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>in klinischen Konditionen 45 Patienten mit Knochenbr\u00fcchen.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Konstruiert wird ein MF-Generator, der sowohl sinusf\u00f6rmige Wechselfelder als auch Impulsfelder mit Frequenzen von 50-100 Hz erzeugt, ebenso statische Felder; alle Feldst\u00e4rken k\u00f6nnen zwischen 80 und 500 Oe (= 6400 und 40000 A\/m) gew\u00e4hlt werden. Die Behandlungsdauer betr\u00e4gt in allen F\u00e4llen 20 min\/dies.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu 1: Die Mikro Flora wird parallel zu der Wirkung biogener Faktoren und Inhibitoren beobachtet. Der gr\u00f6\u00dfte Effekt zeigt sich bei Verwendung eines Wechselfeldes von 50 Hz bei 120-250 Oe ~ 9600-20000 A\/m. Nach 10 Behandlungen sind die Erreger v\u00f6llig abgestorben. Bei anderen MF ist die Wachstumsdichte wesentlich verringert. Ergebnis: das MF hat antientz\u00fcndliche Wirkung.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu 2: Im MF ist der posttraumatische Abfluss verringert, die Callusbildung sowie die Regeneration der sensiblen Nervengewebe und der Allgemeinzustand verbessert. Das MF erh\u00f6ht im gro\u00dfen Ma\u00df den bakteriziden Effekt von Antibiotika (Penizillin. Streptomyzin u. a.).<\/em><\/p>\n<p><em>Zu 3 Bei Patienten mit Knochenbr\u00fcchen ergibt das MF nach 14-15 Behandlungen einen allg. positiven Effekt, besonders bei vorher therapieresistenten F\u00e4llen. Die Heilung der Bruchstellen im MF erfolgt 1.5 \u2013 bis 2 Mal fr\u00fcher als bei Anwendung klassischer Methoden.<\/em><\/p>\n<p>Zentrales Institut f. Kurortologie und Balneologie, Moskau, Russland, Griqorieva, V. D. P. G. Tsarfis, V. N. Gerasimenko, A. A. Fiveiskaya,\u00a0\u00a0 A. V. Shubina, C. J. Proskurova, L. P. Volkova, 1980: Use of a Low-Frequency Permanent Magnetic Field in Patients with Deforming Osteoarthrosis and Rheumatoid Arthritis,Vopr. kurortoi fizioterapi, 4, 29-35<\/p>\n<p><em>Eine Analyse von klinisch-physiologischen, immunologischen und biochemischen Daten demonstriert den therapeutischen Effekt eines magnetischen Wechselfeldes (260-350 Oe ~ 20800-28000 A\/m) bei deformierender Osteoarthrosis und rheumatischer Arthritis. Bei der H\u00e4lfte der behandelten Patienten bewirkte MF die Reversibilit\u00e4t der destruktiven Prozesse, eine verbesserte immunologische Reaktion, insbesondere eine vergr\u00f6\u00dferte Antik\u00f6rper-Formierung von B-Lymphozyten.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Herder-Klinik, Abt. Handchirurgie und operative Rheumatologie, Bremen Haimovici, N., M. Negoescu, 1980: Beeinflussung der Kallusbildung unter Behandlung mit niederfrequenten gepulsten Magnetfeldern Therapiavoche 30, 4619-4631<\/p>\n<p><em>In einer vergleichenden Untersuchung von 32 beidseitig durchgef\u00fchrten Osteotomien des Metastarsale 1 mit Plattenosteosynthese wird nur jeweils die eine operierte Seite mit einem gepulsten Magnetfeld behandelt. In 56,32 % der F\u00e4lle ist eine deutliche Besserung der Kallusbildung, in 15.60 % nur eine m\u00e4\u00dfige Beschleunigung festzustellen. Die durchschnittliche Heilungszeit der behandelten Osteotomie betr\u00e4gt 16 Wochen, die der nicht behandelten Seite 7.5 Monate.<\/em><\/p>\n<p>Kuzmenko, V. V., Y. D. Katz, 1982: Magnetic Field in the Therapy of Painful Syndromes of the Litnb Stumps, Ortopedija, traumatologija, protz\u2019irovanie 6, 8-12<\/p>\n<p><em>Die Ver\u00f6ffentlichung beschreibt die Analyse der Behandlung von Phantomschmerzen bzw. Schmerzen des Beinstumpfes mit magnetischen Wechselfeldern anhand von 240 Patienten. Die Zeitdauer der Schmerzzust\u00e4nde betr\u00e4gt zwischen 1 und 35 Jahren. Die Schmerz Syndrome werden in Form einer klinischen Klassifikation in 5 Formen mit jeweils 7 Stufen eingeteilt. Zur Therapie wird das Heimger\u00e4t. Polus 1 verwendet. Positive Resultate werden bei 94 % der Patienten aufgezeichnet und von diesen sind 67 % v\u00f6llig wiederhergestellt und ohne Schmerzen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Department of Engineering and Applied Science, Yale University, New Haven, Tuskegee-Institute, Alabama, Department of Physics, USA, Lakes, R. S.,\u00a0\u00a0 S. Saha, 1978: A Non-Contact Electromagnetic Device for the Determination of in Vivo Properties of Bone Med. Instrum. 12, 2, 106-109<\/p>\n<p><em>Aufgrund der piezoelektrischen Eigenschaften von Knochensubstanz wird zusammen mit einem elektrischen Feld auch ein magnetisches Feld bei Biegungsbeanspruchung des Knochens ausgesendet. Dieses magnetische Feld, das bei jeder Bewegung eines Menschen spezifische Form hat, wird mit Hilfe eines Spulensensors und eines Spezialverst\u00e4rkers aufgezeichnet, wobei der Sensor infolge der guten Magnetfeldpermeabilit\u00e4t au\u00dferhalb der Hautoberfl\u00e4che, also nicht-invasiv, platziert ist. Die Anordnung k\u00f6nnte eine wertvolle Hilfe bei der Testung der mechanischen Belastbarkeit von geheilten Frakturen werden.<\/em><\/p>\n<p>Lechner, F., W. Kraus, 1973: Die Beeinflussung\u00a0\u00a0 gest\u00f6rter Frakturheilung durch elektromagnetische Felder. Die Geweberegeneration mit strukturbildenden elektro-und magnetdynamischen Potentialen Hefte f\u00fcr Unfallheilkunde 114, 325-331<\/p>\n<p><em>Hier wird eine einf\u00fchrende \u00dcbersicht \u00fcber das Verfahren der Heilmethode mit Hilfe eines pulsierenden Magnetfeldes mit Strom\u00fcbertr\u00e4gem gegeben. Klinische Demonstrationsbeispiele und physikalische Erkl\u00e4rungen mit physiologischem Bezug versuchen das Bild abzurunden.<\/em><\/p>\n<p>Chirurgische Abteilung des Krankenhauses Garmisch-Partenkirchen Lechner, F., 1974: Beeinflussung der Knochenbildung durch elektromagnetische Potentiale Langenbecks Arch. Chir. 337 (Kongress Bericht) 631-635<\/p>\n<p><em>Die Heilung von schweren, oft therapieresistenten Frakturen im magnetischen Impulsfeld (ca. 30 Oe) mit Strom\u00fcbertr\u00e4gern wird anhand von R\u00f6ntgenkontrollen dargestellt.<\/em><\/p>\n<p>Chirurgische Abteilung Kreiskrankenhaus Garmisch-Partenkirchen Lechner, F., 1974: Die Behandlung von Knochenbruchheilungsst\u00f6rungen mit elektromagnetischen Potentialen Monatsschrift Unfallheilkunde 77, 245-251<\/p>\n<p><em>Heilungsgest\u00f6rte Frakturen werden einem niederfrequenten magnetischen Wechselfeld mit Strom\u00fcbertr\u00e4gerelektroden ausgesetzt. Indikationsgebiete werden diskutiert.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>West Virginia University Medical Center, Morgantown, USA, Martin, R. B., 1979: Comparison of Capacitive and Inductive Bone Stimulation Devices. Analysis of Sinusoidal Electromagnetic Fields Annais of Biomedical Engineering 7, 387-409<\/p>\n<p><em>Sowohl induktive als auch kapazitive elektromagnetische Felder k\u00f6nnen zur nicht invasiven Stimulierung des Knochenwachstums bei Frakturen und Osteotomien genutzt werden. \u00dcber den Wirkungsmechanismus ist weder bei dem einen noch bei dem anderen Feld Typ etwas bekannt. In der Arbeit werden die elektrischen und magnetischen Komponenten jeweils definiert und eine Energieabsch\u00e4tzung vorgenommen, die hinsichtlich einer klinischen Anwendung diskutiert wird.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Moskau, Mikhailova, R. J., Z. A. Komariva, 1982: Magnetotherapie in Mandibulat Fractures Stomatologija 61, 1<\/p>\n<p><em>Anhand des Krankheitsverlaufs von 87 Patienten mit Mandibular Br\u00fccken wird die Wirkung von PMF aufgezeigt. Die klinischen Ergebnisse der Behandlungsmethode beweisen einen objektiven Erfolg. Die Methode wird f\u00fcr den allgemeinen praktisch-medizinischen Gebrauch empfohlen.<\/em><\/p>\n<p>Russland \u2013 Institut f\u00fcr medizinische Instrumente und Ausr\u00fcstung Mitbreit, M. I., G. M. Dormidontow, N. P. Medwetowski, A. G. Saventschko, 1977: Verwendung des Apparates Polus 1 in der komplexen Therapie der Osteochondrose der Wirbels\u00e4ule und der Gonarthrose Novosti Medicinskoj Techniki 3, 69-71<\/p>\n<p><em>Das Ger\u00e4t Polus 1 (sinus 50 Hz, 100 mT) wird zur-Behandlung der Wirbels\u00e4ulen -Osteochondrosis und Arthrosis deformans eingesetzt. F\u00fcr die Behandlung der Osteochondrosis des Thorax sowie der lumbaien Bereiche werden besonders angepasste Induktoren entwickelt, ebenso f\u00fcr die cervicalen Krankheitsbezirke. Alle Induktoren werden im Abstand von 5-7 cm entlang der gesamten Wirbels\u00e4ule angebracht. Die Behandlung besteht aus 15-30 Prozeduren, jede 10-20 Minuten lang.<\/em><\/p>\n<p><em>Positive Behandlungserfolge werden bei 171 Patienten von insgesamt 201 F\u00e4llen festgestellt. Schmerzsyndrome sind reduziert, die Mobilit\u00e4t und die Heilung unterst\u00fctzende physiologische Funktionen sind verbessert. Die postoperative Patientenrehabilitation ist schneller. Medikamente brauchten nicht gegeben werden.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Medizinisches Institut, Moskau, Russland, Mitbreit, I. M., G. I. Lavrishcheva, V. A. Dirin, 1981: Changes in Peripheral Circu-lation ofthe Extremities during Reparative Regeneration of the Bone under the Effect of Low-Frequency Magnetic Fields Voprosy kurorlologii;\u00dfzioterapie; lecebnoj; fiziceskoj kultury 4, 25-28<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>In Experimenten mit 125 Kaninchen wird mit Hilfe von Lichtmikroskopie und Videoplanimetrie. Polarographie und klinischer Strahlungsmakierung festgestellt, dass ein niederfrequent wechselndes Magnetfeld die Vaskularisierung in einer Frakturregion intensiviert.<\/em><\/p>\n<p><em>Dadurch wird die Knochenregeneration in einer kurzen Periode erreicht. In klinischen Beobachtungen an 103 Patienten mit Frakturen der distalen Epimetaphyse wird unter MF-Einfluss ebenfalls ein beschleunigter Heilungsprozess dargestellt.<\/em><\/p>\n<p>Orthop\u00e4disches Department, Akademisch Ziekenhuis Pellenberg, Kath. Univ. Leuven, Belgien, Mulier, J. C, F. Spaas, 1980: Out-Pa\u00fcent Trealment of Surgically Resistent Non unions by Induced Pulsing Current \u2013 Clinical Results Archives of Orthopaedic and Traumatic Surgery 97, 293-297<\/p>\n<p><em>Mit Hilfe einer Helmholtzspulenanordunug (Basett-Systeni) werden 19 F\u00e4lle von therapieresistenten Knochendefekten behandelt. Das wirksame MF ist niederfrequent pulsierend mit lediglich 200 uT Induktionsst\u00e4rke. Die Patienten benutzen das Feld auch nachts, insgesamt 12-16 Stunden t\u00e4glich. 1 1 Frakturen zeigen eindeutige Besserung. Das System wird auch deshalb favorisiert, da es \u00e4u\u00dferst kosteng\u00fcnstig wirkt.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Lehrstuhl f\u00fcr Traumatologie und Orthop\u00e4die, Lehrstuhl f\u00fcr operative Chirurgie und topographische Anatomie, Medizinisches Institut, Videpsk, Russland iNikolskij, M. A., A. M. Demetski, 1980: Permanent Magnetic Field of Elastic Magnets in the Complex Therapv of Patients in Operative Interventions on the Spine Ortlwpedija, travmatologija i prote-jrovanie 4, 22-25<\/p>\n<p><em>Berichtet wird \u00fcber die Anwendung statischer MF mit 350-500 Oe St\u00e4rke ~ 28000-40000 A\/m nach Wirbels\u00e4ulenoperationen. Der Therapieverlauf besteht aus 10 bis 20 MF-Sitzungen von 30-40 Minuten t\u00e4glich. Als Ergebnis von Versuchen mit 70 Patienten und vielen Tierexperimenten wird festgestellt, dass Magnetfelder einen g\u00fcnstigen Einfluss auf den Verlauf postoperativer Perioden aus\u00fcben, indem sie antientz\u00fcndliche, analgetische spasmolytische Effekte erkennen lassen sowie posttraumatische \u00d6deme verringern und Blutkoagulation-Funktionen normalisieren.<\/em><\/p>\n<p>N\u00f6h, E. (Ed) \u2013 Sammelband Knochenneubildung im Strom \u2013 und Magnetfeld Med. Orthop\u00e4d. Technik 98, 2, 8-1 Seiten 1978:<\/p>\n<p><em>In allen Beitr\u00e4gen wird \u00fcber die durchweg positive Beeinflussung von Str\u00f6men und Magnetfeldern unterschiedlicher Frequenz, Amplitude und unterschiedlichen Verlaufs auf die Regeneration defekter Knochengewebe berichtet. Hinsichtlich der Magnetfelder sind folgende Berichte abgedruckt:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em> f. med. Physik. M\u00fcnchen, Kraus, W.: \u201eTherapie des Knochens und des Knorpels mit schwacher langsam schwingender elektromagnetischer Energie\u201c\u201a<\/em><\/li>\n<li><em>Chirurgische Abteilung, Kreiskrankenhaus Garmisch-Partenkirchen, Lechner, F., \u00c4schert, R.: \u201eGrundlagen und Klinik der elektro-dynamischen Feldtherapie bei Knochenheilungsst\u00f6rungen\u201c<\/em><\/li>\n<li><em>Orthop\u00e4dische Klinik K\u00f6nig-Ludwig-Haus der Julius-Maximilians Universit\u00e4t, W\u00fcrzburg, Stuhler, Th.: \u201eNiederfrequent elektromagnetische Knochenstimulalion. Probleme der Interpretation, Gegenw\u00e4rtiger Standort\u201c<\/em><\/li>\n<li><em>Krebskrankenhaus, Wolfratshausen, B\u00e4r. G.: \u201eErste Erfahrungen \u00fcber zementfreie Implantation von Gelenktotalendoprothesen unter Verwendung von Magnetbehandlung System Kraus\u201c<\/em><\/li>\n<li><em>Handchirurgische Abteilung der Chirurg. Universit\u00e4tsklinik M\u00fcnchen, Wilhelm. K.: \u201eDie Ergebnisse der Behandlung der Navicularc-Pseudarthrose mit magnetischen und elektrischen Potentialen\u201c<\/em><\/li>\n<li><em>Chirurgische Klinik. M\u00fcnchen. T\u00e4ger, K. H.: ., Zur Ausheilung von Knochendefekten unter der Therapie mit der elektromagnetischen Feldspule\u201c<\/em><\/li>\n<li><em>Orthop\u00e4d. Praxis. Schr\u00f6ter. M: \u201eDie konservative Behandlung von 240 Patienten mit dem Magnetfeld\u201c<\/em><\/li>\n<li><em>Orthopaedic Research Laboratories, Columbia University of Physicians and Surgicns and the New York Orthopaedic Hospital N.Y., Basset, C. A. L., A. A. Pills. R. J. Pawluk: .:Ein nicht operatives Heilverfahren klinisch resistenter Pseudarthrosen und Knochenspalten durch pulsierende elektro-magnetische Felder\u201c\u201a<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00dcbersicht \u00fcber eine Umfrage bei \u00c4rzten, die die Magnetfeldtherapie betreiben. Folgende Indikationen w\u00fcrden \u00fcberwiegend positiv bewertet:<\/p>\n<ul>\n<li><em>degenerative Erkrankungen des St\u00fctz- und Bewegungsapparates<\/em><\/li>\n<li><em>Dystorsionen und Kontusionen<\/em><\/li>\n<li><em>HWS-S\\Tidrom<\/em><\/li>\n<li><em>Osteoporose und Bechterew<\/em><\/li>\n<li><em>Behandlung von Frakturen<\/em><\/li>\n<li><em>Chronische Polyarthritis prim. Coxarthrosen.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Laboratoire d\u2019Anatomie et d\u2019Embryologie Humaines, Centre Interdisciplinaire de Biomecanique Osseuse, Service de Chirurgie Osseuse, Hopital Erasme, Cliniques Universitaires de Bruxelles, Rooze, M., M. Hinsenkamp, 1979: Effect de la Stimulation electromagnetique sur l\u2019osteogenese. Note prelliminaire Acta Orthopaedica Belgica 45, 5, 587-594<\/p>\n<p><em>Die Hinterextremit\u00e4ten von Embryos und neugeborenen M\u00e4usen werden in einer N\u00e4hrl\u00f6sung untersucht. Eine Gruppe wird durch ein elektromagnetisches Feld (Impulspaketfolgefrequenz 15 Hz) stimuliert, die kontralateralen Beine dienen zur Kontrolle. In der stimulierten Gruppe ist zu beobachten:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>eine verst\u00e4rkte Rindendicke,<\/em><\/li>\n<li><em>eine Schw\u00e4chung der Keimschicht der Chondrozyten,<\/em><\/li>\n<li><em>eine bessere Ausrichtung der longitudinalen S\u00e4ulen,<\/em><\/li>\n<li><em>eine verschiedene F\u00e4rbungsaffinit\u00e4t der Knorpelmatrix.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Fortbildungsinstitut f. Traumatologie, Orthop\u00e4die und Milit\u00e4rchirurgie, Med. Fakult\u00e4t, Ischewsk, Russland, Savelev, V. N. , M. F. Muravev, V. G. Ivanov, N. G. Zvorigina, 1980: Effect of Constant Magnetic Fielet on the Postoperative Period Course and Consolidation of Ununited Fractures and Pseudarthroses ofthe Long Tubular Bones Orthopedija, traumatologija iprotezirovanie 8, 5-7<\/p>\n<p><em>Bei 209 Patienten (19-62 Jahre alt) mit verschiedenen Frakturen und Pseudarthrosen wird ein DC-MF von 0-500 Oe (0-40000 A\/m) mit homogenem Feld, Feldlinien parallel zu langer Achse des Organs, angewendet (20 Behandlungen je 15 Minuten). Die Untersuchungen sind serologischer, rheographischer und biochemischer Art. Ergebnisse: Im MF wachsen innerhalb von 14 Tagen die Glykoproteine stark an, bei Kontrollen ohne MF nach 4 Wochen; erst in den darauffolgenden 2 Monaten gehen die Werte auf den Normallevel zur\u00fcck. Die Mineralstoffe K, P, Na, Ca, Fe sind nach 14 Tagen im MF erniedrigt. Insgesamt sind entz\u00fcndliche Prozesse im MF r\u00fcckg\u00e4ngig und die Callusbildung ist stimuliert. Im MF wird eine gute Heilung in 88 % der F\u00e4lle (ohne MF 65 %), in 8,3 % zufriedenstellend (ohne MF 27 %), in 3.7 % nicht zufriedenstellend (ohne MF 8 %) festgestellt.<\/em><\/p>\n<p>Abteilung f\u00fcr Unfallchirurgie, Institut f\u00fcr Biomathematik und Informatik, Universit\u00e4tsklinikum der Gesamthochschule Essen und Abteilung f\u00fcr Unfallchirurgie Rudolf-Virchow-Krankenhaus, Berlin, Schmit-Neuerburg, K. P., K. M. St\u00fcrmer, H. Kehr, D. Ullrich, H. Hirche, 1980: Die Wirksamkeit elektromagnetisch induzierten\u00a0\u00a0 Wechselstroms auf die Einheilung autologer Spongiosatransplantate bei atrophen Schaftpseudarthrosen Unfallheilkunde 83, 195-201<\/p>\n<p><em>Wie bereits in fr\u00fcheren Untersuchungen stellen die Autoren erneut fest, dass ein pulsierendes Magnetfeld allein (5 Hz, 38 Hz, 14 Stunden t\u00e4glich) nicht in der Lage ist. verst\u00e4rkten Knochenumbau und vermehrte periostale Knochenneubildung zu erm\u00f6glichen. Erst mit Hilfe implantierter Sekund\u00e4rspule in Verbindung mit stabiler Osteosvnthese und Spongio-plastik wird Einheilung und lamell\u00e4rer Umbau der Spongiosa beschleunigt. Die Knochenneubildung \u00fcbertrifft die Kontrollseite um 17 %. Ein zentralnerv\u00f6ser bzw. humoraler Effekt der MF-Wirkung, der eine Kontrolle am Individuum ausschlie\u00dft, wird nicht erwogen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Hospital Beaujon; Hospital Cochin; Institut Calot; Hospital Saint-Louis Sedel, L., P. Christel u.a., 1982: Results of Non-Unions Treatment bv Pulsed Electro-magnetic Field Stimulation, Acta Orthopaedica Scandinavica, SuppL 196, 53, 81, 91<\/p>\n<p><em>In einem niederfrequenten pulsierenden Magnetfeld mit durchschnittlich 2 Gauss Induktion werden 39 F\u00e4lle schlecht heilender Br\u00fcche behandelt. Das Alter der Patienten liegt zwischen 7 und 81 Jahren. Die Typen der F\u00e4lle sind 17 atrophide, 5 hypertrophide, 4 congeni-tale. 13 infekti\u00f6se. Die Zeit zwischen initialem Trauma und Behandlung betr\u00e4gt zwischen 2 Monaten und 14 Jahren Resultate der Magnetfeldbehandlung sind an 37 Patienten erhoben worden. Dabei sind 31 vollst\u00e4ndig geheilt, 6 F\u00e4lle zeigen keinen Behandlungserfolg. Die Applikation erfolgt 12 bis 14 Stunden am Tag max. 2 Monate lang.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Orthopaedic Department, The Royal Hallamshire Hospital, Sheffield, England Sharrard, W. J. W., M. L. Sutcliffe, M. J. Robson, A. G. Maceachern, 1982: The Treatment of Fibrous Non-Unions of Fractures by Pulsing Electromagnetic Stimulation, The Journal ofbone and Joint surgery 64-B, 2, 189-193<\/p>\n<p><em>53 schlecht heilende Br\u00fcche, die im Durchschnitt seit 28\u2033Monaten bestehen, werden einem PMF (Methode Bassett) ausgesetzt. Eine Heilung wird in 38 F\u00e4llen (72 %) bei einer durchschnittlichen Behandlungszeit von 6 Monaten erreicht. Der Heilungserfolg ist noch h\u00f6her (86.7 %), wenn nur therapieresistente Tibralfrakturen behandelt werden. Fr\u00fchere oder aktive Sepsis oder eingearbeitete Platten und N\u00e4gel haben keinen Einfluss auf den Erfolg. Das gleiche gilt f\u00fcr das Alter und die Dauer des Bruches.<\/em><\/p>\n<p>Lehrstuhl f\u00fcr Traumatologie, Orthop\u00e4die und Milit\u00e4rische Chirurgie des 1. Med. Instituts Sidschinov-Inst., Moskau, Russland, Silin, L. L., S. V. Brovkin, I. L. Gorfinkel, 1979: Alternating Low-Frequency Magnetic Field in the Treatment of Arthrosis Deformans of the Knee Joints Voprosy kurortologii, \u00dfzioterapii i lecebnoj\u00dfziceskoj kultury 2, 41-43<\/p>\n<p><em>Das MF wird in 64 Krankenf\u00e4llen von Arthrosis verwendet, bei denen andere Physiotherapien entweder contraindiziert waren oder ineffektiv. In das Solenoid Polus 1 (50 Hz, 200 Oe ~ 16000 A\/m) wird das betroffene Gelenk eingebracht und 16-15 Minuten im Zyklus von 10 Behandlungen an 10 aufeinanderfolgenden Tagen dem MF ausgesetzt. Nach jeder 10-t\u00e4gigen Kur folgen eine 5t\u00e4gige Unterbrechung und dann ein erneuter Zyklus. Die Kranken werden auf 2 Gruppen verteilt:<\/em><\/p>\n<p><em>1, Gruppe: 33 Kranke ausschlie\u00dflich mit MF-Therapie behandelt. 2. Gruppe: 31 Kranke au\u00dfer MF-Bchandlung Einspritzen von 25 mg Hydrocortison ins Gelenk Jeweils vor der 1. Behandlung und nach der 7. Behandlung mit MF. Als Kontrollgruppe dienten 40 Kranke, die nur Hydrocortison erhielten. Die Ergebnisse geben folgendes Bild: Bei einem Teil der Patienten der I. Gruppe wird ein leichtes Ansteigen der Symptome und der Schmerzen nach zwei Behandlungen verzeichnet (reaktive Phase). Die Mehrheit der Patienten lie\u00df im 1. Zyklus keine Ver\u00e4nderungen des Krankheitsbildes erkennen. Im 2. Zyklus dagegen treten deutlich eine Verringerung der entz\u00fcndlichen Erscheinungen im Gelenk und eine Verringerung der n\u00e4chtlichen Schmerzen ein. Der Allgemeinzustand der Kranken verbesserte sich bereits nach dem 1. Behandlungszyklus. Chronische Schlafst\u00f6rungen verringerten sich w\u00e4hrend der 2. Therapiewoche und normaler Schlaf tritt gegen Ende des 2. Zyklus in der Mehrheit der F\u00e4lle ein.<\/em><\/p>\n<p><em>In der 2. Gruppe ergibt die MF-Behandlung bereits nach 2-3 Applikationen f\u00fcr 25 Patienten eine vollst\u00e4ndige Heilung, bei 4 Patienten eine wesentliche Besserung und bei 2 Patienten mit ausgepr\u00e4gter intraarticul\u00e4rer Exsudation ist kein antientz\u00fcndlicher Effekt erreichbar.<\/em><\/p>\n<p><em>Nach Beendigung der Therapie sind bei 4 Patienten leichte Schmerzen zur\u00fcckgeblieben. Bei 18 in der 1.Gruppe und 25 in der 2. Gruppe ist die Heilung perfekt, wobei 1-3 Monate nach Therapieschlu\u00df noch endg\u00fcltige Verbesserungen auftreten. Die Dosen von Hydrocortison in der 2. Gruppe sind gegen\u00fcber der Kontrolle 2 bis 3mal kleiner gehalten worden. Dennoch sind in der 2. Gruppe die Heilungen \u00fcberragend, w\u00e4hrend in der Kontrollgruppe (75 mg Hydrocortison) gr\u00f6\u00dftenteils erfolglos behandelt wird. Die Autoren vermuten, dass im MF eine vergr\u00f6\u00dferte Absorption von Hydrocortison ins Gewebe stattfindet. Bei 9 Patienten mit multipler Sklerose haben die Schmerzen nach MF-Therapie auch in anderen Gelenken nachgelassen. Die Beweglichkeit ist verbessert. Weitere Observationen von 43 Kranken w\u00e4hrend 6 Monaten bis 2 Jahren nach der MF-Therapie zeigen, dass die Heilung bei 24 Patienten stabilisiert ist, bei 19 Patienten periodische R\u00fcckfalle auftreten, bei 5 Patienten keine Besserung auftritt.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<ol>\n<li>M. Sechenov-Institute f\u00fcr Medizin, Moskau, Russland, Silin, L. L., S. V. Brovkin, J. L. Gorfinkel, E. V. Vinogradov, 1979: Niederfrequente magnetische Wechelfelder heilen Arthrose deformans in Gelenken Voprosy kurortologii 2, 41-43<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>64 Patienten mit Kniegelenkarthrosen werden t\u00e4glich 10-15 Minuten in Zyklen von 10 Tagen Behandlung und 5 Tagen Aussetzung magnetischen 50-Hz Feldern bei 200 Oe ausgesetzt. Patienten mit ausgepr\u00e4gten sekund\u00e4ren Entz\u00fcndungsprozessen erhielten eine Kombinationstherapie mit Hydrocortison-Injektionen. Die Kontrollgruppe erhielt kein Magnetfeld, daf\u00fcr konventionelle physikalische Therapieverfahren einschlie\u00dflich Cortison. Nach beendeter Behandlung sind bei 25 der 31 Patienten der Gruppe mit Magnetfeldbehandlung die Entz\u00fcndungserscheinungen vollst\u00e4ndig zur\u00fcckgegangen, bei 4 Patienten ist eine erhebliche Verbesserung eingetreten, bei 2 Patienten zeigt sich kein Erfolg.<\/em><\/p>\n<p>Abteilung Unfallchirurgie, Universit\u00e4tsklinikum Essen, St\u00fcrmer, K. M., H. Kehr, K. P. Schmit-Neuerburg, K. Seidel, 1978: Knochenheilung im elektromagnetischen Wechselfeld? Rechts-Links-Versuch an infizierte Pseudoarthrosen, Langenbecks Archiv f\u00fcr Chirurgie; 347, I, 709-710<\/p>\n<p><em>Atrophie. Infizierte Defektpseudarthrosen beider Ulnae von 21 Beagles werden im Rechts-Links-Versuch mit magnetischen Wechselfeldern in Verbindung mit Strom\u00fcbertr\u00e4gern behandelt (System Kraus). Ausgewertet werden R\u00f6ntgenbilder, Mikroangiographien, polychrome Sequenzmarkierung, gef\u00e4rbte Schnitte und Polarisation. Auf der behandelten Seite ergab sich bei einer Gruppe lediglich vermehrte pcriostalc Reaktion, bei einer zweiten Gruppe mit Spongiosaplastik dagegen vermehrte Knochenneubildung und besserer Durchbau der Pseudoarthrosen.<\/em><\/p>\n<p>Senior Resistra, Royal Hallamshire Hospital, Sheffield, Clinical and Technical Research Associates, London, Sutcliffe, M. L., u.a., 1982: The Treatment of Congenital Pseudarthrosis ofthe Tibia with Pulsing Electromagnetic Fields Clinical orthopedics 166, 45-57<\/p>\n<p><em>Berichtet wird \u00fcber 37 F\u00e4lle von Congenitaler Pseudarthrose der Tibia, die mit pulsierenden Magnetfeldern entweder ausschlie\u00dflich oder in Kombination mit operativen Praktiken behandelt werden. Bei 70.2 % (= 26 F\u00e4lle) ist die Behandlung erfolgreich. Von 28 Patienten mit 30 Frakturen, die ausschlie\u00dflich mit dem Magnetfeld behandelt werden, gelangen 50 % zur Heilung.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Lehrstuhl f\u00fcr milit\u00e4rische Traumatologie und Orthop\u00e4die der milit\u00e4risch-medizinischen-Kirov-Akademie, Russland, Tkachenko, S. S., V. V. Rulski, 1975: Basis for an Experience in the use of Electromagnetic Stimulation in Surgical Treatment of Fractures and Pseudarthroses Orthopedija, travmatologija i protezirovanie 1, 1-6<\/p>\n<p><em>Der positive Effekt von magnetischen, statischen, gepulsten und niederfrequenten Wechselfeldern wird anhand der Knochenconsolidation bei 314 Kaninchen und 102 Hunden erprobt. Au\u00dferdem wird Erfolg bei Menschen mit Frakturen und Pseudarthrose verzeichnet.<\/em><\/p>\n<p>Physiotherapeutische Abt. des E. Krankenhauses Perm, Russland, Tiuriaeva, A. A., 1967: The Use of an Alternating Magnetic Field in the Treatment of Trophic Ulcers ofthe Lower Limbs and Infected Woundes Voprosy kurortolog\u00fc, \u00dfzioterapii i lecebnoi\u00dfzioceskoj kultury 32, 48-50<\/p>\n<p><em>Die Heilung im Magnetfeld von Wunden und Geschw\u00fcren des Beines wird auf eine Verbesserung des regenerativen Prozesses zur\u00fcckgef\u00fchrt. Bei gro\u00dfen Wunden dient das Magnetfeld als Vorbehandlung f\u00fcr Operationen, wobei die analgesierende Wirkung im Vordergrund steht.<\/em><\/p>\n<p>Krankenhaus Nr. 2 Perm, Lehrstuhl f\u00fcr Experimental-Physik, Univ. Perm Tiuriaeva, A. A., V. M. Ponizovsky, G. L. Akimov, 1977: Alternating Magnetic Field Effect upon Healing of Ulcers ofthe Lower Extremities Vestnik chirurgii imeni 119, 8, 84-85<\/p>\n<p><em>302 Patienten mit Ulcus cruris werden t\u00e4glich einem lokal applizierten MF mit 50 Hz Frequenz und meistens mit 400 Oe St\u00e4rke (32000 A m) ausgesetzt. Gleichzeitig wird eine Heilemulsion auf die Wunde gestrichen. Eine vollst\u00e4ndige Heilung kann nach kurzer Zeit bei 57 Patienten beobachtet werden, wobei der Ulcus varicosus (fehlerhafte Blutzirkulation) besonders gute Heilerfolge zeigt. Weitere 42 Patienten werden in den folgenden 1-7 Jahren vollst\u00e4ndig geheilt. Bei 9 Personen rezidivierte das Ulcus. Als Besonderheit vermerken die Autoren eine Normalisierung des arteriellen Blutdruckes und Pulses.<\/em><\/p>\n<p>Department of Electrical and Electronic Engineering. University of Wales, Singleton and Morriston Hospitals, Swansea, Wales, Gro\u00dfbritannien, Watson, J., E. M. Downes, 1979: Clinical Aspects of the Stimulation of Bone Healing Using Electrical Phenomena, Medical and Biological Engineering and Computing 17, 161-169<\/p>\n<p><em>Acht Patienten, die z.T. mehrere Jahre unter nicht heilenden Frakturen litten, werden in einer Pilotstudie wenigstens vier Wochen lang t\u00e4glich mit ca. 22 Stunden einem pulsierenden Magnetfeld ausgesetzt. In sechs F\u00e4llen kann eine klinisch und radiologisch befriedigende Heilung festgestellt werden. Es werden weitere Therapietechniken mit Hilfe elektri-scher Stimulation erl\u00e4utert.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Unfallchirurgische Klinik des Allgemeinen Krankenhauses Bamberg Wiendl, H. J., M. Strigl, 1978: Klinische Erfahrungen zur erg\u00e4nzenden Behandlung von Pseudarthrosen mit elektromagnetischen Potentialen Fortschr. MecL 96, 5, 231-236<\/p>\n<p><em>Pseudoarthrosen von Extremit\u00e4tenfrakturen. Osteotomien und eine frische Unterschenkelfraktur werden zus\u00e4tzlich zur Osteos\\nthese mit Hilfe eines niederfrequenten Magnetfeldes und Strom\u00fcbertr\u00e4gem (System Kraus\/Lechner) behandelt. Mit Ausnahme eines Mi\u00dferfolges tritt in allen F\u00e4llen eine raschere und vollst\u00e4ndige kn\u00f6cherne \u00dcberbr\u00fcckung ein. Besonders in problematischen F\u00e4llen wie Schenkelhals-Pseudarthrosen oder Tibia-Defektpseudarthrosen erwies sich die Methode als erfolgreich.<\/em><\/p>\n<p>Yumashev, G. S., L. L. Silin, E. V. Vinogradov, L. L. Gorfinkel, Y. V. Berlin, L. J. Ginsburg, 1978: Magnetotherapy ofthe Gonarthrosis Ortopedija, Travmatologija iprotezirovanie 10, 35-37<\/p>\n<p><em>50 Patienten mit Osteoarthrosis am Knie werden lokal mit einem magnetischen Wechselfeld (150-200 Oe, 50 Hz) behandelt. Ein antiinflammatorischer, analgetischer und vaso-dilatorischer Effekt stellt sich ein. Parallel mit dem R\u00fcckgang des klinischen Befundes der Osteoarthrose wird eine Besserung des Allgemeinbefindens der Patienten und eine Normalisierung des Schlafes verzeichnet.<\/em><\/p>\n<p><strong>Knochen, Osteoporose<\/strong><\/p>\n<p>Tabrah F; Hoffmeier M, USA 1990, Journal of Bone and Mineral Research, 5(5), S. 437-442<\/p>\n<p><em>Auswirkung eines 72 Hz-PEMF (Pulsating Electromagnetic Field) auf die Knochenst\u00e4rke von Frauen mit Osteoporose. Bei 20 Personen wird eine Behandlung des Vorderarmknochens 10 Stunden t\u00e4glich \u00fcber 12 Wochen angewandt. Die Knochendichte wird vor, w\u00e4hrend und nach der Behandlungszeit mit dem \u201eNorland-Cameron bone mineral analyzer\u201c bestimmt. Das Mineralaufkommen der Knochen wird im Umkreis der Fl\u00e4che der Magnetfeldbehandlung mit \u201eSingle Photon Densitometry\u201c gemessen. Es nimmt w\u00e4hrend der Therapie zu und in den anschlie\u00dfenden 36 Wochen wieder ab. Es wird von einem allgemeinen Feldeffekt f\u00fcr den gesamten K\u00f6rper gesprochen und eine klinische Anwendung zur Vor-beugung und Behandlung der Osteoporose empfohlen.<\/em><\/p>\n<p>Simko P.; Brix M.; Latal J., 1990, Electrical and electromagnetic Stimulation of bone healing, Bratislavske lekarske listy 91(1), S. 62-65<\/p>\n<p><em>Die Wirkung der elektrischen Str\u00f6me und elektromagnetischen Felder auf die Knochenheilung wird dargestellt. Die Erkenntnisse zeigen, dass Elektronegativit\u00e4t, osteoblastische Aktivit\u00e4t und Knochenbildung in eine Gruppe fallen, wahrend Elektropositivit\u00e4t, Osteoclasia und Resorption eine Gegengruppe bilden. Die Stimulation im Knochengewebe wird durch chirurgisch implantierte Elektroden oder Strominduktion aufgebaut. Das Ergebnis der beschleunigten Knochenheilung \u00fcberzeugt nicht vollst\u00e4ndig. Jedoch hat sich der nutzbringende Einfluss der Elektromagnetotherapie auf die Heilung von weichem Gewebe best\u00e4tigt und ist auf seine \u00f6demaufl\u00f6sende, analgetische und entz\u00fcndungshemmende Wirkung zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Andrew C, Bassett L., 1989, Fundamental and practical aspects of therapeutic uses of pulsed electromagnetic\u00dfelds (PEMF), Critical Reviews in Biomedical Engineering, 17(5), S.451-529<\/p>\n<p><em>Die n\u00fctzlichen therapeutischen Wirkungen von low-energy Wechsel-Magnetfeldern. (PEMF), sind seit 1973 mit wachsender H\u00e4ufigkeit dokumentiert worden. Anf\u00e4nglich wurde diese Form athennischer Energie haupts\u00e4chlich als Rettung f\u00fcr Patienten mit Nonunions eingesetzt. Viele dieser Personen waren Kandidaten f\u00fcr eine Amputation. Deren klar belegte Therapie-Resistenz gegen die \u00fcblichen Formen chirurgischer Behandlung. Knochentransplantation eingeschlossen, dient als vern\u00fcnftiger Indikator bei der Beurteilung der Wirksamkeit der therapeutischen Magnetfeld-Methode, insbesondere dann, wenn PEMF die alleinige Behandlung des Patienten darstellt. Die biologische Wirksamkeit best\u00e4tigt sich in einer zunehmenden Knochenheilung und wird durch verschiedene Doppelblind-Studien und prospektive Studien unter klinischen Verh\u00e4ltnissen kontrolliert. Au\u00dferdem ergeben sich Erfolge in Doppelblindstudien auch bei anderen klinischen Erkrankungen. Diese Daten, gekoppelt mit gutkontrollierten Laborergebnissen und die Erstellung adaequater Wirkungsmechanismen, haben PEMF bereits als Therapie mit der Chirurgie gleichgestellt, jedoch mit bedeutend geringerem Risiko und Aufwand.<\/em><\/p>\n<p>Weil, U.H., 1988, Elektrostimulation und Magnetfeldtherapie bei Knochenbr\u00fcchen, Deutsches \u00c4rtzeblatt 85(8), S. 291-294<\/p>\n<p><em>Allen elektrischen Behandlungsmethoden der Knochenregeneration wird immer wieder vorgeworfen, dass keine Doppel-Blind-Untersuchungen vorliegen, das gilt besonders f\u00fcr die Magnetfeldbehandlung. A.T. Barker, R.A. Dixon, W.J.W. Sharrard und M.L. Sutcliffe haben im Mai 1984 eine derartige Doppel-Blind-Untersuchung ver\u00f6ffentlicht. Urspr\u00fcnglich waren Sharrard und Sutcliffe durchaus Verfechter der Magnetfeldtherapie, aber die Autoren kommen zu dem Schlu\u00df, dass eine konservative Behandlung von nicht geheilten Br\u00fcchen ebenfalls gute Erfolge bringe und dass nur eine m\u00f6glichst gro\u00dfe Ruhigstellung die Heilung durch Magnetfeldtherapie g\u00fcnstig beeinflusse. Auch der verbreiteten Aussage, dass die Elektrostimulation, selbst wenn sie erfolglos sei, keinen Schaden hervorrufen k\u00f6nne, wird widersprochen. R.O. Becker, einer der fr\u00fcheren Mitarbeiter Bassetts, warnte schon 1979 vor der M\u00f6glichkeit von Langzeitsch\u00e4den, da die bei der Behandlung \u00fcblicherweise verwendeten Stromst\u00e4rken nicht physiologisch seien.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Sharrad W.J.W., 1990, A double-blind trial of pulsed electromagnetic fields for delayed union of tibial fractures, British Editorial Society of Bone and Joint Surgery, 72-B(3), S.347-355<\/p>\n<p><em>Bei 45 Schienbeinschaftbr\u00fcchen, alle auf die \u00fcbliche Weise mit Gipsverband behandelt, wird f\u00fcr mehr als 16 aber weniger als 32 Wochen eine Doppel-Blind-Multi-Center Studie durchgef\u00fchrt. Die Frakturen wurden auf ihre Anf\u00e4lligkeit zu verz\u00f6gerter Knochenbruchheilung mittels Messung der Zeil-Verlagerung. Knochenfestigkeit oder Splitterung getestet. Auch die Heilung geringer oder starker Verletzungen an Haut und weichen Gewebeteilen werden cinbezogen. Die Behandlung wird bei insgesamt 20 Patienten f\u00fcr die Dauer von 12 Wochen durchgef\u00fchrt. Gleichzeitig werden Scheinbehandlungen als Kontrolleinheiten bei 25 Patienten gemacht. Die neutrale Beurteilung des Behandlungserfolges wird durch R\u00f6nt-genaufnahmen von einem R\u00f6ntgenologen und einem orthop\u00e4dischen Chirurgen vorgenommen. In statistischen Analysen wurden die behandelten Gruppen verglichen, wobei der Faktor Alter keine Ber\u00fccksichtigung findet, da er, laut These, nicht das Ergebnis beein-tr\u00e4chtigt, d.h. die Einwirkung der Behandlung ist f\u00fcr jede Altersgruppe gleicherma\u00dfen. Nach Feststellung des R\u00f6ntgenologen zeigen sich bei der Verum-Gruppe bei 5 Frakturen Fortschritte und in 10 F\u00e4llen keine Fortschritte. In der Kontrollgruppe ist bei einer Fraktur ein Fortschritt erkennbar und keine Fortschritte in 23 F\u00e4llen. Die Resultate fallen also sehr g\u00fcnstig zugunsten der Verum-Gruppc aus (p = 0.002). Nach Feststellung des orthop\u00e4dischen Chirurgen zeigen sich bei der Verum-Gruppe nur bei 1 1 Frakturen noch eine verz\u00f6gerte Knochenheilung, w\u00e4hrend die Kontrollgruppe bei 22 Frakturen noch eine verz\u00f6gerte Knochenheilung aufweist (p = 0.002). Auch diese Resultate fallen also zugunsten der Verum-Gruppe aus. Fazit: Pulsierende magnetische Felder unterst\u00fctzen die Heilung von Schienbeinfrakturen mit verz\u00f6gerter Heilung.<\/em><\/p>\n<p>Jalm T.L., 1968, A possible mechanismfor the effect of electrical potentials on apatite formation in bone, Clinical Orthopaedics and Related Research 56, S.261-270<\/p>\n<p><em>1.) Ein elektrisches Potential, an einen Knochen angelegt, wirkt auf die organische Matrix und die Apatit Komponente als amphoterisches Ionen-Austausch-System.<\/em><\/p>\n<p><em>2.) Die Anwendung eines kontinuierlichen Potentials sollte eine z.B. Akkumulation von Caicium- und Phosphat-Ionen an der Kathode und von Natrium-und Chlorid-Ionen an der Anode bewirken. Die resultierende Verteilung dieser Ionen kann zu der Formation von Apatit an der Kathode und zur m\u00f6glichen Resorption an der Anode beitragen.<\/em><\/p>\n<p><em>3.) Die Erh\u00f6hung der Ionenaktivit\u00e4t in mesenchymalen Zellen und Osteoblasten k\u00f6nnte durch Galvanotaxis, wie beim einfachen Mechanismus der Amoeba proteus beobachtbar, verursacht sein.<\/em><\/p>\n<p><em>4.) Die Oberfl\u00e4che des Apatit-Kristalls tr\u00e4gt fixierte positive und negative Ladungen (Calcium-und Phosphat-Ionen), die mit Gegenionen verbunden sind. Chlorid- und Phosphat-Ionen konkurrieren mit der Calciumbindung und Natrium und Calcium4conkurrieren der Phosphatbindung.<\/em><\/p>\n<p><em>5.) Diese Vereinigungs- und Trennungsgleichgewichte k\u00f6nnen durch die Anwendung eines elektrischen Potentials modifiziert werden, selbst wenn dieses langsam wechselt, wie in dem nat\u00fcrlichen piezoelektrischen Knochen-Deformations-Effekt. Die Spannung w\u00fcrde die Verbindung mit Phosphat beschleunigen und die Verbindung mit Caicium verlangsamen. Die Beschleunigung der Phosphat-Verbindung w\u00fcrde teilweise gr\u00f6\u00dfer sein als die Verlangsamung der Calcium-Verbindung. Auf dieser Basis k\u00f6nnte der Nettoeffekt eine Erh\u00f6hung in der Formation von Apatit sein. Die Anwesenheit dieser elektrischen Wirkung macht die \u00fcbliche Voraussetzung von Ionenpumpen unn\u00f6tig.<\/em><\/p>\n<p><em>6.) Es wird eine Beziehung von Vereinigungs- und Trennungsgleichgewicht vorgeschlagen, die, gem\u00e4\u00df dem elektrischen Mechanismus von Wolffs Gesetz, von elektrischen \u2013 mechanischen Verzerrungsspannungen betroffen sind.<\/em><\/p>\n<p>Rubin CT., Mc Leod K.J., Lanyon L.E., 1989. Pre\\~ention of Osteoporosis by pulsed Electromagnetic Fields, The Journal of Bone and Joint Surgery No. 3, S. 411-417<\/p>\n<p><em>Die Nutzbarkeit von pulsierenden elektromagnetischen Feldern (PEMF) wird an einem Tiermodell bei induzierter physiologischer Frequenz und Intensit\u00e4t gepr\u00fcft, um der Osteo-porose vorzubeugen. Bei fehlender funktionaler Belastung der linken Ulna eines Truthahns wird ein Knochenverlust von 13 %, verglichen mit der intakten kontralateralen Kontroll-Ulna, \u00fcber eine 8 Wochen dauernde Experimentalperiode verzeichnet. Bei der Behandlung mit PEMF f\u00fcr die Dauer von einer Stunde pro Tag ward eine osteogene Dosis-Antwort auf den induzierten elektrischen Strom beobachtet, mit einem maximalen osteogenen Effekt zwischen 0.01 und 0.04 Tesla pro Sekunde. Induzierte Impulsstr\u00f6me \u00fcber oder unter diesem Level sind weniger effektiv. Die maximale osteogene Antwort besteht in einer Verringerung im intracortikalen Gewebe-Umformungslevel, d.h. Hemmung von endostealer Resorption und Stimulation von periostealen und endostealen neuen Knochenformationen. Diese Daten ergeben, dass kurze t\u00e4gliche Behandlungen mit geeigneten elektromagnetischen Feldern die Verhaltensweise von Zellpopulation f\u00f6rderlich beeinflussen k\u00f6nnen. Es gibt ein wirksames Fenster von induzierten elektrischen Str\u00f6men, wodurch Knochenmasse in Abwesenheit von mechanischer Belastung stimuliert werden kann. Klinische Bedeutung: Die Nutzung von PEMF wird in folgenden F\u00e4llen vorgeschlagen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>zur Vorbeugung von Knochenverlust bei immobilen Patienten<\/em><\/li>\n<li><em>im Alter<\/em><\/li>\n<li><em>bei der postmenopausalen Bev\u00f6lkerung<\/em><\/li>\n<li><em>bei Astronauten, die einer anhaltenden Mikrogravitation ausgesetzt sind.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Struktureller, sch\u00e4dlicher Knochenverlust kann durch den richtigen Gebrauch von nichtinvasiver elektromagnetischer Stimulation verlangsamt oder vorgebeugt werden.<\/em><\/p>\n<p>Mitbreit I.M., Lavrishcheva G.J., Divrin V.A., 1981, Changes in pheripheral circula-tion of the extemities during reparative regeneration of the bone under the effect of low-frequency magnetic field, Voprosy kurortologii, \u00dfzioterapii i lecebnoj\u00dfziceskoj kultury 4, S.25-28<\/p>\n<p><em>Mittels polarographischer (pO<sub>2<\/sub>), klinischer (Television Planimetrie) und X-ray Methoden wird an 125 Hasen nachgewiesen, dass sich die Vaskularisation der Knochenregion unter Einwirkung eines niederfrequenten Magnetfeldes besser entwickelt. In klinischen Beobachtungen bei 103 Patienten mit Frakturen der distalen Epfmetaphysis wird herausgefunden, dass sich die Blutzirkulation der verletzten Extremit\u00e4ten unter der Wirkung des niederfrequenten Magnetfeldes wesentlich schneller normalisiert. Die Dauer der Funktionseinschr\u00e4nkung ist auf neun Tage im Durchschnitt reduziert worden.<\/em><\/p>\n<p>Madronero A., 1990, Influence of magnetic \u00dfelds on calcium salts crystal formation: an explanation ofthe \u201epulsed electromagneticfield\u201c technique for bone healing, C.E.N.I.M, Madrid, Spain<\/p>\n<p><em>Auf der Suche nach eines Wirkungsmechanismus, bei der Verwendung eines Magnetfelds, zur Anregung der Knochengewebsbildung, wird der Einfluss konstanter Magnetfelder auf die Bildung von Kristallisationskeimen aus Calciumphosphat untersucht. Die Ergebnisse sind positiv und deshalb wird zur elektromagnetischen Feldbehandlung geraten.<\/em><\/p>\n<p><strong>Endoprothesen<\/strong><\/p>\n<p>Muff B.Kissling R.O. 1991: \u201eMagnetfeldtherapie bei unklaren Schmerzen nach H\u00fcfttotalendoprothesen\u201c, Biologische Medizin 5 , Aurelia-Verlag, Baden-Baden, S. 728<\/p>\n<p><em>Die Magnetfeldtherapie ist eine aufwendige Therapie f\u00fcr motivierte Patienten. Die Resultate empfehlen den Einsatz dieser Therapie bei klinischem Verdacht auf aseptische Lockerung von zementfrei implantierten H\u00fcftprothesen in manchen F\u00e4llen. Eine Besserung der Beschwerden tritt bei 7 von 12 zementlos eingesetzten H\u00fcfttotalendoprothesen auf. Bei 4 behandelten H\u00fcften sind die Beschwerden nach durchschnittlich dreimonatiger Behandlungszeit unver\u00e4ndert, in einem Fall ist eine kontinuierliche Verschlechterung eingetreten. Bei einzementierten H\u00fcfttotalprothesen findet sich kein Behandlungserfolg.<\/em><\/p>\n<p><strong>Psychosomatische Medizin<\/strong><\/p>\n<p>Ehrmann, W., H. W. Ludwig, W. Sodtke, 1976: Influence of Alternating Magnetic Fields (Frequencies between 1 and 20 Hz) on Psvchosomatic Ailments, Sonderdruck<\/p>\n<p><em>Die Wirkung der eigenkonstruierten ELF-Generatoren ist haupts\u00e4chlich eine analgetische, z.T. auch eine antiphlogistische. Die Behandlung von psvchosomatischen Krankheiten von Patienten mit etwa gleichem Alter hat 87-96 % igen Erfolg. Der Plazeboeffekt war bei den Versuchen erstaunlich gering, die statistische Sicherung daher sehr hoch.<\/em><\/p>\n<p>Grunner, O., 1973: Application of Electronic Noise and Pulsed Magnetic Fields in the Treatment of Sleep Disorders, In: Sleep, Karger Vlg., Basel, und: Rev. bras. clin. Ter. (Sao Paulo) 3, 4, 15-16<br \/>Grunner, O., 1975: Differential Effects of Electromagnetic Fields in the Therapx of Neurosis and Depressions Activ ner. super. Praha<br \/>Grunner, O., 1975: The Treatment of Insomnid through the Arebral Application of Electric Pulses and Magnetic Fields<br \/>2nd International Sleep Research Congress, Edinburgh, Scotland, Abstracts 167, 291, USA<\/p>\n<p><em>Der Autor berichtet \u00fcber die Behandlung mit Hilfe verschiedener Magnetfelder von Insomnia. Migr\u00e4ne. Angstzust\u00e4nden und Depressionen. Die Resultate werden \u00fcber die Messungen der Hautleitf\u00e4higkeit sowie \u00fcber die sog. \u201eElektrographie\u201c (kalte Elektronenemission der Haut) kontrolliert und sind positiv.<\/em><\/p>\n<p>Grunner, O., 1976: Psychic and Electromagnetic Fields Lek. ces.115, 846-852<br \/>Grunner, O., 1976: Influence of Magnetic Field on Central Nervous System Proceedings of the 2nd, Intern, and Environmental Neurology, Univerista Karlova, Praha 335-341 Rehabilitation Hospital Centre, Jesenik, CSFR<br \/>Grunner, O., 1977: Application of an Interrupted Electromagnetic Field using Magnetodiapulse Experimental Technique J. E. S. A. Inf. (Graz) 22, 8-12<br \/>Grunner, O., 1978: Application of iMagnetic and Electromagnetic Fields in Insomnia Waking and sleeping 2, 217-222<\/p>\n<p><em>Institut f\u00fcr elektromagnetische Therapie, Lilienfeld, C., 1902: Der Elektromagnetismus als Heilfaktor Therapie der Gegenwart (Sept.) 390-395<\/em><\/p>\n<p><em>Innerhalb eines halben Jahres sammelte der Autor als Arzt klinisch therapeutische Erfahrungen mit einem magnetischen 100-Hz Wechselfeld (System E. Konrad M\u00fcller). Die Behandlungsdauer schwankte zwischen 10 und 40-50 Applikationen. In Form einer Tabelle werden die Indikationen vorgestellt wobei Besserung und teilweise Heilung auftritt. z.B.:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em> <\/em><em>Periphere Neurosen, wie Neuralgien usw.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Zentrale Neurosen, wie Ncurastcnic.Hemicranic usw.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Neurosen innerer Organe<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Organische Nervenkrankheiten, wie Tabes dosa\u00fcs<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>Muskelerkrankungen, wie chron. Rheum. muscul.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Da die meisten Leiden chronischer Art waren, wird im Magnetfeld der Heilungserfolg gesehen. Vor allem die schmerzlindernde Wirkung war oft eklatant. Myositis. Leuk\u00e4mie und Tumor der Medulla oblongata zeigten keine Besserung.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Rodari, P., 1901 : V. \u00dcber ein neues elektrisches Heilverfahren Berliner Klinische Woche 23, 628-631, VI. \u00dcber ein neues elektrisches Heilverfahren Berliner Klinische Woche 24, 652-655<\/p>\n<p><em>In vielen interessanten Einzelbeobachtungen werden die Wirkungen des MF (lOOHz) nach M\u00fcller geschildert. Phosphenerscheinungen. Geschmackssensationen, prompte Schmerzreduzierung, \u00d6demreduktion. Herzwiederbelebung beim Frosch sind alles Erscheinungen, die viel sp\u00e4ter erneut beschrieben werden. Daneben werden folgende Indikationen genannt:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Neuralgien 57 F\u00e4lle; 22 Heilungen. 18 Besserungen. 16 ungeheilt.<\/em><\/li>\n<li><em>Schlaflosigkeit prompt gebessert.<\/em><\/li>\n<li><em>Neurasthemie und Neurosen: Besserungen und Heilungen.<\/em><\/li>\n<li><em>3 spinale Kinderl\u00e4hmungen: in ca. 40 Sitzungen bedeutend gebessert.<\/em><\/li>\n<li><em>Gicht: R\u00fcckgang der Schwellungen und Schmerzen<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Radiologie<\/strong><\/p>\n<p>Kazakh Scientific Research Institute of Oncology and Radiologie, Kazakh Technical Institute, Alma-Ata, Russland, Lyu, B. N., S. K. Kanashev, 1981: In\u00dfuence of Magnetic Field on the Oxygen Tension Radiosensitivity and Growth of Some Experimentell Tumors Radiobiologija 21, 2, 255-260<\/p>\n<p><em>Bei P\u00fcss-Lymphosarkomen und RS-1 -Tumoren sowie Walker Karzinosarkomen von Ratten zeigt sich unter Einwirkung eines Magnetfeldes eine Steigerung des pO: in Form eines on-off-Effektes. d. h. bei Anlegen des Magnetfeldes steigt der Sauerstoffdruck sofort an und erniedrigt sich nach Wegnahme des Feldes schlie\u00dflich wieder. Das Anwachsen des Sauerstoffdrucks unter MagnetfeldEinfluss ist jedesmal mit einer bedeutenden Deceleration des Tumorwachstums verbunden, wenn die Therapie mit ionisierender Strahlung verkn\u00fcpft ist.<\/em><\/p>\n<p><strong>Stoffwechselphysiologie<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zellstoffwechsel<\/strong><\/p>\n<p>Goodman R., Bassett CA., Henderson A.S., 1983, Pulsing Electromagnetic Fields Induce Cellular Transcription, Columbia University, Ntrw York 10032<\/p>\n<p><em>Schwache pulsierende, elektromagnetische Felder k\u00f6nnen biologische Prozesse beeinflussen. Die Hypothese, wonach Reaktionen auf derartige induzierte Str\u00f6me von den Impulscharakteristiken abh\u00e4ngen, wird untersucht, wobei die Transkription als Zielproze\u00df verwendet wird. Zwei Impulsformen werden in der medizinischen Anwendung getestet: Der wiederholte Einfachimpuls und der wiederholte Mehrfachimpuls. Diese Impulse erzeugen Ergebnisse, die sich untereinander und gegen\u00fcber den Kontrollen unterschieden, wobei die Transkription in Dipteren-Speicheldr\u00fcsenzellen mit Tritiumuridin in einer Transkription-Autoradiographie, mit einer Zell-Nicktranslation und der Analyse von isolierten RNA-Fraktionen verwendet wird. Eine Behandlung mit Einzelimpulsen steigert die spezifische Aktivit\u00e4t der messenger-RNA nach 15. bzw. 45 Minuten Einwirkung. Der Mehrfachimpuls steigert die spezifische Aktivit\u00e4t erst nach 45 Minuten Einwirkung.<\/em><\/p>\n<p>Hefco V., Hefco E., Birca C, 1969. Influence ofthe magnetic field (MF) on glycemia, pyruvic acid (PA) and lactic acid (LA) in white rat blood, F. KV. Rouin. Biol.-Zootogie. Tome 14(1), S. 79-85<\/p>\n<p><em>Die Ver\u00e4nderung von LA, PA und Zuckergehalt im Blut von wei\u00dfen Ratten wurde bei der Behandlung mit MF t\u00e4glich f\u00fcr 5 Minuten \u00fcber eine Periode von 5,10,15 und 20 Tagen untersucht. Eine signifikante Abnahme von PA und LA trat nach 5 und 10 Behandlungen ein; der maximale Effekt trat nach 5 Behandlungen auf. Nach dieser Periode fielen die Werte auf ein normales oder sogar ein h\u00f6heres Niveau zur\u00fcck. Blutzucker verringert sich nach 10 Behandlungen. Verschiedene M\u00f6glichkeiten der Anwendung von MF an lebenden Organismen werden diskutiert.<\/em><\/p>\n<p><strong>Zellen, Ionen-Transport<\/strong><\/p>\n<p>Farndale R.W., Marcondas A., Marsland T.P., 1987, \u201eEffects of low-amplitude puised magnetic fields on cellular ion transport, Bioelectromagnetics 8(2), S. 119-134<\/p>\n<p><em>Pulsierende Magnetfelder (PMF) werden genutzt, um schwierige Knochenfrakturen und andere St\u00f6rungen des Zellgewebes zu behandeln. Es ist nicht klar, wie sie im Gewebemetabolismus wirken. Sowohl induzierte Str\u00f6me als auch elektrische Felder, die auf Zellmembranen einwirken, k\u00f6nnen Ionentransport-Funktion modifizien. Diese Hypothese wird getestet, indem \u201ein vitro\u201c Modelle f\u00fcr Ionentransport-Verfahren mit kurzer zeitlicher Wirkung durch PMF bEinflusst werden. Weder bei Kalium noch bei Glucose in menschlichen Erythrocyten oder beim Calciumtransport durch eine Epithelial-Membran ist ein Magnetfeldeinfluss zu entdecken. Die Magnetfeldbehandlung beEinflusst auch nicht die Permeabilit\u00e4t der Zellmembranen und ebenso nicht die extrazellul\u00e4re ionische Aktivit\u00e4t innerhalb des Zellgewebes durch gegenseitige Beeinflussung mit dem Donnan-Potential. Jede dieser Studien f\u00e4llt negativ aus, so dass die hier gebrauchten PMF-Wellenformen keinen generellen \u201eShort-Term\u201c-Effekt auf den Zeilionentransport zeigen.<\/em><\/p>\n<p>Weaver J.C., Astumian R.D., 1990. The response of living cells to very weak electric fields: the thennal noise l\u2019unit, Science Reports 247, S. 459-461<\/p>\n<p><em>Ein physikalisches Modell, in dem Zellen als m\u00f6gliche Detektoren eines sehr schwachen periodischen elektrischen Feldes gelten, zeigt eine generelle Relation zwischen Zellgr\u00f6\u00dfe, einschlie\u00dflich w\u00e4rmeinduzierter Fluktuation im Membranpotential und maximaler \u00c4nderung des Membranpotentials, verursacht durch Einwirkung eines \u00e4u\u00dferen Feldes. Die einfachste Version des Modells beinhaltet einen Breit-Band-Bereich eines einwirkenden elektrischen Feldes, auf das Membran-Makromolek\u00fcle direkt antworten k\u00f6nnen (ungef\u00e4hr 10\u2033^ Volt pro Zentimeter). Viele kleinere Felder (10~6 Volt pro Zentimeter) k\u00f6nnen eine Antwort auch in einem schmalen Band oder Frequenzbereich provozieren, wenn ein feldindu-ziertes Signal in eine katalytische Aktivit\u00e4t von Membran-gebundenen Enzymen eintritt. Beidesmal liegen die Feldwirkungen unterhalb der thermalen Rauschgrenze, die in einigen Experimenten als limitierender Faktor einer Wirkung gefunden w\u00fcrde.<\/em><\/p>\n<p>Department of Medicine and Physical Therapy, Faculty of Medicine, L\u2019niversity of Tokyo, Japan, Bunkyo-Ku Mizushima, Y. J. Akaoka and J. Nishida. 1975: Effects ofMagnetic Field on Inflamma\u00fcon Experimentia 31, 1411-1412<\/p>\n<p><em>Die Behandlung von rheumatischen Erkrankungen und Entz\u00fcndungen mit dem Magnetfeld ist in Japan eine gebr\u00e4uchliche Heimtherapie. Aufgrund sorgf\u00e4ltiger Versuche mit Ratten, bei denen experimentell Entz\u00fcndungen induziert werden, wird objektiv Erfolgsbilanz gezogen: Ein 50-Hz-Magnetfeld mit 1200 Gauss unterdr\u00fcckt signifikant die Ausbildung von \u00d6demen bei einer Expositionszeit von 3 Stunden. Induzierte Arthritis wird im Feld stark geschw\u00e4cht. Ein magnetisches Wechselfeld hat somit einen Anti-Entz\u00fcndungs-Effekt.<\/em><\/p>\n<p>Faculty Medicine, University of Louvain; Departments of Biochemistry, Orthopaedic surgery, Electrical Engineering, Belgien, Delport, P. H., N. Cheng, M. J. Hoogmartens, I. C. Mulier, W. Sansen und W. De Loecker, 1982: The Effect of Pulsed Electromagnetic Fields on Protein Synthesis and Membrane Transport in Rat Skin Transactions 2. Ann. Meeting bioelectrical Repair and Growth Society, Vol 2. Oxford<\/p>\n<p><em>Die Verabreichung von markiertem Glycin oder Alanin in Proteine kann 40-90 % gesteigert werden, wenn bestimmte Teile der Rattenhaut einem elektromagnetischen Feld mit folgenden Parametern ausgesetzt war: Impulsfrequenz 5 kHz, Impulsbreite 10 u.sec, Impulspa-ketfrequenz 20 Hz bei 20 Impulsen pro Paket. Gleichzeitig wird der Aminos\u00e4urentransport mit 30-60 % erh\u00f6ht. Nur spezifische Kombinationen der Impulsparameter erlaubten derart g\u00fcnstige Werte.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Medical Department B, the Rigshospital, Kopenhagen, D\u00e4nemark Hansen, K. M., 1944: Studies on the Influence of Magnetism on the Oxygen Absorpti-on in Man Ada Medica Scandinavica 118, 4\/5, 261-281<\/p>\n<p><em>In einem wissenschaftlich gut durchdachten Experiment wird bei Menschen ein magnetisch induzierter erh\u00f6hter Sauerstoffverbrauch in 14 % der F\u00e4lle gegen\u00fcber der Kontrollgruppe gefunden (insgesamt 559 Patienten getestet). Gleichzeitig sinkt in der Experimentalgruppe die Menge der Sauerstoffaufnahme um 17 %. Patienten mit abnorm gesteigerter Ventilation gelangen jedoch mit Hilfe des Magnetfeldes wieder in Normbereiche.<\/em><\/p>\n<p>Department of Oral Biology, University of Connecticut School of Dental Medicine, Farmington Johnson, D. E., G. A. Rodan, 1982: The Effect of Pulsa\u00fcng Electromagnetic Fields on Prostaglandin Synthesis in Osteoblast-like Cells Transactions 2. Ann. Meeting Bioelectrical Repair and Growth Society, Vol. 2, Oxford<\/p>\n<p><em>Prostaglandin ist ein wichtiger Faktor in der interzellul\u00e4ren Kommunikation, insbesondere spielt es bei der Bildung von cAMP eine entscheidende Rolle. Die Wirkung eines PEMF wird auf drei Komplexe von Osteoblasten untersucht:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em> <\/em><em>das ProstagIandin-S_\\Titheseenz\\Tn Cyclooxygenase.<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>der Prostaglandin-Pr\u00e4cursor Arachidonat und<\/em><\/li>\n<li><em> <\/em><em>die Prostaglandin-Produktion.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Ergebnis das PEMF hat keinen Effekt auf die Aktivit\u00e4t von Cyclooxygenase. \u2013 stimuliert die Freigabe von Arachidonat aus Phospholipiden mit ca.50 % gegen\u00fcber der Kontrollel\u00e4\u00dft die Prostaglandin-Produktion 57 % st\u00e4rker anwachsen.<\/em><\/p>\n<p><em>Research Institute of Labour Hygiene and Professionell Diseases, Kharkiv, Russland,\u00a0Kolodub, F. A., O. N. Chernysheva, 19S0: Perculiarities of Carbonhydrate Energy and Nitrogenous Metabolism in Rat Brain affected by Magnetic Fields of Commercial,\u00a0Frequency, Ukrainskii \u00dfiohimitscheskii Zumal 52, 3, 299-304<\/em><\/p>\n<p><em>Ein pulsierendes Magnetfeld ( 2 sec Impuls. 2 sec Pause) mit Amplituden von 7 kA\/m bzw. 32 kA\/m beEinflusst die Oxydationsprozesse der Kohlehydrate und die damit korrelierten Prozesse der Energieakkumulierung und der Synthese von Nukleins\u00e4ure in den Geweben des Gehirns. Nach 15 Applikationen tritt ein kompensatorischer Effekt auf: die bis dahin starke Anregung der Energieproduktion ist in den weiteren Versuchen reduziert.<\/em><\/p>\n<p>Bio-Research Inc., Farmingdale, New York, USA, Milch, P. O., J. B. Ott, R. J. Kurtz, E. Findl, 1981: Electromagnetic Stimulation of the Rat Pancreas and the Lowering of Serum Glucose Levels, Trans Am, Soc. Artif. Intern. Organs 27, 246-249<\/p>\n<p><em>In dieser gediegenen Studie werden Diabetik-Ratten einem spezifischen Magnetfeldbereich ausgesetzt und der Serum-Glukose-Level bestimmt und verglichen mit einer Kontrollgruppe ohne Feld. Das Ergebnis zeigt einen signifikanten R\u00fcckgang des Zuckergehaltes bei Tieren im Magnetfeld gegen\u00fcber der Kontrollgruppe. Die Normahverte werden allerdings nicht erreicht. Interessant an dieser Arbeit ist einmal, dass gesunde Tiere keinen Effekt zeigen und zum anderen, dass es ein Optimalfeld hinsichtlich der Frequenzcharaktenstik und Wirkung gibt. Die besten Ergebnisse werden bei folgenden Felddaten erzielt: Feldinduktionsamplitude: 15 Gauss, Pulsdauer: 350 usec, Frequenz: 15 Hz. Auch bei Frequenzen von 12.5 Hz oder 20 Hz sind identische, sehr gute Ergebnisse zu erhalten, dagegen sind bei 14 Hz und 16 Hz keine signifikanten Ergebnisse gegen\u00fcber der Kontrolle erzielbar. Gleicherma\u00dfen engbandig ist die Pulsader 200 und 300 p.sec und 500 jisec Pulsdauer ergeben keinen Effekt. Ein Amplitudenfenster wird erwartet, ist aber noch nicht gen\u00fcgend untersucht.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Russland \u2013 Institut f\u00fcr Kosmische Biologie und Flugkosmische Medizin, Shakrula, A. V., I. S. H. Galeeva, 1979: Effect of Shielding from a Geomagnetic Field in Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase Activity in the Liver of Young Rabbits, Kosmiceskaja biologija i a viakosmiceskaja medicina 13, 4, 87-89<\/p>\n<p><em>Zielsetzung des Versuchs ist die Testung der GIucose-6-Phosphat-Dehydrogenase als Schl\u00fcssclcnzym in der Glucoscoxidicrung w\u00e4hrend der Abschirmung des geomagnetischen Feldes. 22 Kaninchen werden im Zerofeld gehalten, 11 dienen als Kontrolle. Das Alter aller Kaninchen betr\u00e4gt 1 Monat. Alle Tiere haben den gleichen Vater und stammen aus dem gleichen Nest. Die Experimentalmutter war bereits w\u00e4hrend der vollst\u00e4ndigen Dauer der Schwangerschaft im Zerofeld, lediglich die Kontrolltiere erhalten nach der Geburt normale geomagnetische Konditionen (Breitengrad Leningrad).<\/em><\/p>\n<p><em>Die Absch\u00fcrfung besteht aus dreischichtigem Mumetall und ergibt eine 600fache Verminderung des Erdfeldes.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Tiere werden im Alter von 1 Monat dekapitiert, von der Leber wird ein Homogenat angefertigt und photometrisch die Enzymt\u00e4tigkeit ermittelt. Es zeigt sich eine statistisch gesicherte Senkung der Enzymaktivit\u00e4t im Zerofeld.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Departement of Biochemistry, Department of Pathological Anatomy and Department of Histology, Tomsk Medical Institute, Moskau, Russland, Udintsev, N. A., N. V. Kanskaya, A. J. Shchepetilnikova, O. M. Ordina and P. A., Pichutina, 1976: Dynamics ofLactate Dehydrogenase Activity of Skeletal and Heart Muscles after a single Exposure to an Alternating Magne\u00fcc Field Bulletin of Experimental Biology and Mediane 81, 830-832<\/p>\n<p><em>Nach einer einzigen Behandlung von Albinoratten mit einem magnetischen Wechselfeld von 200 Oe. 5 Hz von 24 Stunden Einwirkdauer steigt unaufhaltsam in den ersten 48 Stunden die Lactatdehydrogenase-Aktivit\u00e4t in Herz- und Skelettmuskeln. Eine vollst\u00e4ndige R\u00fcckkehr zu den Ausgangswerten tritt erst nach 3-4 Wochen ein.<\/em><\/p>\n<p>Institut f\u00fcr P\u00e4diatrie der Akademie der Wissenschaften Russland, Moskau Vasileva, O. B., M. D. Vialushkina, M. D. Petrichuk, 1980: Correlation of Helioma-gnetic Factors with the Cytochemical Status of the Leukocytes in Children with Bronchial Asthma Pediatrija 3, 60<\/p>\n<p><em>Asthmakranke reagieren nach Meinungen der Autoren sehr sensibel auf Wechsel meteorologischer Faktoren (Meteoroallergie). D.h., es tritt eine akute Verschlechterung der Symptome bei pl\u00f6tzlichem Wetterwechsel und pl\u00f6tzlichem Wechsel des atmosph\u00e4rischen Drukkes auf. F\u00fcr eine Untersuchung zur Korrelation des Einflusses von Schwankungen des Erdmagnetfeldes und der Krankheit wird die Aktivit\u00e4t der a-Glyzerophosphatdehydrogenase sowie der sauren Phosphatase der Leukozyten mit der Solaraktivit\u00e4t (Sonnenfleckenzahl), \u00c4nderungen des Geomagnetismus und Luftdruck\u00e4nderungen verglichen.<\/em><\/p>\n<p><em>Alle meteorologischen Indikatoren werden am 3., 2., 1. Tag vor der zytochemischen Untersuchung, ebenso am Tag der zytochemischen Untersuchung und 1 bzw. 2 Tage danach gemessen. Untersucht werden 32 Kinder, darunter 19 l\u00e4nger als 1 Jahr. Die Analyse ergibt eine statistisch gesicherte Korrelation von der Aktivit\u00e4t der a-Glyzerophosphatdehydrogenase mit der Aktivit\u00e4t der Sonnenflecken. Eine Verminderung der Magnetfeldschwankungen der Erde stimuliert die Wirkungen der a Glyzerophosphatdehydrogenase der Lymphozyten. Atmosph\u00e4rische Druckschwankungen haben keinen Einfluss.<\/em><\/p>\n<p><strong>Stomatologie<\/strong><\/p>\n<p>Russland \u2013 Institut f\u00fcr therapeutische Stomatologie, Institut f\u00fcr Weiterbildung der \u00c4rzte Chelidze, L. N., T. G. Zhgenti, M. T. Chichua, 1980: Prospects of Using Magnetothe-rapv in Stomatology, Stomatologija 59, 5, 76-80 und Stomatologija 59, 2, 91-92<\/p>\n<p><em>In der Einleitung dieser Abhandlung wird die Wirkung von pulsierenden MF auf das ZNS, den Kreislauf, die haematologischen Parameter und den Metabolismus anhand von Literatur beschrieben. Therapeutische Verwendung des MF ist bekannt u.a. bei Neurosen, Phantomschmerzen. Herzerkrankungen und Hyperphonie. Die Autoren untersuchen die Wirkung einer MF-Eigenkonstruktion auf Parodontose und entz\u00fcndliche dystrophe Formen. Die MF-Amplitude betr\u00e4gt 1-60 Oe = 480 A\/m bei 11 KHz Frequenz. In 10-12 Prozeduren wird das MF jeweils 5 bis 12 Minuten appliziert. Zahnstein wird entfernt. Die Parodontose-Erscheinungen werden je nach Schwere des Falles in 4 Stadien unterteilt. Ergebnisse: Bereits nach 4-5 Behandlungen tritt in vielen F\u00e4llen eine deutliche Besserung ein, die Schleimhaut \u00e4ndert ihre Farbe infolge besserer Durchblutung. Das Exsudat ist reduziert. Alle Kranken im Anfangsstadium der Parodontose (insgesamt 148) werden mit Hilfe des MF total geheilt. Bei klinischer Kontrolle ist diese Heilung f\u00fcr 1 Jahr stabilisiert. Bei Patienten im 2. Stadium (160) findet zu 60 % eine Remission statt, und bei Patienten im 3. und 4. Stadium (132) wird die Effektivit\u00e4t des MF als unbedeutend bezeichnet.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Elanov, O. J., 1981: Treatment of Microcirculatorv Disorders in the Parodontium with Magnetic Fields, Voprosy kurorlologii, \u00dfzioterapii i lecebnoj\u00dfziceskoj kultury 4, 32-34 Diskutiert wird die Verwendung der Magnetfeldtherapie (Sinus 30-60 Hz, max. 38 mT<\/p>\n<p><em>Induktion) bei Parodontose. Im Magnetfeld wird diesbez\u00fcglich ein Normalisierungseffekt entdeckt, der mit Hilfe von klinischen, morphologischen und funktionellen Methoden als Vergr\u00f6\u00dferung der parodontalen Mikrozirkulation eingegrenzt werden kann. Verglichen mit einem statischen Magnetfeld ist das Wechselfeld klinisch von gr\u00f6\u00dferer Bedeutung.<\/em><\/p>\n<p>Stomatologische Kreis-Poliklinik, Herson (Krim), Russland, Filipchik, I. S., R. F. Blitswan, 1980: Use of Station atj Magnetic Field in the Therapy of Parodontal Disease Stomatologija (Mosk) 59, 3, 27-28<\/p>\n<p><em>F\u00fcr die Behandlung der Parodontose wird eine Spulenvorrichtung gebaut, die erlaubt, bei geschlossenem Mund MF direkt zu applizieren. 105 Patienten werden behandelt, die Auswertung der Ergebnisse wird von der Pathologischen Physiologie, Med. Inst. Universit\u00e4t Lemberg vorgenommen. MF zwischen 100 und 250 Oe ~ 20 KA\/m bei Expositionen von 5 bis 15 Minuten verm\u00f6gen nach 2 bis 8 Sitzungen Parodontose heilend zu beeinflussen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Urologie<\/strong><\/p>\n<p>Fachabteilungen f\u00fcr innere Krankheiten T\u00fcbingen, Hamburg und Norderstedt Environmental Psychophysiological Laboratory, Laurentian University,\u00a0\u00a0 Ontario\u00a0\u00a0 Ehrmann, W., H. v. Leitner, W. Ludwig, M. A. Persinger, W. Sodtke und R. Thomas, 1976: Therapie mit ELF-Magnetfeldern Zeitschrift physikalische Medizin 5\/4, 161-176<\/p>\n<p><em>Nach einer \u00fcbersichtlichen, erkl\u00e4renden Einleitung werden die Ergebnisse von Pilotstudien beschrieben. Mit Erfolgen von 73% bis 94% (Placebos 14%\/33%) k\u00f6nnen Magnetfelder (4-12 Hz. 30 mA\/m-300 mA\/m) diverse \u00dcbel (Migr\u00e4ne. Urethitis. grippale Effekte. Phantomgliederschmerzen) verbessern bzw. heilen.<\/em><\/p>\n<p>Urologische Klinik, Moskau, Karpuklin, V. T., A. A. Li, 1981: Die Magnetfeld-Therapie bei Nierensteinen im Ureter Vorprosy kurortologii, fizioterapii i leceboj\u00dfziceskoj kulturv 4, 58-59<\/p>\n<p><em>Mit dem Apparat Polus 1 (50 Hz Sinus oder pulsierend. 10-30 mT) wird 20 Minuten t\u00e4glich in 24-25 Behandlungen versucht, bei 40 Patienten festsitzende Nierensteine im Harnleiter zu lockern bzw. aufzul\u00f6sen. Nach der Magnetfeld-Behandlung in Kombination mit \u201eMineralwassersp\u00fclung\u201c sind bei der H\u00e4lfte der Versuchsgruppe die Beschwerden behoben; Schmerzen. Brechreiz. Geschmackssensationen sowie Leukozyten und Erythrozytenanzahl im Urin normalisieren sich. Klinisch wird eine Senkung des H\u00e4moglobins im Blut festgestellt, eine Reihe weiterer biochemischer Werte \u00e4ndert sich nicht. Bei insgesamt 20 Patienten werden die Steine auseeschieden; bei 5 l\u00f6sen sich die Steine auf.<\/em><\/p>\n<p>Ostrovskaya, I. S., L. N. Yashina, G. I. Yevfushenko, 1974: Changes in the Testis due to the Effect on the Animal o\/Low Frequency Impulse Electromagnetic Field Vracebnoe Delo (sep) 1974, 139-142<\/p>\n<p><em>Histomorphologische Untersuchungen an Tieren zeigen, dass die Hoden infolge einer hohen \u201eSensibilit\u00e4t\u201c gegen\u00fcber langeinwirkenden 50-Hz-Wechselfeldern \u201ekritische\u201c Organe darstellen. Die Irntatation ist abh\u00e4ngig von der Feldrichtung und der Dauer der Einwirkung.<\/em><\/p>\n<p>Tomsk Medical Institute, Udintsev, N. A., S. M. Khlynin, 1978: Effect of a Variable Magnetic Field on Activity of Encymes of Carbohydrate Metabolism and Tissue Respiration in Testicular Tissue Ukrains\u2018 kyi biochimicnyj zumal 50, 6, 714-717<\/p>\n<p><em>Hodengewebe von Tieren reagieren \u00e4u\u00dferst empfindlich gegen\u00fcber magnetischen Feldern (200 Oe, 50Hz). Eine Einzelbehandlung von 24 Stunden Dauer resultiert in einem Anstieg der Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Aktivit\u00e4t. 24-28 Stunden nach Abschaltung des Feldes erniedrigt sich dagegen die Aktivit\u00e4t ebenso wie die Cytochrome-Oxidase und Hexokinase-Aktivit\u00e4t in den Mitochondrien. In diesem Fall steigt die T\u00e4tigkeit der Lactat-Dehydrokinase und Succinat-Dehydrogenase. Eine Wiederherstellung der Normalwerte wird erst im Zeitraum von 7-14 Tagen nach der Behandlung erreicht. Die Dynamik des Testosteronspiegels im Hoden und Plasma korreliert mit der beeinflussten Enzymt\u00e4tigkeit.<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][\/et_pb_accordion][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anwendung in der MedizinHier finden Sie eine \u00fcbersichtliche Kurzfassung der wichtigsten internationalen wissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichungen mit medizinischen Bezug nebst Resultaten. Die Dokumentation ist bei Medizinern, Biologen und anderen fachvertrauten Personengruppen sehr begr\u00fc\u00dft worden. Derartige \u00dcbersichten erleichtern die Orientierung, sie sparen viel Zeit. 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